CH204697A - Verfahren zur Herstellung einer organischen Quecksilberverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer organischen Quecksilberverbindung.

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CH204697A
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mercury
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Fabriken Fahlberg-Li Chemische
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Fahlberg List Aktiengesellscha
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds
    • C07F3/12Aromatic substances containing mercury

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer organischen     quecksilbei#verbindung.       Es     ist        bereits        vorgeschlagen    worden,       Organakomplexqwecksilberverbindungen    vom  Typ R.     Hg.    OH. worin R einen aromatischen  Rest, wie     Phenyl,        Tolyl    usw.,     darstellt,    mit  Phenol und     seinen    Homologen umzusetzen.

    Hierbei     tritt        die        Hydroxylgruppe        des    Phenols  mit d er     Quecksilberverbindung    unter     Was@ser-          abspaltun:g    in Reaktion. Die .dabei     entstehen-          den:        Quecksilberverbindungen    sind     praktiseh     in Wasser unlöslich.  



       Lässt    man     Quecksilb-ervexbindungen    vom  Typ     R..        Hg.    OH auf     mehrwertige        Phenale,     wie     Resorcin    oder     Hydrochinon,    ,einwirken,  so erhält man     ebenfalls    Verbindungen, bei  denen analog den obergenannten     bekannten     Verbindungen     die    vorhandenen     Hydroxyl-          gruppen        mit        der     in       Reaktion    getreten sind,

   wobei jede     phenoli-          sche        Hydroxylgrupp.e    mit einem     Mol    der       Quecksilberverbindung    umgesetzt wird.  



  Es wurde nun gefunden,.     dass        Phenyl:äthyl-          resorcin    von der Formel  
EMI0001.0046     
    das also ein     1-Phenyläthyl-2;4--dioxy    Benzol  ist, bei dem     ,die        Phenyläthylgruppe        sich    in  .der     o,Stellung    zu der einen OH-Gruppe und  in     p-Stellung    zu der     andern        OH-Gruppe    be  findet, dieser     Gesetzmässigkeit    nicht folgt.

    Das     Phenyläthylresorcin        tritt    so in     Reaktion     mit der     Quecksilberverbindung    P..     Hg.    OH;       dasseine        Hydroxylgruppe    frei     bleibt.     



  Es findet somit bei     diesem    zweiwertigen  Phenol eine     selektive        Umsetzung    der     Hydro-          xylgruppen    mit .der     Quecksilberverbindung          statt,    die nicht vorauszusehen war.  



       Die        Erfindung    besteht demgemäss in  einem Verfahren zur Herstellung     einer    orga  nischen     Monoquecksilberverbindung    mit dem      Kennzeichen,     .dass    man     Phenyläthylresorain     der     Formel     
EMI0002.0004     
    mit     Phenylquecksilberhydroxyd    umsetzt, wo  bei eins     Hydroxylgruppe    :des     Phenyläthyl-          resorcins    an     :der    Reaktion nicht teilnimmt.  



  Die dabei entstandene neue Quecksilber  verbindung zeichnet sich gegenüber den  bekannten Reaktionsprodukten aus Phenol  und dem     Hydroxyd    eines     mercurierten     aromatischen     Kohlenwasserstoffes,    nämlich       R    .     Hg.    OH, durch ihre Löslichkeit in     ver-          dünnten        wässrigen        Alkalien        aus,    deren     pH-          Wert    über dem von Soda liegen muss.

   Be  dingt .durch     clie        vorhandene    freie     Hydroxyl-          gruppe    ist die     neue    Quecksilberverbindung in       den        wässrigeii    Lösungen dieser Alkalien     un-          zersetzt    löslich, da sie sich     aus    solchen Lö  sungen mit Säuren,     wie        Kohlensäure,    oder  mit stark verdünnter     Schwefelsäure        unzer-          setzt    ausfällen lässt.  



       Die    neue     Quecksilberverbindung    soll z. B.  als     Desinfekiions-,        Konservierungs,-    und     Saat-          gutbeizmittel    zur Anwendung gelangen.    <I>Beispiel:</I>  5 g     Phenylquecksilberhydroxyd    wurden  in     2;00    cm' siedendem     Wasser    gelöst und  hierzu 4 g     Phenyläthylresorain    der Formel  
EMI0002.0047     
    gegeben.

   Das     Reahtionsgemenge        wurde    20       Minuten    auf dem Wasserbad erhitzt.     Zuerst     bildete sich auf dem Boden eine klebrige  Schmiere, die aber allmählich fest wurde  und sich schliesslich in ein braungelbes Pul  ver     verwandelte.    Nach dem Auswaschen und  Trocknen     zeibte        dieses    Pulver den Schmelz  punkt 145  . Ausbeute fast theoretisch.

   Ge  fundener     Quecksilberwert        10,G0%.        Theore-          tiseher        Quecksilberwert    der     P'henylä-th.yl-          res.orein        -1:Iono    -     Queck,silberphenylverbindun    g  40,88 % .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer organi schen 11Tonoquecksilberverbindun;g, dadurch ge#hennzeichnet .d.a,ss man Phenyläthylresorcin der Formel EMI0002.0070 mit Phenylque@cksilberhydroxyd umsetzt, wo bei eine Hydroxylgruppe des Phenvjäth.yl- resorcinG an der Reaktion nicht teilnimmt.
    Das neue Produkt ist. löslich in wässrigen Al kalien, deren pH-Wert über demjenigen von Soda liegt, und kann mit Kohlensäure und stark verdünnter Schwefelsäure aus der alka lischen Lösung unzeivetzt wieder ausgefällt werden.
CH204697D 1936-04-24 1937-03-22 Verfahren zur Herstellung einer organischen Quecksilberverbindung. CH204697A (de)

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