CH204489A - Vorrichtung zum Anzeigen von Störungen an Feuerungen. - Google Patents
Vorrichtung zum Anzeigen von Störungen an Feuerungen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
Vorrichtung zum Anzeigen von Störungen an Feuerungen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zum Anzeigen von Störungen an Feuerungen, insbesondere siolchen von Kes seln von Warmwasserheizanlagen.
Gemäss der Erfindung steht mit dem Thermostaten:, welcher :den Zutritt vom. Frischluft zur Brennstelle mittels einer Klappe regelt, ein Schalter eines Signal- stromkreises in Wirkungssverbindung, und zwar :derart, dass :ein Signal :
dann begeben wird, wenn trotz der Steigerung der Tem peratur über :das zulässige Mass die Klappe vom Thermostaten nicht geschlossen wird, so dass die Temperatur weiter ansteigt.
Einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der bei liegenden Zeichnung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt :einen Kessel für eine Heiss- wass,erlieizanlage; Fig. '2 ist ein Längs,sehnitt :durch :die Schalteinrichtung; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-IH der Fig. 2;
Fig. 4, 5 und 6 zeigen die Lage der Teile während der Schaltung; in. Fig. 7 und 8 ist je in einem Schaubild eine zweite Ausführungsform,der Schaltvor- richtung in schematischer Weise dargestellt;
Fig. 9, 14 zeigen eine dritte Ausfüh rungsform ödes Schalters in verschiedenen Stellungen der Schaltorgane.
Bei ,der A2ueführungsform nach F'ig. 1 bis 6 ist am Heizkessel A ein Thermostat B von bekannter Bauart angeordnet. Dieser ver stellt entsprechend .den Schwankungen der Temperatur jdes Heisswassers einen Hebel C, der :dann mittels Kette 13 eine Klappe E verstellt, mit welcher :
der Zustrom von ILU.ft zur Feuerung geregelt wird. Diene Regel organe können von an .-,ich bekannter Bau- art sein.
Am Thermostaten B ist ein Träger 1. lös bar bef essti@gt. Dieser nimmt :den Schaltmeeha- nismus auf;
er besitzt einen Fühler 2, der in -den Weg eines Mitnehmers 3 ragt, welch letzterer einstellbar am Hebel C des Thermo- staten angeordnet ist. Bei einer bestimmten Temperaturdes Kesselwassers wird der llllit- nehmer 3 gegen den Fühler 2 :
drücken und damit einen .Signalstromkreis 4 schliessen, in welchem neben einer Stromquelle 5 ein ge- eignetes Signalorgan 6 eingebaut ist. Der Fühler 2 ist aus elektrisch. nichtleitendem Material hergestellt und ist mit einem fe dernden Metallstreifen 5' am Träger 1 mit tels der Schrauben 6' befestigt. Durch die Schrauben 6' -wird ferner eine, ebenfalls vom Träger 1 isolierte Blattfeder 7 gehalten.
Diese trägt nahp dem beweglichen Ende ein Kontaktstück 8, das mit einem Kontaktstzielz 9 einer Platte 10 in gebracht wer den kann, um den Stromkreis d zu schliessen. Das Kontaktstück 9 sitzt am -Metallstreifen 5'.
Die Feder 7 ist mittels eines in seiner L < < n-# regulierbaren Lenkers 12 mit dem einen Arm 13 eines Winkelhebels verbunden. der im Träger 1 auf dem Zapfen 11 drehbar gelagert ist, und dessen anderer Arm 15 in die Bahn deo Fühlers ? ragt. Der Arm 13 des W:ikel- hebels ist mit dem Hebel IG gelenkig verbun den, .der bei 17 am Träger 1 befestigt ist und der mit einem Druckknopf 18 in Verbindung steht.
Der Diaickknopf 1-8 steht über dem Träger 1 vor und kann von aussen betätigt werden.
Die Arbeitsweise ist aus den Fig. 2 bis -1 ersichtlich. In der Lage der Teile nach Fig. 2 isst die Signaleinrichtung im Ruhezustand.
Wenn die Heizanlage richtig arbeitet, so wird bei zunehmender Temperatur des Wassers die Klappe T ge:sc-lilossen, so dass eine gewisse vorausbestimmte Temperatur grenze nicht überschritten. wird. Arbeitet aber aus irgendeinem Grunde die Klappe. E nicht.
so wird trotz des richtigen Arbeitens des Thermostaten die Temperatur des Wassers im Kessel weiter ansteigen. Der Hebel C wird weiter nach unten ausschwenken und bei einer vorausbestimmten Temperatur wird dann der Mitnehmer 3 den Fühler ? nach unten drücken. Der Fühler ? wird #'_i-;
die Lage nach Fig. - gedrängt. In Aieser Lage sind die Kontakte 8, 9 in Berührung. Der eine Kontakt 9 ist über den Metallstreifen 5' mit dem einen Pol der @@t_ om@l;u=lle ten:d verbunden. während der a nri-r-:
z# hon- talit 8 mittels der Fed r 7 an den zweiten Pol der Stromquelle 5 angeschlossen ist, so dass bei Berührung der Kontakt S. 9 der Stromkreis gt@sehlossen wird. Es wird nun das Signal 6 in Wirkung treten. Das Signal kann eine. Glocke, ein Summen eine Lampe usw. sein.
Es können auch Signale an ver schiedenen St{alt-n des CTebäudes gli#iehzei- tig a.@igehist -erden. Der Stromkreis bleibt geschlossen, bis durch Druc- auf den Druck hnopf 18 d-er @elxl 16 nach unten g e> schwenkt wird. Der Hebel 1<B><I>C</I></B> ,-erstellt den Winkelhebel 13,
15 in die Lage nach Fig. 5. Der Hebelarm 13 zieht vermittels des isolie renden Lenkers 12 die Feder 7 und damit den Kontakt 8 von Kontakt 9 ab, der Strom- hrei s ist unterbrochen:
der Hebelarm 1.5 glei te t ani N oeken des PlättcI.elis 10 (Fig. 6 vorbei und legt sieh bei Nachlassen des Vingerdruckes auf Knopf 18 hinter den Nocken entsprechend der Lage rechts in Fi,g. 6.
Damit wird die Feder 7 durch. den Lenker 1,2 solange tief gehalten, bis der Thermostat zufolge entapi@echender Mass nahmen der die Anlage überwachenden Person ein Zurückweichen des Fühlers 2 so weit gestattet hat, dass der Hebel 15 unter dem Nocken durch in die Ausgangsstellung zurückschnappen kann. Beim Abkühlen des Wassers geht der 11Zitnehmer 3 wieder nach oben,
und der Fühler \? kehrt in die Aus- ,-angsIa27o zurück.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7, 8 wird zum Ein- und Ausschalten des Signal- stromkreises ein Qrteeksilber-Kippaclialter verwendet. Auf einer Welle 20 ist das das Queol@sillier aufnehmende Rohr 21 mit den ;
.eordnet. Die Bontakten ??, 2,3 drehbar ang 'Welle 20 steht unter tler Wirkung einer Fe der 24. Diese ist bestrebt, den Schalter 21 auszuschalten. Der hlitnehrner 3 wirkt auf eine Blattfeder 25. Diese liegt über der Nase 21; eines Hehela 27, der am Halter 2,8 der -Welle 2i1 angelenl@t ist.
Der Hehel <B>2,7</B> besitzt einen Handgriff 29. Die Arbeitsweise ist folgende: Der Hebel C (Fig. 1) nimmt den Mit- nehnier 3 naeb unten und letzterer biegt die Feder 25 ebenfalls nach abwärts. Das freie Ende der Feth@r 25 kommt gegen die Nase 26 ,?:,.Hebels 2 ( zu liegen.
Der Hebel 27 nimmt an der Bewegung nach unten Teil und ver dreht .dabei mittels des Halters 28 die Welle 20 entgegen der Wirkung der Feder 24. Die Welle 2.0 mit .dem Quecksilberrohr 21 dreht sich entgegen dem Sinne des Uhrzeigers. Der Stromkreis 4 wird über die Kontakte 22, 23 geschlossen. Das Signal wird gegeben.
Um das Signal zum Verschwinden zu bringen; muS man den Hebel 27 mit Hilfe des Hand griffes 29 verstellen, so dass die Nase 20 ausser Eingriff mit der Feder 25 kommt. Die Feder 2.4 bringt dann die Welle 20 wieder in die Ausgangslage zurück. Der SignaIstrom- kreis 4 wird ,dadurch unterbrochen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9" 10 wird von dem Mitnehmer 3 eine Feder 30 nach unten verstellt. Das freie Ende der Feder 30 liegt auf einem Arm 31 eines Kipp hebels 3'112, an dem die Quecksilberröhre <B>W</B> befestigt .ist. An einem zweiten Arm 34 des Kipphebels 32 greift eine Feder 835 an.
Diese ist bestrebt, das Rohr 38 in der in Fig. 9 gel- zeigten Lage zu halten. Im Rohr 33 sind zwei Paar Kontakte 36, 37, 38, 89 angeord- net. Die Kontakte '37, 38 sind an dem einen Pol der Stromquelle 5 angeschlossen. Der zweite Pol der Stromquelle isst an einem Hebel 40 leitend angeschlossen.
Dieser steht unter der Wirkung einer Feder 41, die be strebt ist, den Hebel 40 in Berührung mit ,der Klemme 42 des Signalstromkreises 4 zu halten. Über ,dem. Hebel 40 liegt ein zweiter Kontakt 48, welcher über einen Elektro- magneten 44 mit dem Kontakt 3,6 leitend verbunden ist. Der Anker 45-des Elektromag- neten 44 dient als ,Sperrorgan für den Hebel 40.
Letzterer kann durch einen mit Druck- knopf 46 versehenen Stift 47 verstellt werden.
Die Fig. 9 zeigt .die Lage der Vorrich- tung im Ruhezustand, wenn also keine Störung in den Regelorganen der Feuerung vorliegt.
Fig. <B>10</B> zeigt die Lage .der Schalterteile, wenn eine Störung vorliegt.
In Fig. 9 ist -der Signalstromkreis 4 an Gien Kontakten 38, 39 offen; wenn nun der Mitnehmer 3 nach unten geführt wird, so drückt .die Feder 30 ,gegen den Arm 31. Das Rohr 3:3 wird gekippt. Das Quecksilber schliesst den Stromkreis über den Kontakt 38, '39.
Der ,Signalstromkreis wird :geschlos- sen, und zwar so lange, bis durch Druck auf den Druckknopf 46 der Hebel 40 entgegen der Wirkung der Feder 41 nach oben ver stellt wird. Nun tritt der Anker 45 unter ;den Hebel 40 und sperrt diesen in .der Lage mach Fig. 10.
Der Signalstromkreis ist geöffnet und bleibt geöffnet solange, bis Ader Mit nehmer 3 nach oben zurückweicht. Ist er weit genug entfernt, ist also die Tempera tur genügend gesunken, so zieht die Feder 35,den Kipphebel 3,2 wieder in die Ausgangs lage zurück. Der Stromkreis für den Elektro magneten 44 wird über die Kontakte 3#6, 3,
7 geschlossen. Der Anker 45 wird angezogen und gibt dabei den Hebel 40 frei. Dieser kehrt in die Ausgangslage zurück und schliesst den Kontakt 42. Da aber inzwischen das. Rohr 38 gekippt und der Kontakt bei 38, 39 geöffnet worden ist, so ist,der Signal stromkreis offen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anzeigen von Störun gen an Feuerungen; insbesondere solchen von. Kesseln von. Warmwasser-Heizanlagen, mit einer durch einen Thermostaten gesteuerten Klappe, welche den Zutritt von Luft zur Feuerung reguliert, gekennzeichnet durch eine in einen Signalstromkreis eingebaute Schalteinrichtung,die durch den Th-ermoi- staten dann. geschlossen wird, wenn durch eine Störung die Luftklappe vom richtig funktionierenden Thermostaten nicht betätigt und infolgedessen eine unzulässige Tenigera- tur erreicht wird. UNTERANSPRUCH:Vorrichtung nach Patentanspruch, da- duroh gekennzeichnet, dass ein von Hand zu betätigender Aussohalter für das Öffnen des Signalstromkreises am Kessel angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH204489T | 1938-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH204489A true CH204489A (de) | 1939-05-15 |
Family
ID=4444181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH204489D CH204489A (de) | 1938-03-21 | 1938-03-21 | Vorrichtung zum Anzeigen von Störungen an Feuerungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH204489A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0076911A1 (de) * | 1981-08-31 | 1983-04-20 | Awina Industrieanlagen Handels- und Produktionsges. m.b.H. | Steuerung für die Bewegung einer Frischluftklappe bei Heizkesseln |
| EP0122221A1 (de) * | 1983-02-03 | 1984-10-17 | Neue Safiz AG | Heizvorrichtung |
-
1938
- 1938-03-21 CH CH204489D patent/CH204489A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0076911A1 (de) * | 1981-08-31 | 1983-04-20 | Awina Industrieanlagen Handels- und Produktionsges. m.b.H. | Steuerung für die Bewegung einer Frischluftklappe bei Heizkesseln |
| EP0122221A1 (de) * | 1983-02-03 | 1984-10-17 | Neue Safiz AG | Heizvorrichtung |
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