CH203803A - Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten polycyclischen Ketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten polycyclischen Ketons.

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CH203803A
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     ungesättigten        polycyclischen        Retons.       Es ist bekannt, dass viele pharmakologisch  und physiologisch wichtige Stoffe, z. B. die  Sexualhormone,     polycyclische        Ketone    sind.  Bei der     Teilsynthese    dieser     Verbindungen    ist  fast immer eine Oxydation des korrespondie  renden sekundären Alkohols erforderlich. Für  diese Oxydation waren     bisher    zwei Verfahren  bekannt, und zwar Zusammenschmelzen mit  z. B. Kupferoxyd, und     Oxydation        mit    Chrom  säure.

   Die letztgenannte Methode ist die all  gemein     übliche.    Falls es     sich    um unge  sättigte Verbindungen handelt, ist es erfor  derlich, die Doppelbindung gegen Oxydation  zu schützen, z. B. durch Anlagerung von  Brom; nach erfolgter Oxydation wird die  Doppelbindung wieder hergestellt. Die Aus  beuten dieses umständlichen Verfahrens sind  verhältnismässig schlecht: selten höher als  <B>50%</B> und fast niemals höher als<B>70%.</B>  



  Es wurde nun gefangen, dass die Oxyda  tion mit wesentlich höheren, oft nahezu quan  titativen Ausbeuten gelingt, indem man den  ungesättigten     polycyclischen    Alkohol in Ge-         genwart    eines     Leichtmetallalkobolates    (z. B.       Aluminium-Alkoholat)    oder eines     Leicht-          metallsalzalkoholates    (z. B.     Magnesium-          chlorid-Alkoholat)    mit einem     Überschuss     einer     Carbonylverbindung    behandelt.  



  Das Verfahren ist analog dem bekannten  Verfahren von     Meerwein-Pondorff.    In letzte  rem aber wird das gebildete     Keton    durch Ab  destillieren entfernt. Bei den hochsiedenden       polycyclischen        Katonen        is:

  t,dies    nicht     möglich     und darin ist wohl die Ursache zu erblicken,  dass das Verfahren nach     Meerwein-Pondorff     bisher auf     polycyclische    Alkohole nicht an  gewandt     worden        ist.    (Das     erfinderische    Mo  ment des neuen Verfahrens ist die Anwen  dung der als Oxydationsmittel dienenden       Carbonylverbindung    in grossem Überschuss.)  Dadurch wird das Gleichgewicht im Reak  tionsgemisch derart verschoben, dass der     poly-          cyclische    Alkohol nahezu     quantitativ    oxy  diert wird.

       Ein    Vorteil dieses Verfahrens ist,  dass die Doppelbindung nicht geschützt zu  werden     braucht.    Ein weiterer     Vorteil    des      neuen Verfahrens besteht: darin, dass ein Ab  bau der     polyey        elisehen    Verbindung, wie dies  zum Beispiel bei der Oxydation mit Chrom  säure stattfinden kann, nicht zu     befürchten     ist.

   Im allgemeinen ist es zu empfehlen, bei  erhöhter Temperatur     zii        arbeiten,        wobei    man       ziveckniässig    noch ein indifferentes Lösungs  mittel, z. ss.     Benzen,        Toluen        u's,w.,    hinzu  setzen kann.  



  Als     Carbonylverbindungen    kommen<B>Al-</B>  dehyde und Betone der     aliphatischen,        alicy-          clischen    und aromatischen Reibe in Betracht.  



  Als Alkohol zur     Einführung    des     ltletalles     oder     3ietallsalzes    in Form des     Alkoholates     sind -in erster Linie tertiäre Alkohole,  wie     Ti@itriethylcarbinol        (-        t-Butylalkoliol),          Amylenhydrat        us-,v.    geeignet. Aber auch  sekundäre Alkohole (wie z. B.     Isopropyl-          alkohol)    können mit gutem Erfolg verwen  det werden.  



  Das vorliegende Patent bezieht sieb auf       ein    Verfahren zur Herstellung eines unge  sättigten     polycyclischen        Ketons,    welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man     Andro-          sten-5-diol-3.17-monoacetat-1.7    in Gegen  v     art    eines     Leichtmetallalkoholales    oder eines       Leiehtmetallsalzalkoholates    mit einem grossen  Überschuss einer     Carbonylverbindung    behan  delt.

   Dabei wird das     bekannte        Testosteron-          aceta.tvom    Schmelzpunkt     136-135)          erbalten.     Es soll als Heilmittel Verwendung finden.

         Beispiel:     0,600 g     Androsten    - 5 -     diol-3    . 17 -     mono-          acetat-17    werden in 30 cm'     Toluen    und 8     cm'     Aceton mit 2 g tertiärem     Aluminiuinbutyl;it     5     Stunden    unter     Rückfluss        erwärmt.    Darauf  wird zur Entfernung des Aluminiums mit  verdünnter Schwefelsäure ausgeschüttelt. Die       Toluenschicht        "wird    nach Waschen mit Was  ser mit Natriumsulfat getrocknet und ein  gedampft. Der Rückstand wird durch Um  kristallisierung, z.

   B. aus     Petroläther,    gerei  nigt. Dabei werden etwa. 480 mg reines       Testosteronacetat    vom Schmelzpunkt 136 bis    189   erhalten. Die Ausbeute beträgt also  etwa     80/'o.    Durch Aufarbeiten der Mutter  lauge kann sie noch erhöht. werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eine unge sättigten polycyelischen Ketons, dadurch ge- kennzeichnet, dass man Androsten-5-diol- :; . 1 7-morioaecaat-17 in Gegenwart eines Leielitmetallalkoliolates oder eines Leicht- niet;illsalzallkoliol;ites finit einem beträcht lichen Überschuss einer Carbonylververbin- (ln)- behandelt.
    Das erhaltene Testosteron- a cetat ist bekannt. Es soll als Heilmittel Ver wendung finden. 1-?N TERAN SPRV CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man tertiäre Alko holaue verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass man Alkoholate des Aluminiums verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkoholate des 3lagnesiumchlorids verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass man als Ca,rbonylver- bindung ein Keton verwendet. a. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Carbonylver- bindung einen Aldehyd verwendet. (i. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Carbonylver- bindung Aceton verwendet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass man als Ca.rbonylver- bindung Cyclohexanon verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man die Reaktion in Gegenwart eines indifferenten Lösungs mittels ausführt.
CH203803D 1936-05-26 1937-05-26 Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten polycyclischen Ketons. CH203803A (de)

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