CH205152A - Zigarettenpapier und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Zigarettenpapier und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
- Publication number
- CH205152A CH205152A CH205152DA CH205152A CH 205152 A CH205152 A CH 205152A CH 205152D A CH205152D A CH 205152DA CH 205152 A CH205152 A CH 205152A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- oxygen
- releasing substance
- regenerated cellulose
- releasing
- film
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D7/00—Producing flat articles, e.g. films or sheets
- B29D7/01—Films or sheets
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D1/00—Cigars; Cigarettes
- A24D1/02—Cigars; Cigarettes with special covers
- A24D1/022—Papers for roll-your-own cigarettes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)
- Paper (AREA)
Description
Zigarettenpapier und Verfahren zu seiner Herstellung. Die Erfindung betrifft ein Zigaretten papier, das als Hülse oder Folie zum Selbst anfertigen von Zigaretten ausgebildet sein kann, und welches sich von dem bisher üblichen Zigarettenpapier darin unterschei det, dass es aus regenerierter Cellulose be steht und durchsichtig, bezw. durchscheinend ist. Der Vorteil dieses Zigarettenpapiers ge genüber den bisher üblichen Zigaretten papieren besteht darin, dass der Raucher den Tabak sieht, was bei vielen Rauchern den Genuss des Rauchens erhöhen kann. Ausser dem besteht der Vorteil darin, dass der Käu fer den Inhalt von Hülsen aus solchem Ma terial leicht kontrollieren kann, weil er den Tabak nicht nur am Ende der Zigarette, son dern in deren ganzen Länge sieht. Ausserdem lässt das aus regenerierter Cellulose beste hende Zigarettenpapier die Feuchtigkeit nicht in einem solchen Mass durch, wie das übliche Papier, so dass zum Beispiel eine Zigarette in einer Hülse aus regenerierter Cellulöse an einem trockenen Ort nicht so rasch austrocknet, bezw. an einem feuchten Ort Feuchtigkeit nicht so rasch anzieht, wie die Zigaretten in dem bisher üblichen Papier. Zur Herstellung des neuen Zigaretten papiers eignet sich die bekannte regenerierte Cellulose. Ein Verfahren zur Herstellung solchen Zigarettenpapiers ist dadurch gekennzeich net, dass man zum Erleichtern des glimmen den Brennens der regenerierten Cellulose in diese mindestens einen Sauerstoff abgeben den Stoff einführt. Solche Sauerstoff ab gebenden Stoffe sind die Nitrate, Peroxyde, Chlorate und Persulfate der Alkalimetalle, der Erdalkalimetalle und des Ammonium restes. Diese Stoffe können einzeln oder zu mehreren, in letzterem Falle nacheinander oder miteinander vermischt, in die regene rierte Cellulose eingetragen werden. Man kann diese Stoffe in die regenerierte Cellu- lose eintragen, wenn sich dieselbe noch im Gelzustand befindet oder bereits trocken ist, indem man den Cellulosefilm durch eine Lö- sung eines oder mehrerer der genannten Stoffe durchführt. An Stelle von wässrigen Lösungen kann man auch eine Suspension oder eine Emulsion der genannten Stoffe ver wenden. An Stelle des Durchführens durch ein Bad kann man die regenerierte Cellulose im Gelzustand oder im trockenen Zustand mit der Lösung, der Suspension oder der Emul sion der genannten Stoffe bespritzen oder bestreichen. Die genannten Sauerstoff abgebenden Stoffe können ferner auf die regenerierte. Cellulose im Gelzustand, bezw. in klebrigem Zustand in Form eines Pulvers aufgestreut werden. Ferner kann man die besagten Sauerstoff abgebenden Stoffe in die regenerierte Cellu- lose auch mit jenen bekannten Imprägnie- rungSmitteln eintragen, welche bei der Her stellung von Filmen aus regenerierter Cellu- l@ose Verwendung finden. Man kann zum Beispiel die besagten Sauerstoff abgebenden Stoffe zusammen mit den als Imprägnie- rungsmitteln verwendeten Harzen, Olen oder Farbstoffen in den Cellulosefilm eintragen. Der regenerierte Cellulosefilm kann nach einem beliebigen bekannten Verfahren, z. B. dem Viskose-, Kupferoxydammoniak-, Ace tat-, Benzil-, Äthyl-, Nitrat-, oder irgend einem andern Verfahren hergestellt werden. Man kann als Ausgangsstoff auch die aus der Tabakpflanze gewonnene Cellulose ver wenden. Im nachstehenden werden einige Bei spiele für das Verfahren angegeben: 1. Ein in an sieh bekannter Weise aus regenerierter Cellulose hergestellter Film wird noch im Gelzustand ausgewaschen, vom Schwefel befreit und durch eine 10%ige Lö sung von Natriumperoxyd geführt. In dieser Lösung verbleibt der Film 10 Sekunden lang. Dann wird er getrocknet. Man kann auch eine Lösung von weniger als 1011v5, z. B. 0,59o' oder von mehr als <B>10%,</B> z. B.<B>15%</B> Konzentration verwenden, wobei dann jedoch die Dauer der Behand- Jung entsprechend verlängert oder verkürzt wird. 2. Ein durch das Viskoseverfahren her gestellter Film in Gelzustand wird getrock net und dann in einer wässrigen Lösung von Natriumnitrat in der Konzentration von 115% für die Zeit von 15 Minuten gebadet, worauf man die üblichen Füllstoffe in den Cellulosefilm einträgt. Man kann die so gewonnene Folie ge genüber Gasen und Dämpfen in einem sehr geringen Mass durchlässig, also porös machen. Dadurch erreicht man, dass eine mit diesem Film angefertigte Zigarette leichter zu rau chen ist. Es genügt, wenn man winzig kleine, mit dem freien Auge überhaupt nicht oder nur kaum sichtbare kleine Löcher im Film anbringt. Diese können an der ganzen Flä che des Filmes gleichmässig oder nach irgend einer beliebigen Gesetzmässigkeit verteilt werden. Man kann zu diesem Zweck als Werkzeug Nadeln mit feinen Spitzen ver wenden; man kann aber auch den Film zwi schen zwei Walzen durchführen, welche ein ander berühren und von welchem die eine Walze eine glatte Oberfläche, die andere Walze eine mit Korundpapier belegte Ober fläche hat, wobei die beiden Walzen mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit laufen. Die kleinen Kristalle des Korundpapiers bringen in dem Film winzig kleine Löcher an. Die so erzeugte Porosität ist so fein, dass sie die oben besagte Eigenschaft einer Hülse, das rasche Austrocknen des Tabaks zu ver hindern, praktisch nicht beeinflusst. Das neue Zigarettenpapier kann verschie den gefärbt sein. In Form einer Hülse kann es auch ein Mundstück haben, welches in der üblichen Weise aus Papier, Kork etc. oder aber ebenfalls aus regenerierter Cellulose be steht. Endlich kann man die regenerierte Cellu- lose vor dem letzten Trocknen durch ein Bad ziehen, welches aus Tabakextrakt be steht. Dieses kann in der üblichen Weise dadurch hergestellt werden, dass man Tabak blätter mit Wasser, Alkohol oder mit einem andern geeigneten Stoff extrahiert, so dass die Flüssigkeit Nikotin und die aromatischen flüchtigen Stoffe des Tabaks enthält. Zieht man den Cellulosefilm durch ein solches Bad, so nimmt dieser die genannten Stoffe zum Teil in sich auf. Man kann die besagten Sauerstoff abgebenden Stoffe in diesem Ex trakt lösen und dadurch die aus den Tabak- blättern extrahierten Stoffe und die Sauer stoff abgebenden Stoffe in einem Arbeits- 2anz in die Folie eintraLren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Zigarettenpapier, dadurch gekennzeich net, dass es aus regenerierter Cellulose be steht und durchsichtig oder durchscheinend ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Zigarettenpapier nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es min destens einen Sauerstoff abgebenden Stoff enthält. 2. Zigarettenpapier nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es durch Lochung porös gemacht ist. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zum Herstellen von Zigaretten papier nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in die regenerierte Cellulose mindestens eine Sauerstoff abgebende Verbindung einträgt. UNTERANSPRÜCHE: 3.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man einen Film aus regenerierter Cellulose in der wässrigen Dispersion eines Sauerstoff ab gebenden Stoffes badet. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man den Sauerstoff abgebenden Stoff auf den regenerierten Cellulosefilm in Form einer Dispersion aufspritzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man den Sauerstoff abgebenden Stoff auf den regenerierten Cellulosefilm in Form einer Dispersion aufstreicht. 6.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man den Sauerstoff abgebenden Stoff in Pulver form auf die in Gelform befindliche re generierte Cellulose aufstreut. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass man in die regenerierte Cellulose mehr als einen Sauerstoff abgebenden Stoff gleichzeitig einträgt. B. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man in die regenerierte Cellulose mehr als einen Sauerstoff abgebenden Stoff nacheinan der einträgt. 9.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man in die regenerierte Cellulose den Sauerstoff ab gebenden Stoff und ein Imprägnier mittel einträgt. 10. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man in die regenerierte Cellulose den Sauerstoff ab gebenden Stoff und mindestens einen Füllstoff einträgt. 11. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man die regenerierte Cellulose mit einem flüs sigen Tabakextrakt behandelt. 12.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Sauer stoff abgebende Stoff Alkalinitrat ent hält. 13. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff abgebende Stoff Alkaliperoxyd enthält. 14. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff abgebende Stoff Allzalichlorat enthält. 15. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Sauer stoff abgebende Stoff Alkalipersulfat enthält. 16.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff abgebende Stoff Erdalkalinitrat enthält. 17. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Sauer- Stoff abgebende Stoff Erdalka:liperoxyd enthält. 18. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Sauer stoff abgebende Stoff Erdalkalichlorat enthält.19. Verfahren nach Patentanspruch <B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Sauer stoff abgebende Stoff Erdalkalipersulfat enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205152T | 1938-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205152A true CH205152A (de) | 1939-06-15 |
Family
ID=4444495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205152D CH205152A (de) | 1938-05-17 | 1938-05-17 | Zigarettenpapier und Verfahren zu seiner Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205152A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749290C (de) * | 1942-02-06 | 1944-11-21 | Degussa | Verfahren zur Herstellung poroeser Papiere, Kartons oder Pappen |
-
1938
- 1938-05-17 CH CH205152D patent/CH205152A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749290C (de) * | 1942-02-06 | 1944-11-21 | Degussa | Verfahren zur Herstellung poroeser Papiere, Kartons oder Pappen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2559071C2 (de) | ||
| DE2715469C2 (de) | Verfahren zur Herstellung stabiler, aromatisierter cellulosehaltiger Produkte und die danach erhaltenen cellulosehaltigen Produkte | |
| DE1300854B (de) | Filter fuer Zigaretten | |
| DE2163295A1 (de) | Monatsbinde mit komprimiertem Einsatz | |
| DE2246787C3 (de) | Rauchmaterial aus aufbereitetem Tabak und Zellulose-Fasern | |
| DE1632236A1 (de) | Tabakrauchfilter,die aus Cellulose oder Cellulosederivaten bestehende Spaltfilme enthalten und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE2817775A1 (de) | Huellblattmaterial fuer zigaretten und andere tabakwaren sowie verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2136084C2 (de) | Zigarette und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1956906B2 (de) | Zigarettenpapier | |
| CH205152A (de) | Zigarettenpapier und Verfahren zu seiner Herstellung. | |
| DE3115904A1 (de) | Tabakrauchfilter | |
| DE1771622B1 (de) | Aromatisierendes Zigarettenpapier | |
| DE852362C (de) | Verfahren zur Veredelung von Tabakwaren, wie Zigarren | |
| DE871719C (de) | Filterkoerper zum Entnikotinisieren von Tabakrauch | |
| DE1517264C3 (de) | Tabakfreies Tabakaustauschmaterial | |
| DE648043C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kuehl- oder Sicherheitshuellen fuer Sprengstoffe oder Sprengpatronen | |
| AT252775B (de) | Zigarettenpapierblättchen | |
| DE1922393A1 (de) | Drei-Komponenten-Tabakrauchfilter | |
| AT206734B (de) | Material für Zigarettenhülsen auf Zellulosebasis | |
| DE2928239A1 (de) | Verfahren zur bestimmung des oberflaechlichen oxidationszustands von keratinfasern, insbesondere von menschlichem haar und oxidationsindikator | |
| DE1044695B (de) | Verfahren zur Herstellung von Tabakfolien | |
| AT205333B (de) | Papierhülle für ein Tabakerzeugnis und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2754137A1 (de) | Verbesserter filter fuer tabakrauch | |
| DE965455C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kartons zur Erzeugung insekticiden Rauches | |
| DE611912C (de) | Verfahren zur Erzeugung von erhabenen Bemusterungen auf cellulosehaltigen Produkten |