CH204464A - Mehrphasentransformator. - Google Patents

Mehrphasentransformator.

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CH204464A
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CH
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Licentia Gmbh
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/38Auxiliary core members; Auxiliary coils or windings
    • H01F27/385Auxiliary core members; Auxiliary coils or windings for reducing harmonics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


      lVIehrphasentransformator.       Im Hauptpatent ist ein     Mehrphasentrans-          formator    mit drei in einer Ebene liegenden  Schenkeln beschrieben, bei dem durch Bil  dung einer magnetischen Sterndreieckschal  tung für jeden geschlossenen     Kraftlinienweg     die Summe der erforderlichen     magnetomoto-          rischen    Kräfte hinsichtlich der fünften und  siebenten Harmonischen aufgehoben ist. Zu  diesem Zweck sind in der gleichen Ebene wie  die Schenkel verlaufende zusätzliche     Joch-          schlussstücke    vorgesehen.

   Wenn sich diese  aber frei zwischen den beiden Aussenschen  keln erstrecken, so erhält man schwierige       Ausführungsformen.    Vor allen Dingen las  sen sich bei grösseren     Transformatoreinheiten     die zusätzlichen     Jochschlussstücke    infolge  ihrer Länge schlecht einschichten.  



  Erfindungsgemäss werden daher die zu  sätzlichen     Jochschlussstücke    so ausgeführt  und die auf den Jochteilen befindlichen  Hilfswicklungen zur Steuerung des Flusses  der Grundwelle und zur     Abdämpfung    der    dritten     Harmonischen    derart verteilt ange  ordnet, dass eine Aufteilung des     Jochflusses     nur in Breite der Kernfenster eintritt und  die im Joch erhaltenen Flüsse sich nach Art  einer magnetischen     Stern-Dreieckschaltung     mit den Schenkelflüssen zusammensetzen. Bei  kleineren oder mittleren Transformatoren  kann man in die in diesem Falle zusammen  hängenden Jochbleche Schlitze einstanzen,  welche den Fensterbreiten entsprechen.  



       Abb.    1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung. Es sind 1, 2, 3 die Schenkel     eines          Drehstromtransformators.    Die sie verbinden  den     Joche    sind über den Kernfenstern ge  schlitzt, so dass die     Jochteile    12, 23, 31a und  31b entstehen. Diese tragen die in Dreieck  geschalteten Hilfswicklungen 7r1,<I>7r2,</I> 7s und  7t, welche sowohl zur     Flusssteuerung    der  Grundwelle, als auch zur     Abdämpfung    der  im Fluss vorhandenen Harmonischen dritter  Ordnung dienen, die in dem vom Joch gebil  deten magnetischen Dreieck auftritt, wenn      im     Magnetisierungsstrom    die Harmonische  dritter Ordnungszahl fehlt.

   Zur Speisung  der Hilfswicklungen 7 dienen die Erreger  wicklungen 8, die entsprechend den drei Pha  senspannungen     UT'Tf'    der nicht gezeichneten  Hauptwicklungen mit 8.11,<I>8r,</I> 8     w    bezeichnet  sind. Den Verlauf der Teilflüsse im Joch  zeigt die     Abb.    2a     vektoriell    und     Abb.        2b     räumlich. Er wird durch die an den Haupt  wicklungen liegenden, verketteten Spannun  gen     UI',        T'H    ' und     WL'    von den Wicklungen  8 vorgeschrieben.

   Da sich der Fluss     e,    im  mittleren Schenkel ausschliesslich aus den  Flüssen<B>0,</B> und     Ot    der innern Jochabschnitte  zusammensetzt und die Flüsse     Or,    und     Or,     der äussern     Jochabschnitte    gleich gross und  gleichphasig sind, so besteht in dem zwischen  den beiden Schlitzen gelegenen Stück p keine  magnetische Spannung zwischen Aussenjoch  und Mittelschenkeln. Infolgedessen ist keine  andere als die in     Abb.    2 dargestellte     Fluss-          v        erteilung    möglich. Das Zwischenstück p be  einflusst diese weiter nicht.  



  Für die Bemessung der Jochabschnitte  gilt, bei gleicher Induktion in allen Teilen  des     Kernes    entweder genau oder bei verschie  dener Induktion annähernd, die Beziehung    2     1'A,,    - ?     I'At    - ?     (T'Ahl        -j-        I'Arz)     <I>VA" -</I>     ITAv   <I>-</I>     T'Aw     wenn beide Joche zur Kompensation heran  gezogen werden. In dieser Gleichung bedeu  tet     VA    den     Scheinleistungsverbrauch    des  durch den Index gekennzeichneten Teils des  Eisenweges.  



  Es ist aber auch möglich, die     Jochauftei-          lung    in bezug auf die Bemessung der Eisen  querschnitte und die Jochwicklungen in Be  zug auf die Anzahl der Windungen umge  kehrt auszuführen als in     Abb.    1 angedeutet  ist.     Abb.    3a zeigt schematisch den Aufbau  für eine     Kernhälfte.    Die äussern Jochteile  31a und 31b sind schmal und haben viele  Windungen 7s, 7t, während die     innern        Joch-          teile    12 und 23 breiter ausgeführt sind und  eine geringe Anzahl von Windungen besit  zen.

   Die     Abb.        3b    zeigt den entsprechenden       Flussverlauf.       Schliesslich kann auf die Wicklungen     7)-,     und     7r,    auch ganz verzichtet werden, da die  Induktion in den zugehörigen Teilen des  Jochdreieckes gering ist gegenüber derjeni  gen in den     Jochstücken    mit den Wicklungen  7 s und     7t.    Die magnetische Kopplung dieser  Jochteile mit den     Schenkeln    ist daher aus  reichend. Die     Abb.    4     -neigt    hierfür ein Aus  führungsbeispiel.

   Es sind lediglich     Joch-          wicklungen    7s und<B>71</B> auf den     bequemer     zugänglichen, aussenliegenden     Jochschluss-          stüeken        31aa    und 31     U    angebracht. Auf die  auf den Schenkeln befindlichen Erreger- und  Hauptwicklungen braucht hinsichtlich des       \Nickelraumes    keine     Riieksicht    mehr genom  men zu werden.  



  Bei geringeren     Jochinduktionen    kann bei  der Anordnung nach     Abb.    1 die     Jochwick-          lung   <I>7s</I> und<I>7t</I> fortgelassen werden. Man er  hält alsdann eine Anordnung entsprechend       Abb.    5. Dabei wird die Erregerwicklung auf  dem     3littelseherikel    2     überflüssig.    Auch diese  Restwicklung reicht     noeli    aus, um die dritte       Flussharnioniselie    im Joch zu unterdrücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: 31ehrphasentransformator nach Patentan spruch des Hauptpatentes, mit drei in einer Ebene liegenden Schenkeln, bei welchem sich für ,jeden geschlossenen Kraftlinienweg die Summe der erforderlichen magnetomotori- rischen Kräfte hinsichtlich der fünften und siebenten Harmonischen aufhebt und in glei cher Ebene verlaufende zusätzliche Joch- schlussstücke zwischen den Aussenschenkeln vorgesehen sind,
    gekennzeichnet durch eine solche Ausführung der zusätzlichen Joch- sehlussstücke und Verteilung der auf den .Lochteilen befindlichen Hilfswicklungen, dass nur in der Breite der Kernfenster eine Auf teilung des Joeliflusses eintritt und die im .Loch erhaltenen Flüsse sich nach Art einer magnetischen Stern-Dreieckschaltung mit den Schenkelflüssen zusammensetzen. ITNTERANSPRt7CHE 1.
    Transformator nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Ausführung der Schlitze in den Jochen in Ausdehnung der Kernfenster in der Weise, dass die am Kernfenster gelegenen Jochstücke klei neren Querschnitt besitzen, jedoch stärker bewickelt sind als die aussengelegenen Jochstücke.
    2. Transformator nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Ausführung der Schlitze in den Jochen in Breite der Kern fenster in der Weise, dass die am Kern fenster gelegenen Jochstücke grösseren Querschnitt besitzen, aber schwächer be wickelt sind als die aussengelegenen Joch- schlussstücke. ä. Transformator nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur die mit kleinerem Querschnitt ausgeführten Teile des Jochdreieckes Wicklungen besitzen. 4. Transformator nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass nur die mit grösserem Querschnitt ausgeführten Teile des Jochdreieckes Wicklungen besitzen.
CH204464D 1936-10-05 1937-10-22 Mehrphasentransformator. CH204464A (de)

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DE204464X 1936-10-29

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CH204464D CH204464A (de) 1936-10-05 1937-10-22 Mehrphasentransformator.

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