Wagennntergestell an Schienenmotorfahrzeugen. Bei Schienenmotorfahrzeugen, bei denen der Antriebsmotor mit dem Getriebe, zum Beispiel dem elektrischen Getriebe, im Wa genuntergestell angeordnet ist, ist die Über wachung und Wartung des Motors wegen seiner schweren Zugänglichkeit schwierig.
Wenn das Wagenuntergestell selbst als geschlossener gasten ausgebildet ist, ist der Motor meistens nur von oben her durch den Wagenkastenboden hindurch zugänglich. Bei Instandsetzungen, bei denen der Motor zu zerlegen ist, muss das Wagenuntergestell vom Wagenkasten getrennt werden, was schwierig und teuer ist.
Die Erfindung hat nun den Zweck, die Überwachung, Wartung und Zerlegung des Motors zu erleichtern. Beim Gegenstand ge mäss der Erfindung, der ein Wagenuntergestell an Schienenmotorfahrzeugen ist, ist an der vordern und hintern Stirnseite des Untergestell mittelteils je ein Träger angeordnet, von denen jeder einen auf Gummiunterlagen gelagerten Motor ausserhalb des genannten Untergestell- mittelteils trägt. Diese Anordnung bietet also den Vorteil; dass ein und dasselbe Wagen untergestell mit zwei Motoren ausgestattet ist. Statt eines einzigen grossen Motors, für welchen im Fahrgestellkastenboden Ansätze bezw. Ausbuchtungen vorgesehen werden müss ten, können also zwei kleine Motoren ver wendet werden, die zusammen dieselbe Lei stung liefern und wegen ihrer Ausmasse den Fahrzeugboden nicht behindern.
Auch kann der eine der beiden Motoren für die normale Leistung vorgesehen sein, während der zweite Motor vorteilhaft eine genügende Antriebs leistung für vorübergehende grössere Belastun gen des Fahrzeuges, wie zum Beispiel bei Fahrten mit einem oder mehreren Anhängern liefern kann und eine grössere Sicherheit des Fahrzeuges bietet, weil er im Falle einer Stö rung des Hauptmotors als Ersatzmotor diener kann. In diesem Falle kann die Lebensdauer der Motoren dadurch erhöht werden, weil sie abwechselnd betrieben werden können und keiner von ihnen überlastet werden muss. Die Motoren können vorteilhaft mittels abnehm barer Deckel oder ähnlichem überdeckt wer den.
Um eine Überwachung des Motors auch während der Fahrt zu ermöglichen, können ausser den Ausschnitten oder Öffnungen im Fahrzeugkastenboden einfache Tragflächen zu beiden Seiten des Motors angeordnet werden, auf die sich der Mechaniker stellen oder knien kann, um nach Abnahme der Deckel die Mo toren zu untersuchen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung veran schaulicht, und zwar zeigt diese einen sche matischen Aufriss eines Wagendrehgestelles mit zwei Motoren.
Der Wagendrehgestellmittelteil 1 des Fahr zeuges bat die Form eines Kastens, der vorne und hinten je eine Achse 2 und 3 besitzt. Die Achsen sind durch gemeinsame Blatt federn 4 abgefedert. An beiden Stirnseiten des kastenförmigen Untergestellmittelteils sind überhängende Träger 5 und 6 freitragend be festigt, auf welchen mittels Gummiunterlagen die Motoren 7 und 8 ruhen. Diese beiden Mo toren arbeiten gemeinsam oder getrennt (was durch eine geeignete Kupplung erzielt werden kann) über das Übersetzungsgetriebe 9 auf eine oder beide Achsen 2 und 3.
Die Motoren 7 und 8 sind von oben durch Deckel 10 geschützt. Seitlich an den über hängenden Trägern sind Tragflächen 11 vor gesehen, die durch geeignete Ausschnitte oder Öffnungen im Fahrzeugkastenboden zugäng- lieh sind, so dass auch während der Fahrt die Motoren überwacht werden können.
Car chassis on rail motor vehicles. In rail motor vehicles in which the drive motor with the gearbox, for example the electric gearbox, is arranged in the Wa genuntergestell, the monitoring and maintenance of the engine is difficult because of its difficult accessibility.
If the car chassis itself is designed as a closed guest, the engine is usually only accessible from above through the car body floor. In repairs in which the engine is to be dismantled, the car chassis must be separated from the car body, which is difficult and expensive.
The invention now has the purpose of facilitating the monitoring, maintenance and dismantling of the engine. In the object ge according to the invention, which is a carriage undercarriage on rail motor vehicles, a carrier is arranged on the front and rear end face of the underframe, each of which carries a motor mounted on rubber pads outside the said undercarriage. This arrangement therefore offers the advantage; that one and the same car frame is equipped with two motors. Instead of a single large motor, for which approaches or approaches in the chassis box floor. Bulges had to be provided, so two small motors can be used that together deliver the same performance and because of their size do not hinder the vehicle floor.
One of the two motors can also be provided for normal power, while the second motor can advantageously provide sufficient drive power for temporary larger loads on the vehicle, such as when driving with one or more trailers, and offers greater vehicle safety because it can serve as a replacement engine in the event of a malfunction in the main engine. In this case, the service life of the motors can be increased because they can be operated alternately and none of them have to be overloaded. The motors can advantageously be covered by means of removable covers or the like.
In order to enable monitoring of the engine while driving, in addition to the cutouts or openings in the vehicle box floor, simple wings can be arranged on both sides of the engine, on which the mechanic can stand or kneel in order to examine the engines after removing the cover .
An embodiment of the subject invention is illustrated on the drawing, namely this shows a cal matic elevation of a car bogie with two motors.
The wagon bogie middle part 1 of the driving tool asked the shape of a box that has an axis 2 and 3 at the front and rear. The axes are cushioned by common 4 leaf springs. Overhanging beams 5 and 6 are cantilevered be fastened on both ends of the box-shaped underframe middle part, on which the motors 7 and 8 rest by means of rubber pads. These two motors work together or separately (which can be achieved by a suitable coupling) via the transmission gear 9 on one or both axles 2 and 3.
The motors 7 and 8 are protected from above by covers 10. Laterally on the overhanging supports, wing surfaces 11 are seen, which are accessible through suitable cutouts or openings in the vehicle box floor, so that the engines can be monitored while driving.