CH166812A - Vorrichtung zum Zusammenhalten von gelochten Blättern. - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammenhalten von gelochten Blättern.Info
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Description
Vorrichtung zum Zusammenhalten von gelochten Blättern. Zum Zusammenhalten von am Rande ge lochten Blättern in Akten-, Heft- und Buch form sind verschiedene Vorrichtungen be kannt. Die am meisten benutzte besteht aus einer Schraubenfeder, die durch die Lochun gen geschraubt wird. Bei ihr ist das Heraus nehmen und Einfügen von Blättern schwie rig und zeitraubend. Die Schraubenfeder muss auch so gestaltet sein, dass sie sich nicht selbst lösen kann, wozu ihre Enden nach innen umgebogen sind. Zum Ein- und Ausheften muss man die Enden abzwicken, wodurch die .,Sicherung gegen selbsttätiges Lösen der Schraubenfeder wieder verloren geht.
Blätter müssen auch sehr eng ge locht sein, weil nur Schraubenfedern mit geringer Steigung verwendbar sind.
Die Vorrichtung nach der Erfindung be seitigt alle diese Nachteile insofern, als zum Aufreihen der Blätter ein an den Deckel des Buches, Heftes etc. ansteckbares, kamm artiges Gebilde mit wenigstens zwei Zäh nen vorgesehen ist, welche hinten, also am Rücken des Gebildes, zu nicht ganz bis an die Zähne reichenden, somit offenen Auf reihringen umgebogen sind.
Die Zeichnung zeigt verschieden,- Aus führungsbeispiele. Bei -der Ausführungsform nach Fig. 1, 2 und ä sind a zwei lose Blätter mit der Lochung b, wie sie zum Beispiel in Brief ordnern Aktenmappen usw. aufbewahrt wer den. Das Aufreihorgan besteht aus einem aus Draht geeigneter Beschaffenheit . her gestellten zweizähnigen kammartigen Ge bilde mit entsprechend langen Zähnen e, die am Rücken des Gebildes in hier offene Ringe d übergehen, die durch den Quersteg e miteinander verbunden sind.
Die Zähne e sind in geeigneter Weise am, in der Zeich nung nicht dargestellten Deckel der Mappe etc. berausziehbar befestigt, zum Beispiel mit Hilfe eines zum Durchschieben der Zähne c dienenden, entsprechend befestig ten Streifens f . Zum Einheften bezw. Herausnehmen eines Blattes wird' das kammartige Gebilde <I>e, d,</I> e herausgezogen, das betreffende Blatt über die Zähne geschoben und eifngereiht bezw. mit dem darunter liegenden Stapel herausgezogen und entfernt, worauf letz terer wieder angebracht wird.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine Ausführungs form der Vorrichtung an einem beliebig dik- ken und grossen Loseblätterheft oder -buch. Die Randlochungen b können mehr oder weniger weit voneinander entfernt sein. Das kammartige Gebilde hat hier mehr als zwei Zähne c, von welchen jeder hinten in einen offenen Ring d übergeht, die je zu zweit durch Querstege e miteinander verbunden sind.
Dieses Gebilde wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, zweckmässig aus einem ein zigen Stück Draht in der Weise hergestellt, dass die innerhalb der beiden äussern Zähne liegenden Zähne hin- und zurückgeführt, also doppelt sind, wodurch auch das Gebilde an Festigkeit gewinnt. Die Doppelzähne können der Länge nach auch noch verdrillt oder durch Eintauchen in ein Metallbad, Verlöten usw. miteinander verbunden sein.
Gegebenenfalls können aber auch mehrere zweischenklige Kämme nach den Fig. 1 bis 3 aneinandergereiht und miteinander zu einem mehrzähnigen Gebilde verbunden werden.
Zur Sieherung des kammartigen Gebildes ist bei ider Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 am Deckel g des Buches etc. eine Tasche la vorgesehen, in die,die Zähne c ganz oder teilweise eingeschoben und damit fest gehalten werden.
Die Fig. 7 zeigt. schaubildlich die von den Ringen d umfasste Blätterrückenpartie. Für stärkere Blätterstapel kann zur Sicherung der kammartigen Gebilde auch die nicht mit den Zähnen verbundene Deckelhälfte mit ersterem in Verbindung gebracht werden. zum Beispiel wie in Fig. 7 angedeutet durch einen Stift<I>i,</I> der die Ringe<I>d</I> durchsetzt und an .der den Zähnen c abgekehrten Deckel hälfte befestigt wird.
Fig. 8 zeigt eine andere Sicherung des kammartigen Gebildes; sie besteht aus einer am Deckel<I>g</I> befestigten Federzange<I>7c,</I> die mit ihren Enden in Ringe d des kammartigen Gebildes eingreift.
Zur Sicherung des kammartigen Ge bildes, zum Beispiel bei schweren Büchern, kann, wie aus Fig. 9 ersichtlich, ein an sei nem Ende gezahntes Pappe-, Metall- und dergleichen Blatt l Verwendung finden, das mit in die Tasche li des Deckels des Buches etc. eingeschoben oder sonstwie befestigt wird und die Ringe d in ihren Zahnlücken gegen seitliches Verschieben sichert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Zusammenhalten von gelochten Blättern, gekennzeichnet durch ein an den Deckel des Buches, Heftes etc. ansteckbares, kammartiges Gebilde mit we nigstens zwei Zähnen, die hinten, also am Rücken des Gebildes, zu nicht ganz bis an die Zähne reichenden, somit offenen Auf reihringen umgebogen sind. UNTERANSPR-CCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die Enden der Ringe in einen von diesen rechtwinklig abgebogenen Quersteg übergehen, der die Zähne miteinander verbindet. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das kammartige Gebilde zwei- zähnig ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das kammartige Gebilde mehr als zweizähnig ist.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das kammartige Ge bilde aus mehreren, aneinander gefügten und miteinander verbundenen, zweizäh- nigen, kammartigen Teilen besteht. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das mehrzähnige kammartige Gebilde aus einem Stück her gestellt ist, indem seine innerhalb der beiden äussern Zähne liegenden Zähne schleifenförmig hin- und zurückgeführt sind.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Doppelzähne des kammartigen Gebildes ihrer Länge nach miteinander verbunden sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Anstek- ken des Gebildes an -den Deckel des Buches, Heftes etc. ein mit .diesem ver bundener Streifen zum Unterschieben der Zähne vorgesehen ist.Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine am Deckel des Buches, Heftes etc. zu befestigende zwei- sehenklige Federzange (1c) die im Ge brauchszustand mit ihren Enden in Auf reihringe des Heftkammes eingreift, um so letzteren gegen Herausfallen zu sichern. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein gezahntes, am Deckel des Buches, Heftes etc. zu be festigendes, steifes Blatt, dessen Zähne im Gebrauchszustand der Vorrichtung die Aufreihringe durch Eingreifen der letzteren in die Zahnlücken des gezahnten Blattes gegen seitliches Verschieben sichern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166812X | 1931-11-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166812A true CH166812A (de) | 1934-01-31 |
Family
ID=5686079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166812D CH166812A (de) | 1931-11-30 | 1932-11-24 | Vorrichtung zum Zusammenhalten von gelochten Blättern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166812A (de) |
-
1932
- 1932-11-24 CH CH166812D patent/CH166812A/de unknown
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