CH205241A - Vorrichtung zur Abbildung eines mit auffallendem Lichte beleuchteten Objektes. - Google Patents

Vorrichtung zur Abbildung eines mit auffallendem Lichte beleuchteten Objektes.

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CH205241A
CH205241A CH205241DA CH205241A CH 205241 A CH205241 A CH 205241A CH 205241D A CH205241D A CH 205241DA CH 205241 A CH205241 A CH 205241A
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CH
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glass plate
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Inventor
Zeiss Firma Carl
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Zeiss Carl Fa
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/06Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor affording only episcopic projection

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Abbildung eines mit auffallendem Lichte beleuchteten Objektes.    Bei den bekannten     Einrichtungen    zur  Abbildung undurchsichtiger Objekte mit  Hilfe eines Mikroskops oder Projektionsge  rätes wird zur Zuführung des Lichtes einer  Lichtquelle vielfach eine     Glasplatte    benutzt,  die von den Abbildungsstrahlen durchsetzt  wird, während die Beleuchtungsstrahlen, die  von der Seite kämmen, an der     Glasplatte     in die Richtung der Abbildungsstrahlen ab  gelenkt werden. Mit dieser     Beleuchtungsart     sind Nachteile verbunden. Die Güte der Ab  bildung wird nachteilig beeinflusst, weil die  Glasplatte Astigmatismus verursacht.

   Au  sserdem bewirkt die Glasplatte, dass die Ver  grösserung des erzeugten Bildes in verschie  denen Punkten der Bildebene verschieden  ist, wenn die Hauptstrahlen der     Abbildungs-          strahlenbüschel    nicht parallel zueinander  sind. Die Bedingung der Parallelität der Ab  bildungsstrahlen ist meist nicht erfüllt.     Au^.h     die     Anordnung    der Glasplatte vor dem abbil  denden System, also an einer Stelle des Strah  lenganges, an welcher die Hauptstrahlen ge-         legentlich    aus andern Gründen parallel ge  macht sind, ergibt keine einwandfreie Ab  bildung.  



  Die genannten Nachteile können     vermieden     werden, indem man nach der     Erfindung    die  Glasplatte so zwischen der Lichtquelle und  dem Objekte     anordnet,    dass die auf das Ob  jekt fallenden     Beleuchtungsstrahlen    die Glas  platte durchsetzen, während die vom Objekte  ausgehenden Abbildungsstrahlen an der  Oberfläche der Grundplatte abgelenkt wer  den. Die     Abbildungsstrahlen,    die keiner Bre  chung, sondern lediglich der     Spiegelung    un  terliegen, sind frei von den genannten Bild  fehlern.

   Dass die Beleuchtungsstrahlen beim  Durchsetzen der Glasplatte deren Einfluss  unterliegen, hat dagegen im allgemeinen  keine     Bedeutung.    Man benutzt zweckmässig  die dem Objekte zugekehrte Oberfläche der  Glasplatte zur Bilderzeugung,     weil    die an der  andern Oberfläche gespiegelten Strahlen die       Glasplatte    durchsetzen müssen:

   Da jedoch  ein Teil der     Abbildungsstrahlen    auch dann      in die Glasplatte eindringt, wenn man zur  Verstärkung der Reflexion die in Betracht  kommende Oberfläche der Glasplatte mit  einer durchlässigen Spiegelschicht belegt,  muss man dafür sorgen, dass die nunmehr an  der Rückseite der Glasplatte     gespiegelten     Strahlen sich nicht zu einem fehlerhaften  Bilde des Objektes in schädlicher Nähe des  fehlerfreien Bildes vereinigen. Das ist je  doch meist ohne Schwierigkeit möglich, in  dem man beispielsweise die Dicke der Glas  platte entsprechend wählt oder die Glas  platte keilförmig macht. Auch kann man  die Rückseite der Glasplatte leicht aufrau  hen oder wellig machen, was zum Beispiel  durch einen Lacküberzug möglich ist.  



  Um eine möglichst grosse Helligkeit des  erzeugten Bildes zu erzielen, ist es ange  bracht, zur Herstellung der Spiegelschicht  einen Stoff zu benutzen, der eine möglichst  vollkommene Reflexion aufweist und eine  möglichst geringe Absorption hat. Ein sol  cher zur     Verspiegelung    geeigneter Stoff ist  Zinksulfid, mit dem man bei entsprechend  sorgfältiger Erzeugung eines Spiegels eine  Reflexion von ungefähr<B>99%</B> des auffallen  den Lichtes erreichen kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung schematisch dargestellt.  Das abzubildende Objekt ist a. Es wird von  oben her von einer Lichtquelle b aus beleuch  tet, wobei die Beleuchtungsstrahlen eine un  ter 45   geneigte, planparallele Glasplatte c  durchsetzen. Der Achsenstrahl d des Be  leuchtungsstrahlenbündels wird dabei infolge  der Brechung in der Glasplatte c parallel zu  sich selbst verschoben. Die dem Objekt a  zugekehrte Oberfläche der Glasplatte c ist  mit einer durchlässigen Spiegelschicht e aus  Zinksulfid bedeckt. An dieser Spiegelschicht  <I>e</I> wird ein Teil der vom Objekte<I>a</I> entgegen  der     Richtung    des einfallenden Lichtes ausge  sandten Abbildungsstrahlen um einen rech  ten Winkel in die Richtung der Achse feines  abbildenden optischen Systems g abgelenkt.

    Das abbildende System g vereinigt das Ab  bildungsstrahlenbündel in einer Ebene h zu  einem Bilde des Objektes a.    Die Dicke der     Spiegelschicht    e aus Zink  sulfid ist so gewählt, dass 32     %    des auffallen  den Lichtes reflektiert und 1     %        absorbiert     werden, während<B>67%</B> dieses Lichtes die  Spiegelschicht e durchsetzen. Lässt man die  in der Glasplatte c absorbierte Lichtmenge  ausser Betracht, dann werden<B>67%</B> der zur  Verfügung stehenden Lichtmenge auf das  Objekt a fallen.

   Unter der Voraussetzung  vollkommener Reflexion an diesem Objekte  a gelangen infolge der Spiegelung an der  Schicht e 32 . 0,67 = 21     %    der verfügbaren  Lichtmenge in das abbildende System g und  tragen zur Abbildung des Objektes a in der  Ebene h bei. Unter gleichen Verhältnissen  würde eine Schicht e aus Silber nur    30 . 0,30 = 9     %       der verfügbaren Lichtmenge zur Bilderzeu  gung liefern.  



  Derjenige Teil der Abbildungsstrahlen  des Objektes a, welcher durch die Spiegel  schicht e in die Glasplatte c eindringt,     ver-          lässt    diese zum Teil in der Richtung auf die  Lichtquelle b und wird zum andern Teile  an der dem Objekte a abgewandten Ober  fläche der Platte c zurückgeworfen. Ein Teil  von diesem zurückgeworfenen Lichte tritt  parallel     zurAchse    f des abbildenden Systems  g aus, wird jedoch bei entsprechender Be  messung der Platte c nicht die Abbildung in  der Ebene h stören können.

   Die zur Ver  einigung im Bilde des Objektes a gelangen  den Abbildungsstrahlen werden ausser durch  das abbildende System g lediglich durch die  Spiegelung an der Schicht e beeinflusst, sind  also nicht mit Abbildungsfehlern behaftet,  die beim Durchsetzen einer schräg im Strah  lengang angeordneten Glasplatte . entstehen  würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Abbildung eines mit auffallendem Lichte beleuchteten Objektes mit Hilfe einer Glasplatte, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glasplatte so zwischen der Lichtquelle und dem Objekte angeordnet ist, dass die auf das Objekt fallenden Beleuch tungsstrahlen die Glasplatte durchsetzen, während die vom Objekte ausgehenden Ab bildungsstrahlen an der Oberfläche der Glas platte abgelenkt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dem Ob jekte zugekehrte Oberfläche der Glas- platte mit einer durchlässigen Spiegel schicht versehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Spiegelschicht aus Zinksulfid besteht.
CH205241D 1937-03-27 1938-03-17 Vorrichtung zur Abbildung eines mit auffallendem Lichte beleuchteten Objektes. CH205241A (de)

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