CH205570A - Schusswaffe. - Google Patents

Schusswaffe.

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CH205570A
CH205570A CH205570DA CH205570A CH 205570 A CH205570 A CH 205570A CH 205570D A CH205570D A CH 205570DA CH 205570 A CH205570 A CH 205570A
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CH
Switzerland
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firearm
filler
cavity
barrel
firing
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Inventor
Gazda Antoine
Original Assignee
Gazda Antoine
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A13/00Cooling or heating systems; Blowing-through of gun barrels; Ventilating systems
    • F41A13/12Systems for cooling the outer surface of the barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


      Schnsswai%.       Man kennt     Schusswaffen,    bei welchen zur       Kühlung    des     Absohusslaufes    ein auf diesem  letzteren angeordneter, wasserenthaltender       Mantel    vorgesehen ist. Die     Anwendung    von  Wasser hat aber den Nachteil,     .dass    Dampf  und damit .ein Dampfdruck im     Wassermantel     erzeugt wird, was unerwünscht ist. Zudem  muss das     verdampfte    Wasser stets ersetzt  werden,     wenn.    der Wassermantel seinen  Zweck erfüllen soll.  



       Gegenstand    ,der     Erfindung    ist eine     Schuss-          waffe    die sich dadurch kennzeichnet,     dass     sie     wenigstens    einen zu Kühlzwecken vor  gesehenen Hohlraum aufweist, welcher min  destens     teilweise    von einem beim Abfeuern  einer Erwärmung ausgesetzten Teil der  Schusswaffe begrenzt ist, welcher Hohlraum       zwecks        Übertragung    der Wärme von heisseren       Stellen,

      nach kühleren     Stellen    einen fliess  baren und     wärmeaufnahmefähigen        Füllstoff     enthält, dessen     Verdampfungstemperatur     höher liegt, als die auftretende Höchsttempe  ratur der Schusswaffe.  



  Wenn bei der Schusswaffe .gemäss der Er-         findung    der     Abschusslauf    gekühlt. werden soll,  so kann der     erwähnte        Hohlraum,    in dem der  fliessbare     Füllstoff    vorgesehen     ist,    in der oben  erwähnten     Weise    von einem auf diesem Lauf  angeordneten Mantel gebildet werden.  



  Die Erfindung lässt sieh     an.    Schusswaffen  aller Art, mit besonderem Vorteil aber an  halb oder ganz     automatischen    Schusswaffen,  Kanonen     etc.        anwenden.     



  Die beiliegende Zeichnung betrifft ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes und zeigt in     Fig.    1 den     Abschusslauf     mit dem Patronenlager einer automatischen       Schusswaf        fe,.     



       Fig.    2, einen     Querschnitt    durch     das    Patro  nenlager nach der Linie     II-II    in     Fig.    1  und in       Fig.    3 einen     Querschnitt    durch den     Ver-          schluss.     



  a ist der aus Stahl     bestehende        Absehuss-          lauf    und b ist ein auf diesem letzteren an  geordneter Mantel. In dem von diesem Man  <I>tel b</I> gebildeten     Holhlraum        ist    ein     fliessbarer     und wärmeaufnahmefähiger Füllstoff c vor-           g        o        esehen,        dessen        Verdampfunpstemperatur     höher liegt, als die beim Gebrauch der Waffe  auftretende Höchsttemperatur derselben.

       Beim     Gebrauch der     Schusswaffe    .schmilzt der Füll  stoff c unter Wärmeaufnahme und wird zu  folge der Hin- und     Herbewegung    des Ab  schusslaufes b und sonstigen, Erschütterungen  im     Mantel    b herumbewegt.

   Dies hat zur  Folge,     .dass    der Füllstoff, nach Erreichen einer  bestimmten     Temperatur,    die Wärme von den  im Bereich der heissen     Pulvergase    befind  lichen Teilen des     Abschusslaufes        a,    und dessen  im hintern, verdickten Ende     a'        desselben    vor  gesehenem Patronenlager nach dem mit seiner  Aussenseite mit der Aussenluft in     Berührung          stehenden    Mantel b     überträgt.    Aber auch  durch den Schmelzvorgang selbst wird eine  Kühlwirkung erzielt,

   indem durch diesen  Vorgang dem vom     Mantel    gebildeten Hohl  raum     Wäiune    entzogen wird. Als Füllstoff  eignen sich zum Beispiel     bei    den in. Betracht  kommenden Temperaturen     (Erwärmungs-          temperaturen    des     AbschussIaufes)    schmel  zende     Alkalimetallsalze,    deren     Verdamp-          fungstemperatur        aber    höher liegt als die  höchste     Erwärmungstemperatur    des     Abschuss-          laufes.    Wirksame Füllstoffe sind auch z. B.

         metallisches        Natrium,        metallisches        Lithilim,     metallisches Kalium usw.  



  Ein geeigneter Füllstoff ist z. B.     auch          Natrium-Soda,    welches bereits bei     ca..    60   C'  schmilzt und aus .dem festen Zustand     frei    Er  wärmung des     Abschusslaufes    in Flüssigkeit       verwandelt        wird,    die als solche die kühleren  Stellen des Mantels b bestreicht und somit  die     auftretende    Wärme von den heissesten       Stellen    des Laufes a ableitet.

   Der     Verda.mp-          fungspunkt    von     Natrium-Soda        liegt    bei     ca..     <B>800'</B> C, so dass die Gefahr     einer    eventuellen  Dampfentwicklung in dem Hohlraum     aus-          geschIossen        isst.     



       Fig.    3 zeigt, wie     beispielsweise        -ausser    dem       Absehusslauf        a    auch noch der     Verschluss   <I>d</I> der  Waffe gekühlt werden kann, indem     derselbe       hohl ausgebildet ist und in     seinem    Hohlraum       i\-iederuin    ein Füllstoff c von der oben er  wähnten Art enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schusswaffe, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen zu Kühlzwecken vor- ()-("se Hohlraum aufweist, welcher min- desteiLs teilweise von einem beim Abfeuern einer Erwärmung ausgesetzten Teil der Schusswaffe begrenzt ist, welcher Hohlraum zwech.s Übertragung der Wä.rm@e von heisseren Stellen nach kühleren Stellen einen, fliess- l)
    aren und wärmeaufnahmefähigen Füllstoff enthält, dessen Verdampfungstemperatur höher liegt, als die auftretende Höchsttempe ratur der Schusswaffe. UNTERANSPRt1CHE I. Seliusswaffe nach Patentansprueli, bei wel cher der Ab,schusslauf gekühlt werden soll, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Hohlraum vom Abschusslauf und von einem auf .dem Abschusslauf vorgesehenen Mantel gebildet ist, in. welchem der ge nannte Füllstoff vorgesehen ist. ?.
    Schusswaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Hohl raum mit dem darin befindliehen Füllstoff am Verschluss der Waffe vorgesehen ist. 3. Schusswaffe nach Patentanspruch, dadurch o -e 'kennze ichnet, dass .der Füllstoff in me- tallischem Natrium besteht. -1. Schusswaffe nach Patentanspruch"da:
    dureh gekennzeichnet, dass der Füllstoff in me- tallisehf;m Lithium besteht. 5. Sehusswaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff in me tallischem Kalium besteht. 6. Schusswaffe nach Patentanspruch, dadureh. gekennzeichnet, dass der Füllstoff in Na trium-Soda besteht.
CH205570D 1938-06-08 1938-06-08 Schusswaffe. CH205570A (de)

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ID=4444677

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CH205570D CH205570A (de) 1938-06-08 1938-06-08 Schusswaffe.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3137995A (en) * 1960-01-26 1964-06-23 Chemical Engineering Dept Ablation resistant reaction propulsion nozzle
US3251554A (en) * 1962-01-29 1966-05-17 Aerojet General Co Rocket motor nozzle
US4346643A (en) * 1979-12-07 1982-08-31 Hughes Aircraft Company Thermal jacket for elongated structures
SE2100145A1 (sv) * 2021-10-07 2023-04-08 Bae Systems Bofors Ab Temperaturutjämningssystem för eldrör

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