CH204214A - Handwebevorrichtung. - Google Patents

Handwebevorrichtung.

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CH204214A
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Fischer Emma
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Fischer Emma
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D29/00Hand looms

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Handwebevorriehtung.       Die vorliegende Erfindung hat eine Ver  besserung der zum Handweben gebräuch  lichen Vorrichtungen zum Gegenstand, die  geeignet ist, einerseits die praktische Ver  wendbarkeit dieser     Webrahmen    wesentlich  zu erhöhen, anderseits deren Herstellung  durch einfache Bauart zu verbilligen.  



  Die bekannten zusammenlegbaren Rah  men zum Spannen der Kette haben eine Aus  bildung und Anordnung ihrer einzelnen Teile,  bei welcher der Druck der über sie gespann  ten     Kette    eine solche     Wirkung    ausübt, dass  sie durch     Verschraubungs-    oder sonstige  Befestigungsmittel zusammengehalten und  gegen     Verziehungen    durch besondere Ver  stärkungsteile der vier Hauptstäbe verstärkt  werden müssen. Die vorliegende Erfindung  sieht demgegenüber eine derartige Ausbil  dung der den Rahmen bildenden     Teile    vor,  dass eine Verwendung von besonderen     Be-          festigungs-    und Verstärkungsmitteln über  flüssig ist.  



  Für die Fachbildung der Kette gebraucht  man     einen        Fachbildungsstab,    bei welchem    die Fachbildung durch Drehung oder seit  liche Verschiebung erfolgt.  



  Der Stab weist zweckmässig je nach der  Bindungsart ausgebildete     Fachbildungsrei-          hen    auf, welche in geeigneter Weise und in  entsprechender Anzahl am oder um den Stab  herum angeordnet sind.  



  Der     Fachbildungsstab    wird zweckmässig  in einer Form vorgesehen, bei welcher es  möglich ist, ein Herausgleiten der Bettfäden  aus ihren Führungen zu erschweren oder  auch vollständig zu verhindern, und zwar  mittels einer sehr einfachen Einrichtung.  Der     Fachbildungsstab    kann an den durch die  Auflagen bruchgefährdeten Stellen aus bruch  festerem Material bestehen, während er an  den nicht bruchgefährdeten Stellen aus  schwächerem Material hergestellt     sein    kann.  



  Der     Erfindungsgegenstand    weist ferner  ein hakenförmiges     Schusseinführungsgerät     auf, dessen Funktion weiter unten beschrie  ben ist.    In der     Zeichnung    sind einige Ausfüh-           rungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsstab des Rah  mens;       Fig.    2 zeigt einen runden     Querstab    des  Rahmens;       Fig.    3 zeigt den aus zwei     Längsstäben          und    zwei Querstäben zusammengesetzten  Rahmen;       Fig.    4 zeigt einen Teil eines Längsstabes  mit     Verlängerungsstück;          Fig.    5, 6 und 7 zeigen eine andere Aus  führung des Rahmens, in welchem die Zu  sammenfügung so     erfolgt,    dass die Längs  stäbe in den Querstäben lagern und letztere  somit nicht drehbar angeordnet sind;

         Fig.    8 und 9 zeigen Einzelheiten der  Vergrösserung der     Querstäbe    zur Verbrei  terung des Webrahmens;       Fig.    10 zeigt einen Ausschnitt des Quer  stabes mit Einschnitten zum einseitigen oder  doppelseitigen Bespannen des Rahmens nach       Fig.    7;       Fig.    11 zeigt eine Vorrichtung zur Fixie  rung der Kette;       Fig.    12 ist ein Ausschnitt von     Fig.    11  in grösserem Massstab;       Fig.    13, 14 und 15 zeigt eine Vorrich  tung, die zur Entspannung und Wiederan  ziehung der Kette dient;

         Fig.    16 zeigt einen Webkamm,     welcher     als     Kettfadenführungsstab    ausgebildet ist,  mit einem dazugehörigen     Fachbildungsstab:          Fig.    17 und 18 zeigen Ausschnitte aus  einem     Fachbildungsstab    mit drei Auflage  reihen, welcher ohne     Kettfadenführungsstab     zur Fachbildung gebracht werden kann;

         Fig.    19 bis 23 zeigen     Fachbildungsstäbe     mit Vorrichtungen, welche das     Ilerausglei-          ten    der Fäden aus ihren Einschnitten er  schweren     resp.        verunmöglichen;          Fig.    24 und 25 sind Teile von Fach  bildungsstäben, welche mit Partien aus       biuehfesterem    Material versehen sind;       Fig.    26 zeigt die hakenförmige Spitze des  Gerätes zur     Schusseinführung.     



  Der in     Fig.    3 dargestellte Rahmen be  steht aus zwei Längsstäben 1 gemäss     Fig.    1    mit drei Kerben ?, in welche die Querstäbe 3       (Fig.    2) mit ihren Aussparungen 4 eingesetzt  sind.  



  Für die eventuelle Verlängerung des Rah  mens sind gemäss     Fig.    4 Ansatzstücke 1' vor  gesehen. Durch Einstecken von Stiften 5 in  die an den Kopfenden der Längsstäbe ange  brachten Löcher wird die Verbindung zwi  schen den Längsstäben und den     Ansatzstük-          ken    1' hergestellt. Nach     Aneinandersetzung     wird durch den Druck der Kette jede weitere       Befestigung    überflüssig.  



  Bei dem in     Fig.    5 bis 7 gezeigten Rah  men     sind    die     Querstäbe    6 nicht drehbar an  gebracht. Diese Ausführung eignet sich be  sonders zu Lernzwecken mit     unverschiebbar     um den Rahmen gespannter Kette, sowie zum  Bespannen auf nur einer Seite des     Webrah-          mens,    wenn die Querstäbe, wie in     Fig.    10  gezeigt:, mit Einschnitten<B>15</B> versehen sind.  



  In diesem Rahmen sind die Querstäbe 6  mit Löchern 7 zur Aufnahme von in Boh  rungen der Längsstäbe 8 einsetzbaren Bolzen  9 versehen. Die Längsstäbe 8     können    aus  mehreren Teilstücken bestehen, in welchem  Falle letztere durch Bolzen 9 und Löcher,  ähnlich wie bei der Ausführung nach     Fig.    4,  verbunden werden. Gemäss     Fig.    8 und 9 kön  nen die Querstäbe ebenfalls aus mehreren  Teilstücken gebildet sein. Das hohle Verbin  dungsorgan 10 wird zwischen die Teile 11  und 12 geschaltet, welche, wie in     Fig.    9 ge  zeigt, mit den Enden im Verbindungsorgan  10     eingesteckt    sind, so dass das Loch 13 mit  dem Loch 13' und das Loch 14     mit    dem Loch  14' korrespondiert.

   Durch Einstecken von  Stiften in die Löcher 13, 13' und 14, 14' wer  den die Stäbe 11, 12 zusammengehalten.  



  Die     Querstäbe    können, wie in     Fig.    10 ge  zeigt. mit Kerben 15 versehen sein. Durch  diese Kerben wird der Faden 16 beim Span  nen der Kette geführt. Spannt man eine ein  zige Rahmenfläche, so wird der Faden um  die durch die Kerben 15 gebildeten Zacken  geführt und auf diese Weise angehängt und  der Faden zum Spannen der nächsten Tour  auf der gleichen Rahmenseite gewendet..  Spannt man beide Rahmenflächen gleich-      zeitig, werden die sich an der Aussenfläche  des Querstabes befindlichen gerben 15 nur  zum Halten der Fäden in regelmässiger  Distanz gebraucht, was durch Einlegen des  um den Rahmen herumgeführten Fadens in  die entsprechenden gerben erfolgt.  



  Für eine     um    den Rahmen verschiebbar  gespannte Kette gebraucht man eine Vorrich  tung zum     Fixieren    der     Keafäden,    dargestellt  in     Fig.    11. Diese Vorrichtung, hier ein ein  facher Stab 17, weist Einschnitte 17' auf.  Um die durch diese Einschnitte 17' gebilde  ten Zacken 17" wird der um den Rahmen  geführte Faden     befestigt    und bei fortlaufen  dem Faden diese     Befestigung    nach jeder  neuen Rahmenumspannung wiederholt. Der  Stab 17 wird hierbei parallel zu den Quer  stäben auf den Rahmen aufgelegt.

   Die auf  diese Weise um den Rahmen gespannte Kette  ist in der Längsrichtung verschiebbar, ohne  dass man . eine seitliche     Verschiebung    oder  allgemeine Verzerrung der     Kette    und des  Gewebes befürchten muss. Diese     Vorrichtung     dient zu gleicher Zeit zur Erleichterung der  Verschiebung der Kette     in    der Längsrich  tung.  



  Zum Zwecke, die     Kette    bei Unterbrechung  der Arbeit zu entspannen ohne gegenseitige  Annäherung der Rahmenteile oder zum  Zwecke einer leichteren Verschiebung des  Gewebes, gebraucht man eine Vorrichtung  gemäss     Fig.    13 bis 15. In     Fig.    13 ist eine  Vorrichtung in Spannungsstellung darge  stellt, das heisst der als     Spannvorrichtung     verwendete Stab 18 ist in eine Stellung ge  bracht, in welcher er den Rahmenumfang am  meisten vergrössert. Dieser Stab 18 ist auf  dem Querstab 6 gelagert.

   In     Fig.    14 ist der  Stab in einer Stellung,     in    welcher die vorher  angespannte     Kette        entspannt    ist, in     Fig.    15  ist sie noch mehr entspannt.  



  Für die Fachbildung     und    den Anschlag  gebraucht man Stäbe gemäss     Fig.    16. Der  Stab 19 dient als     Anschlagskamm        und    als       Kettfadenführungsstab;    er trägt gleich  mässig tiefe Einschnitte 20; man setzt über  den Stab einen Schliessstab 21, um die Fäden    in ihren Einschnitten zu sichern.

   Der Stab  19 ist in einem     Nutstab    22     eingesetzt,    einer  seits zum Zwecke der Verstärkung, ander  seits, damit der mehr oder weniger rauhe  Grund der Einschnitte mit seinen scharfen  Schnittkanten 22' in dem     Nutstabe    versenkt  ist, so dass der Faden auf der glatten Aussen  fläche 22" des     Nutstabes    ruhen kann.

   Auf  dem     Nutstab    22     ist    mittels eines Scharniers  ein Stab 23     angebracht,    welcher hochge  klappt werden kann und in dieser Stellung  die Bettfäden hochhält, zum Zwecke, die       Kette    vollständig     ausser    Eingriff mit den die  Fachbildung bewirkenden     Fachbildungsstä-          ben    zu bringen. In gleicher     Richtung    wie  der Stab 19 ist der     Fachbildungsstab    24 an  geordnet, welcher zwei     Fachbildungsreihen     25 und 26 aufweist.

   Die Fachänderung er  folgt durch Drehen des Stabes um 180  , wo  durch die entgegengesetzte     Fachbildungs-          reihe    in     Wirkung    gebracht wird, oder auch  durch seitliche Verschiebung unter Benüt  zung der gleichen     Fachbildungsreihe.    Die       Fig.    16 zeigt einen im     Querschnitt    recht  eckigen Stab 24, aber je nach der Bindungs  art kann er auch jede andere Form aufweisen,  das heisst rund, dreikantig     etc.    sein und drei       und    mehr     Fachbildungsreihen    aufweisen. Die  Fachänderung findet durch seitliche Ver  schiebung oder auch durch Drehung des  Stabes 24 statt.

   Die Partien, welche bei der  Fachbildung die     hochgehobenen    Fäden der  Nette tragen, sind durch die Seitenfläche 27  des Stabes selbst gebildet, wie es in     Fig.    16  gezeigt ist. Diese Auflagen 27 wie auch die  tiefen Auflagestellen des     Fachbildungsstabes     können zur Aufnahme mehrerer     Kettfäden     ausgebildet sein.  



  Der     Kettfadenführungsstab    19 und der       Faehbildungsstab    24 sind getragen durch die  Längsstäbe 1, von denen nur einer gezeigt  ist. Derselbe ist in Längsrichtung mit einer  schmalen     Stahlführung    29 versehen, in wel  cher der     Nutstab    22 mit dem     Kettfadenfüh-          rungsstab    19 mit einer Rille eingesetzt ist,  während der     Fachbildungsstab    24 je nach der  gewünschten Fachbildung mit     einer    seiner  Rillen 30 in die     Stahlführung    29     eingesetzt         ist.

   Diese verschiedenen Rillen 30     dienen    zur  Begrenzung der seitlichen Verschiebung und  genauen Stellung des     Fachbildungsstahes    ge  genüber dem     Kettfadenführungsstab,    und  zur Führung bei einer Fachänderung durch  Drehung.  



  In     Fig.    17 ist ein Detail eines     Fachbil-          dungsstabes    gezeigt, welcher letztere unab  hängig von einem     Kettfadenführungsstab    ge  braucht werden kann. In diesem sind drei  durch Schraffen angedeutete Auflagereihen  an einem rechteckigen Stab angeordnet, deren  zwei     mit    31, 31' bezeichnet sind.-     Fig.    18  zeigt den gleichen     Stabanssehnitt    nach einer  Drehung des Stabes um<B>180</B>  , wobei die dritte  Auflagereihe mit 32 bezeichnet ist.  



  Es können verschiedene Mittel     angewan:lt     werden, um die     Keafäden    fest in ihren Auf  lagen zu halten, sei es, dass ein Herausgleiten  aus den Führungen vollständig verhindert  wird oder aber so erschwert, dass für den  Anfänger eine genügende Websicherheit er  reicht ist, deren Fehlen bei den bisher     bc-          ka.nnten        Fachbildungsstäben    ein empfindli  cher Mangel war. Wie     Fig.    19 bis 21 zeigen.  ist an dem     Fachbildungsstab    ein     Eisenbiigel     33 angebracht, welcher in 34     beweglich    gela  gert ist.

   Durch den Stellungswechsel des  Stabes, wie in     Fig.    20 gezeigt, nimmt der Bü  gel 33 ebenfalls eine andere Stellung dem       Stabe    gegenüber ein, was durch den Druck  der durch die Drehung hochkommenden Fä  den automatisch erfolgt. Da der Bügel stets  auf den     Kettfäden    liegt, sind sie gegen Her  ausgleiten aus den Führungen gesichert, das  heisst ein Herausgleiten ist fast unmöglich.  Dieser Bügel 33 kann der Form des Stabes  vollständig angepasst sein.

   Bei einer     zyli-i-          drischen        Stabform    ist zum Beispiel der     Biigel     im Zentrum angebracht, so dass sich der Stab  vollständig um seine Achse bewegen kann,  indem der Bügel automatisch seine das Her  ausgleiten der     Kettfäden    hindernde Wirkung  ausübt. Man kann für den Festhaltebügel  auch noch eine billigere Ausführung wählen,  wie dies in     Fig.    21 gezeigt ist. An Stelle  des Bügels     ist        ein    einfacher Stab 36 über    die die Einschnitte tragende Partie gelegt,       gehalten    durch eine Klammer 35.  



  Um eine     vollständige    Sicherung des Fa  dens zu erreichen, kann der Stab mit einer  Einrichtung zum     kompletten    Verschliessen  ausgestattet sein. ohne dass dadurch die Funk  tion des     Stabes        heeinträehtigt    wird. Die       Fig.    2 2 stellt= in     einem        Querschnitt    einen       Fachbildungsstab    dar, bei welchem die ge  geneinander versetzten Auflagepartien<B>3</B>7  schraffiert sind.

   Der     Faehbildungsstab,     ruhend auf der Fläche 38, hält den     Kett-          faden,    der hochgehoben ist und durch die  punktierte Linie 39 gezeigt ist. Der     Stab    ist  nun in einer Weise ausgebildet, dass der Fa  den 39, in welcher Fachstellung der Stab sich  auch befindet, nicht     einen    Punkt (Scheitel  punkt) berührt. An diesem Scheitelpunkt ist  nun ein Einschnitt angebracht, in welchen  ein Schliessstab 40 eingesetzt wird und auf  diese Weise ist der Stab vollständig geschlos  sen.  



       Fig.    23 zeigt einen viereckigen Stab 41,  in     welchem    die Fadenauflagen 42 gerundet  sind.     Fig.    24 und 25 zeigen zwei Ausbil  dungen von     Fachbildiingsstäben,    deren inne  rer     resp.    unterer Teil aus gewöhnlichem Ma  terial, z. B. einfachem Holz, besteht, wäh  rend die die Einschnitte tragenden Teile 43  aus Sperrholz oder anderem bruchfesterem  Material hergestellt sind. Auch die     Keit-          fa.denführungsstäbe    können diese Ausbildung  aufweisen.  



       Fig.    26 zeigt eine Vorrichtung zum Ein  führen der     Schussfäden.    Das Ende dieser  Vorrichtung ist als     Haken    44 ausgebildet. Ist  der Haken ohne Faden durch die Kette ge  schoben, so dass der Hakenteil auf der andern  Seite aus der Kette herausragt, so wird der  einzuführende Faden in den Haken einge  hängt. Durch Zurückziehen des Hakens wird  der Faden dann in die Kette eingezogen.  



  Die Gebrauchsweise der     Handwebevor-          riehtung    ist, folgende; Die Kette wird über  den in     gewünschter    Grösse zusammengefügten  Rahmen gespannt. Der Stab 17 zur Fixie  rung einer beweglich     resp.    verschiebbar an  geordneten Kette wird auf die Rahmenfläche      aufgelegt     und    der     Bettfaden    an einem seiner  Zacken befestigt und um den Rahmen ge  führt,     dann    wieder an dem Stab durch An  hängen an der entsprechenden Zacke fixiert.  Dies wird nach jeder Tour wiederholt und  auf diese -Weise der Stab 17 in die Kette ein  geschaltet.

   Will man nach einer     Webhöhe     von 20-25 cm die Kette in der Längsrich  tung verschieben, um das Gewebe an dem  gleich praktischen Platz weiter zu weben, so  kann dies durch entsprechendes Verschieben  des     Fixierungsstabes    17 sehr einfach erfol  gen.  



  Die auf den Längsstäben des Rahmens  ruhenden, unter der Kette plazierten     Kett-          fa.denführungsstäbe    und     Fachbildungsstäbe     werden abwechselnd in verschiedene Posi  tionen gebracht und damit die zum prak  tischen Weben erforderliche     Fachbildung     hervorgebracht, worauf das     Schusseinfüh-          rungsgerät    in einem einzigen Zuge durch das  Fach geführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handwebevorrichtung, gekennzeichnet durch einen zusammenlegbaren Spannrah men, dessen Teile so ausgebildet sind, dass sie ohne besondere Befestigungsmittel zusam menhalten, durch einen Fachbildungsstab, bei welchem die Fachänderung durch Dre hung oder seitliche Verschiebung erfolgt und ein hakenförmiges Schusseinführungsgerät. UNTERANSPRÜCHE 1. Handwebevorrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass die den Spannrahmen bil denden Stäbe aus mehreren zusammen setzbaren Einzelstücken bestehen, welche die Zusammenstellung von Rahmen un terschiedlicher Grösse gestatten.
    2. Handwebevorrichtung nach Patentan. Spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstäbe des Spannrahmens Einschnitte aufweisen, welche eine einseitige oder doppelseitige Bespannung desselben er möglichen. 3. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Vor- richtung (17) zur Vermeidung einer seit lichen Verschiebung der Bettfäden oder Verzerrung des Gewebes während des Webens und zur Führung der Bettfäden bei der Verschiebung der Kette in der Längsrichtung. 4.
    Handwebevorriehtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Vor richtung (18) zum Lockern der Kett- spannung ohne gegenseitige Annäherung der Querstäbe des Spannrahmens. 5. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Faehbildungsstab, welcher zusammen mit einem als Kettfadenführungsstab ausge bildeten Webkamm verwendet wird.
    6. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Fach bildungsstab mit mehreren um den Stab herum angeordneten Fachbildungsreihen (31, 31', 32), bei welchem durch einfache Drehung die Fachänderung erzielt wird. 7. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Fachbildungsstab, bei welchem die ober sten Anhebeflächen der Auflagereihen durch die Seitenflächen des Stabes ge bildet werden.
    B. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Kett- fadenführungsstab (19), welcher in einem Nutstab (22) gelagert ist, so dass die Grundflächen seiner Einschnitte nicht mit den Kettfäden in Berührung gelan gen können, indem die letzteren auf der höher liegenden Aussenfläche (22") des Nutstabes (22) aufruhen.
    9. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kettfadenführungsstab und Fachbil- dungsstab mit Vorrichtungen (21 resp. 40) versehen sind, welche ein Heraus gleiten der Keafäden aus den Führun gen verhüten.
    10. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Fachbildungsstab, welcher mit einer Vorrichtung (33 resp. 36) versehen ist, welche ein Ilerausgleiten der Fettfäden erschwert. 11. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Kett- fadenführungsstab und einen Fachbil- dungsstab, bei welchem ein Teil aus bruchfestem Material, ein anderer Teil aus schwächerem, billigerem Material be steht.
    12. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Kett- fadenführungsstab (19), welcher finit einer Vorrichtung (23) zum Anheben sämtlicher Bettfäden versehen ist. 13. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Fachbildungsstab, dessen hohe und tiefe Auflagestellen zur Aufnahme mehrerer Kettfäden ausgebildet sind.
    1..1. Handwebevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Fachbildungsstab, dessen Fadenauflagen (42) gerundet sind.
CH204214D 1937-05-10 1937-05-10 Handwebevorrichtung. CH204214A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2707316A (en) * 1953-04-02 1955-05-03 Doniger Sundel Hand looms

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