CH205341A - Magnetronröhre. - Google Patents

Magnetronröhre.

Info

Publication number
CH205341A
CH205341A CH205341DA CH205341A CH 205341 A CH205341 A CH 205341A CH 205341D A CH205341D A CH 205341DA CH 205341 A CH205341 A CH 205341A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anode
tube according
side electrode
segments
sector plates
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer D Telefunken
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Publication of CH205341A publication Critical patent/CH205341A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/50Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
    • H01J25/52Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description


      Nagnetr        onröhre.       Bei der üblichen Form von     Magnetronröh-          ren    liegt eine Kathode in der Achse einer     zy-          linderförmigen,    zwei- oder mehrgeschlitzten  Anode.     Diese    Anordnung eignet sich ledig  lich zur     Schwingungserzeugung,    kann aber  unmittelbar nicht für     Fremdsteuerbetrieb,     das heisst Verstärkung oder     F'requenzverviel-          fachung    verwendet werden.

   Es wurde daher  schon vorgeschlagen, zum Zwecke     .der    Fremd  steuerung zusätzliche Elektroden im     Ent          ladungsraum    anzubringen, die     zwischen.    Ka  thode und Anode liegen     und    ,denen die Steuer  spannungen zugeführt werden.     .Solche    Röhren  haben jedoch den     Nachteil,    dass ein grosser  Teil der     Elektronen    auf ihrem     Wege    zwi  schen Kathode und Anode auf die Steuer  elektroden aufprallt und sowohl erhebliche  Störungen im Betrieb,     als    auch eine Herab  setzung des Wirkungsgrades verursacht.

   Um  diesen     Nachteil    zu vermeiden, wurde schon  vorgeschlagen, die Anode mehrfach zu     unter-          teilen    und     denselben        Anodensegmenten    die         Rolle    ,der     .Steuer-    und der     Arbeitselektroden     zu überlassen, derart,     dass    die     .Segmente    in  elektrischer     Beziehung    zur Aufrichtung des  Steuerfeldes anders zusammengefasst sind als  zur Aufrichtung des Nutzfeldes.

   Bei ,dieser       Anordnung    treten zwar die Nachteile der  erstgenannten     Frremd;steuemröhre    nicht auf,  dafür sind aber die Gleichspannungen der       Steuer-    und der Arbeitselektroden nicht be  liebig wählbar, da diese Elektroden ja .durch  ein und .dieselben Segmente gebildet werden.  Zur     Erzielung    eines optimalen Wirkungs  grades, sowie einer möglichst grossen Be  triebssicherheit, ist es aber sehr     wesentlich,     Steuer- und     Arbeitssystem    durch richtige  Wahl der     Vorspannungen    in dem     geeigneten     Arbeitspunkt arbeiten zu lassen.  



  Die Erfindung betrifft eine     Magnetron-          röhre    für     ultrakurze    Wellen.. die im fremd  gesteuerten     Betrieb    .die Nachteile der vor  genannten Anordnungen vermeidet und eine  wesentliche     Wirkungsgradverbesserung    er-      zielen lässt.     Erfindungsgemäss    weist die mit  einer zwei- oder mehrgeschlitzten Anode ver  sehene     @ilagnetronröhre    an den     beiden    Stirn  seiten des :

  durch die     Anode    gebildeten Zylin  ders je eine Seitenelektrode auf, die aus zwei  oder mehreren voneinander isolierten und  senkrecht zur     Zylinderachse    stehenden     Sektor-          platten        besteht.    Im     nachstehenden    werden  Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen       Magnetronröhre    an Hand der     beiliegenden     Zeichnung erläutert.  



  Die     Eig.    1 zeigt     eine    Röhre gemäss  einem     Ausführungsbeispiel    der Erfindung,       bei    der die     Zahl    der     Anodensegmente        bei-          spielsweise    gleich dem Doppelten der  Zahl der     Sektorplatten        einer        Seitenelek-          trode        isst.        K    ist die Kathode, A die Anode,  die aus vier Segmenten besteht.

       Bei-          derseits    des Anodenzylinders befinden sich       zweigeschlitzto        ,Seitenelektroden   <B>S</B>, deren ein  ander     entsprechende        Sektorplatten    durch die  Verbindungsbügel V elektrisch miteinander  verbunden sind.

   Sind Anodengleichspannung,       Seitenelektrodenvorspannung    und magneti  sches Feld so     gewählt,    dass bei Fehlen  von     Seitenelektrodenwechselspannungen    keine       Schwingungserzeugung    stattfindet, so lässt  sich der Elektronenablauf durch     Anlegung     von     @Vechselspannungen    an die     Seitenelek-          trodenteile    in starkem Masse     beeinflussen,     ohne dass die Elektronen     dabei    Gefahr laufen,  auf ihrem Wege zwischen Kathode und  Anode auf diese     Steuerelektroden    aufzupral  len.

   Diese Tatsache macht :die Röhre zum Be  trieb als     fremdgesteuerte        Magnetronröhre    be  sonders geeignet. Zu diesem Zwecke wird ge  mäss,     Ei,-.    2 an die     Seitenelektrodenteile    ein  Schwingungskreis     8",    und an die Anodenteile  ein     ,Schwingungskreis        ,S'.,    angeschlossen, zu  welchem Zwecke :die vier in     Fig.    1 dar  gestellten Anodensegmente paarweise mit  einander verbunden sind und der Anoden;       schwi        bgungskreis    zwischen diesen     Verbin-          dungsleitungen    angelegt ist.

   Der     Seiten-          elektrodenseliwingungSkreis    ist ebenfalls an  den     Mittelpunkt    der die     Sektorplatten    mit  einander     verbindenden        Leitungen    (V in       Fig.    1) angeschlossen.

   Stimmt man nun den         Steuerkreis    auf die     Steuerfrequenz    ab, so  kann von     dem        Anodenkreis    wegen der doppel  ten Zahl der     Anodensegmente    gegenüber den       Sehtorplatten    einer Seitenelektrode die     do:p-          pelte        Vrequenz    abgenommen werden, wenn  der     Anodenbreis    auf die doppelte Steuer  frequenz abgestimmt wird.

   Es     -ergibt    sich auf       diese    Weise eine F     requenzvervielfachung,    :die  ja zur Erzielung möglichst kurzer     \Fellen     sehr erwünscht ist.  



  Der     Schwingungsmechanismus    im einzel  nen lässt sich etwa folgendermassen erklären:  Solange .die     Sektorplatten    keine Wechsel  spannungen führen, rotieren die Elektronen  um die Kathode mit einer Frequenz, die  durch die     Anodengleichspannung        VA,    :das  magnetische Feld H und die     Seitenelektroden-          en        orspannung        Y    s     bestimmt    ist. Solange diese  Grössen solche Werte     besitzen,    dass noch keine  Ordnung der rotierenden Elektronen eintritt,  werden auch keine     Schwingungen    erzeugt.

         Legt    man nun an die     Sektorplatten        Wechsel-          ,Spannungen    an deren Frequenz mit der aus  den     Betriebsspannungen    und dem magneti  schen Feld berechneten     Umlaufsfrequenz    un  gefähr übereinstimmt, so lässt sich der Elek  tronenumlauf synchronisieren, wobei gleich  zeitig eine     bestimmte    Gruppierung der Elek  tronen stattfindet.

   Bei zweigeteilten Steuer  elektroden bilden sieh zwei einander     gegen-          überliegende    Elektronenwolken     aus,    die gleich  dem Anker einer     Mrechselstromma:schine     innerhalb der Anode um die Kathode rotie  ren und durch     Influeuz    Energie an die Anode       abgeben.    Die Frequenz der Anodenwechsel  spannung     bestimmt,    sieh lediglich durch die       Steueifrequenz    und die     Segmentzahl    der  Anode. Haben Steuer- und     Anodensystem     gleiche Polteilung, so stimmen Steuer- und  Nutzfrequenz miteinander überein.

   Sind die       Seitenelektroden    zweigeteilt, die Anode vier  geteilt, so     erreicht    man eine Frequenz  verdopplung.  



  Solange die Seitenelektroden stark nega  tiv vorgespannt sind, können keine Elektro  nen auf sie aufprallen, so dass die ganze  Energie an das Nutzfeld abgegeben wird.  Dem     Steuerfeld    wird dabei lediglich die zur           Synchronisierung    :des Elektronenumlaufes nö  tige Energie entzogen. Bei weniger negativer  oder sogar positiver     :Seitenelektrodenvorspan-          nung    ist der     Steuermechanismus    an sich noch  der gleiche, lediglich der Wirkungsgrad der  Anordnung sinkt, da     :ein.    Teil der Elektronen  an die Seitenelektroden gelangt und dort  Energie abgibt.

   Es ist     demnach        vorteilhaft,     .die negative     Vorspannung    der Seitenelektro  den gleich :der     @Steuerspannungsamplitude    zu  machen, so dass die     Seitenelektroden    in keinem  Moment positiv gegenüber der Kathode  werden.  



  Prinzipiell ist die     Funktion    :der beiden  Systeme (Steuersystem und     Arbeitssystem)          vertauschbar.    Doch     ist    im allgemeinen bei  geeigneter Bemessung von Länge und Durch  messer     :des    Anodenzylinders :das     elektrische     Feld der Seitenelektroden von     weitaus    grö  sserem Einfluss auf den Elektronenumlauf     ads     die     Zylindermantelstücke        :der    Anode. Es wäre  also     prinzipiell    auch möglich, die Anode  z.

   B. nur zweifach, die Seitenelektroden da  gegen vierfach zu     unterteilen.     



  Die bauliche     Ausbildung    :der     Röhre    ge  mäss, der Erfindung erfolgt vorteilhaft in der  Weise,     :dass    der Anodenzylinder sehr kurz,  der Abstand der     Seitenelektroden        voneinan-          :der    also klein     ist,    wodurch einerseits der Ein  fluss :

  der Seitenelektroden auf die     Elektronen-          bewegungerhöht,    .anderseits der     Verbindungs-          bügel        zwischen    den einander entsprechenden       Sektorplatten    verkürzt wird, was     wiederum     eine     Verkürzung    der erzielbaren kürzesten  Wellenlänge zur Folge hat. Praktisch kommt  etwa ein Verhältnis der Länge zum Durch  messer des     Elektrodensystems    von 1 : 1 oder  kleiner in Frage.  



  Mit der     beschriebenen        Magnetronröhre    lässt  sich nicht nur     Frequenzverdopplung    errei  chen, es ist vielmehr möglich, sowohl eine  einfache     Fremdsteuerung    ohne jede Frequenz  änderung     durchzuführen,    wobei die Sektoren  zahl einer Seitenelektrode der     Segmentzahl     :der Anode gleich ist, als auch eine höhere  Vervielfachung, z. B. eine     Vervierfachung,          vorzunehmen.    In     :diesem    Falle besitzt z. B.

    jede Seitenelektrode zwei     Sektorplatten,    .die    Anode     dagegen    acht     Segmente,        .die        wiederum     paarweise     zusammen    gefasst sind, indem wie  derum je zwei in bezug auf die Zylinderachse  symmetrisch gegenüberliegende Segmente  durch Bügel miteinander verbunden sind.

   Eine       weitere    Erhöhung der im Röhrenausgang ab  zunehmenden     Frequenz    ist noch     dadurch     möglich, dass die     Anodensegmente    selbst ihrer  Länge nach     in:        Resonanz    mit :der Nutzfrequenz  gebracht werden, so dass, sie selbst einen Teil  des     Schwingkreises    bilden.     In        diesem    Falle  müssen die     AnodenanscbluKeitungen    sowie       .die        Verbindungsleitungen    der Anodenseg  mente am Ende :

  der letzten     angeschlossen          sein.       In den Figuren ist lediglich das zur       Kennzeichnung    :der     Erfindung    Notwendige       dargestellt,    alles übrige     ist    weggelassen wor  den.

   Es     ist        selbstverständlich,        .dass        in    der  Achse des ganzen Systems ein Magnetfeld  liegen muss, und     :dass    die Elektroden Gleich  spannungen erhalten, die zweckmässig in be  kannter Weise am     Mittelpunkt    der zur Ab  stimmung :der     Schwingungskreise    dienenden       Kurzschlussbügel        zugeführt    werden. Weiter  hin ist es natürlich     auch"möglich,    z.

   B. die       Anodensegmente    direkt mit einem Strahler  zu     verbinden.    Schliesslich     ist    auch eine Mo  dulation der     iSchwingungen    durch     Beein-          flussung    ,der     Elektrodenspannungen    möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetronröhre für ultrakurze Wellen mit mehrgeschlitzter Anode, dadurch gekenn zeichnet, :dass an den beiden Stirnseiten des durch :
    die Anodenteile gebildeten Zylinders je eine Seitenelektrode angeordnet ist, ,die aus mehreren, voneinander isolierten und senkrecht zur Zylinderachse stehenden Sektor- platten besteht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Röhre nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dassi :die Zahl der Anoden- segmente gleich einem ganzzahligen Viel fachen der Zahl der .Sektorplatten einer Seitenelektrode ist. 2. Röhre nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die symmetrisch in b"ezug auf eine ,senkrecht zur Zylinder achse stehenden Ebene liegenden Sektor platten der gegenüberliegenden Seiten elektroden miteinander verbunden sind. 3.
    Röhre nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dassi die symmetrisch in bezug auf die Zylinderachse gegenüber liegenden Anodensegmente miteinander verbunden sind. 4. Röhre nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich net, dass die Zuleitungen zu den Anoden teilen und den Seitenelektrodenteilen in der Mitte der Verbindungsleitungen zwi schen den Teilen angeschlossen sind. 5.
    Röhre nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich net, dass die Zuleitungen zu den Anoden segmenten sowie die Verbindungsleitungen de. Anodensegmente am Ende der letz teren angeschlossen sind. 6. Röhre nach Patenta.nsprucli, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verhältnis der Länge zum Durchmesser des Elektroden systems höchstens 1 : 1 ist.
CH205341D 1937-08-21 1938-08-09 Magnetronröhre. CH205341A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE205341X 1937-08-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH205341A true CH205341A (de) 1939-06-15

Family

ID=5786688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH205341D CH205341A (de) 1937-08-21 1938-08-09 Magnetronröhre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH205341A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH215600A (de) Anordnung mit einer Magnetronröhre.
DE2121907A1 (de) Oszillator für ein Zyklotron mit zwei Beschleunigungselektroden
DE709775C (de) Kurzwellenanordnung
DE706668C (de) Elektronenroehre mit vier Dreielektrodensystemen, von denen jedes eine Kathode, eine Anode und ein Steuergitter enthaelt
CH205341A (de) Magnetronröhre.
DE925057C (de) Elektrische Entladungsroehre, die Mittel zur Dichtemodulation einer Elektronenstroemung enthaelt
DE685329C (de) Magnetfeldroehre
DE666136C (de) Verfahren zum Betrieb einer Roehre mit Laufzeitschwingungen
DE738320C (de) Magnetfeldroehrenanordnung zur Erzeugung ultrahochfrequenter Schwingungen
DE705265C (de) Kurzwellenanordnung zur Frequenzvervielfachung unter Verwendung von Doppelsystemmagnetronroehren
DE880323C (de) Kathodenstrahl-Rueckkopplungsgenerator mit Geschwindigkeits-steuerung und Anregung eines Resonanzkreises im Brennpunkt der Phasenfokussierung
CH205669A (de) Schaltung mit einer Magnetronröhre.
DE923685C (de) Magnetfeldroehre
DE638761C (de) Generatorschaltung unter Verwendung einer Magnetronroehre
DE672510C (de) Magnetronroehre mit Kathode, mehreren dazu achsparallelen Anodensegmenten und Hilfselektroden
AT150427B (de) Magnetronschaltung.
DE701030C (de) Entladungsroehre mit gebuendelter Entladung
AT153600B (de) Verfahren zur Erzielung vorwiegend frequenzmodulierter Schwingungen bei Magnetron- und Bremsfeldgeneratoren.
DE515690C (de) Roehrensenderschaltung zur Erzeugung hoher Frequenzen
DE809819C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von in der Phase modulierten ultrahochfrequenten Schwingungen
DE664476C (de) Einrichtung zur Frequenzverdopplung ultrahochfrequenter Schwingungen
AT156431B (de) Magnetron.
AT155222B (de) Schaltung zur Frequenzvervielfachung oder -teilung von Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenzschwingungen.
DE722052C (de) Magnetronschaltung
DE454584C (de) Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen sehr hoher Frequenz