CH205337A - Elektromagnetische Kontaktvorrichtung. - Google Patents
Elektromagnetische Kontaktvorrichtung.Info
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Description
Elektromagnetische Kontaktvorrichtung. Die Erfindung ermöglicht, elektrische Kontakte durch einfache Mittel betriebssicher zu steuern. Dies wird dadurch erreicht, dass die Kontakte von magnetisierbaren Federn getragen und daher von einem magnetischen Felde beherrscht werden, in welchem diese Federn sich befinden.
Die Erfindung ist im folgenden an eini gen Beispielen erläutert.
Fig. 1, 2, 3 sind schematische Schnitt ansichten von Beispielen, welche Ruhekon takte haben. Fig. 4 zeigt ein Beispiel, das mit einem Arbeitskontakt versehen ist. Fig.5 und 6 zeigen zwei Schaltungsmöglichkeiten von Vorrichtungen gemäss der Erfindung.
In Fig. 1 bedeutet 1 die Erregerspule, die durch ihr magnetisches Feld auf Federn 2, 3 wirkt, die innerhalb der Erregerspule liegen und die deshalb aus magnetisierbarem Werkstoff, z. B. Eisen, bestehen. Diese Fe dern sind bei 4 isoliert in eine Haltevorrich tung eingespannt. Die Kontakte 5, 6 sind au den freien Enden der Federn 2, 3 be- festigt. Wird Spule 1 erregt, so werden die Federn 2, 3 gleichsinnig magnetisiert. Die Federn stossen einander also ab und öffnen mithin den Kontaktsatz 5, 6, Fig. 1 bis 3, oder schliessen den Kontaktsatz 7, 8, Fig.4.
In der Anordnung nach Fig. 2 ist um die Erregerspule herum ein Joch 9 aus mag- netisierbarem Werkstoff vorgesehen, welches dazu dient, den Eisenweg zu verbessern, die magnetische Streuung also zu verringern. Dieses Joch wird in der Anordnung nach Fig. 3 als Träger für zusätzliche Spulen 10 verwendet. Die Erregerspule 1 induziert in diesen Spulen 10 Wechselstrom, der als Sum- merstrom verwendet werden kann. Die Spu len 10 können so geschaltet sein, dass das gegenseitige Abstossen der Federn unterstützt wird durch eine Anziehung, die von den Polen der Joche ausgeht.
Das Anwendungsgebiet der hier beschrie benen Vorrichtung ist sehr gross. Besonders gut lässt sie sich als Teil eines Summers verwenden. Die Schaltungen der Vorrichtung sind für diesen Fall in Fig. 5 und 6 darge stellt. Die Schaltung nach Fig. 5 kommt in Betracht, wenn der Kontaktsatz ein Ruhe kontakt ist, während die Anordnung nach Fig. 6 mit einem Arbeitskontaktsatz arbeitet. Die Vorrichtung ist aber auch als Resonanz relais verwendbar.
Die in den Beispielen besehriebene Vor richtung hat folgende Vorteile: 1. Hoher Kontaktdruck, 2. dadurch die Möglichkeit der Verwen dung von Doppelkontakten, 3. grosser Kontakthub, 4. grosse Leistungen, 5. sehr gute Frequenzkonstanz.
Die -Vorrichtung kann auch als gewöhn liches Gleichstromrelais dienen. Hier kommt dann der besondere Vorteil zur Geltung, dass ihre Ansprechzeit gering gehalten werden kann. Die Kontakte steuern also in diesem Fall fremde Stromkreise, beeinflussen somit den Stromdurchgang durch die Spule nicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Kontaktvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte von Federn getragen werden, die sich im magnetischen Felde dieser Vorrichtung be finden und aus magnetisierbarem Werkstoff bestehen. UNTERANSPRttCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn innerhalb einer das magnetische Feld erzeugenden Erregerspule liegen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte an dem freien Ende der am andern Ende eingespannten Federn sitzen. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kontakte mit der Er regerspule so zusammenarbeiten, dass sie bei Erregung des magnetischen Feldes den Stromdurchgang durch die Spule un terbrechen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeiehnet, dass die Kontakte so geschaltet sind, dass sie den Stromkreis der Erreger spule nicht beeinflussen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass um die Erregerspule herum ein Joch aus magnetisierbarem Werkstoff angeordnet ist, welches den magnetischen Kreis schliesst. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch zusätzliche Spulen trägt. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte mit der Erregerspule so zusammenarbeiten, dass bei Erregung der letzten in den zu sätzlichen Spulen Wechselstrom induziert wird. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn aus Eisen bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE205337X | 1937-06-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205337A true CH205337A (de) | 1939-06-15 |
Family
ID=5786664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205337D CH205337A (de) | 1937-06-09 | 1938-06-07 | Elektromagnetische Kontaktvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205337A (de) |
-
1938
- 1938-06-07 CH CH205337D patent/CH205337A/de unknown
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