CH204280A - Magnetsystem, insbesondere für elektrische Messeinrichtungen. - Google Patents

Magnetsystem, insbesondere für elektrische Messeinrichtungen.

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CH204280A
CH204280A CH204280DA CH204280A CH 204280 A CH204280 A CH 204280A CH 204280D A CH204280D A CH 204280DA CH 204280 A CH204280 A CH 204280A
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CH
Switzerland
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magnet
magnet system
measuring devices
ring
electrical measuring
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English (en)
Inventor
Aktiengesellsch Edelstahlwerke
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke Ag
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00—Magnets
    • H01F7/02—Permanent magnets [PM]
    • H01F7/0205—Magnetic circuits with PM in general

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description


  Magnetsystem., insbesondere für elektrische     Resseinrichtungen.       Für die Herstellung von Magnetsystemen  für     Messeinrichtungen    und     dergl.,    werden in  steigendem Masse     hochkoerzitivkräftige    Dauer  magnetwerkstoffe von der Art beispielsweise  der     Eisen-Aluminium-Nickellegierungen    ver  wendet. Diese     Werkstoffe    weisen     Koerzitiv-          kräfte    von 350     Oersted    und darüber auf  und sind durch eine bemerkenswert geringe       Permeabilität    ausgezeichnet.  



  Bei Verwendung dieses Werkstoffes zur  Herstellung von Magnetsystemen für     Mess-          einrichtungen    und     dergl.    ergeben sich ins  besondere dann Schwierigkeiten, wenn die  für derartige     Werkstoffe    besonders günstige  geschlossene Ringform gewählt werden soll.  Die gleichen Schwierigkeiten treten auf, wenn  an Stelle des geschlossenen Ringes ein Magnet  verwendet wird, der aus mehreren Magnet  körpern besteht, die mit nur geringen Zwi  schenräumen zu einem ringartigen, obwohl  im Detail eckige oder ovale Formen auf  weisenden Gebilde     zusammengesetzt    sind.

      Gemäss der Erfindung ist das Magnet  system gekennzeichnet durch einen ring  förmigen Magneten aus einem Werkstoff  hoher     goerzitivkraft,    der zwei zu seiner  Hauptachse senkrechte     Abschlussflächen    ent  gegengesetzter Polarität aufweist, auf denen       Weicheisenplatten    befestigt sind, die mit  mindestens je einem in den Innenraum des  Magnetes hineinragenden Polansatz versehen  sind, so dass der     Nutzkraftfluss    senkrecht  zum     graftfluss    im Magneten ist.  



  Auf diese Weise kann für das Magnet  system eine gedrängte Bauart mit geringen  Streuverlusten erreicht werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch das  in     Fig.2    in Draufsicht gezeigte Magnetsystem,       Fig.    3 einen senkrechten Schnitt durch das  in     Fig.    4 in Draufsicht dargestellte Magnet  system.      Der Magnet aus     hochkoerzitivkräftigem          Werkstoff    hat in dem System gemäss     Fig.    1  und 2 geschlossene Ringform.

   Dieser Magnet  ring 1 ist in bekannter Weise derart magneti  siert, dass die in der     Zeichnung    obere Seite  des Ringes die eine, und die untere Kante  des     Ringes    die andere Polarität aufweist.  Der innere Ringraum ist von zwei Weich  eisenplatten 2 und 3 abgedeckt. Diese Plat  ten haben kreisringförmige Gestalt und wer  den durch Schrauben 4 aus nichtmagnetischem  Werkstoff wie Messing oder     dergl.    in ihrer  Lage festgehalten und zum festen Anliegen  an den Ringmagneten gebracht. Falls erfor  derlich, kann, wie insbesondere aus     Fig.    2  ersichtlich, der Ringkörper des Magnetes 1  mit Ausbuchtungen zur Aufnahme der  Schraubgewinde versehen sein.  



  Die obere Platte 2, die in dem beschrie  benen Beispiel mit dem Nordpol des Ringes  verbunden ist, trägt einen nach unten in den  freien     Ringraum    des Magnetes 1 hineinragen  den Ansatz 5, der mit der Platte aus einem  Stück gefertigt ist, aber auch als Einzelstück  an     derPlatte    in     geeigneterWeise    befestigt sein  könnte. Dieser Ansatz erstreckt sich bis zur  Aussenkante der auf der andern Seite des  Magnetringes befestigten Platte 3. In ent  sprechender Weise ist die Platte 3 mit einem  Ansatz 6 versehen. Die Ansätze sind so aus  gebildet, dass sie einen konzentrisch zur  Mittelachse des Ringmagnetes 1 liegenden       Kreiszylinderraum    7 bilden.

   Infolge ihrer  Anordnung zeigen die beiden Ansätze ver  schiedene Polarität und der     Nutzkraftfluss,     der über dem im Raum 7 befindlichen Anker  der     Messeinrichtung    und dein ringförmigen  Luftspalt geschlossen wird, steht senkrecht  auf dem     Magnetkraftfluss.     



  Unter Anwendung der für den     hoch-          koerzitivkräftigen    Werkstoff besonders gün  stigen     Ringmagnetform,    die in einfacher Weise  als     Gussstück    hergestellt werden kann, wird  auf diese Weise unter weitestgehender Aus  nutzung des zur Verfügung stehenden Kraft  flusses ein ausserordentlich gedrängtes Magnet  system für     Messeinrichtungen    und     dergl.    ge  schaffen.    In den     Fig.    3 und 4 ist kein     vollkommen     geschlossener Ringmagnet vorgesehen. Der  Magnet besteht hier aus zwei Magnetkörpern  8 und 9, die so angeordnet sind, dass zwi  schen ihren Enden ein Spalt 10 verbleibt.

    Die Anordnung kann auch so getroffen wer  den, dass der Zwischenraum an eine andere  Stelle verlegt wird, oder aber es kann auf  den Spalt 10 ganz verzichtet und die beiden       11lagnetkörper    können zum Anliegen anein  ander gebracht werden. Die beiden Magnet  körper werden so magnetisiert, dass die in  der Zeichnung obere Seite die eine und die  untere Seite die andere Polarität erhalten.  Oben und unten sind an den Magnetkörpern 8  und 9     Weicheisenplatten    11 und 12 aufgelegt  und mittels Schrauben 13 aus nichtmagne  tischem     Werkstoff    in ihrer Lage festgehalten  und zum festen Anliegen an die Magnet  körper gebracht. Die Platten 11 und 12 sind  mit je einer symmetrisch zu der Längsachse  des Magnetes liegenden viereckigen Öffnung  14 versehen.  



  Zur Umlenkung des     Nutzkraftflusses    um  90       gegenüber    dem     Magnetkraftfluss    ist an  der obern Platte 11 an der einen Kante der  Öffnung 14 ein Lappen 15 senkrecht nach  unten in den Innenraum des Magnetes hin  eingebogen. An der Platte 12 ist ein ent  sprechender Lappen 16 derart senkrecht nach  oben gebogen, dass er dem Lappen 15 genau  gegenübersteht. Infolge ihrer Verbindung mit  den gegenüberliegenden Enden des     Magnetes          haben,    diese Lappen 15 und 16, die zweck  mässig mit den Platten 11 und 12 durch  Ausstanzen aus einem Stück hergestellt sind,  verschiedene Polarität.

   An diesen Lappen  werden in geeigneter Weise durch Ver  schrauben, Vernieten oder Verlöten die Pol  schuhe 17 und 18 befestigt, zwischen denen  sich das magnetische     Nutzflussfeld    ausbildet.  



  Ein grundsätzlicher Unterschied ergibt  sich nicht, wenn an Stelle des ringförmigen  Magnetes nach den     Fig.    1 und 2 oder der  gemäss     Fig.    3 und 4 gewählten Form, der  Magnet im Detail eckige oder ovale Formen  aufweist. Wichtig ist indes, dass zwischen  dem Magneten und den in den Innenraum      hineingezogenen Ansätzen der     Weicheisen-          platten    ein genügender Zwischenraum vor  gesehen wird, um die Streuverluste zu ver  ringern.

   In     Fig.    1 und 2 ergibt sich dieser       Abstand    durch die Ringform von selbst,  während bei der Ausführungsform gemäss  den     Fig.    3 und 4 der genügende Abstand  erzielt wird durch eine angemessene Aus  wölbung 20.  



  In den in der Zeichnung dargestellten  Ausführungsbeispielen ist von jeder Weich  eisenplatte lediglich ein Ansatz in den Innen  raum hineingezogen, so dass lediglich zwei  Polansätze     bezw.    Polschuhe verschiedener  Polarität entstehen. Die Anordnung kann in  des auch so getroffen werden, dass von jeder  Platte mehrere Polansätze in den Innenraum  hineingezogen werden, denen     ebensovie.le    nach  innen hineingezogene Polansätze der gegen  überliegenden Platte entgegenstehen. Im In  nenraum entsteht auf diese Weise eine Art  Verzahnung aufeinanderfolgender Pole wech  selnder Polarität.

   Diese Anordnung könnte  auch für kleine Motoren oder Dynamos ver  wendet werden, bei denen es darauf an  kommt, bei einem vorgeschriebenen Anker-         durchmesser    ein möglichst grosses Magnet  volumen vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetsystem, insbesondere für elektrische Messeinrichtungen, gekennzeichnet durch einen ringförmigen Magneten aus einem Werkstoff hoher Koerzitivkraft, der zwei zu seiner Hauptachse senkrechte Abschlussflächen ent gegengesetzter Polarität aufweist, auf denen Weicheisenplatten befestigt sind, die mit mindestens je einem in den Innenraum des Magnetes hineinragenden Polansatz versehen sind, so dass der Nutzkraftfluss senkrecht zum Kraftfluss im Magneten ist.
    UNTERANSPRUCH: Magnetsystem nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch mehrere Polansätze der Weicheisenplatten, die im Innenraum des Magnetes Polansätze wechselnder Polarität bilden.
CH204280D 1937-09-29 1938-09-06 Magnetsystem, insbesondere für elektrische Messeinrichtungen. CH204280A (de)

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CH204280A true CH204280A (de) 1939-04-30

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CH204280D CH204280A (de) 1937-09-29 1938-09-06 Magnetsystem, insbesondere für elektrische Messeinrichtungen.

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