CH204573A - Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Holzplatten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Holzplatten.

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CH204573A
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Karl Dr Michaelis
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Karl Dr Michaelis
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H1/00Bending wood stock, e.g. boards

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von     Holzplatten.       Gegenstand der Erfindung sind ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zum Biegen von  starren Vollholz- und     Sperrholzplatten    ohne  vorherige     Durchfeuchtung        des    Holzes, z. B.  durch Kochen in Wasser     bezw.    Behandlung  mit Dampf.

   Das Verfahren benutzt die  Eigenschaft des Holzes, auch durch Erwär  men in trockenem Zustande vorübergehend  biegsam, beim Abkühlen aber sofort wieder       starr    zu werden.     Es    besteht darin, den zu       krümmenden    Teil der Holzplatte .als Ganzes  zunächst durchzuwärmen, bis er biegsam ge  worden     ist,    und ihn dann unter Vermeidung  des     Abkühlens    um die zweckmässig .gleich  falls erwärmte formgebende Fläche herum  zubiegen. Das Durchwärmen     des    Holzes  kann auf beliebige Weise     geschehen,        z.    B.

    durch     Leiten    von     heissem    Gas oder Dampf  gegen das Holz. Man kann auch     frisch     hergestellte; noch     warme        Sperrholzplatten     biegen, ohne sie     erst    abkühlen zu lassen. Man  kann die Holzplatten aber auch auf einer  ebenen     Heizplatte    erwärmen. Wenn .der zu    krümmende Teil der Platte biegsam .gewor  den ist, wird er um die Form herumgezogen,  ohne ihm Gelegenheit zum Abkühlen zu las  sen. Wenn die Heizplatte biegsam ist, kann  man sie mit der warmen Holzplatte um die  Form herumbiegen.  



  Zweckmässig     wird    die     vo        \ewäimte    Holz  platte mittels eines Greifers, der sich um die  Formoberfläche herumbewegt oder mit der  Form rotiert, in     tangentialer    Richtung auf  die Form gezogen und dadurch gebogen.  



       hehrere        Vorrichtungen    zur Ausführung  dieses Verfahrens sind in der Zeichnung bei  spielsweise dargestellt.  



  Nach     Fig.    1 trägt das     Gestell    1 eine       zylindrische    Form 3, die sich um die Achse 2  drehen kann und durch Widerstände 4 be  heizt wird.     Tangential    zur Formoberfläche  liegt eine elektrische     Heizplatte    5, über der  Rollen 6 angeordnet sind, die die zu biegende  Holzplatte 8 auf der Heizplatte 5 nieder  halten.

   Wenn die     Holzplatte    vorgewärmt  und biegsam geworden ist, wird sie von dem      an der Form     sitzenden        Greifer    7     unter    Wir  kung     des        Gewichthebels    9, der die Form in  die     Richtung    A zu drehen sucht, auf die       Formoberfläche    aufgewickelt.  



  Nach     Fig.    2 kann die Farm     fest    gelagert  sein und der Greifer an einem Arm 98 sitzen,  der von einem Motor 13 über ein Zahnrad 10  um die Formachse 11 gedreht wird und die  vorgewärmte und biegsame Holzplatte um  die Form herumzieht.  



       Die        Maschine    nach     Fig.3    bis 5 ermög  licht das gleichzeitige Biegen von zwei Tei  len einer Holzplatte. Hier wird     nicht    die  Holzplatte verschoben, sondern von zwei auf  ihr rollenden Formen nach entgegengesetz  ten     Seiten    aufgewickelt. Das Maschinen  gestell 51 trägt zwei     Geradführungen    52 und  53 mit Gleitstücken 54     bezw.    55, in denen  die Achsen 56 und 57 der     halbzylindrischen     Formen 58     bezw.    59 gelagert sind. An den  Achsen sind     Gewichtshebel    60     bezw.    61 be  festigt.

   Zu beiden     Seiten    jeder Form sind  Zahnräder 63     bezw.    64 mit     Zahnstangen    65       bezw.    66 am     Maschinengestell    im Eingriff       (Fig.4    und 5).     Heizplatten    67 und 68 sind  mit Armen 69     bezw.    70 an den Formachsen  aufgehängt.

   Die     Heizplatte    67 liegt auf der       Elolzplatte;    Heizplatte 68 stützt sich mit  Stiften 95 auf das     Maschinengestell.    Der  Greifer     besteht    aus zwei an die Hebel 61 an  gelenkten Armen 74 mit einer     Querstange     75, an der sieh an Federbolzen 78     eine        Press-          schiene    76 mittels     Egzenterhebels    77 ver  schieben lässt.

   Wird die     Holzplatte    71 mit  tels der     Greifer    72 und 76 an beiden Formen  befestigt und durch die Heizplatten 67 und  68 auf     entgegengesetzten        Seiten    angewärmt,  so können die     Gewichtshebel        unter        Verschie-          bung    der Formachsen 5,

  6 .und 57 in den     Ge-          radführungen    die Formen auf beiden     Seiten     der     Holzplatte    abrollen und     diese        dabei        um     die beiden gekrümmten Formflächen herum  ziehen, wobei die Heizplatten 67     und    68       gegenüber    der     Holzplatte        verschoben        werden.     Die     Zahnkupplungen    63, 65 und 64,

       66    die  nen zur     zwangläufigen        Verschiebung    der  Formachsen.    Nach     Fig.    6     kann        die        Holzplatte        84    durch  Heissluft     oder        Dampf,    die durch die hohle       Formachse    81 und Zweigrohre 85.

   86 aus  der     Formoberfläche    austritt und von einem       Sauggebläse    89 durch den     Heizkasten   <B>8</B>7       hindurchgeeaugt    wird,     vorgewärmt    und mit  tels des von der Feder 100     belasteten        Hebels          1_01    auf die drehbare Form 80     aufgewickelt     werden, die durch ein Zweigrohr 83 mit  Heissluft oder     Heissdampf    beheizt     wird,    der  bei 99     ausstreten        kann.     



  Nach     Fig.    7 können auf vier Heizplatten  <I>B, C, D,</I> E gleichzeitig vier     Holzplatten    I,       II,        III,    IV vorgewärmt werden. Wenn     die           < ,im    längsten     vorgewärmte    Platte I auf die  Form A aufgezogen worden ist, rücken die  Platten     II,        III,    IV in der Richtung auf die  Form nach, und auf die Heizplatte E wird  eine neue     Holzplatte    aufgelegt.

   Auf diese       Weise        kann    die     Leistungsfähigkeit    der Vor  richtung auf     das    Vierfache     gesteigert    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Biegen von starren Voll holz- und Sperrholzplatten ohne vorheriges Durchfeuchten unter Benutzung der Eigen- schaft des Holzes, durch blosses Erwärmen vorübergehend biegsam zu werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass man den zu krümmen den Teil der Holzplatte zunächst als Ganzes durchwärmt, bis er biegsam geworden ist, und ihn dann unter Vermeidung den Ab kühlens um die formgebende Fläche herum biegt.
    UNTEBÄNSPEüCHE 1. Verfahren nach Pate#mpruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Holzplatte auf einer Heizplatte erwärmt und, wenn sie biegsam geworden ist, von der Reiz- platte ab und um die Form herum- gezogen wird. 2.
    Verfahren naeh Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Holzplatte auf einer biegsamen Heizplatte erwärmt und, wenn sie biegsam geworden ist, zu- eammen mit der Heizglatte um die Form herumgebogen wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Form. :ge dreht wird und selbst die Holzplatte von der Heizplatte abzieht und an ihre form gebende Fläche anlegt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die an der Form befestigte Platte durch Erwärmen biegsam gemacht und der Form dann eine Rollbewegung erteilt wird, die die Holzplatts zwingt, sich um die Form herumzulegen. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man frisch hergestellte, noch warme Sperrholzplat- ten vor dem Erkalten auf die Form auf zieht. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, @da- durch gekennzeichnet, dass man die trockene Holzplatte .durch ein heisses Gas erwärmt.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch die Vereinigung einer Erwär mungsvorrichtung für die zu biegende Holz platte mit einer Form und einer die erwärmte Platte von der Erwärmungsvorrichtung ab- und auf die formgebende Fläche ziehenden Greifvorrichtung. UNTERANSPRüCHE 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch .gekennzeichnet, dass die Erwär mungsvorrichtung tangential zur Form angeordnet ist. B.
    Vorrichtung nach Patsntanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass über der Erwärmungsvorrichtung Niederhaltungs- glieder angeordnet sind, .die die Holz- platte während des Biegens in bremsen der Berührung mit der Erwärmungsvor richtung halten. 9. Vorrichtung nach Patentansprueh II, da durch gekennzeichnet, dass die Form ,drehbar gelagert ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine an der Platte zu befestigende Form und eine Einrich tung zum Abrollen der Form auf der Platte. 1. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass eine Vor wIrmvorrichtung sich beim Abrollen der Form verschiebt und der Form den vor gewärmten Plattenteil freigibt. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Lager der Formachse in Gleitführungen parallel zu der Holzplatte geführt sind. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Formachse in Eingriff mit einer Zahnstange steht, die ihr eine Rollbewegung aufzwingt.
    14. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, da.ss Gewichte die Form drehen. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet. dass die Erwär mungsvorrichtung als Trockenvorrich tung für die Herstellung von Sperrholz platten ausgebildet ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da .durch gekennzeichnet, dass die Form mit einer Heissgaswärmvorrichtung kombi niert ist. <B>17.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, .dass Heissgasdüsen in die Formoberfläche münden.
CH204573D 1936-11-14 1938-08-08 Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Holzplatten. CH204573A (de)

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