CH204968A - Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen, die zur Vermeidung von Störungen in Radioanlagen mit Widerständen und Kondensatoren beschaltet ist. - Google Patents

Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen, die zur Vermeidung von Störungen in Radioanlagen mit Widerständen und Kondensatoren beschaltet ist.

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CH204968A
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CH
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ignition
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capacitors
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B15/00Suppression or limitation of noise or interference
    • H04B15/02Reducing interference from electric apparatus by means located at or near the interfering apparatus
    • H04B15/025Reducing interference from ignition apparatus of fuel engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Zündeinrichtung für    Brennkraftmaschinen,   die zur Vermeidung von Störungen in Radioanlagen mit Widerständen und Kondensatoren    beschaltet   ist. Es hat sich gezeigt, dass, wenn man die von den Zündanlagen an    Brennkraftmaschi-      nen   ausgehenden    Hochfrequenzschwingungen   nicht durch eine allseitige metallische Umhüllung der Anlage unschädlich macht und sich damit begnügt, ihre Störwirkung durch    Beschaltung   der Anlage mit    Hochohmwider-      ständen,   Drosselspulen und Kondensatoren abzuschwächen, eine befriedigende Entstörung von    Radioanlagen   meist nicht erzielt werden kann.

   Besonders unangenehm machen sich die am Primärstromunterbrecher der Zündspule    bezw.   des Zündankers insbesondere bei Rückzündungen häufig auftretenden Funken bemerkbar, welche starke Störimpulse in den Primärleitungen der    Zündan-      lage   verursachen. Diese Wirkung    wird   zwar durch den zum Unterbrecher parallelgeschalteten    Kondensator   geschwächt, durch den Scheinwiderstand der    Zuleitungsdrähte   des Kondensators aber wieder verstärkt.

   Versuche haben    ergeben,   dass die durch die Funken am Primärstromunterbrecher einer    Zündspule   oder eines    Zündankers   verursachten und durch die Primärleitungen der Zündanlagen ausgestrahlten Störschwingungen unschädlich    gemacht      werden   können, wenn der übliche, zum Primärstromunterbrecher parallelgeschaltete Zündungskondensator gemäss der Erfindung zwei voneinander    getrennte   Anschlüsse an der nicht an Hasse liegenden    Kondensatorbelegung   aufweist. 



  In den    Fig.   1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einer    Batteriezündanlage   dargestellt, und zwar zeigt    Fig.   1 einen als    Zündungskondensator   in der Anlage zu    verwendenden      Entstörkonden-      sator,   und    Fig.   2 das Schaltbild der    Batteriezünd-      anlage   mit einem derartigen Kondensator. 



  In    Fig.   1 ist    a   das    Kondensatorgehäuse,   das mit einer der beiden Kondensatorbele- 

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    gungen   leitend verbunden ist. Durch die mit dem Gehäuse a fest verbundene Halteklammer b wird der Kondensator befestigt und gleichzeitig der    Masseanschluss   der mit dem Gehäuse    a   verbundenen    Kondensatorbelegung   hergestellt. 



  Mit    c   sind die beiden    voneinander   getrennten mit der vom Gehäuse    a   isolierten    Kondensatorbelegung      verbundenen   Anschlüsse bezeichnet, welche in dem vorliegenden Fall an den Stirnseiten des Gehäuses    cz   angebracht sind. 



  Bei dem in    Fig.   3 dargestellten Schaltbild der    Batteriezündanlage   ist    d   die Batterie, e die Primärwicklung und f die    Sekundärwicklung   der    Zündspule.   Im Primärstromkreis der Anlage liegt ausser der Primärwicklung e noch der Primärstromunterbrecher g und der zu diesem    parallelgeschaltete   als    Entstörkonden-      sator   ausgebildete    Zündungskondensator      h.,      h'.   Die nicht an blasse liegende Belegung    h.   dieses Kondensators, die mit zwei voneinander getrennten    Anschlussklemmen   i und    k   versehen ist,

   ist einerseits mit der Primärwicklung e der Zündspule und anderseits mit dem Unterbrecher g verbunden, so dass diese    Kondensatorbelegung      gewissermassen   im Zuge der Primärstromleitung der Zündspule liegt. Die andere    Kondensatorbelegung      1i'   ist über das    Kondensatorgebäuse      a   und die Halteklammer b direkt mit hasse verbunden. Von der    Hochspannungswicklung   f aus wird die    Zündspannung   über den    Hochohmwiderstand   Z dem Zündverteiler in und über die Hochohm -iderstände    n   den Zündkerzen o zugeleitet. 



  Durch die Verwendung    des      Entstörkon-      densators   als    Ziinduiigslzondensator   ist es gelungen, die durch die    Rücl@zündungen   am Unterbrecher g verursachten Störimpulse praktisch unwirksam zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündeinrichtung für Brennkraftmaschi- nen, die zur Vermeidung von Störungen in Radioanlagen mit -Widerständen und Kondensatoren beschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Primärstromunterbrecher der Zündspule oder des Zündankers ein Kondensator parallelgeschaltel: ist. dessen nicbt an hasse liegende Belegung zwei voneinander getrennte Anschlüsse aufweist.
    UNTERANSPRUCH: Zündeinrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der beiden Anschlüsse der nicht an Masse liegenden Kondensatorbelegung mit. der Primärwieli:- lung der Zündspule bezw. des Zündanker., der andere mit dem Unterbrecher verbunden ist.
CH204968D 1937-09-29 1938-09-23 Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen, die zur Vermeidung von Störungen in Radioanlagen mit Widerständen und Kondensatoren beschaltet ist. CH204968A (de)

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CH204968D CH204968A (de) 1937-09-29 1938-09-23 Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen, die zur Vermeidung von Störungen in Radioanlagen mit Widerständen und Kondensatoren beschaltet ist.

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