Vorrichtung zur Abbildung eines mit auffallendem Lichte beleuchteten Objektes. Bei den bekannten Einrichtungen zur Abbildung undurchsichtiger Objekte mit Hilfe eines Mikroskops oder Projektionsge rätes wird zur Zuführung des Lichtes einer Lichtquelle vielfach eine Glasplatte benutzt, die von den Abbildungsstrahlen durchsetzt wird, während die Beleuchtungsstrahlen, die von der Seite kämmen, an der Glasplatte in die Richtung der Abbildungsstrahlen ab gelenkt werden. Mit dieser Beleuchtungsart sind Nachteile verbunden. Die Güte der Ab bildung wird nachteilig beeinflusst, weil die Glasplatte Astigmatismus verursacht.
Au sserdem bewirkt die Glasplatte, dass die Ver grösserung des erzeugten Bildes in verschie denen Punkten der Bildebene verschieden ist, wenn die Hauptstrahlen der Abbildungs- strahlenbüschel nicht parallel zueinander sind. Die Bedingung der Parallelität der Ab bildungsstrahlen ist meist nicht erfüllt. Au^.h die Anordnung der Glasplatte vor dem abbil denden System, also an einer Stelle des Strah lenganges, an welcher die Hauptstrahlen ge- legentlich aus andern Gründen parallel ge macht sind, ergibt keine einwandfreie Ab bildung.
Die genannten Nachteile können vermieden werden, indem man nach der Erfindung die Glasplatte so zwischen der Lichtquelle und dem Objekte anordnet, dass die auf das Ob jekt fallenden Beleuchtungsstrahlen die Glas platte durchsetzen, während die vom Objekte ausgehenden Abbildungsstrahlen an der Oberfläche der Grundplatte abgelenkt wer den. Die Abbildungsstrahlen, die keiner Bre chung, sondern lediglich der Spiegelung un terliegen, sind frei von den genannten Bild fehlern.
Dass die Beleuchtungsstrahlen beim Durchsetzen der Glasplatte deren Einfluss unterliegen, hat dagegen im allgemeinen keine Bedeutung. Man benutzt zweckmässig die dem Objekte zugekehrte Oberfläche der Glasplatte zur Bilderzeugung, weil die an der andern Oberfläche gespiegelten Strahlen die Glasplatte durchsetzen müssen:
Da jedoch ein Teil der Abbildungsstrahlen auch dann in die Glasplatte eindringt, wenn man zur Verstärkung der Reflexion die in Betracht kommende Oberfläche der Glasplatte mit einer durchlässigen Spiegelschicht belegt, muss man dafür sorgen, dass die nunmehr an der Rückseite der Glasplatte gespiegelten Strahlen sich nicht zu einem fehlerhaften Bilde des Objektes in schädlicher Nähe des fehlerfreien Bildes vereinigen. Das ist je doch meist ohne Schwierigkeit möglich, in dem man beispielsweise die Dicke der Glas platte entsprechend wählt oder die Glas platte keilförmig macht. Auch kann man die Rückseite der Glasplatte leicht aufrau hen oder wellig machen, was zum Beispiel durch einen Lacküberzug möglich ist.
Um eine möglichst grosse Helligkeit des erzeugten Bildes zu erzielen, ist es ange bracht, zur Herstellung der Spiegelschicht einen Stoff zu benutzen, der eine möglichst vollkommene Reflexion aufweist und eine möglichst geringe Absorption hat. Ein sol cher zur Verspiegelung geeigneter Stoff ist Zinksulfid, mit dem man bei entsprechend sorgfältiger Erzeugung eines Spiegels eine Reflexion von ungefähr<B>99%</B> des auffallen den Lichtes erreichen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Erfindung schematisch dargestellt. Das abzubildende Objekt ist a. Es wird von oben her von einer Lichtquelle b aus beleuch tet, wobei die Beleuchtungsstrahlen eine un ter 45 geneigte, planparallele Glasplatte c durchsetzen. Der Achsenstrahl d des Be leuchtungsstrahlenbündels wird dabei infolge der Brechung in der Glasplatte c parallel zu sich selbst verschoben. Die dem Objekt a zugekehrte Oberfläche der Glasplatte c ist mit einer durchlässigen Spiegelschicht e aus Zinksulfid bedeckt. An dieser Spiegelschicht <I>e</I> wird ein Teil der vom Objekte<I>a</I> entgegen der Richtung des einfallenden Lichtes ausge sandten Abbildungsstrahlen um einen rech ten Winkel in die Richtung der Achse feines abbildenden optischen Systems g abgelenkt.
Das abbildende System g vereinigt das Ab bildungsstrahlenbündel in einer Ebene h zu einem Bilde des Objektes a. Die Dicke der Spiegelschicht e aus Zink sulfid ist so gewählt, dass 32 % des auffallen den Lichtes reflektiert und 1 % absorbiert werden, während<B>67%</B> dieses Lichtes die Spiegelschicht e durchsetzen. Lässt man die in der Glasplatte c absorbierte Lichtmenge ausser Betracht, dann werden<B>67%</B> der zur Verfügung stehenden Lichtmenge auf das Objekt a fallen.
Unter der Voraussetzung vollkommener Reflexion an diesem Objekte a gelangen infolge der Spiegelung an der Schicht e 32 . 0,67 = 21 % der verfügbaren Lichtmenge in das abbildende System g und tragen zur Abbildung des Objektes a in der Ebene h bei. Unter gleichen Verhältnissen würde eine Schicht e aus Silber nur 30 . 0,30 = 9 % der verfügbaren Lichtmenge zur Bilderzeu gung liefern.
Derjenige Teil der Abbildungsstrahlen des Objektes a, welcher durch die Spiegel schicht e in die Glasplatte c eindringt, ver- lässt diese zum Teil in der Richtung auf die Lichtquelle b und wird zum andern Teile an der dem Objekte a abgewandten Ober fläche der Platte c zurückgeworfen. Ein Teil von diesem zurückgeworfenen Lichte tritt parallel zurAchse f des abbildenden Systems g aus, wird jedoch bei entsprechender Be messung der Platte c nicht die Abbildung in der Ebene h stören können.
Die zur Ver einigung im Bilde des Objektes a gelangen den Abbildungsstrahlen werden ausser durch das abbildende System g lediglich durch die Spiegelung an der Schicht e beeinflusst, sind also nicht mit Abbildungsfehlern behaftet, die beim Durchsetzen einer schräg im Strah lengang angeordneten Glasplatte . entstehen würden.
Device for imaging an object illuminated by incident light. In the known devices for imaging opaque objects with the help of a microscope or Projektionsge advises a glass plate is often used to supply the light from a light source, which is penetrated by the imaging rays, while the illumination rays, which come from the side, on the glass plate in the direction the imaging rays are deflected. There are disadvantages associated with this type of lighting. The quality of the image is adversely affected because the glass plate causes astigmatism.
In addition, the glass plate has the effect that the magnification of the generated image is different in different points of the image plane if the main rays of the imaging ray bundles are not parallel to one another. The condition of the parallelism of the imaging beams is usually not met. Also the arrangement of the glass plate in front of the imaging system, that is, at a point in the beam path where the main rays are occasionally made parallel for other reasons, does not result in a perfect image.
The disadvantages mentioned can be avoided by arranging the glass plate between the light source and the object according to the invention so that the lighting rays falling on the object penetrate the glass plate, while the imaging rays emanating from the object are deflected on the surface of the base plate . The imaging rays, which are not subject to refraction, but only to reflection, are free of the image defects mentioned.
In contrast, the fact that the illuminating rays are subject to their influence when they penetrate the glass plate is generally irrelevant. The surface of the glass plate facing the object is expediently used to generate images, because the rays reflected on the other surface have to penetrate the glass plate:
However, since some of the imaging rays penetrate the glass plate even if the surface of the glass plate in question is covered with a transparent mirror layer in order to intensify the reflection, one must ensure that the rays that are now reflected on the back of the glass plate do not become blocked unite a defective image of the object in the harmful vicinity of the error-free image. This is usually possible without difficulty, for example, by choosing the thickness of the glass plate or making the glass plate wedge-shaped. The back of the glass plate can also be slightly roughened or made wavy, which is possible, for example, by means of a lacquer coating.
In order to achieve the greatest possible brightness of the image generated, it is advisable to use a substance for the production of the mirror layer which has the most perfect reflection possible and the lowest possible absorption. Such a material suitable for mirroring is zinc sulfide, with which a reflection of approximately <B> 99% </B> of the incident light can be achieved if a mirror is created appropriately.
In the drawing, a Ausführungsbei game of the invention is shown schematically. The object to be depicted is a. It is illuminated from above by a light source b, the illuminating rays penetrating an un ter 45 inclined, plane-parallel glass plate c. The axis beam d of the illumination beam is shifted parallel to itself due to the refraction in the glass plate c. The surface of the glass plate c facing the object a is covered with a transparent mirror layer e made of zinc sulfide. At this mirror layer <I> e </I> some of the imaging rays emitted by the object <I> a </I> against the direction of the incident light are deflected by a right angle in the direction of the axis of the fine imaging optical system g .
The imaging system g combines the imaging beam in a plane h to form an image of the object a. The thickness of the mirror layer e made of zinc sulfide is chosen so that 32% of the incident light is reflected and 1% is absorbed, while <B> 67% </B> of this light penetrates the mirror layer e. If the amount of light absorbed in the glass plate c is disregarded, then <B> 67% </B> of the available amount of light will fall on the object a.
Assuming complete reflection at this object, a arrive at layer e as a result of the reflection. 0.67 = 21% of the available amount of light in the imaging system g and contribute to the imaging of the object a in the plane h. Under the same conditions, a layer of silver would only be 30. 0.30 = provide 9% of the available amount of light for imaging.
That part of the imaging rays of the object a, which penetrates through the mirror layer e into the glass plate c, leaves this part in the direction of the light source b and is reflected on the other part on the surface of the plate c facing away from the object a . Part of this reflected light emerges parallel to the axis f of the imaging system g, but will not be able to disturb the imaging in the plane h if the plate c is appropriately dimensioned.
The imaging rays that come together in the image of the object a are only influenced by the reflection on the layer e, apart from the imaging system g, so they are not subject to imaging errors that occur when a glass plate arranged obliquely in the beam path is passed through. would arise.