Hochspannungsstrom-Verteilvorrichtung bei elektrischen Zündeinrichtungen von Brennkraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Hoehspan- nungsstrom-Verteilvorrichtung bei elektri- sGhen Zündeinriclitungen von Brennkr#ft- maschinen, mit mindestens einem 'bewegten Verteilleiter, über den Jer Strom von dem ,einen Pol einer Hoch,
-pan-nunpstrcmquelle der'Reihe nach zu<B>je</B> einer von mehreren Ab- leitelektroden fliessen ka-nn, die<B>je</B> über min destens eine Zündkerze mit dem andern Pol der Hochspa-nnungsstromquelle verbunden ksind, wobei der Verteilleiter die Möglichkeit des Stromü-bzrganges zu jeder Ableitelektrod-e durch ÄnderLmg seines Luftabstandes von ihr steueit.
Die Spannung zwischen den beiden Polen .der Hochspannungssstromquelle wird bei den Zündapparaten bekannter Baua.rt in ihrer vollen Höhe jeweils nur für kurze Zeit her vorgerufen. Die Verteilvorrlchtung hat in erster Umie. flie Aufgabe, Jen Hocb!span- nungsstromkreis jeweils über diejenige Zünd- k,erze zu schliessen, die beim Auftreten der Hochspannung mit Zündstrom. besehickt wer den<B>soll.</B>
Es lä.sst sieh nicht vermeiden, dass an der Hochspannungsstromquelle aueli vor und nach den Augenblicken, wo die vollE5 Span nung hervorgerufen wird, eine geringere, aber immer noch erhebliche Spannung herrscht.
Die Terteilvorrichtung hat auch die Aufgabe, den infolge dieser Spannung nach jeder Zündung vom einen Pol<B> </B> der Strom quelle zu der betreffenden Zündkerze<B>f</B> liessen- .den Strom zu unterbrechen, bevor --sie den Stromübergang zur nächstfolgenden ZÜnd- kerze ermöglicht. Zu diesem Zwecke -ver grössert der Verteilleiter bei seiner Bewegung seinen Luftabstand von der betreffenden Ab- leitelektrolde.
<B>I</B> Bei den bekannten Verteilvorrichtungen der eingangs genannten Art ist der Verteil- leiter mit dem Pol der Hoclispannungsstrom- quelle ständig in leitender Verbindung.
Wenn sich<B>*</B> der Verteilleiter von einer Ableit- elektrod.e, entfernt, so nimmt infolgedessen die -esamte, zwischen dem Pol der Strom quelle und der Ableitelektrode im Stromkreis liegende Luftstrecke nur entsprechend dem vom Verteilleiter zurückgelegten Weg zu.
Bei den Zündapparaten für Luftfahrzeug- motoren steht für die Verteilvorrichtung nur ein beschrankter Raum zur Verfügung; wenn der Motor überdies eine grosse Zahl von Zündk#erzen aufweist, mit denen<B>je</B> eine der Ableitelektroden verbunden<I>ist, so</I> befinden sieh diei4e, Elektroden nur in geringem<B>Ab-</B> stand voneinander.
Beim Fluc in -rosser n en Höhe hat die zwischen den Organen der Ver- teilvorrichtung liegende Luft nur geringe n kn Dichte. Dureh die zwischen diesen Organen auftretenden Entladungen ist sie ausserdem in hohem Masse ionisiert und bietet dem Strom nur geringen Widerstand.
<B>Es</B> ist daher bei diesen Ziindapparit,ten und Verteilvorrichtungen verhältnismässig leicht möglich, dass der Stromkreis zwischen ,dem Verteilleiter und einer Ableiielehtrode noch nicht wirksam unterbrochen ist, wenn der Verteilleiter sieh bereits in der Stellung befindet, wo er den Stromiiber-,an- an die nächstfolgende, Ableitelektrode vermitteln soll und die Spannung neuerdings auf ihre volle Höhe gebracht wird.
Zwischen dem Verteilleiter und der erstuenannten Elektrode ist dann die Luft wegen des vorangegangenen Stremdurchganges viel stärker ionisiert. als zwischen dem Verteilleiter und der nächst folgenden, nun mit Strom zu besehickenden Elektrode, so, dass der Stromübergang an diese trotz der viel geringeren Luftstreeke ungewiss ist. Der Strom kann auch an beide, Elektro den zugleich übergehen.
Auf alle Fälle, kön nen un ter diesen Umständen Zündungen zur Unzeit erfolo-en und erhebliche Energie verluste eintreten.
In Fig. <B>1</B> der Zeichnung ist beispielsweise zur Erläuteruno, dieser Verh:ilinisse eine Ver- teilvorriehtun-- bekannter Bauart mit den Zündstromkreisen des Zündapparates sellema- lisch dar-,estellt. Da.rin bezechnet <B>1</B> die Se- kundärwicklung- einer liidulitionsspule. Das üin,
o Ende dieser Sekundänvicklung ist mit der Masse 2 des Metallgehäuses de--, Appa- ra#es, das andere, über ein isoliertes Kabel<B>3</B> mit einer Kontaktbürste 4 leitend verbunden, die in der Verlängerung der Rotationsachse des umlaufenden, aus Isolierstoff bestehenden Verteilerarmes<B>5</B> isoliert im Verteilergehäuse montiert ist.
Die Bürste 4 liegt auf der blanken Oberfläche des in den Verteilerarm<B>5</B> eingebetteten Verteilleiters <B>6</B> auf und hat mit ,diesem leitenden Kontakt. Tm kleinen Ab- stande a von der Kreisbahn des äussern, aus dem Verteilerarm hervorracenden Endes<B>7</B> des Leiters<B>6</B> sind in gleichen Abständen b voneinander die feststehenden Ableitelektro- den <B>8</B> isoliert im Verteilergehäuse unter gebracht.
Jede von ihnen ist über ein isolier- tffl Kabel<B>9</B> mit der einen Elektrode<B>10</B> einer der Zündherzen der Brennkraftmaschine, ver bunden. Die andere ElekIrode <B>11</B> jeder Zünd- 1.:erze steht über die Maschirienmasse 12 mit (]er Gehäusemasse 2 in Verbindung.
In der Sehiindärwiel#-,luno- <B>1</B> wird auf <B>C</B> nicht dargestellte Weise Jedesmal. -wenn das Ix-,iterende <B>7</B> einer Ableitelektrode <B>8,</B> bei- "pielsweise der Elektrode,<B>8.</B> gegenübersteht L, eine Hochspannung induziert, die einen Strom erzeugt, welcher durch den LL-iter <B>3,</B> die Kontaktbürste 4 und den Verteilleiter <B>6</B> zum Leiterende<B>7</B> fliessen, dort zur betreffen den Ableitelektrode, z.
B.<B>8',</B> überspringen und von da durch das entsprechende Kabel <B>9</B> zur Zündkerzenelektrode <B>10</B> gelangen soll. um zwischen dieser und der Elektrode<B>11</B> den Zündfunken zu bilden. und über die Massen 12 und 2 züm Anfang der Wieklung C, <B>1</B> zurückzukehren. Während sich das Leiter ende<B>7</B> gegen die benachbarte Ableitungs- n elektrode, z. B.<B>8',</B> weiterbewegt. fällt die in der Wicklung<B>1</B> induzierte<B>S</B> annung auf p einen niedrigeren Betrag. ohne indessen ganz zu verschwinden,.
Fig. <B>1.</B> stellt den Verteilerarm<B>5</B> mitdem Verteilleiter <B>6</B> in der Stellung dar, wo das Leiterende<B>7</B> die-,er Elektrode S" im Abstand a gegenübemteht. Beim Stromftbergang vom Leiterende<B>7</B> zur Elektrode<B>8'</B> ist die Luft auf der dazwischenliegenden Strecke durch lonisierung verhältnismässig gut leitend ge- worden,
so dass sieh aucli nach -dem Abfallen der Spannung der Strornübergang über diese Strecke fortsetzt, bis der Verteilerarrn nahe an die gezeichnete Stellung- kommt. Bei dieser Stellung besteht nun einerseits vom Leiter ende<B>7</B> zur Elektrode<B>8'</B> eine Luftstrecke<B>e,</B> auf der die Luft sta-rk ionisiert ist, und an derseits zur Elektrode<B>8"</B> eine Luftstrecke a, auf der die Luft weniger stark ionisiert ist und dem Stremdurehgang einen höheren spezifischen Widerstand entgegensetzt.
Der Gesa,mtwi,clerst#and kaunn für beide Strecken von derselben Grössenordnung is-ein. Wird nun in der Wicklung<B>1</B> wieder die volle Hoch spannung induziert, so kann der Strom vom Verteilerende<B>7</B> ebenso leicht oder sogar leichter zur Elektrode<B>8'</B> überschlagen wie zur Elektrode<B>8",</B> statt an der letzteren allein; .der Zündfurike springt also nicht oder nicht nur an der Zündkerze<B>1,0, 11</B> über, die an die Elektrode W' angeschlossen ist, wodurch sich Störungen in der Funktion der Brennkraft- maschine ergeben können-.
G,Bmä 8 der Erfindung 6oll dieser Nach teil dadurch vermieden werden, dass der Weg des Stromes zwischen dem erstgenannten Pol der Stromquelle und dem Verteilleiter min destens eine Luftstrecke enthält, deTen Länge sieh 'bei der Bewegung des Verteilleiters min- dastens zeitweise im gleichen Sinne ändert, wie der Lufta,bstand vom Verteilleitar zu-,der jeweiligen.
ihm zunächst gelegenen Ableit;- elektrode.
Die folgenden Figuren in den Zeichnun gen stellen Ausführungsbeispiele der Erfin dung dar.
Fig. 2 ist ein nach dem Durchmesser A-A in Fig. <B>3</B> gelegter Schnitt durch die Verteilvorrichtung eines Zündapparates; Fig. <B>3</B> ist ein nach der Linie B-B in Fig. <B>22</B> geführter Schnitt durch dieselbe Vor richtung; Fig. 4 stellt eine andere Verteilvorrieli- tung im Radialschnittdar, und Fig. <B>5</B> ist die Abwicklung eines längs.
eD des Zylinders C-C geführten Schnittes durch die Vorrichtung nach Fig. 4. In den Fig. 2 und<B>3</B> bezeichnet die Be- zugisziffer <B>15</B> das MeUllgehäuse eines im übrigen nicht dargestellten Zünd.apparat-es.; von dessen Zündstromerzeuger führt das Hochspaunungskabel <B>16!</B> zur Verteilvorrich- tung. Der Verteilerboden<B>17</B> besteht aus Isolierstoff;
in ihn ise der Zuleitungsring <B>18</B> aus elektrioch leitendem Material einge, bssft,et, dessen Zunge<B>19</B> mit dem<B>Ende</B> des Hochspannungskabels <B>116</B> leitend, verbunden ist,. Der Zuleitungsring<B>18</B> hat in gleichen Winkelabständen aus dern Material des Ver teilerbodens hervorragende Zähne 2,01, 205... <B>209,</B> welche die Zuleitelektroden der Ver- teilverrielitung 'bilden.
Auf dem Verteilerboden <B>17</B> ist der Ver teilerdeckel 21 zentriert, der ebenfalls aus 1,9#ela#tion.smate-rial besteht. An diesem Deckel 21 sind längs eines äussern Kreises die Ab- leite,lektroden 2211, 2212<B>... 229</B> und längs .eines innern Kreises die Ableitelektroden 231, <B>232 ... 239</B> von einander isoliert angebracht.
Auf jedem dieser Kreise befinden sich in gleichen Winkelabständen (Winkelteilung) gleieliviele Ableitelektroden 2-2-1 <B>... 29,9</B> bezw. 231<B>...</B> 209-, -wie der Zuleitungshng <B>18</B> Zu- leitelektroden 201<B>... 209</B> aufweist;
die Elektroden 221<B>...</B> 2,29 lieggen in denselben Radialgbenen, wie<B>,</B> die ZuleitelektrocIen 201<B>... 209</B> und, die Elektroden<B>231 ...</B> 2-39 sind gegen diese in der Umfangsrichtung um eine halbe Winikelteilung versetzt.
Zu jeder der Ableitelektroden 2211 <B>...</B> 2219 und <B>231 ...</B> 2139 führtein im Isolierma#e)-rial vor gesehener Kabelkanal, in den das -eine Ende eines isolierten Züü#dkgbels# .214 einges:clioben und durch eineSpitzsühraube <B>251 ... 2159</B> be festigt ist;
diese ist von der Innenseite des Verteilerdeckels her eingeschratibt, Jurch, ,dringt die Kabelissolaeon und verbindet die Ka,belse,ele leitend mit der Ableitelektrode. Jedes Zündkabel 24 ist an die eine Elektrode einer Zündkerze der Brennkraftmaschine, an- ,geschlossen. Diese Zündkerzen sind in -den Fig. 2 und<B>3;</B> der Zeichnung nicht dargestellt-; ihre andern Elektroden sind über eine Rück- leituug, z.
B. überdie Masse der Brennkraft- inaschine, und über den Zündstromerzeuger mit dem Hoclispannungskabel <B>16</B> verbunden.
Im Raume, zwischen den Zuleitelektroden 2#01 <B>... 209</B> am Verteilerboden,<B>17</B> und den Ab- leitelektroden, 221<B>... 2,29</B> bezw. 231<B>... 23,9</B> im Verteilerdeckel läuft der aus Isolations material geformte Verteilhörper <B>25</B> um. Er ist mittels der Mutter<B>38</B> und des E#inlegkeils <B>40</B> auf der Terteilerwelle <B>26</B> befestigt die mit der Welle, welche den Stromerzeuger an treibt bezw. steuert, in einem festen An triebsverhältnis steht.
Bei Stromerzeugern mit Unterbrecher wird dieser zweckmässig unmittelbar von der Welle<B>26</B> betätigt.
Der Verteilkörper 25 ist mit zwei gegen#- einander und mit Ausnahme ihrer Enden auch gegen die umgebende Luft isolierten Verteilleitern <B>2,7</B> und<B>28</B> versehen.
Beide Enden<B>29</B> und<B>30</B> des Verteilleiters <B>27</B> liegen in derselben Radialebene durch die Achse d,e"r'#V,elle 26; das En-de <B>29</B> läuft beim Rotie ren des Verteilkörpers <B>25</B> in geringem<B>Ab-</B> stand vor den Zuleitelektroden 2(M <B>...</B> 209, und das Ende<B>30</B> in geringem Abstand vor den Ableitelektroden 2,21<B>... 2j29</B> vorbei.
Die Enden<B>31</B> und<B>32</B> des Verteilleiters; <B>28</B> da gegen sind beim dargestellten Beispiel,<B>wo</B> <B>Z,</B> die Anzahl der Zuleitelektroden 2#01 <B>... 209</B> ungerade ist, in der Umfang-srichtung ge geneinander versetzt, und zwar ist das Ende <B>31.</B> das ebenfalls in geringem Abstand vor den Zuleitelel,-froden 9-01 <B>... 209</B> umläuft.
um <B>180'</B> verisetzt gegenüber dem Ende<B>29</B><I>des</I> Verteilleiters <B>27,</B> und das Ende<B>32</B> des Ver- teilleiters <B>28</B> eilt dem Ende<B>31</B> beim Um laufen in der mit einem Pfeil bezeichneten Drehrichtung um den Winkel nach, um den die Ableitelektroden <B>231 ...</B> --7.39, vor denen es in geringem Abstande vorbeiläuft, gegen die Elektroden 2121<B>... 229</B> versetzt sind, also um die halbe Winkelteiluno- der Elektroden 2-01<B>... 209.</B>
Um elektrische Entladun-en am falschen Orte zu vermeiden, sind alle in unter Span- nun- kommenden Teile gegen die Metallteile <B>c></B> isoliert, die mit der Masse in leitender Ver- bin,dung stehen oder stehen können.
Da die lieitfäbgl-,eit der Luft beim Betrieb der Einrichtung verhältnismässig hoch werden kann, ist da, wo die Entladung durch die Luft erfolgen könnte, der Luftweg zwischen den voneinander zu irolierenden Teilen durch entsprechend angeordnete Rippen auf eine, bestimmte Mindestlänge gebracht.
So ist der Stromühergang von den Zuleit- elektroden 201<B>... 209</B> und den Verteilleiter- enden <B>29</B> und<B>31</B> über die Fuge<B>33</B> zwischen dem Verteilerboden<B>17</B> und dem Deckel 21 zu den Bolzen 3,4, welche die letztgenannten Teile auf dem Gehäuse<B>15</B> befestigen, durch eine den Luftweg verlängernde Randrippe M des Verteilerbodens<B>17</B> erschwert.
Eine an dere umlaufende Rippe<B>36</B> des Verteiler- 1-#ens <B>17</B> verlängert den Luftweg von den Elektroden 201<B>... 209</B> und Leiterenden<B>29</B> und<B>31</B> zu der Welle<B>26.</B> Di#e Xabe des Ver- teilkörpers 25 hat einen hohen Rand<B>37,</B> wel- ehe den Stromübergang vom Verteilerende 3,2 und von den Elektroden<B>231 ... 239</B> nach dem obern Ende der Welle<B>26</B> und der kluftt#"r <B>38</B> erschwert.
Zur Verhinderung des Strornüberganges von den Ableitelektroden 221<B>... 229</B> und vom Verteilerende<B>30</B> zu den Ableitelektroden <B>231 ...</B> 239 und von diesen und vom Ver teilerende<B>'32</B> zu den Elektroden 221<B>... 22,9</B> ist der Verfeilerdeckel 21 mit einer zwischen ,die beiden AbleitelekIrodenreihen herabrei- chenden Ringrippe<B>3,9</B> versehen.
Wenn der Spannungserzeuger im Betrieb ist und die Welle 2#6 umläuft, so wird die Spannung zwischen dem Heehspa,nnun,-s- kabel <B>16</B> und der von den Zündkerzen zum Spannungfflrzeugür fÜhrenden Rückleifung ,jedesmal in dem Augenblick vorübergehend erhöht. wo das Ende<B>29</B> des Verteilleifers <B>27</B> oder<B>du</B> Ende<B>31</B> des Verfeilleiters <B>28</B> einer der Zuleitelektroden 2,01 <B>...
209</B> gegenüber- -steht. In der Zeichnuna- i54 die Stellunc ge zeigt. wo das Leiterende<B>29</B> & r Zuleitelektrode 201 gegenübersteht.
In diesem Falle fliesst infolge der erzeugten hohen Spannung ein L, tn Strom vom Kabel<B>16</B> über die Zunge<B>19</B> zum Ring<B>18,</B> springt von dessen Zuleitelektrode 201 an das Ende<B>29</B> des Verteilleiters <B>27</B> und von dessen anderem Ende<B>30</B> an die Ableit- elektrode 2,21 -und kehrt von dieser über das entsprechende Kabel 24, die an dieses an- gesei,lossene Zündkerze und die Rückleitung zum Spannungserzeuger zurüek.
Dreht sich die Welle<B>2,6</B> mit dem Verteil- körper 25 im Pfeilänne um einen Winkel weiter, welcher der Häffte des Winkels zwi- selwn den Zul-eitelektroden <B>'201</B> und 202 ent spricht, so kommt das Ende<B>31</B> des Verteil- leiters 28 vor die Zuleitelektrode <B>2,06</B> zu stehen.
Dann wird durch den Stromerzeuger ,die Spannung wieder kurzmitig erhöht, und es fliesst ein Strom vom Kabel<B>16</B> über die Zunge<B>m'</B> den Ring<B>18,</B> und die Zuleit- elektrode <B>206</B> an das En-de <B>3,1</B> des Verteil- leiters <B>28,</B> und von #dess#en anderem Ende<B>3,2</B> über die Ableitelektrüde 2#316"die an diese an geschlossene Zündkerze und die Rückleitung zum Spannungserzeuger.
Die Enden<B>2,9:</B> und<B>30</B> d#e3 Verteilleiters <B>27</B> befinden sich bei dieser Stellung des Verteilkörpers, 25 in 219' bezw. 30'.
Beim Weiterärehen der Welle<B>2,6</B> kommt der Verteilleiter <B>27</B> zwischen die Zuleitelek- trode 202, und die Ableitelektrode 2..2,2 zu stehen, wobei die an diese angeschlossene Zündkerze mit Strum beschickt wü;d usf.
Kurz bevor der Verteilkörper 25 die in der Mehnung dargestellte Stellung ein nimmt, vermittelt der Verteilleiter 28 beim Auftreten der Hochspannung den Strom- ü 'bergang von der Zuleitelektrode 205 zur Ableite,lektrode <B>DM.</B> Trotzdem die Spannung bald wieder auf einen geringeren Betrag fällt, fliesst icl-er Strom weiter, bis dar Stromkreis (Stromerzeuger-Kabel 16-Zunge 19-Pdn,
- 18-Zuleitelektrocle 205-Verteillei-ber 2;8- Ableitelektrocle .23!5-Kabel 24-Zündkerze- Rückleitung-Stromerzeug,er) durüll Luft;- strecken unterbrochen ist, die insgesamt eine gQnügende Länge besitzen, um trotzder Ioni- sa,tion durch die vorangegangene Entladung den, Stromdurchgang zu verhindern.
Nun ent hält >der genannte Stromkreis nicht nur, ent- sprechend,den bekannten Vorrichtungen, eine, Luftotrecke zwischen dem Ende<B>32-</B> des Ver- teilleiters <B>9,9</B> und der Ableitelektrode <B>235,</B> sondern ausserdem eine Luftstrecke zwischen ,der mit dem einen Pol des Stromerzeugers. verbundenen Zuleitelektrode <B>M:5</B> und dem Ende<B>31</B> des Verteilleiters 2;8.
Die Länge beider Lufts-trecken ändert sich im gleichen Sinne, und zwar nimmt nun bis zum Augen# blick, wo der Verteilkörper 25 die in der Zeichnung dargestellte Lage<U>einnimmt,</U> Uie Lä,nge der Luftstrecke <B>205/31</B> auf e und die Länge der Luftotrecke 2,3ä/3#2 auf<B>f</B> zu,
so dass in diesem Augenblick #die Verbindung zwischen der Spannungsquelle und üer Ab- leitelektrode <B>235</B> insgesamt. durch die Luft strecke e<B><I>+</I></B> j unterbrochen ist, die auch bei voller Hochspannung und beistaxk ionisierter Luft vongeringer Dichte ausreielien soll, um den Stromdurellgang zu verhindern.
Bei der nun erfolgenden Erhöhung der Spannung durch den Spaunungserzeugeir fliesst cler tStrom also vom Ring<B>18</B> nur in der oben dargestellten, Weise zur Ableitelek- trod-e 2211.
Im Verlaufe,der weiteren Drohung -des Verteilkörpers. wixc1 der trotz der Senkung der Spannung andauernde Strom dadurch unterbrochen, dass -sieh sowohl das Ende<B>3,0</B> des Verteilleiters <B>27</B> von der Ab- leitelektrode 221 als auch dessen Ende<B>29</B> von der Zuleitelektrode 2,0,1 entfernen,<B>wo-</B> bei bis zur Spanuungserhöhung für #die fol gende, über die Ableiteleiktro,cle 53,
6 zu<B>be-</B> wirkende Zün#dung die Luftstrecke<B>201/29</B> auf die Länge<B>g</B> und die Luftsstrecke 30/221 auf die Länge h kommt; diese beiden Luft strecken zusammen wirken einem erneuten übergang des Stromes an die AbleitelektrocIe 221 entgegen.
Die Zuleitelektroden 20!<B>... 2:09</B> liegen, und die Verteilleiterenden <B>29</B> und<B>31</B> laufen vorteilhafterweise auf Kreisen von grösserem Durchmesser als sie der Übersicht wegen in der Mühnungdargestellt sind; dann ergeben sich auch grössere Luftstrecken e und <B>g.</B>
Dieser Vorteil ist bei der Verteilv-orrioll- tung nach Fig. 4 und<B>5</B> vorhanden, bei der .die Zuleitelektroden, -201<B>... 208</B> und die Ab- leitelektroden. 2,21<B>... 228</B> und 281<B>... 2,38</B> auf Kreisen von cleichem Durchmesser augeord- net sind.
Die Elektroden 201<B>... 208</B> des Zu- leitringes- <B>18</B> sind hier radial naell innen, die mit ihnen zusainmenwirkenden Enden<B>299</B> und (r 31 der Verteilleiter radial nach aussen gerichtet.
Die Wirk-ungS-Weise ist gleich wie k2 bei der Vorrichtung nach Fig. 2 und <B>3</B> und kann an Hand der übereinstimmenden Bezugs ziffern ohne weiteres verstanden werden. Da die Verrichtun- nach Ei--. 2 und<B>3</B> für die Stromverteilung an<B>18</B> Zündkerzen, diejenige nach Fio-. <B>4</B> und<B>5</B> dagegen für die Strom verteilung an nur 14 Zündkrerzen vorgesehen ist, fehlen in den beiden letzteren Figuren die Elektroden<B>'203, 223</B> und<B>233.</B> sowie 9--09, <B>2.29</B> und<B>239.</B>
In baulich-er Hinsicht unterscheidet sich die#se, Vorriehtun,-" nach den Ei-. 4 und<B>5</B> von derjenig gen nach den Fig. 2 und <B>3</B> insbeson- dere dadurck, dass die Ableitelektroden, 221 ... 212,
8 und 2.31 ... 238 un zwei g getrenn- ten Isolatiowstücken <B>41</B> und 42 angebracht sind, die in einer durch die Langsachse der -Vorrichtung geltenden Ebene aneinander stossen. Dao 1,solationsstück 42 trägt die Ab- leitelektroden, 224<B>... 227</B> und<B>235 ...
297,</B> das Isolationsstück<B>-11</B> die übrigen sieben Ab- leitelektroden. Beide Isolationsstücke sind durch den Lecherförmig ausgebildeten Ver teilerboden<B>17</B> und durch den -Metallring 43 ,zusammenolchalten; das aus den Stücken<B>17,</B> 41, 42 und 43 zusammengesetzte Verteiler- gehause ist mittels den am Ring 4.3 an- 0, ..reifenden Bolzen 44 am Gehäu,se <B>15</B> des 7,ündapparate#s befestigt.
Der Luftweg zwi- scheu den Ableitel,ektroden 221<B>... 228</B> einer seits und<B>231 ... 2,38</B> anderseits ist durch<B>je</B> eine Rippe 45 und der LuftN#eg zwischen den Zuleitelektroden 201<B>...
208</B> und den Ableit- elektroden durch je eine Rippe 46 an den Gehäusestücken 41 und 42 auf die zur Verineidung des Stromdurcb-,-anoes erforder- liehe Länce o-ebracht. Die Spitzschrauben 25.1 <B>...
259</B> zur Befestigung der Zündkabel 24 sind, da der Verteilerdeekel von den Stücken 41 und #L) gebildet wird und nicht abnehmbar ist, von aussen eingesehraubt und zur %Tergrösserung des Laftabstandes durch an diesen Stüeken gebildete Stutzen 47 von einander getrennt. Die Vorrichtung könnte auch mit mehr als zwei Reihen von Ablehelektroden aus gebildet --ein.
In diesem Falle können die im <B>2</B> Aucrenblick: der Hochspannungserzeugung 4D el <B>CD</B> verfügbaren Luftabstände zwischen. einzelnen in diesem Zeitpunkt nicht mit Strom zu be schickenden Ableitelektroden und den zu gehörigen Verteilleitern, sowie zwischen die sen und einzelnen Zuleitelektroden sehr klein sein. Es wäre dann zur -#lerine#iduno,- der un erwünschten Streinübe-rgänge zweckmässig.
<I>für</I> jede Reihe von AbleiteLktroden mehrere Verteilleiter am umlaufen-deu Verteilkörper und für<B>jede</B> Ableitelektrode einen oder mehrere im Gehäuse feststehend angeordnete, g gegenseitig C C, isolierte Zwisehenleiter vorzu- sehen. Die Anordnung wäre so zu treffen,
dass der Strom jeweils von einer Zuleitelek- trode über eine erste Luftstrecke zum ersten Vlarteilleiter, von da über elne zweite Luft strecke, den entsprechenden Zwisehenleiter und eine dritte Luftstrecke zum zweiten Vtr- teilleiter und von diesem entweder direkt über eine vierte Luftstrecke oder über weitere Luftstrecken und Zwischenl#eiter zur Ableit- elektrode fliessen müsste.
<B>Es</B> lägen dann<B>im</B> Wege, de's Streines <B>vom</B> bpannungserzeuger zu jeder Ableitelektrode, vier, sechs oder mehr Luftstrecken, deren Länge sieh bei der Bewegung des Verteil- körp#ers jeweils gleichsinnig ändern würde,
so diesw dass Körpers schon bei ein einer erheblicher kleinen Gesamtluft- Bewegung weg den Stromkreis unterbrechen würde. Mit einer solchen allerdings umfangreichen Vor richtung könnte eine sehr grosse Zahl von Zündkerzen von einem einzigen Spannungs erzeuger bedient werden.
Die beschriebenen Einrichtuncen können auch für eine gerade Anzahl von Ableit- elektroden in jeder der beiden Reihen und einer gleichen Anzahl von Zulvitelektroden ausgeführt werden.
In diesem Falle müsste bei gleichmässigen Abständen zwischen den Zuleitelektroden das Ende<B>31</B> des Verteil- leiters <B>28</B> gegen das Ende<B>29</B> des Verteil- leiters <B>27</B> nicht um ISO', sondern um eine halbe Teilung der Elektroden 201<B>...</B> mehr oder wenig-er versetzt sein.
Die Stellung des Endes<B>32</B> in bezug auf das Ende<B>31</B> hätte sich selbstverständlich nach der Versetzung der von ihm bedienten Ableitelektroden <B>9 1...</B> gegen die Zuleitelektrüden 201<B>...</B> zu richten, ,derart, dass, sieh die Luftabstände zwischen diesen Verteilleiterenden und den entspre- ehenden Elektroden bei der Bewegung des Verteilkörpers stets im gleichen Sinne ändern.