CH203975A - Blitzlichtlampe, insbesondere für photographische Zwecke. - Google Patents

Blitzlichtlampe, insbesondere für photographische Zwecke.

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CH203975A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Blitzlichtlampe,    insbesondere für photographische Zwecke.    Bei der Herstellung von vornehmlich     füm          photographische    Zwecke dienenden     Blitz-          lichtlampen,    in denen zur Erzeugung     akti-          nisch        wirksamen        Lichtes        ein    leicht entflamm  barer, dreht- oder     folienförmiger        Lichtent-          wiekler    in     einem    geschlossenen,     sauerstoff-          haltigen,

  Gefäss        untergebracht    wird, hat man       bisher    meist     Gas,drucke    von     etwa        '/4        bis        '/,          Atm.    verwendet.

   Die zur     Verbrennung    des       Lichtentwicklers        nötige    Menge     :Sauerstoff     wurde hierbei in :der Regel     in        :glühlampen-          ähnlichen,        birnenförmigen    oder kugelförmi  gen     Glasgefässen        untergebracht,    deren Raum  inhalt 100, 2-00 und mehr cm' betrug. Bei       Verwendung        höherer    Drucke     fürchtete    man  die     @Gefahr,    dass die Glasgefässe     springen     würden.

   Es     wurde    zwar     schon    .gelegentlich  darauf     hingewiesen,    dass durch     Steigerung     des     Sauerstoffdruckes    :die     Geschwindigkeit     der     Verbrennung    erhöht wird, und dass ein  Druck von 760     mm.        Hg,die        Brenndauer    d     @er          Blitzlichtlampen    herabsetzt, aber wegen des         bisherigen        Unvermögens,    die Explosions  gefahr zu bannen,

   haben     sich        Blitzlichtlam-          pen    mit solchen Drucken nie     eingeführt.     



  Die     vorliegende        Erfindung    geht von der       Erkenntnis    aus,     @dass        ein.    hoher Sauerstoff  druck im     Verbrennungsraum    nicht nur die       Brenndauer        verkürzt,        sondern    auch eine     be-          trächtlich    bessere     Lichtausbeute        liefet    als  ein     niedriger    Druck,

       und        @dass    ein solcher  höherer Druck nur angewendet     werden        kann,          wenn,        kleinere    Gefässe als     bisher    üblich be  nutzt werden, da deren     WideratandefOlig-          keit    gegen den währ     .end    der Explosion auf  tretenden     inneren        Überdruck    bedeutend grö  sser     ist    als der von Gefässen     Ader    bisher üb  lichen Grössen.

   Bei einer grösseren     Reihe    von       Versuchen.,    bei denen     Blitzlichtlampen    ver  schiedener     Gefässgrössen        und        verschiedenen     Fülldruckes     abgebrannt    wurden, ergaben sieh  die folgenden allgemein     physikalischen        Ge-          siehtspunkte,    die     bisher    bei oder     Herstellung         von     Blitzlichtlampen    nicht     beachtet        worden     sind.  



  Die     aktinische    Wirkung einer     gewissen     Menge     des        Lichtentv@nicklers    ist     uin    so grösser,  je schneller     diese    vollständig     verbrannt     werden kann. Offenbar liegt dies daran. dass  bei sehr schneller Verbrennung die Körper  auf sehr hohe,     aktini.sch        wirksame    Tempera  turen gebracht werden können, während bei  langsamer Verbrennung die     Energieabgabe     durch Strahlung während des     Vorganges     selbst die Erreichung extremer Temperatu  ren hindert.

   Eine Füllung von     etwa    Atmo  sphärendruck hat aber die Wirkung, nicht  nur die Zündung, sondern auch den Ver  brennungsvorgang- selbst zu     beschleunigen.     Es wurde     fastgestellt,    dass die     hei    einer       Sauerstoffüllung    von etwa 760 mm     H-    und  mehr     auftretenden    Explosionsdrucke für den  praktischen Gebrauch der     Blitz@lichtlampe    un  bedenklich sind, wenn man zugleich Gefäss  grössen     verwendet,

      bei     welchen    das Verhält  nis des in Kubikzentimeter ausgedrückten       Rauminhalts    zum     Gewicht    des einzusetzen  den     Lichtentwicklers,    in Milligramm gemes  sen, den Wert 1 : 1 nicht     überschreitet.    Es  darf also die     Kubikzentimeterzahl    des Raum  inhaltes nur     höchstens    die     Milligrammzahl     des     Liehtentzvicklergewichtes    erreichen.

   Vor  teilhaft ist die Verwendung von röhrenför  migen Lampengefässen, da Gefässe     dieser     Form bekanntlich     besonders    hohe     Festigkeit     besitzen.  



  Drei Ausführungsformen von erfindungs  gemäss ausgebildeten     Blitzlichtlampen    für       elektrische    Zündung     sind    in der anliegenden  Zeichnung dargestellt.  



  Die     Lampe    nach     Fig.    1 (l.     Ausführungs-          beispiel)        besteht        aus    einem     zylindrischen     Glasgefäss 1 mit halbkugeliger Kuppe 2, das       bei    einer Sauerstoffüllung von     Atmosphären-          druck    einen als     Lichtentzv        ickler    dienenden       Aluminiumfolien:bausch    3 von 40 mg Ge  wicht und einen     Rauminhalt    von 40     eins    be  sitzt.

   Das Gefäss hat zu diesem     Zweck        bei-          spielsweise        hei        zylindrischer    Gestalt einen       Innendurchmesser    von 23 mm und eine  Länge von etwa<B>1</B> 00 mm.

   Soll im     Lampengefäss       ein     leichtentflammbarer        Folienbausch    oder  ein leicht     entflammbares        Drahtknäuel    von       beispielsweise    80 mg Gewicht untergebracht  werden, so     müsste        Idas    zylindrische Gefäss  doppelt so .lang     sein    oder bei gleicher Länge  einen Innendurchmesser von etwa. 32 mm  aufweisen, damit sich ein     Rauminhalt    von  80 cm' ergibt.

   Das Gefäss 1     ist    unten durch  Einschmelzen einer Glasperle 4     zugesehmol-          zen,    die     gleichzeitig    zur     vakuumdichten     Durchführung der     Stromzuführungsdrähte    5  und 6 dient.     Diese    tragen in üblicher Weise  den mit einer     Zündpille    7 umkleideten     Zünd-          draht    B.

   Auf den Hals 9 des Lampengefässes  1. ist in bekannter Weise ein Sockel 1.0 auf  gekittet, mit dessen Hülsenteil der     Stromzu-          führungsdraht    5 und mit     dessen    Bodenkon  takt der     Stromzuführungsdraht    6 verlötet     ist.     



  Der     Venschluss    des Gefässes 1 kann auch  in anderer Weise,     beispielsweise        mittels    eines  eingeschmolzenen     'hellerfussrohres    oder einer       angeschmolzenen    Platte aus Metall oder     kera-          inisehem    Werkstoff erfolgen;

   des weiteren  kann auch an     jedem    Gefässende ein     Ver-          schluss,        etwa        eine    Glasperle, vorhanden     sein.     Auch kann     ,gegebenenfalls    der     metallische     Sockel     unmittelbar    am offenen Halsrand des  Gefässes     aasgekittet    werden und somit gleich  zeitig zum Verschluss des Gefässes dienen.

    Eine Lampe mit dem     letzterwähnten        Ver-          schluss    ist in den     Fig.    2 und 3 (2.     Ausfüh-          rungsboispiel)        dargestellt,    und zwar zeigt       Fig.    2 einen     senkrechten        Schnitt    vor     Einkit-          ten    des     Lampenkolbens    in den Sockel und       Fig.    3 einen     senkrechten    Schnitt nach voll  zogenem Einkitten des Lampenkolbens in den       Sockel.     



  Die     Fig.    4 (3. Ausführungsbeispiel) zeigt  einen     senkrechten        Schnitt    durch     eine        etwas     andere Ausführungsform der Lampe, eben  falls vor     Einkitten    des     Lampenkolbens    in  den     Sockel.     



  Die     Lampe    nach     Fig.    2 besitzt     einen          Schraubsockel,    der in     üblicher    Weise aus  einer     metallischen    Gewindehülse 11, einem       Isolierkörper    1;2 und     einer        metal.lisehen        Bo-          den:kontaktplatte    13 besteht.

   Mit     letzterer    ist  der     eine        Stromzuführungsdraht    5 und     mit    der      Gewindehülse der andere     Stromzuführung.s--          draht    6     verlötet.    Die     beiden        Stromzufüh-          rungsdrähte    5 und 6 sind     in    einer zu     ihrer          gegenseitigen        AbstandhaItung    und Verstei  fung dienenden     Glasperle    4     eingeschmolzen,

            die    aber     ,gegebenenfalls    auch fortfallen     kann.     Die     aus    dem Sockel     herausragenden    Enden  der beiden     Stromzuführungsdrähte    5     und.    6  sind .durch einen Glühdraht 8     überbrückt,    an  dem eine     Zündpille    7     befestigt    ist.

   Der Glüh  draht 8, die Zündpille 7,     die        Stromzufüh-          rungsdräUte    5, 6 und     der    Sockel 11, 12, 13  bilden somit eine     Einheit.    Die Lampe besitzt       ausserdem        einen        zylindrischen,    unten offenen  Glaskolben 1, der     mit        einem        ,geeigneten        Blitz-          liahtrtoff,

          etwa    - wie dargestellt - mit       einem        Folien-bausch.    3     aus        Aluminium    oder       Magnesium,    gefüllt     ist.    Vor der     Vereinigung     von     Glaskolben    und Sockel wird     in,den:Glas-          kolben        unter        Atmosphärend@ruok    stehender       Sauerstoff    eingeblasen, um die im Kolben.  befindliche Luft auszutreiben.

   Ausserdem  wird (der Sockel zum     Teil    mit     einem    leicht       vakuumdlicht    erstarrenden     Kitt    14 angefüllt.       Solange        letzterer    noch     weich        ist    ,     bezw.        nach-          dem    dieser     idurch        Erwärmen        des    Sockels in  einen     plastischen    Zustand versetzt     ist,

      wird  der den     Blitzlichtstoff    und auch die     iSauer-          stoffüllung        enthaltende    Kolben mit seinem  offenen Ende     .in    den .Sockel     einsgedrückt,    wie  in     Fig.    3 dargestellt. Nach     Erstarren:    der       Kittmasse    14 kann     diese    sowohl einen  vakuumdichten     Abscllluss,des    Lampenkolbens  1,     als    auch     eine        feste    Vereinigung desselben  mit -der     Sockelhülse    11 bewirken.  



       Bei.    (der     Herstellung        Ader    Lampe entfällt  demgemäss     Idas        Einschmelzen    der Stromzu  führungen in einen     besonderen    Glasfuss     oder     in     das    Lampengefäss selbst.

   Es ist nur not  wendig, in den Lampenkolben nach Einbrin  gen des     Blitzliahtstoffes    .den Sauerstoff ein  zublasen und dann     Iden        über    den     Glühdraht     nebst     Zündpille        gestülpten    Kolben     mittels    des  im Sockel     befindlichen        Kittes        hermetisch    ab  zuschliessen.

       Eine        gewisse    Vermengung des  die     Kolbenfüllung    bildenden     @Saaerstoffes    mit       atmosphärischer    Luft zufolge     ,gegenseitiger          Diffusion        tritt        hierbei        zwar    vor .dem Einset-         zen    des Kolbens in den Sockel ein, ist jedoch  belanglos,     da        auch.    die     atmosphärische    Luft  ein     Sauerstaffgemisch    ist.

   Für die Vereini  gung     des    Sockels mit dem Kolben und den       Absohluss        ;des        letzteren        wird    zweckmässig ein  leicht     vakuumdicht    erstarrender     und,    sieh  auch mit Glas     vakuumdicht        verbindender          Kitt,    etwa ein     pechartiger        @uphaltkitt,    ver  wendet.  



       Bei    der Ausführungsform     nach    der     Fig.    4  ist das untere Ende     des    Lampenkolbens 1  mit einem Gewinde 15     versehen,        ;das    bei     der          Vereinigung    von Lampenkolben und 'Sockel  so weit     in    die     ,Gewindehülse    11 des :Sockels  hineingedreht wird, dass der untere Kolben  rand, wie in     Fig.    3     ;

  gezeigt,    in     die    noch  weiche     Kittmasse    14     .eindringt.    Es     kann     daher auch in diesem Falle     nach        Erstarren     der     Kittmasse        durch    diese ein     vakuumdichter          KoIbenabschluss.erzielt    werden. Die Verbin  dung des Sockels mit dem.

   Lampenkolben ist  jedoch eine besonders feste, da sie nicht nur       ,durch    die     erstarrte        Kittmasse,        sondern        gleiclh-          zeitig    auch     durch    den     Gewindeeingriff    her  vorgerufen     wird.     



  An     Stelle        des        dargestellten        @Schr^aub-          sockels    kann auch ein     beliebig    anders aus  gebildeter Sockel,     beispielsweise        ein        @Stift-          oder        Lappensockel,    Anwendung finden.

   Der       Lampenkolben    kann ferner,     wie    an sich be  kannt, mit     einem    :die     Zersplitterungsgefahr          behindernden    Aussen- oder     Innenüberzug    ver  sehen werden und auch     ,gegebenenfalls    aus  ,gefärbtem oder     ultraviolettdurehlässigem.     Glase bestehen.  



  Im Sockel der Lampe kann     ferner    auch  eine     Überstromsicherung        eingebaut    nein, die       beispielsweise,    wie in     Fig.    4     dargestellt,    aus       einem    in     einem        kleinen        Glasröhrclhen    1.6     ,ein-          geschlossenen        dünnen        Durchschmelzdraht    17       bestellen        kann.     



       Die        Entflammung        des        im        Gefässinnern     untergebrachten     Liohtentwicklers,    der bei  spielsweise auch aus einem leicht     brennbaren          Aluminium-    oder     Magnesiumdrahtknäue1    be  stehen kann,     ist        :gleichfalls        in        anderer        Weise     möglich.

   Die     Entflammung    kann zum Bei  spiel     :dadurch.        erzeugt    werden, dass nach Zer-           trümmerunb    einer     Gefässwandstelle    im Ge  fässinnern :durch     Schl:ab    oder Reibung ein  Funke     erzeugt    wird, oder     da.ss    in das Gefäss  innere ein mit der Sauerstoffüllung     unter     Flammenbildung reagierender chemischer  Stoff eingeleitet wird, der vor der Zündung  der Lampe in einer kleinen abgeschlossenen  Kammer des Gefässes untergebracht war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blitzlichtlampe, insbe@sonderp für photo- graphische Zwecke, mit in einem beschlosse nen, sauerstoffhaltigen Gefäss untergebrach tem, leicht entflammbarem, folien- oder drahtförmi;
    em Lichtentwickler, dadurch ge- kennzeiehnet, dass bei einem Sauerstoffüil- druclk von mindestens 1 Atm. die Kubik zentimeterzahl des Rauminhaltes des Gefässes nur höchstens die Milli,grammzahl des Lieht- entwicklergewichtes erreicht.
    UNTERANSPRWHE i. Blitzlichtlampe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gefäss röhrenförmig ist. z. Blitzl.ichtlampe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gefäss an mindestem; einem Ende mit Hilfe einer Glasperle zugeschmolzen ist, in die die Stromzuführungen vakuumdicht eingebet tet sind.
    3. Blitzlichtlampe nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass die den Glüh- draht nebst Zündpille tragenden Strom zuführungen unter Fortfall einer Ein schmelzung im Lampenkolben am Sockel festgelötet sind, und dass der die Gasfül lung und den Blitzlichtstoff enthaltende, über den Glühdraht nebst Zündpille ge stülpte Irampenkolben durch eine im Sockel untergebrachte, vakuumdicht er starrende Kittmasse abgeschlossen und mit dem Sockel fest verbunden ist.
    -1. Blitzlichtlampe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Lumpen kolben zusätzlich durch ein an ihm an gebrachtes Gewinde mit dem Sockel ver bunden ist.
CH203975D 1937-05-25 1938-04-29 Blitzlichtlampe, insbesondere für photographische Zwecke. CH203975A (de)

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