DE454520C - Verfahren zur Beheizung von zum Brikettieren von Steinkohlen- oder Braunkohlenstaub, Halbkoksen, Torf oder Mischungen dieser Stoffe dienenden Vorwaermern und Pressen - Google Patents

Verfahren zur Beheizung von zum Brikettieren von Steinkohlen- oder Braunkohlenstaub, Halbkoksen, Torf oder Mischungen dieser Stoffe dienenden Vorwaermern und Pressen

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DE454520C
DE454520C DESCH71754D DESC071754D DE454520C DE 454520 C DE454520 C DE 454520C DE SCH71754 D DESCH71754 D DE SCH71754D DE SC071754 D DESC071754 D DE SC071754D DE 454520 C DE454520 C DE 454520C
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briquetting
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FRITZ HOFMANN DR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/26Extrusion presses; Dies therefor using press rams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zur Beheizung von zum Brikettieren von Steinkohlen- oder Braunkohlenstaub, Halbkoksen, Torf oder Mischungen dieser Stoffe dienenden Vorwärmern und Pressen. Es ist ein Ergebnis der Erfahrung, daß beim Brikettieren von Steinkohlen ohne Bindemittel das Einhalten eines bestimmten, engbegrenzten Temperaturbereiches von größter Bedeutung ist. Wird die geeignete Temperatur überschritten, so zerreist das Brikett, bleibt man darunter, so hat es keine genügende Festigkeit.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die Temperaturregelung am bequemsten dadurch erfolgt, daß man die Vorwärmeeinrichtung und die eigentliche Presse mit einem Metallbad umgibt, das zweckmäßig indirekt, beispielsweise mittels überhitzten Dampfes, umgewälzter, erhitzter komprimierter Gase oder Flüssigkeiten oder Feuergasen, beheizt wird.
  • Die Ausführung des Heizbades geht aus den Abb: i bis 4 der Zeichnung hervor, die die Anordnung des Bades bei der Vorwärmeeinrichtung und bei einer Brikettstrangpresse darstellen, und zwar zeigt: Abb. i die Vorwärmeeinrichtung in der Seitenansicht und Abb.2 dieselbe im Querschnitt.
  • Die getrocknete Kohle wird- bei a eingebracht und mittels der Schnecke b durch die Trommel c befördert. Bei d wird die Kohle ausgetragen und der Presse zugeführt. Die Trommel ist mit dem Mantel e umgeben. Der Zwischenraum zwischen c und e ist mit dem lIetallbad ausgefüllt. Das Metallbad wird hier direkt mit Gas geheizt. Die Presse selbst ist in Abb. 3. im Längsschnitt und in Abb. 4 in Vorderansicht dargestellt.
  • Die eigentümliche Presseform dl, die im wesentlichen der üblichen Art entspricht, ist an den Längsseiten von einem Mantel b1 umgeben. Der Raum zwischen Mantel und Presse ist mit dem Badmetall gefüllt. Durch die Aussparungen cl im Fundament kommunizieren die beiden Badseiten miteinander. In das Fundament und den Mantel eingegossen sind eine Anzahl Rohre oder Heizringe dl, die zur Wärmezuführung dienen. Die Art der Zuführung ist unwesentlich für die Erfindung, wesentlich ist die Anordnung des Heizbades. Dementsprechend kann die Wärmezuführung beliebig durch überhitzten Dampf, umgewälzte erhitzte Preßgase oder Flüssigkeiten, oder auch durch Feuergase erfolgen. Ja, die Heizzüge können sogar ganz fortfallen und an ihrer Stelle der Badmantel von außen durch direkte Gas- oder ölfeuerung erhitzt werden, wenn nur eine Erwärmung über den Schmelzpunkt des Badmetalls gewährleistet wird.
  • Die Aufgabe des Metallbades ist die gleiche, wie sie bei tieferen Temperaturen öl- oder Wasserbäder zu erfüllen haben. Solche Bäder verwendet man dort, wo man lokale Überhitzungen durch stets auf eine Stelle gerichtete Feuergase o. dgl. vermeiden will, oder in dem beheizten Gefäß ein Material erhitzt, das infolge seines besonderen physikalischen Zustandes keine gleichmäßige Ableitung der zugeführten Wärme in das Innere des Gefäßes gewährleistet. In einem derartigen Bad findet auch dann. eine gleichmäßige Verteilung der Wärme statt, wenn die Erhitzung nur an wenigen Stellen erfolgt, da infolge der verschiedenen spezifischen Gewichte der verschiedenen warmen Partien des Badmetalls in bekannter Weise ein Temperaturausgleich erfolgt.
  • Ein weiterer Vorzug eines derartigen Bades ist die größere Unempfindlichkeit gegen kurzdauernde Schwankungen der in der Zeiteinheit zugeführten Wärmemenge. Eine einfache Wand würde in solch einem Falle schnell ihre Temperatur ändern. Eine Badflüssigkeit dagegen wird infolge ihrer größeren Masse und damit größeren Wärmekapazität sich weit träger verhalten, so daß ihre Temperatur leichter regelbar und leichter innezuhalten ist.
  • Daß im vorliegenden Fall Metall und nicht Öl oder Wasser verwendet wird, liegt an der erforderlichen hohen Temperatur, bei der die anderen erwähnten Mittel verdampfen würden.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCFI: Verfahren zur Beheizung von zum Brikettieren von Steinkohlen- oder Braunkohlenstaub, Halbkoksen, Torf oder Mischungen dieser Stoffe dienenden Vorwärmern und Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß man sowohl den V orwärmer als auch die Presse mit einem Metallbad umgibt, das z. B. mit Blei oder einer leicht schmelzenden Legierung oder einem anderen geeigneten Badmetall beschickt ist.
DESCH71754D 1924-10-09 1924-10-09 Verfahren zur Beheizung von zum Brikettieren von Steinkohlen- oder Braunkohlenstaub, Halbkoksen, Torf oder Mischungen dieser Stoffe dienenden Vorwaermern und Pressen Expired DE454520C (de)

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