CH204531A - Sammelmappe. - Google Patents

Sammelmappe.

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CH204531A
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Labin Joseph
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Labin Joseph
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F11/00Filing appliances with separate intermediate holding means
    • B42F11/02Filing appliances with separate intermediate holding means engaging folds

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  • Sheet Holders (AREA)

Description


  Sammelmappe.    Die bekannten Sammelmappen sind der  art, dass     bei    ihnen die Gegenstände, wie z. B.  lose Blätter, Bogen, Zeitschriften und     @dergl.     gegebenenfalls nach vorheriger Lochung auf  Ringteile aufgereiht, auf besonders ausgebil  deten Trägern, z. B. Buchrücken, angeheftet  oder durch Zusammenklemmen festgehalten  werden.  



  Die Erfindung betrifft nun eine Sammel  mappe, welche ein Tragglied aufweist, das       zweckmässig    aus starkem Papier, Pappe,  Holz oder Blech hergestellt ist und das an  den zwei gegenüberliegenden Seiten Aus  sparungen und zumindest ein das Tragglied  umschlingendes, in die Aussparungen ein  greifendes Halteglied besitzt. Dieses letztere  ist     erfindungsgemäss    eine geschlossene, ab  nehmbare Schleife und kann aus einem  Draht, einem elastisch dehnbaren Glied, z. B.  zumindest aus einer Feder oder einem  Gummiband, bestehen.

   Das Tragglied kann  der Umschlag eines gebundenen     Blattstapels,          beispielsweise    eines Heftes, sein oder es kann  an ihm zumindest .ein Lappen als Deckblatt    für .den Blattstapel, aber auch als Verbin  dungsglied für eine auf den Lappen auf  zuschiebende, das Tragglied übergreifende  Schutzdecke sein.  



  Die beiliegenden Zeichnungen veranschau  lichen mehrere Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Draufsicht eines offenen Hef  tes, dessen Umschlag als Tragglied .dient und  in welchem ein kleineres Heft durch ein  Gummiband als Halteglied festgehalten wird ;

         Fig.    2 ist ein Schnitt dieser     Anordnung     nach der Linie     1-I    der     Fig.    1, bei geschlos  senen Heften,       Fig.    3 .die Draufsicht einer Sammel  mappe, bei welcher an .dem Tragglied beider  seits Lappen angeschlossen sind, von welchen  einer in der Tasche einer Schutzdecke steckt,  und       Fig.    4     ein    Schnitt nach der Linie     II        II     der     Fig.    3 ;

         Fig.    5 und 6 zeigen .gleiche     Schnitte          durch    Sammelmappen, bei welch- letzteren  ein Draht,     bezw.    durch Bügel     verbundene         Schraubenfedern als     Ilalteglied        Verwendung     finden;       Fig.    7 zeigt eine     weitere        Ausführun-s-          form    in der offenen Lage der     Sammeldecke          Fig.    8 ist ein Schnitt längs der Linie       III-III    der     Fiä.     



       Fig.    9 ist ein zu     Fig.    7 gehörender Auf  riss, der auch die Befestigung eines Heftes  veranschaulicht;       Fig.    10 ist eine Einzelheit aus     Fig.    7 bis  9 in grösserem Massstab und     sehliesslieh    ist       Fig.    11 gleichfalls eine Einzelheit zu       Fig.    7 bis 9 in grösserem Massstab, und zwar  veranschaulicht sie eine beispielsweise Aus  führungsform der Verbindung der Enden des  die eingehefteten Blätter usw.     haltenden     Haltegliedes durch Einkerbungen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  und 2 bildet ein     Heftchen,    d. h. dessen Deckel  2 das Trabglied. In der Mitte der obern und  untern Kante des Traggliedes, und zwar am  Falz 3 sind Einkerbungen 4 angeordnet, in  welche das am     geeignetesten    aus einem ge  schlossenen Gummibändchen 5 bestehende  Halteglied     eingelegt    ist. Unter dieses Bänd  chen sind ein     anderes    Heftchen 6 und lose  Blätter 7 (strichpunktiert)     eingeschoben,     welche ebenfalls mit     Randa.usnehmungen    8       bezw.    9 versehen sind, in die das Band 5  eingreift.  



  Bei der Ausführung nach den     Fig.    3 und  4 besteht das Tragglied 10 aus     einem    Strei  fen,     beispielsweise    aus Pappe, an dessen ein  ander gegenüberliegenden Seiten     Metallfas-          sungen    11 mit Einkerbungen 12     angebracht          sind.    Durch diese sind als Halteglieder     ge-          c,chlossene    Gummibändchen 13 oder Drähte  14     (Fig.    5), deren Enden miteinander durch  eine Schlinge 15 verbunden sind oder mit  einander verschlungen sein können, oder  Schraubenfedern 16     (Fib.    6) mit angeschlos  senen Bügeln 17 gezogen.

   Unter jedes der  Halteglieder kann, wie aus     Fig.    4 ersieht  lieh ist, ein Heft in     gleicher    Weise wie bei  Ausführung nach     Fig.    1 und 2     eingeschoben     werden.

   Auf diese Weise     werden    die     Hefte          nebeneinandergereiht.    Durch Halteglieder aus  Draht oder Federn nach .den     F'ig.    5 und     (i       können die Hefte fester an das Trabglied  angeschlossen     -,werden.    Um die Teile der  Halteglieder, die auf der Rückseite     des     Traggliedes verlaufen, vor Beschädigung zu  schützen, ist.     reit    dem Tragglied 10 durch  einen an ihn     angebogenen    Lappen 1,8 eine  Schutzdecke 19 verbunden, welche so gefalzt  ist, dass deren mittlerer Teil 20 die Breite  des Traggliedes hat und dieses überdeckt.

    Die Schutzdecke besitzt zur Aufnahme des  Lappens 18 eine Tasche und hat eine solche       Grösse,        dass    sie für die an dein Tragglied an  gebrachten Hefte eine Einbanddecke bildet.  



  Bei den vorhin beschriebenen     Ausfüh-          rungsbeispielen    sind     Aussparungen    in     Metall-          atüeken    vorgesehen, welch letztere auf     .den          1>eckelrüeken    aufgesetzt werden. Diese     Aus-          sparungen    können in Metall     eingeschnitten,          gegossen,    gepresst, am häufigsten jedoch ge  stanzt sein.  



  Bei einer     -#veiteren    Ausführungsform       (.Fig.    7 bis 1.0) sitzen auf dem Tragglied an  Stelle eines     i@letallstüekes    mit Aussparungen       nebeneinander        aufgereihte    Einzelhaken, mit  zur Aufnahme von Haltegliedern geeigneten       Zwischenräumen.    In     Fig.    10 wird die An  ordnung und     Ausbildung    einiger     dieser    Ein  zelhaken in vergrösserter     Darstellung    gezeigt.

    Auf dem rechten     Flügel    des     Einbanddeckels     21 ist mittels     Nieten    ?? das     Tragstück    23       befestigt,    dessen beide einander gegenüber  liegenden     Enden    die Einzelhaken     2.1    tragen.  die nebeneinander     befestigt    sind.     Ein    Teil  dieses Traggliedes 23 ist an der Stelle     23a     schwenkbar     befestigt    und kann an der der       Schwenkachse        abgelegenen    Seite mit dem  linken Flügel des Einbanddeckels 21 mit.  irgend einer lösbaren Verbindung, z. B.

    Druckknopf,     Haken    usw., verbunden werden.  Hier ist es mittels des     Fortsatzes    25 mit dem  Deckel verbunden. In     den.        l-,vischenräumen     zwischen den am     'L'raenlied        23    angeordneten  Einzelhaken 24 können die zum Festhalten  der Hefte, Blätter,     Bogen    oder     dergl.    die  nenden Halteglieder 26 eingesetzt werden       (Fig.    10).

   Diese Einzelhaken 24 weisen am  Ende Höcker auf, die die Zwischenräume  zwischen den Einzelhaken     2-1    derart ver-      engen,     dass    die eingesetzten Halteglieder 26  nur schwer aus den Zwischenräumen heraus  springen können. Der linke Teil des Trag  stückes 23 ist am Einbanddeckel 21 aus dem  Grunde schwenkbar angebracht und     steht    mit  ihm links deshalb in einer lösbaren Verbin  dung, damit nach Lösen dieser     Verbindung     die Halteglieder 26 entfernt werden können;  nach deren     Wiederanbringen    wird jedoch das  Tragstück 23 mit .dem Einbanddeckel 21  erneut verbunden.

   Die Halteglieder 26 sind  ihrer ganzen Länge nach, oder nur teil  weise, .durch     Zwischenfügung        eines    elasti  schen Stückes, z. B. eines Gummibandes,       elastisch.        Ein        ,solches    Gummiband verdünnt  sich durch     Auseinanderziehen,    lässt sich da  durch     zwischen    die eng aneinander gereihten       Einzelhaken    24 einlegen und dehnt sich im  Querschnitt nach Verkleinern des Zuges  wieder aus und sitzt dadurch im Zwischen  raum fest.

   Das     eingelegte    Heft 27     (Fig.    9)  wird .durch das     elastische    Band an das Trag  stück     2-3    angedrückt.  



  Die Enden     bezw.    .die zu vereinigenden  Verbindungsteile der Halteglieder 26 sind  miteinander irgendwie, z. B. durch Zusam  menpressen einer sie umschliessenden Metall  hülse 28, insbesondere infolge mehrerer Ein  kerbungen, verbunden     (Fig.    11).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sammelmappe mit einem an zwei gegen überliegenden Seiten mit Aussparungen ver- sehenen Tragglied und einem oder mehreren in die Aussparungen dieses Gliedes eingrei fenden Haltegliedern, dadurch gekennzeich net, dass jedes einzelne Halteglied als ge schlossene, abnehmbare Schleife ausgebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Mappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die einzelnen Halte glieder aus elastische Eigenschaften be sitzenden Materialien gebildet sind. 2.
    Mappe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Halte- glieder aus elastischen und nichtelasti- schen. Teilen zusammengesetzt sind. B. Mappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die von den Halte gliedern festgehaltenen Gegenstände Doppelblätter sind, die mit mittleren Randausnehmungen (8) versehen sind, in -die ein einzelnes Halteglied eingreift. 4.
    Mappe nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragglied (2) als ein die Doppelblät ter einschliessender Umschlag mit Rand- ausnehmungen ausgebildet ist. 5. Mappe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Tragglied (10) seitlich wenigstens einen lappenförmigen Fortsatz (18) aufweist. 6. Mappe nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf den lappenartigen Fortsatz (18) des Traggliedes (10) eine das Tragglied übergreifende Decke (19) aufgeschoben ist. 7.
    Mappe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Decke auf weist, mit welcher ein Teil des Tragglie des schwenkbar verbunden ist. B. Mappe nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die der Schwenkachse abgelegene Seite des schwenkbaren Tragstückteils mit der Einbanddecke durch eine lösbare Ein richtung verbunden ist. 9. Mappenach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Tragstück an zwei seiner entgegengesetzten Enden mit in Zwischenräumen nebeneinander auf gereihten Einzelhaken versehen ist. 10.
    Mappe nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Einzelhaken befind lichen, zur Aufnahme der elastischen Halteglieder dienenden Zwischenräume Verengungen aufweisen, die das Her ausspringen dieser Halteglieder erschwe ren.
CH204531D 1938-09-02 1938-09-02 Sammelmappe. CH204531A (de)

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ID=4444212

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CH204531D CH204531A (de) 1938-09-02 1938-09-02 Sammelmappe.

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CH (1) CH204531A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002732B (de) * 1952-10-13 1957-02-21 Walter Soerensen Sammelmappe fuer gefaltetes Schriftgut

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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