Einrichtung zur rernstenerung von Netzen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Fernsteuerung von Netzen mit einem Hauptteil und mit .diesem durch Speise leitungen verbundenen Nebenteilen. Erfin- dungsgemäss sind sowohl in der Verbindung zwischen einem Kraftwerk und dem Haupt teil, als auch in den Speiseleitungen zu den Nebenteilen 'Mittel zum Übertragen von Kommandos vorgesehen.
Diese Mittel können dann dazu verwendet werden, um Komman dos von einer zentralen Geberstelle auszu senden und den Wirkungsbereich der Im pulse, nämlich deren Ausbreitung über das ganze Netz bezw. über einzelne Netzteile. willkürlich zu verändern. Diese Impulse kön nen für die Fernsteuerung von !Strassen lampen, Tarifzählern, Luftschutzsignalen, Schaltern und dergl. bestimmt sein.
In den Fig.1 und 2 sind zwei Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. 1 bezeichnet HN dae Hauptnetz, da)s beispielsweise identisch ist mit dem Energieverteilungsnetz im Zentrum einer Anlage, beispielsweise einer Grossstadt. Mit N, N., sind Netzteile bezeichnet, die @ etwa Vororten entsprechen und mit dem Haupt netz durch Speiseleitungen in Verbindung stehen.
Das .ganze Netz wird von einem Kraftwerk K mit Strom versorgt. In den Speiseleitungen zwischen dem Hauptnetz HN und den Netzteilen N,-N, befinden sich Schalter S,-S,. In der Zuleitung vom Kraft werk zum Hauptnetz ist ein .Schalter S an geordnet. Die Aussendung von Fernsteuer kommandos erfolgt von einer zentralen Geberstelle G, von der aus auf die einzelnen Schalter eingewirkt werden kann, wie durch die gestrichelten Einflusslinien angedeutet ist.
Die Kommandoaussendung wird durch mehrfache, kurzzeitige Unterbrechung der Netzleitungen .gegeben, z. B. Öffnung des Schalters S, wodurch jedesmal eine vorüber gehende Spannungsabsenkung hervorgerufen wird. Diese Spannungsabsenkung breitet sich in dem ;ganzen Netz aus, jedoch ist sie in deri Netzteilen N,-N, wesentlich geringer als im Hauptnetz<B>EN.</B> An allen Empfangsstellen sind ,die gleichen Relais verwendet; jedoch sprechen die in den Netzteilen Nl-N, an geordneten Relais auf die verminderte Span- nungsabsenkung nicht an.
Hat nun das aus zusendende Kommando einen Inhalt, der auch für die Netzteile N"-N, massgeblich ist, und soll dort die gleiche Wirkung wie in dem Hauptnetz<B>EN</B> hervorgerufen wer den, wie dies zum Beispiel bei einer Luft schutzalarmierung der Fall ist, so werden die Speiseschalter S,-S, gleichzeitig mit dem Speiseschalter 5 im selben Rhythmus be tätigt. Dies ist in bekannter Weise durch direkte Steuerung dieser Schalter von der Geberstelle G aus möglich.
Alle Schalter werden daher gleichzeitig betätigt, und da zum Beispiel der Schalter 82 die Speisestelle für den Netzteil N, darstellt, so wird seine rhythmisehe Unterbrechung zur Folge haben. dass die Spannung in dem Netzteil N2 im gleichen Masse absinkt, wie sie durch Be tätigung des Schalters <B>8</B> im Hauptnetz<B>EN</B> absinkt. Die im Netzteil N= angeordneten Relais sprechen daher genau so an, wie die gleichartigen, im Hauptnetz angeordneten Relais.
Das ausgesandte Kommando übt also an allen Empfangsstellen des gesamten Energieverteilungsnetzes die gleiche Wir kung aus.
Handelt es sich .dagegen darum, Strassen lampen fernzusteuern, so soll es möglich sein, diese in den Vororten später einzuschalten als in dem Hauptnetz, und anderseits auch wieder früher auszuschalten als in dem Hauptnetz. Zum Beispiel wird also bei ein brechender Dämmerung zunächst nur die Strassenbeleuchtung des Hauptnetzes<B>EN</B> und des Netzteils N@ dadurch eingeschaltet, dass von der Geberstelle G die Schalter S und 81 mehrmals in diesem Kommando entsprechen den Zeitabständen betätigt werden.
In den andern Netzteilen wird die Strassenbeleuch tung zu einem späteren Zeitpunkt durch ent sprechende Betätigung der Schalter<B>8"</B> Sz, und S, eingeschaltet. In der Geberstelle G können Mittel vor gesehen sein, um den Anreizimpuls für die Betätigung der Schalter an alle Schalter oder nur an einzelne zu geben.
Die Übertragung des Anreizimpulses kann in bekannter Weise durch direkte Steuerleitungen zu den betref fenden Schaltern, durch einen Hochfrequenz impuls oder dergl. erfolgen.
Es kann unter Umständen vorkommen, dass einzelne aussenliegende Netzteile aus irgendwelchen betrieblichen Gründen ab geschaltet sind und ihre Spannung von an derer Seite her erhalten. Auch für diesen Fall muss eine Durchgabe besonders wich tiger Kommandos, beispielsweise von Luft schutzsignalen, von der Geberstelle G mög lich sein.
Die Aussendung der Kommandos kann auch mittels eines Weehsetstromes netz fremder Frequenz erfolgen, indem man zum Beispiel eine Ruhestromüberlagerung vor sieht. Im Falle der Überlagerung eines ton- frequenten Wechselstromes zur Kommando übertragung kann man die Einrichtung auch so ausbilden, dass mehrere Tonfrequenzgene- ratoren vorgesehen sind, und zwar stets an den Stellen, an denen sieh die Schalter ,S und S'1-54 befinden.
Jeder Tonfrequenz- generator ist aber nur so bemessen, dass er keine grössere Energie zur Verfügung stellt, als die Überlagerung des zugeordneten Netz teils erfordert. Arbeiten dann alle Tonfre- quenzgeneratoren gleichzeitig, so wird das ganze Netz überlagert.
Arbeitet dagegen nur der eine oder andere Tonfrequenzgenerator, so wird der Wirkungsbereich der Impuls sendung auf den zugehörigen Netzteil be- sehränkt. Die gleichzeitige Beeinflussung der Tonfrequenzgeneratoren kann ebenso wie vorher von der zentralen Geberstelle G durchgeführt werden.
In Fig. 2 ist eine andere Netzfigur :dar- g o estellt, und zwar handelt es sich um ein ringförmiges Hauptnetz<B>EN,</B> das von einem zentral gelegenen Kraftwerk Kl mit Strom versorgt wird.
Die Energiezufuhr zu dem Hauptnetz erfolgt über die beiden Haupt- schalter Hl und H".. Das Ringnetz ist ausser- dem mit einem andern Kraftwerk X'2 über einen Schalter SZ und mit einem Nebenteil N1 über eine Speiseleitung und einen @Schal- ter S1 verbunden.
Der Netzteil N, besitzt ebenfalls ein eigenes Kraftwerk K,. Nimmt man wieder an, dass die Aussendung der Kommandos durch Spannungsabsenkung er folgt, so wird eine kurzzeitige Unterbrechung der Schalter H, und HZ auf die an das Ring netz angeschlossenen Empfangsrelais nicht in vollem Umfange .die gewünschte Wirkung haben, weil dann über die geschlossener, Schalter S,. und SZ von den Kraftwerken her die Spannung aufrecht erhalten wird,
und zwar zumindest in denjenigen Teilen des :Hauptnetzes, die den fremden Kraftwerken am nächsten liegen. Um auch hier eine sichere Ausbreitung der Kommandos zu er halten, sind ausser den Schaltern Hl und HZ noch die Schalter 8i und SZ als Mittel zur Kommandoübertragung vorgesehen, so dass nicht bloss die Schalter H, und H2, sondern auch die Schalter S,
und SZ in gleichem Rhythmus betätigt werden können. Wird zum Beispiel nur der Schalter Hl betätigt, sprechen lediglieh diejenigen Empfangs relais an, die in dem Wirkungsbereich dieses Schalters liegen.
In den Nebenstellen können nun ebenfalls Sendeeinrichtungen für Impulse vorhanden sein, die nur ein Teilnetz steuern sollen, während die Hauptstelle das Gesamtnetz ein schliesslich der angeschlossenen Teilnetze steuern kann. In diesem Falle wird eine selbsttätige Sperrung der Sendeeinrichtun gen in den Nebenstellen vorgesehen, solange die Sendeeinrichtung der Hauptstelle in Be trieb ist.
Die Sperrung kann durch ein Spannungsrelais erfolgen, -las genau so aus- gebildet ist wie ein normales Vmpfangs- relais. Bei einer von der Hauptstelle aus eintreffenden Spannungsveränderung wird dieses Sperrelais betätigt und blockiert die Sendeeinrichtung der Nebenstelle für .die Zeit eines Umlaufes. In umgekehrter Rich tung muss das Sperrsignal entweder über Hilfsleitungen oder mittels der Starkstrom leitungen übertragen werden.
Facility for upgrading networks. The invention relates to a device for remote control of networks with a main part and with .diesem connected by supply lines secondary parts. According to the invention, means for transmitting commands are provided both in the connection between a power plant and the main part and in the feed lines to the secondary parts.
These funds can then be used to send out Komman dos from a central source and the scope of the pulse, namely their spread over the entire network BEZW. via individual power supplies. to change arbitrarily. These pulses can be used to remotely control street lights, tariff meters, air raid protection signals, switches and the like.
In Figures 1 and 2, two Ausfüh approximately examples of the invention are shown. In FIG. 1, HN denotes the main network, because it is, for example, identical to the energy distribution network in the center of a system, for example a large city. With N, N., power supplies are referred to, which correspond to approximately suburbs and are connected to the main network through feed lines.
The whole network is supplied with electricity by a power plant K. In the feed lines between the main network HN and the network parts N, -N, there are switches S, -S ,. In the supply line from the power plant to the main network, a .Switch S is arranged. Remote control commands are sent from a central transmitter station G, from which the individual switches can be acted upon, as indicated by the dashed lines of influence.
The command transmission is given by multiple, brief interruptions in the power lines, e.g. B. Opening the switch S, which each time a temporary voltage drop is caused. This voltage drop spreads throughout the network, but it is significantly lower in the network parts N, -N than in the main network <B> EN. </B> The same relays are used at all receiving points; however, the relays arranged in the power supply units Nl-N do not respond to the reduced voltage drop.
If the command to be sent has a content that is also relevant for the network parts N "-N, and is to have the same effect there as in the main network <B> EN </B>, as is the case with a Air protection alarm is the case, the feed switches S, -S, are actuated in the same rhythm at the same time as the feed switch 5. This is possible in a known manner by direct control of these switches from the transmitter point G.
All switches are therefore operated simultaneously, and since, for example, switch 82 represents the feed point for power supply unit N, its rhythmic interruption will result. that the voltage in the power supply unit N2 drops to the same extent as it drops in the main network <B> EN </B> when the switch <B> 8 </B> is actuated. The relays arranged in the power supply unit N = respond in exactly the same way as the relays of the same type arranged in the main network.
The sent command has the same effect at all receiving points of the entire power distribution network.
If, on the other hand, it is a question of remotely controlling street lamps, it should be possible to switch them on later in the suburbs than in the main network and, on the other hand, to switch them off earlier than in the main network. For example, when dusk falls, initially only the street lighting of the main network and the power supply unit N @ is switched on by actuating switches S and 81 several times in this command corresponding to the time intervals from the transmitter station G.
In the other power supplies, the street lighting is switched on at a later point in time by appropriately actuating the switches 8 "Sz, and S. Means can be provided in the transmitter station G to generate the stimulus for actuation to give the switch to all switches or only to individual ones.
The transmission of the stimulus pulse can be carried out in a known manner by direct control lines to the relevant switches, by a high-frequency pulse or the like.
It may happen that individual external power supply units are switched off for any operational reasons and receive their voltage from the other side. In this case too, transmission of particularly important commands, for example air protection signals, must be possible from the transmitter station G.
The commands can also be transmitted by means of a weehset current of a frequency that is not connected to the network, for example by providing a closed-circuit current overlay. In the case of superimposing an audio-frequency alternating current for command transmission, the device can also be designed so that several audio frequency generators are provided, always at the points where the switches, S and S'1-54 are located.
However, each audio frequency generator is only dimensioned in such a way that it does not provide more energy than the superposition of the associated network part requires. If all the tone frequency generators work at the same time, the whole network is superimposed.
If, on the other hand, only one or the other audio frequency generator is working, the effective range of the pulse transmission to the associated power supply unit is limited. The simultaneous influencing of the audio frequency generators can be carried out by the central transmitter station G as before.
In FIG. 2 another network figure is shown, namely a ring-shaped main network which is supplied with electricity from a centrally located power station K1.
The energy supply to the main network takes place via the two main switches H1 and H ". The ring network is also connected to another power station X'2 via a switch SZ and with a secondary part N1 via a feed line and a switch S1 connected.
The power supply unit N, also has its own power station K ,. If one assumes again that the commands are sent out by lowering the voltage, a brief interruption of the switches H and HZ on the receiving relays connected to the ring network will not have the desired effect to the full extent, because then the closed, Switch S ,. and SZ the voltage from the power plants is maintained,
at least in those parts of the main network that are closest to the external power plants. In order to ensure that the commands spread safely here, in addition to switches Hl and HZ, switches 8i and SZ are provided as a means for command transmission, so that not only switches H, and H2, but also switches S,
and SZ can be operated in the same rhythm. If, for example, only the switch Hl is actuated, only those receiving relays speak that are within the range of this switch.
Transmitting devices for impulses that are only intended to control a sub-network can now also be present in the auxiliary units, while the main unit can control the entire network, including the connected sub-networks. In this case, an automatic blocking of the Sendeeinrichtun conditions in the auxiliary units is provided as long as the transmitter of the main unit is in operation.
The blocking can be done by a voltage relay, which is designed exactly like a normal Vmpfangs- relay. In the event of a voltage change coming from the main unit, this blocking relay is activated and blocks the transmission device of the auxiliary unit for the duration of one cycle. In the opposite direction, the blocking signal must be transmitted either via auxiliary lines or by means of the power lines.