CH205669A - Schaltung mit einer Magnetronröhre. - Google Patents

Schaltung mit einer Magnetronröhre.

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CH205669A
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    • H01J25/52Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode
    • H01J25/58Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode having a number of resonators; having a composite resonator, e.g. a helix
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Description


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 Sehaltung mit einer Magnetronröhre. Bei der üblichen Form von Magnetronröhren, liegt eine Kathode in der Achse einer zylinderförmigen zwei- oder mehrgeschlitzten Anode. Diese Anordnung eignet sich lediglich zur Schwingungserzeugung, kann aber unmittelbar nicht für Fremdsteuerbetrieb, das heisst Verstärkung oder    Frequenzverviel-      fachung   verwendet werden.

   Es    wurde   daher schon vorgeschlagen, zum Zwecke der Fremdsteuerung    zusätzliche   Elektroden im Entladungsraum anzubringen, die zwischen Kathode und Anode liegen und denen die Steuerspannungen zugeführt werden Solche Röhren haben jedoch den Nachteil, dass ein grosser Teil der Elektronen auf ihrem Wege    zwi-      schen   Kathode und Anode auf die    Steuer-      eleldroden   aufprallt und sowohl erhebliche Störungen im Betrieb, als auch eine Herabsetzung des Wirkungsgrades verursacht.

   Um diesen Nachteil zu vermeiden, wurde schon vorgeschlagen, die Anode mehrfach zu unterteilen und denselben Anodensegmenten die Rolle der Steuer- und der Arbeitselektroden zu überlassen, derart, dass die Segmente in elektrischer Beziehung zur Aufrichtung des    Steuerfelles   anders    zusammengefasst   sind    als   zur Aufrichtung des Nutzfeldes. Bei dieser Anordnung treten zwar die Nachteile der erstgenannten Fremdsteuerröhre nicht auf, dafür sind aber die Gleichspannungen der Steuer- und der Arbeitselektroden nicht beliebig wählbar, da diese Elektroden ja durch ein und dieselben Segmente gebildet werden.

   Zur Erzielung eines optimalen Wirkungsgrades, sowie einer möglichst grossen Betriebssicherheit ist es aber sehr wesentlich,    Steuer-      und   Arbeitssystem ,durch richtige Wahl der    Vorspannungen      in.   dem geeigneten Arbeitspunkt arbeiten zu lassen. 



  Die Erfindung    betrifft   eine    Schalbuug   mit einer    Magnetronröhre,   die bei fremdgesteuertem    Betrieb   die Nachteile der vorgenannten    Anordnungen   vermeidet und eine    wesentliche      Wirkungsgradverbesserung   er- 

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 zielen lässt.

   Die Erfindung besteht darin, dass die Schaltung eine Magnetronröhre mit mehrgeschlitzter Anode enthält, die an den beiden Stirnseiten des durch die    Anodenteile   gebildeten Zylinders je eine Seitenelektrode aufweist, die aus mehreren voneinander isolierten und senkrecht zur Zylinderachse stehenden Sektorplatten besteht, wobei einerseits die Anodenteile über einen Schwingungskreis und anderseits die Sektorplatten der Seitenelektroden über einen andern Schwingungskreis miteinander verbunden sind. 



  Im nachstehenden werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen    Schaltung   an Hand der vorliegenden Zeichnung erläutert. 



  Die Fig. 1 zeigt ein Ausfiihrungsbeispiel einer Röhre für eine Schaltung, bei der die Zahl der Anodensegmente beispielsweise gleich dem Doppelten der Zahl der    Selitor-      platten   einer Seitenelektrode ist.    K   ist die Kathode, A die Anode, die aus vier Segmenten besteht. Beiderseits des Anodenzylindens befinden sich zweigeschlitzte Seitenelektroden S, deren einander entsprechende Sektorplatten durch die Verbindungsbügel V elektrisch miteinander verbunden sind.

   Sind Anodengleichspannung,    Seitenelektrodenvor-      spaunung   und magnetisches Feld so gewählt, dass bei Fehlen von    Seitenelektrodenwechsel-      spannungen   keine Schwingungserzeugung stattfindet, so lässt sich der Elektronenablauf durch Anlegung von Wechselspannungen an die Seitenelektrodenteile in starkem Masse beeinflussen, ohne dass die Elektronen dabei Gefahr laufen, auf ihrem Wege zwischen Kathode und Anode auf diese Steuerelektroden aufzuprallen. Diese Tatsache macht die Röhre zum Betrieb als fremdgesteuerte Magnetronröhre besonders geeignet.

   Zu diesem Zwecke wird gemäss Fig. 2 an die Seitenelektrodenteile ein Schwingungskreis S, und an die Anodenteile ein Schwingungskreis S2 angeschlossen, zu welchem Zwecke die vier in Fig. 1 dargestellten Anodensegmente paarweise miteinander verbunden sind und der Anodenschwingungskreis zwi- schen. diesen Verbindungsleitungen angelegt ist. Der Seitenelektrodenschwingungskreis ist ebenfalls an Gien Mittelpunkt der die Sektorplatten miteinander verbindenden Leitungen (V in Fig. 1) einbeschlossen. Stimmt man nun den Steuerfreis auf die Steuerfrequenz ab, so kann von dem Anodenkreis wegen der doppelten lall der Anodensegmente gegen- über den Sektorplatten einer Seitenelektrode die doppelte Frequenz abgenommen werden, wenn der Anodenkreis auf die doppelte Steuerfrequenz abgestimmt wird.

   Es ergibt sich auf diese Weise eine Frequenzvervielfachung, die ja, zur Erzielung möglichst kurzer Wellen sehr erwünscht ist. 



  Der Schwingungsmchanismus im einzelnen lässt sich etwa folgendermassen erklären: Solange die Sektorplatten keine Wechselspannungen führen, rotieren die Elektronen um die Kathode mit einer Frequenz, die durch die Anordengleichspannung VA, das magnetische Feld H und die Seitenelektrodenvorspannung Vs bestimmt ist. Solange diese Grössen solche Werte besitzen, dass noch keine Ordnung der rotierenden Elektronen eintritt, werder. auch beine Schwingungen erzeugt, Lebt man nun an die Sektorplatten 'Wechselspannungen an, deren Frequenz mit der aus den Betriebsspannungen und dem magnetischen Feld berechneten Umlaufsfrequenz ungefähr übereinstimmt, so lässt sich der Elektronenumlauf synchronisieren, wobei bleichzeitig eine bestimmte Gruppierung der Elektronen stattfindet.

   Bei    zwei-      geteilten      Steuerelektroden   bilden sich zwei einander    gegenüberliegende   Elektronenwolken aus, die gleich dem Anker einer Wechselstrommaschine innerhalb der Anode tim die Kathode rotieren und durch Influenz Energie an die Anode abgeben. Die Frequenz der Anodenwechselspannung bestimmt sich lediglich    durch      dir,   Steuerfrequenz und die    Seg-      mentzahl   der Anode.    Haken   Steuer- und Anodensystem gleiche Polteilung, so stimmen    Steifer-   und    Nutzfrequenz   miteinander überein.

   Sind die    Seitenelekuroden      zweigeteilt,   die Anode    vierbt@ilt,   so    weicht   man eine    Fre-      ciuenzverdoplr-lung.   

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 Solange die Seitenelektroden stark negativ vorgespannt sind, können keine    Elektronen   auf sie aufprallen, so dass die ganze Energie an das Nutzfeld abgegeben wird. Dem Steuerfeld wird dabei lediglich die zur Synchronisierung des Elektronenumlaufes nötige Energie entzogen. Bei weniger negativer oder sogar positiver Seitenelektrodenvorspannung ist der Steuermechanismus an sich noch der gleiche, lediglich der Wirkungsgrad der Anordnung sinkt, da ein Teil der Elektronen an die    Seitenelektroden   gelangt und    dort   Energie abgibt.

   Es ist demnach vorteilhaft, die negative Verspannung der Seitenelektroden gleich der Steuerspannungsamplitude zu machen, so dass die Seitenelektroden in keinem Moment positiv gegenüber Kathode werden. 



  Prinzipiell ist die Funktion der beiden Systeme (Steuersystem und Arbeitssystem)    vertauschbar.   Doch ist im allgemeinen bei geeigneter Bemessung von Länge und Durchmesser des Anodenzylinders das elektrische Feld der Seitenelektroden von weitaus grö- sserem Einflur auf den Elektronenumlauf als die Zylindermantelstücke der Anode. Es wäre also prinzipiell auch möglich, die Anode z. B. nur zweifach, die Seitenelektroden dagegen vierfach zu unterteilen. 



  Die Erfindung ist aber nicht auf die Frequenzverdoppelung beschränkt. Es ist vielmehr möglich, sowohl eine einfache Fremdsteuerung ohne jede Frequenzänderung durchzuführen, wobei die Sektorenzahl einer Seitenelektrode der Segmentzahl der Anode gleich ist, als auch eine höhere Vervielfachung, z. B. eine Vervierfachung, vorzunehmen. In diesem Falle besitzen z. B. die Seitenelektroden zwei Sektorplatten, die Anode dagegen acht Segmente, die    wiederum   paarweise zusammengefasst sind, indem wiederum je zwei in bezug auf die Zylinderachse symmetrisch gegen- überliegende Segmente durch Bügel miteinander verbunden sind.

   Eine weitere Erhöhung der im Röhrenausgang abzunehmenden    Fre-      querz   ist noch dadurch möglich, dass die    Elektroden   selbst ihrer Länge    nach   in Resonanz mit der Nutzfrequenz gebracht, werden, so dass sie    selbst   einen Teil des Schwing- kreisen bilden. In diesem Falle müssen die Anodenanschlussleitungen, sowie die Verbindungsleitungen der Anodensegmente am Ende der letzteren angeschlossen sein. 



  In den Figuren ist lediglich das zur    Kennzeichnung   der    Erfindung      Notwendige   dargestellt,    alles   übrige ist    weggelassen   worden. Es ist    selbstverständlich,   dass in der Achse des ganzen Systems ein Magnetfeld liegen muss, und dass die Elektroden Gleichspannungen erhalten, die zweckmässig in bekannter Weise am Mittelpunkt der zur Abstimmung der Schwingungskreise dienenden Kurzschlussbügel zugeführt werden. Weiterhin ist es natürlich auch möglich, z. B. die Anodensegmente    direkt   mit einem    Strahler   zu verbinden. Schliesslich ist auch eine Modulation der Schwingungen durch Beeinflussung der Elektrodenspannungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung mit einer Magnetronröhre, gekennzeichnetdurch eine Magnetronröhre mit mehrgeschlitzter Anode, die au den beiden Stirnseiten des durch die Anodenteile gebildeten Zylinders je eine Seitenelektrode aufweist, die aus mehreren, voneinander isolierten und senkrecht zur Zylinderachse stehenden Sektorplatten besteht, wobei einerseits die Anodenteile über einen Schwingungskreis und anderseits die Sektorplatten der Seitenelektroden über einen andern Schwingungskreis miteinander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass der Seitenelektrodenkreis als Steuerkreis, der Anodenkreis als Nutzkreis dient. 2.
    Schaltung nach Patentanspruch und Un- teraaspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anodenkreis auf ein dem Ver- hältnis,der Segmentzahl,der Anode zu,der Sektorenzabl einer :Seitenelektrode entsprechendes Vielfaches ,der Steuerfrequenz abgestimmt ist. 3.
    Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenelektroden auf Kathodenpotentia,1 liegen. <Desc/Clms Page number 4> Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, däss die Seitenelektroden negativ vorgespannt sind. 5. Schaltung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die negative Seiteneleltrodenvorspan- nung mindestens gleich der Steuerspannungsamplitude ist. 6. Schaltung nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass Anodengleichspannung, Seitenelektrodenvorspannung und magnetisches Feld so gewählt sind, dass bei Fehlen von Steuer- wechselspannungen keine Schwingungen erzeugt werden. 7.
    Schaltung nach Patentanspruch und Un- teranspruc 1, dadurch gekennzeichnet dass die Betriebsspannungen der Röhre, sowie das magnetische Feld so gewählt sind, dass die Umlauffrequenz der Elektronen bei fehlender Steuerweehselspannung zu- mindest annähernd mit der Steuerfrequenz übereinstimmt.
CH205669D 1937-08-21 1938-08-09 Schaltung mit einer Magnetronröhre. CH205669A (de)

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