DE754890C - Anordnung zur Verminderung der durch Zuendanlagen hervorgerufenen Ultrakurzwellenstoerungen - Google Patents

Anordnung zur Verminderung der durch Zuendanlagen hervorgerufenen Ultrakurzwellenstoerungen

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DE754890C
DE754890C DESCH116766D DESC116766D DE754890C DE 754890 C DE754890 C DE 754890C DE SCH116766 D DESCH116766 D DE SCH116766D DE SC116766 D DESC116766 D DE SC116766D DE 754890 C DE754890 C DE 754890C
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DE
Germany
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ignition
resistance
ignition cable
arrangement
resistor
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DESCH116766D
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English (en)
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Gerhard Dr Phil Faust
Werner Dr-Ing Scholz
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B15/00Suppression or limitation of noise or interference
    • H04B15/02Reducing interference from electric apparatus by means located at or near the interfering apparatus
    • H04B15/025Reducing interference from ignition apparatus of fuel engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verminderung der durch Zündanlagen hervorgerufenen Ultrakurzwellenstörungen Außer durch die Verwendung einer völligen metallischen Abschirmung der Zündanlage ist .es bekannt, die Störungen des drahtlosen Empfanges, die durch die Zündanlagen der Kraftwagen hervorgerufen werden, durch verschiedenartige Maßnahmen, wie z. B. hochohmige Zündleitungen, Widerstände in den Zündleitungen, Widerstände an den Zündkerzen und Widerstände in den Zündkerzen, zu vermindern. Dabei ist die Größe des Ohmschen Widerstandes in der Zündleitung begrenzt, da bei zu hohem Widerstand infolge Schwächung des Zündfunkens die Motorenleistung absinkt.
  • Diese Arten der Entstörung sind nur für Wellen über etwa 30 m geeignet, da sie meist für die Zwecke der Zündentstörung bei Rundfunkempfang im Kraftwagen selbst entwickelt sind. Für Wellen unter 30 m Jedoch sind diese einfachen Entstörungsmaßnahmen nicht ausreichend. So werden z. B. die Störungen des Fernsehempfangs (7-m-Welle) in Häusern längs der von Kraftwagen befahrenen Straßen durch die Einschaltung der bekannten Widerstände gemildert, da die Energie des Zündfunkens herabgesetzt wird, jedoch nicht zufriedenstellend beseitigt, weil die verwendeten Widerstände infolge ihrer unvermeidlichen iNebenkapazität für diese Wellen keine nennenswerte Dämpfung mehr darstellen. Die Zündleitungen werden also trotz dieser Widerstände in annähernd ihrer ultrakurzen Eigenwelle zu Schwingungen angestoßen und strahlen dann diese Ultrakurzwellenenergie ab.
  • Durch den steilen Anstieg der Zündfunkenfront werden gleichzeitig die weiteren metallischen Teile des Fahrzeuges zu Schwingungen in ihren Eigenwellen angestoßen, so daß ein sehr breites Störspektrum im Ultrakurzwellenbereich entsteht, das ebenso wie eine freie Rundfunk-,velle in den Raum abgestrahlt wird. Auch di.; bekannte Verwendung hochollmiger Zündleitungen für sich allein bringt keine ausreichende Störminderung, da der für die wirksame Entstörung erforderliche Widerstand höher als zulässig ist.
  • Eine sehr viel wirksamere Entstörung in allen Wellenbereichen bei viel niedrigerem Gesamtwiderstand des Zündkreises wird nun erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in -#"erbindung mit einer an sich bekanntere hochohmigen Zündleitung ein kapazitätsarmer Draht- oder Schichtwiderstandskörper i benutzt wird, der an der Zündkerze angeordnet ist und dessen Ohmscher Widerstand höher ist als der eines gleich langen Stückes der übrigen Zündleitung. Durch die Kombination dieser an sich bekannten Maßnahmen wird erreicht, daß die hinter dem Entstörungswiderstand noch vorhandene Störenergie vornehmlich durch die Eigenverluste dieser Zündleitung verbraucht wird.
  • Als Beispiel sei eine nach vorstehendem ausgeführte Zündleitung beschrieben (s. Abbildung). Die Zündspule oder der Verteiler q. sei durch die Zündleitung a mit der Zündkerze 3 verbunden. Die Zündleitung ist höherohmig (über ioo Ohm) als die üblichen. An der Zündkerze 3 ist ein Widerstand i in die Zündleitung eingeschaltet. Mit dieser Anlage kann die abgestrahlte Störenergie auf weniger als 5% der ursprünglichen herabgesetzt werden. Hierbei ist es für die Entstörung auf Wellen unter 30 m zweckmäßig, daß die strahlungsfähige Verbindung zwischen der Funkenstrecke der Zündkerze 3 und dem Widerstand i sehr kurz ist. Der Widerstand i wird also bei Verwendung hochohmiger Zündleitungen am günstigsten unmittelbar in die Zündkerze 3 fest oder herausnehmbar ein--,baut. Es ist an sich bekannt, den Widerstand mit der Kerze zusammenzubauen und ihn möglichst nahe der Funkenstrecke anzuordnen. Bei der erfindungsgemäßen Entstörungsanordnung ist diese 'Maßnahme hesonders z@vecl:mäßig.
  • Die Wirkungsweise ist so, daß der Widerstand i die Energie des Zündfunkens herabsetzt und hierdurch die Anregung der Zündleitung zum Abstrahlen von Ultrakurzwellen vermindert. Die vom Widerstand i nicht verzehrte Zündenergie, die bei Wellen unter 30 m vornehmlich über die Kapazität des Widerstandes i weitergeleitet wird, wird durch den Widerstand der Zündleitung z Verbraucht und nach außen nicht wirksam.
  • Reicht diese Entstörung nicht aus, so kann der Widerstand der Zündleitung in Wendelform auf einen Körper aus biegsamem Isoliermaterial aufgewickelt werden, so daß eine zusätzliche Drosselwirkung über die ganze Länge der Zündleitung erzielt wird. Zweckmäßigerweise wird die hochohmige Zündleitung aus Widerstandsmaterial so gewickelt, daß der induktive Widerstand je Lageneinheit größer als der kapazitive ist und der Ohmsche und induktive Widerstand so gewählt und über die Länge der Zündleitung verteilt ist, daß die Zündleitung nicht oder mit zu stark gedämpften elektrischen Schwingungen angeregt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Verminderung der durch Zündanlagen hervorgerufenen Ultrakurzwellenstörungen, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit einer an sich bekannten hochohmigen Zündleitung ein kapazitätsarmer Draht- oder Schichtwiderstandskörper (i) benutzt wird, der an der Zündkerze angeordnet ist und dessen Ohmscher Widerstand höher ist als der eines gleich langen Stückes der übrigen Zündleitung. ?. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hocholullige Zündleitung aus Widerstandsmaterial so gewickelt ist, daß sie gleichzeitig durch ihre Induktivität eine Drossel für die störenden Frequenzen darstellt, deren induktiver Widerstand je Längeneinheit größer als der kapazitive ist und deren Ohmscher und induktiver Widerstand so gewählt und über die Länge der Zündleitung verteilt ist, daß die Zündleitung nicht oder nur zu stark gedämpften elektrischen Schwingungen angeregt werden kann. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (i) einen festen, auswechselbaren Teil der Zündkerze darstellt, der so angeordnet ist, daß die strahlungsfähige Verbindung zwischen der Funkenstrecke und dem Widerstand (I) möglichst gering ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 377 319, 483 220, 591 574, 644 397; USA.-Patentschriften Nr. I 971 497, 1 991 574 2 002 529.
DESCH116766D 1938-10-06 1938-10-06 Anordnung zur Verminderung der durch Zuendanlagen hervorgerufenen Ultrakurzwellenstoerungen Expired DE754890C (de)

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