CH261650A - Blitzlichtlampe. - Google Patents

Blitzlichtlampe.

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CH261650A
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Gen Electric
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Blitzlichtlampe.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Blitzlichtlampe,    welche einen abge  dichteten Kolben aufweist, in welchem eine  Füllung brennbaren Materials eingeschlossen  ist, die bei Zündung der Lampe ein     aktinisches     Blitzlicht erzeugt.  



  Die gegenwärtig im Handel verwendeten       Photoblitzlichtlampen    sind praktisch in allen  Fällen mit Kolben versehen, die in ihrer  Form den für elektrische Glühlampen ver  wendeten birnenförmigen Kolben ähnlich sind.  Während solche birnenförmige Kolben für  Glühlampen günstig sind, weisen sie bei Ver  wendung Für     Blitzlichtlanipen    gewisse Nach  teile auf. Die nach innen gekrümmten Teile,  die den kugelförmigen Teil mit dem Kolben  hals verbinden, sind bei     Blitzlichtlampen     schwache Stellen. Die Kolbenfestigkeit ist.

    ein wichtiger Faktor, der bei     Blitzlichtlam-          pen,    in welchen beim Aufflammen ein     be-          träc.htlieher    innerer Druck entwickelt wird,  in Betracht. gezogen werden muss. Diese  Schwäche von birnenförmigen Kolben bedingt,  dass die Menge der lichterzeugenden Füllung,  die gefahrlos in den Kolben eingeführt wer  den darf, begrenzt ist. Ein anderer mit der       Verwendung    von birnenförmigen Kolben für       Blitzlichtlampen    zusammenhängender Nach  teil besteht darin, dass der ausgedehnte Hals  mehr oder weniger verlorenen Raum darstellt,  da das brennbare Füllmaterial zum grössten  Teil im kugelförmigen Teil des Kolbens an  geordnet ist.

      Die Folge davon ist, dass der Kolben     un-          nützerweise    gross ist, während es doch er  wünscht ist., die     Blitzlichtlampen    so klein als  möglich     ziz    machen,     um    sie den Zwecken des  Transportes, der Verwendung anzupassen.  



  Die     Blitzlichtlampe    nach der vorliegenden  Erfindung     beseitigt    diese Nachteile und  kennzeichnet sich     daduHli,    dass ihr Kolben       ellipsoidförmig    ist, und dass die Wandung  frei von schroffen Stärkeänderungen ist.  



  Die     Blitzlichtlampe    nach der Erfindung  hat den Vorteil, dass ihr Glaskolben stärker  ist als derjenige bisher bekannter Lampen.  Für die gleiche totale Lichtabgabe können  relativ kleinere Glaskolben verwendet werden,  besonders wenn das brennbare Material       gleichmäi@ig    über den Raum im Innern des       Kolbens    verteilt ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist. ein Aufriss einer     Miniatur-Blitz-          lichtlampe.     



       Fig.    2 ist ein Aufriss einer     grösseren        Blitz-          lielitlampe;          Fig.    3, 4 und 5 erläutern die aufeinander  folgenden Stufen in der Fabrikation der Blitz  liehtlampen, und       Fig.6    ist eine schematische Darstellung  der in     Fig.1    gezeigten     Blitzliehtlampe,    die  in einen parabolischen Reflektor eingebaut ist.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Blitz  lichtlampe weist einen hermetisch verschlos-           senen        ellipsoidförmigen    Glaskolben 10 auf, an  dessen einem Ende ein     verhältnismässig        kur-          zer        Halsteil    11 (Fug. 3 bis 5)     herausragt.        An     diesem ist     ein        ihn    völlig     einschliessender          Bajonettsockel    12 angebracht.

   Der Sockel 12  ist mittels Zement derart am Kolben ange  bracht, dass der obere Rand des Sockels an den       ellipsoidförmigen    Teil des Kolbens stösst. Der  Sockel     umfasst    auf diese Weise den Halsteil  in seiner gesamten Ausdehnung und dient  zusammen mit dem dazwischenliegenden Ze  mentring zur Verstärkung des Halsteils.

   Der  Kolben     -wird    auf .der     innern    oder äussern,     be-          vorzngterweise    auf beiden Oberflächen mit  einem Überzug aus einem     durchsichtigen    Fir  nis oder Lack     bedeckt,        um.    ein     Zerspringen     des     Kolbens        beim        Aufflammen    zu     verhindern          und    den Kolben     praktisch        splitterfest    zu     ma-          ehen,

          wie    dies im britischen Patent Nr.<B>538676</B>       beschrieben    ist. Der     innere    Überzug     wird    über  die gesamte     innere    Oberfläche des Kolbens       einschliesslich    des     Halsteils    11 aufgetragen.

         Durch    Anwendung einer verbesserten Methode       zum    Abdichten des Kolbens wird das Abbren  nen dieses     innern    Schutzüberzuges auf eine  verhältnismässig kleine, an das äussere Ende  des Kolbenhalses angrenzende Fläche lokali  siert.     Demzufolge    ist der Kolben 7.0 gegen das       Splittern    besser geschützt als die gewöhn  , liehen, gegenwärtig für     Blitzlichtlampen    ver  wendeten, birnenförmigen Kolben.

   Der innere  Lackbelag dieser letzteren brennt in der gan  zen Ausdehnung des     Halsteils    des Kolbens im  Verlauf der     Abdichtungsoperation    ab, so dass  ein     beträchtlicher    Flächenteil des Kolbens ge  gen die heissen     Teilchen    des     brennbaren    Ma  terials     ungeschützt    ist.  



  Im Innern und praktisch     im    Zentrum des       ellipsoidförmigen        Kolbens    10 ist     ein        kurzer     Faden 13 eingebaut, dessen Enden mit den       Zuleitungsdrähten    14     lind    15 verbunden sind,  die ihrerseits durch den     Quetschfuss    16 gehen  und bis zum Sockel 12 reichen.

   Der Faden  13 und die angrenzenden Teile der Zuleitungs  drähte 14     und    15     sind        mit    einer Schicht       einer    geeigneten     Zündungssubstanz    17 be  deckt, welche als     Initialzündung    der Lampe       wirkt.    Das     Zündmaterial    enthält bevorzugter-    weise ein Gemisch von Magnesium- Lind     Zir-          konmetallpulver    und     Kalilun.perchloratpulver,     die mittels eines geeigneten Bindemittels, wie  z. B.     @Titrozellulose,        gebunden    sind.  



  Eine Menge lose angeordnetes,     brennbares     Material<B>18</B> ist im Innern des Kolbens 10 der  art- verteilt, dass es praktisch den gesamten  Innenraum des     ellipsoidförmigen    Teils des  Kolbens einnimmt und den Zündungsdraht 13  umschliesst. Das brennbare Material kann ent  weder aus einer dünnen Folie oder einem       fadenförmigen    Draht oder Band aus Alu  minium     und/oder    Magnesium bestehen.  



  Wenn Draht als brennbares Material ver  wendet wird, ist es erwünscht, diesen mög  lichst     gleichmässig    im ganzen wirksamen Teil  des Kolbens zu verteilen, um bei der Verbren  nung den     höchsten        Wirkungsgrad    zu erzielen.  Um eine solche gleichmässige Verteilung des  Drahtes vor dem Abflammen der Lampe wäh  rend beliebiger Zeit aufrechtzuerhalten, ist es  zweckmässig, den Draht im Innern der Birne  an Ort und Stelle festzumachen. Dies kann  derart bewerkstelligt werden, dass für den       Schlitzbelag    auf der Innenwand des Kolbens  ein thermoplastischer Lack verwendet wird.  Infolge seiner thermoplastischen Eigenschaf  ten genügt es, den Lackbelag zu erhitzen, um  den Draht im Innern des Kolbens an Ort und  Stelle festzumachen.

   Unter dem Einfluss der  Hitze wird der thermoplastische Lack weich  und harzig, so dass die Teile des Drahtes, die  den Innenbelag berühren, darin     eingebettet     werden und     demzufolge    beim Erhärten des  Belages an der Kolbenwand festkleben.

   Auf  diese Weise     wird    der Draht an vielen Stellen  der Innenwand des     Kolbens    befestigt, w     odureh     die gleichmässige     Verteilung    des Drahtes im  Innern des Kolbens     wirksam    aufrechterhalten  bleibt und sowohl ein hoher     Wirkungsgrad     bei der Verbrennung des Drahtes als auch  gleichmässige     Charakteristika    der Blitzlicht  lampe gewährleistet werden.

   Das Erhitzen       -und    darauffolgende Aufweichen des thermo  plastischen Lackbelages kann mittels der beim  Abdichten des Kolbens aufgewendeten Wärme  oder mittels einer völlig getrennten     Erhit-          zungsoperation    durchgeführt     werden..         Infolge der praktisch im ganzen Innen  raum des Kolbens gleichmässigen Verteilung  des brennbaren Materials weist die beschrie  bene     Blitzlichtlampe    hinsichtlich der Erzeu  gung von Licht einen höheren Wirkungsgrad  und grössere Gleichmässigkeit auf als bisher  verwendete     Blitzlichtlampen    mit birnenför  migen Hüllen.  



  Der Kolben enthält ferner eine aus Sauer  stoff oder einem Sauerstoff enthaltenden Gas  bestehende, unter einem geeigneten Druck ste  hende Füllung, welche die Verbrennung des       brennbaren        -Materials    18 unterhält. Der Druck  dieser     Gasfüllung    schwankt je nach der Art  des verwendeten Gases, der Grösse des Kol  bens, der     -tenge    und der Art des brennbaren  Materials. Für die im folgenden angegebenen  Kolbengrössen und bei Verwendung von  Sauerstoff als das die Verbrennung unterhal  tendes Gas und reinem Aluminium als brenn  bares Material reicht der Druckbereich der  Gasfüllung bis nahe an eine Atmosphäre  heran.  



  Die in     Fig.        \?    gezeigte     Blitzlichtlampe    un  terscheidet. sieh von der in     Fig.1    gezeigten  Lampe darin, dass sie grössere Ausmasse auf  weist und für die Erzeugung eines Licht  blitzes von grösserem Totaleffekt     eingeriehtet     ist. Wie die in     Fig.    1 gezeigte     Miniaturlampe     ist diese grössere Lampe mit einem     ellipsoid-          förmigen    Kolben 10 und einem Sockel     1\?    aus  gestattet, welch letzterer in diesem Fall ein       Schraubsockel    ist.  



  Der     ellipsoidförmige    Kolben kann in  gleichmässigerer Ausführung hergestellt wer  den und besitzt eine grössere Festigkeit als  die bis jetzt verwendeten birnenförmigen Kol  ben.     Gemäss    den gegenwärtig für die Fabri  kation von Lampenkolben angewendeten Ver  fahren werden die Kolben aus einer -Tasse  von geschmolzenem Glas hergestellt, die man  frei in den zentralen Teil einer Form fallen  lässt, worin das Glas dann geblasen wird, bis  es die Gestalt der Form angenommen hat.  Die     ellipsoidförinige    Gestalt. des beschriebenen  Kolbens stimmt mit der Gestalt, von frei fal  lenden Glasklumpen ziemlich genau überein,    was bei den     -,ewöhnlichen    birnenförmigen  Hüllen viel weniger der Fall ist.

   Dement  sprechend wird das Glas, wenn der frei fal  lende Glasklumpen schliesslich gegen die  Wände der     ellipsoidförmig    gestalteten Form  ausgeblasen wird, nur wenig deformiert. In  fol-edessen weisen die Wände der     ellipsoid-          förinigen        Kolben    praktisch überall eine  gleichmässige Wandstärke auf, wie unmittel  bar vor der Operation des     Ausblasens.    Es  entstehen keine     sehroffen    Unterschiede in der  Wanddicke.

   Die innere     und    die äussere     Ober-          fläehe    der Kolbenwand weisen. eine glatte  und     ununterbrochene,        gleichgerielitete        Krüm-          niung    auf, in welcher keine jähen     Unregel-          mässigkeiten    auftreten.

   Solche     ellipsoidförmig     geblasene Kolben  eisen ausserdem keine dün  nen     Seitenwandteile    an den Stellen grössten       Kolbendurchmessers    auf, wie dies für     Birnen-          oder    kugelförmige Kolben charakteristisch ist,  und besitzen auch keine so dünnen Teile an  der Verbindungsstelle mit dem Hals wie die  kugelförmigen Kolben. Diese dünneren Seiten  wände und     Halsverbindungsteile    an     Birnen-          oder        huoelföi-mig    geblasenen     Hüllen    bilden  schwächere Stellen.

   Obwohl man allgemein  annimmt, dass ein     kugelförmiger    Kolben die  grösste Festigkeit bei innern     Drücken    besitzt,  trifft dies nicht für aus Glas geblasene Kol  ben für     Blitzliehtlampen    zu.  



  Infolge ihrer grösseren Festigkeit können  die     ellipsoidförmigen    Kolben in weit höherem       Masse    belastet werden. Es ist. möglich, Kolben  von beträchtlich reduzierter Grösse für Lam  pen mit     veraleiehbarein    Lichtertrag     ztt    ver  wenden. Soviel bekannt ist, sind die kleinsten  bisher hergestellten     Blitzliehtlampen    mit Kol  ben ausgestattet, deren Volumeninhalte etwa  68-70     em3    betragen.

   Bei Verwendung des be  schriebenen     ellipsoidförnllgen    Kolbens ist, es  möglich,     Blitzliehtlampen    herzustellen, deren  Kolben einen wesentlich geringeren Volumen  inhalt als die kleinsten bisher verwendeten  Kolben, insbesondere einen solchen von weni  ger als 60     cm3    aufweisen. So ist die in     Fig.1     gezeigte     Blitzlichtlampe    mit einem Kolben  ausgestattet, dessen     Volumeninhalt    etwa  25     eni3    beträgt.

   Solch ein Kolben kann ohne           Gefahr    mit etwa 30 Milligramm     fadenförmi-          gem        Ahuniniumdraht    oder -band von etwa  1,14 Milligramm Gewicht pro Meter und  einer     Sauerstoffüllung    von etwa 600     mm        Hg     Druck     beschickt    werden. Eine solche     Minia-          turblitzlichtlampe    erzeugt ein Blitzlicht von  etwa 16 000     Lumensek-unden,    was hinsichtlich  der Grösse der verwendeten Birne eine ver  hältnismässig grosse Lichtmenge darstellt.

   So  viel bekannt ist, beträgt der höchste in     Blitz-          liehtlampen    bisher erzielbare     Lichteffekt    pro  Einheit des Kolbeninhaltes etwa 400     Lumen-          sekiuiden    pro     cm3.    Der Lichteffekt pro Ein  heit des     Kolbeninhaltes    der beschriebenen       lIiniaturlampe        beträgt    jedoch etwa 640     Lu-          mensekunden    pro     cm'.        Daraus        ist        ersichtlich,

       dass die     3!liniaturblitzlichtlampe    gemäss     Fig.1,     verglichen mit den bis jetzt erreichbaren  Werten, einen     wesentlich    höheren Lichteffekt  pro Einheit des Kolbeninhaltes aufweist.  



  Die grössere, in     Fig.    2 gezeigte Blitzlicht  lampe ist mit einem Kolben ausgestattet, des  sen     Inhalt    etwa 90     cm@    beträgt. Dieser Kol  ben kann gefahrlos mit etwa 60     wTilligramm     Aluminiumdraht oder -band und einer Sauer  stoffüllung von etwa 500 mm     Hg-Druck    be  schickt werden.

   Eine solche     Blitzlichtlampe          erzeugt    ein Blitzlicht von durchschnittlich       et:va    50 000     Lumensekunden.    Der Lichteffekt  pro Einheit des     Kolbeninhaltes    dieser Lampe       beträgt    etwa 555     Lumensekunden    pro     em3.     Wenn dieser Wert auch nicht so hoch ist, wie  derjenige der     obgenannten        Miniaturblitzlicht-          lampe,

      so     liegt    er doch beträchtlich höher     als     der höchste bisher erreichbare Wert des Licht  effektes pro     Volumeneinheit    (400 Lumen  sekunden pro cm'). Der Grund für die Stei  gerung des Lichtertrages pro Volumeneinheit  der     Blitzlichtlampen    gemäss     Fig.    1 und 2  liegt natürlich darin, dass der bei birnenförmi  gen Kolben vorhandene ausgedehnte Halsteil,  der mehr oder weniger verlorenen Raum dar  stellt, fehlt und dass die Birne infolge ihrer  gesteigerten Festigkeit, verglichen mit birnen  förmigen     Hüllen,    stärker beschickt werden  kann.  



  Im folgenden sind die relativen Grössen  und     Ausmasse        der        ellipsoidförmigen    Kolben    angegeben. Der Kolben 10 der in     Fig.1    ge  zeigten     Miniaturblitzlichtlampe        stimmt    prak  tisch mit einem     Ellipsoid    überein, dessen       Hauptächse    A und Nebenachse     13    die Werte  von etwa     15/8    Zoll,     resp.        111/32    Zoll aufweisen.  Das Verhältnis Länge : Breite einer derart  dimensionierten Birne beträgt     demgemäss    etwa  1,21.

   Der Halsteil 11 hat einen Durchmesser  von etwa     1/.    Zoll und ist so lang, dass die Ge  samtlänge des Kolbens etwa     17/s    Zoll beträgt.  Der Flächeninhalt des axialen,     longitudinalen     Querschnittes oder der     projizierten    Fläche  über der     Basislinie        b-b    eines     derart    dimen  sionierten     Kolbens    beträgt     etwa    11     em@,    wäh  rend der Volumeninhalt über der Basislinie,  wie oben angegeben,     etwa    25     cm3    beträgt.

   Das  Verhältnis des Flächeninhaltes des     longitudi-          nalen    Querschnittes     zum        Voluminhalt    des  Kolbens beträgt demgemäss etwa 0,44. Der  Kolben 10 der in     Fig.2    gezeigten grösseren       Blitzlichtlampe    hat ebenfalls ungefähr die  Form eines     Ellipsoids,    dessen Hauptachse C  und Nebenachse D die Werte von etwa     231/32     Zoll,     resp.        1'/g    Zoll aufweisen. Dementspre  chend hat das Verhältnis Länge : Breite eines  derart dimensionierten Kolbens den Wert von  etwa 1,58.

   Der Halsteil ist so lang, dass die       Clesamtlänge    des Kolbens etwa     311/1    Zoll be  trägt. Der Flächeninhalt des     axialen,        longi-          tudinalen    Querschnittes über der Basislinie       b-b    dieses Kolbens beträgt etwa 27,7     cm2,     während das über der     Basislinie    befindliche  Volumen, wie oben angegeben,

   einen Wert  von etwa 90     cm@        aufweist.    Das     Verhältnis    des       longitudinalen    Querschnittes zum     Volum-          inhalt    des     Kolbens    hat dementsprechend einen       Wert    von etwa 0,308.  



  Wie bereits erwähnt wurde, ist es möglich,  das Abbrennen des innern Schutzbelages aus  Lack am Kolbenhals und an den angrenzenden  Kolbenteilen praktisch zu verhindern. Die       Fig.    3, 4 und 5 erläutern die aufeinanderfol  genden Stufen des zum Abdichten eines be  schriebenen Kolbens verwendeten Verfahrens.  Der eine Füllung 18 aus brennbarem Material  enthaltende Kolben 10, dessen ganze innere  Oberfläche mit einer     Lackschutzschicht    über  zogen ist, wird in vertikaler, umgekehrter      Lage angeordnet, derart, dass der Halsteil<B>11</B>  nach oben ragt.

   Der Kolben wird in dieser  Lage mittels einer kombinierten Träger- und  Hitzeschutzvorrichtung 19, welche den Kolben  hals in der Nähe der Verbindungsstelle des  Kolbenhalses und des     ellipsoidförmigen    Teils  des Kolbens umfasst, festgehalten. Der  Quetschfuss 16, welcher die Zuleitungsdrähte  14 und 15, den Faden 13 und das     Ev        akuie-          rungsrohr    20     umfasst,        wird    in umgekehrter  Lage und mit dem Kolbenhals ausgerichtet  über den Kolben angebracht, wie dies in     Fig.    3  gezeigt ist.

   Der Quetschfuss wird hierauf in  den Kolben eingeführt, bis der Flansch 21  des Fussrohres 16 auf dem Rand des Kolben  halses 11 aufliegt, wie dies in     Fig.4    gezeigt  ist. Hierauf werden Flammen 22 von scharf       zugespitzter    Form gegen den Rand des Kol  benhalses 11 und die Kante des     Flansehes    21  gerichtet,     bis    das Glas     weich    wird und zusam  menschmilzt.

   Der     Kolben    wird hierauf luft  leer gemacht, worauf er durch das     Evakuie-          rungsrohr    20 mit Sauerstoff des gewünschten  Druckes gefüllt und das     Evakuierungsrohr     hierauf     zugesehmolzen    wird, wie dies in     Fig.    5  bei 23 gezeigt ist. Der Sockel 12 wird hierauf  auf den Kolbenhals     aufzementiert        und    der  äussere Schutzbelag aus Lack auf den Kolben  aufgetragen.  



  Der Kolben 10 kann, wie dies bei der Fa  brikation von gewöhnlichen Glühlampen der  Fall ist, in aufrechter statt in umgekehrter  Lage     zugeschmolzen    werden.  



  Die     Miniaturlampe    10 kann, wie dies in       Fig.6    gezeigt ist, ungefähr im Brennpunkt  eines im wesentlichen parabolischen Reflektors  24 eingebaut sein. Infolge der geringen Grösse  der Lampe (welche mehr oder weniger ange  nähert einer punktförmigen Lichtquelle gleich  kommt) wird das Licht grösstenteils praktisch  parallel zur     Reflektorachse    oder in verhält  nismässig kleinen Winkeln dazu reflektiert.  Die wirksame     Ausnützung    des Lichteffektes  der in Verbindung mit einem solchen konzen-         trierenden    Reflektor verwendeten Lampe er  möglicht die Aufnahme von ausgezeichneten  Bildern in Entfernungen von 30,5 m und so  gar mehr mittels den heutzutage verwendeten  photographischen Ausrüstungen.

   Diese ausser  gewöhnlichen Resultate konnten bisher nur  mit Hilfe von verhältnismässig grossen und  infolge dessen -unpraktischen Reflektoren er  zielt  -erden.  



  Wenn ein Lichteffekt erzeugt werden soll,  der grösser ist. als der mittels einer einzigen       Blitzlichtlampe    erzielbare Lichteffekt, so kön  nen mehrere Lampen zusammen in einem  grossen Reflektor eingebaut     und    gleichzeitig       zum        Aufflammen    gebracht werden,     wodurch     sich in gewissen Fällen Vorteile ergeben ge  genüber der     Vei-vendung    einer einzelnen  grösseren Lampe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blitzlichtlampe mit abgedichtetem Glaskol ben, der eine Füllung aus unter Blitzlicht erzeugung brennbarem Material enthält, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben ellip- soidförmig und dessen. Wandung frei von schroffen Stärkeänderungen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Blitzlichtlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben an einem Ende einen kurzen, rohrförmigen Hals teil aufweist, der von einem Sockel vollstän dig eingeschlossen und durch ihn verstärkt ist, so dass nur der ellipsoidförmige Teil des Glaskolbens freiliegt. z. Blitzlichtlampe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der die Mittel zur elektrischen Zün dung der Füllung aus brennbarem Material tragende Quetschfuss durch den Halsteil in den Kolben reicht und sein äusseres Ende an das äussere Ende des Halsteils angeschm.olzen ist.
CH261650D 1940-02-26 1947-07-02 Blitzlichtlampe. CH261650A (de)

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US261650XA 1940-02-26 1940-02-26

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CH261650D CH261650A (de) 1940-02-26 1947-07-02 Blitzlichtlampe.

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