CH205611A - Verfahren zur Herstellung eines mit einem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Pressmasse und nach diesem Verfahren hergestellter Gegenstand. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mit einem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Pressmasse und nach diesem Verfahren hergestellter Gegenstand.

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CH205611A
CH205611A CH205611DA CH205611A CH 205611 A CH205611 A CH 205611A CH 205611D A CH205611D A CH 205611DA CH 205611 A CH205611 A CH 205611A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren zur     Bierstellung    eines mit einem Zeichen versehenen Gegenstandes  aus     Pressmasse    und nach diesem     Verfahren    hergestellter Gegenstand.    Für die Herstellung von mit einem Zei  chen     versebenen    Gegenständen ist es, da es  sich meistens um grosse Stückzahlen han  delt (z. B. bei Schreibmaschinen- oder Rechen  maschinentasten     etc.)    wichtig, dass der Er  stellungsgang derselben möglichst einfach ist,  also möglichst einfache Formen zur Anwen  dung kommen und Handarbeit, wie das Ein  legen von Tabletten, sowie Materialverlust  nach Möglichkeit vermieden werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines Gegenstandes  der genannten Art, das den geschilderten  Bedingungen gerecht wird, sowie einen nach  diesem Verfahren hergestellten Gegenstand.  



  Gemäss dem Verfahren nach der Erfin  dung wird zuerst ein den Träger für das  Zeichen bildender Körper gepresst, wobei  eine Fläche desselben mit einer die Gestalt  des Zeichens bestimmenden Prägung ver  sehen wird, darin wird diese Fläche mit  einer     Überdeckform    überdeckt, welche so ge  formt ist? dass sie auf dem erhabenen Teil    der Fläche überall satt aufliegt, worauf in  den zwischen der     Überdeckform    und dem  von derselben nicht berührten Teil der Fläche  des Körpers befindlichen Hohlraum eine er  starrungsfähige     Ausfüllmasse        eingepresst    wird,  deren Farbtönung von derjenigen des Trä  gers verschieden ist.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Phasen einer  beispielsweisen Ausführungsform des erfin  dungsgemässen Verfahrens und den fertigen  nach diesem Verfahren hergestellten Gegen  stand.  



       Fig.    1 veranschaulicht die erste und       Fig.    2 die zweite Herstellungsphase;       Fig.    3 stellt den fertigen Gegenstand in  Draufsicht dar.  



  Nach dem Ausführungsbeispiel findet eine  Matrize 1 Verwendung, welche eine Höhlung  hat, die der Form des Körpers 4, der den  Träger für das Zeichen bildet, entspricht.  Irr diese Matrize 1 wird ein Stempel 2 ein  geführt, dessen gewölbte Unterfläche im Be  reich der Höhlung eine der Form des ge-      wünschten Zeichens entsprechende     Prägung          aufweist,    und zwar gemäss der     Darstellung     in Gestalt der erhaben erscheinenden Ziffer       "9r .    Durch den     Einführkarral    3' der Ma  trize 1 wird dann eine Masse     eirrgepref:

  ')t,     die den Träger bilden soll, so dass dieser  Träger 4 selbst entsteht, und zwar mit der  in seine Oberflüche eingeprägten     Ziffer        "9".     



  Im weiteren Verfahrensgang, das heisst  nachdem der Träger 4 abgekühlt und even  tuell in eine andere     Matrize    gebracht wor  den ist, wird der Stempel 2 durch einen  Stempel 3 ersetzt, der gegen den Träger  hin gleiche Profilierung hat, wie die Ober  fläche des Trägers 4, so dass sich der Stem  pel 3 an diese Oberfläche anlegt und nur  der die Ziffer     "9r\    darstellende Kanal 5 als  Hohlraum frei bleibt.  



  Durch den Einführungskanal 6 des Stem  pels 3 wird nun eine     erstarrungsfähige    Aus  füllmasse     eingepresst,    die in ihrer     Farbtönung     von derjenigen des Trägers 4 abweicht. Diese  Masse füllt den Kanal 5 aus und lässt nach       Herausnahme    des Gegenstandes aus der     Fornr,     durch die Differenz in der     Farbtiinung    die       Ziffer        "9"    auf der Oberfläche desselben er  scheinen.

   Durch leichtes Überarbeiten, das  hauptsächlich dem Verputz der     Einpressstelle     der Masse der     Ziffer    dient, und     das    durch  Abheben eines dünnen     Spahnes    oder mittels  einer Polierscheibe bewirkt werden kann,  kann zum Schluss ein     Ebenschliff    der Ober  fläche des Trägers und der     Ausfüllmasse     erzielt werden.  



  Als Masse sowohl für den Träger 4, als  auch für die Ausfüllung kann vorteilhaft  plastisches Material, wie     Trolitul    oder     Plexi-          gum        Verwendung    finden. Hierbei ergibt sich  dadurch, dass beim Einpressen der     Ausfüll-          masse    die den Kanal 5 bildenden Wandun  gen des Trägers durch die Wiedererwär  mung etwas weich werden, eine Art gut  bindende Schmelzverbindung dieser     Ausfüll-          masse    mit dem Träger.  



  Statt eine Fläche des Trägers mit Tief  prägung zu versehen, könnte auch Hoch  prägung angewendet werden. In diesem Falle       würde    das Zeichen, beispielsweise wieder die         Ziffer        "9 @,    im Stempel 2 vertieft vorgesehen  sein. Beire Aufsetzen des Stempels 3 auf  den Träger 4 würde dann die Unterfläche  des Stempels 3 auf die erhabene Stirnfläche  des     Zeichens    aufzuliegen     kommen    und die       Ausfüllrnasse    würde einen Grund zur Ziffer  auf der Oberfläche des Gegenstandes bilden.  



  Durch das beschriebene Verfahren wird  neben grosser Einfachheit der Formen auch  eine Ersparnis an Handarbeit während der  Erstellung des     (Alegenstandes    erzielt. Beson  ders fällt ein wesentlicher Arbeitsgang, wie  ihn das Abdrehen darstellt, das bei andern  Verfahren, bei denen beim Einpressen der       Ausfüllmasse    die Gegenform nicht auf dem  Träger zur Auflage kommt, erforderlich ist,  praktisch dahin. Mit dein Fortfall dieses  Arbeitsganges wird auch eine Materialerspar  nis erzielt, da durch das     Ebenschleifen    kein       praktisch    Iris     Grewicht    fallender Materialver  lust entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines mit eurem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Press- masse, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein den Träger für das Zeichen bildender Körper gepreL)t wird, wobei eine Fläche des selben mit einer die Gestalt des Zeichens bestimmenden Prägung versehen wird, dann diese Fläche mit einer Überdeckform über deckt wird, welche so geformt ist, dass sie auf dem erhabenen Teil der Fläche überall satt aufliegt,
    worauf in den zwischen der Überdeckform und dem von derselben nicht berührten Teil der Fläche des Körpers be findlichen Hohlraum eine erstarrungsfähige Aasfüllmasse eingeprefat wird, deren Farb- tönung von derjenigen des Trägers verschie den ist. UNTERANS'PRüCHE 1.
    Verfahren nach dein Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einpressen der erstarrungsfähigen Aus füllmasse durch leichte Überarbeitung ein Ebenschliff der Oberfläche des Trägers und der Ausfüllmasse erzielt wird. L. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überarbeitung der Ober fläche im Drehverfahren durch Abheben eines dünnen Spahnes erfolgt. 3. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überarbeitung der Ober fläche durch Polieren erfolgt. 4.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einer Pressmassö erstellt wird, die bei Wiedererwärmung vorübergehend wie der weich wird, so dass eine Art Schmelz verbindung beim Einpressen der Aasfüll masse entsteht, die eine sichere Verbin dung dieser Masse mit dem Träger ergibt. PATENTANSPRUCH II: Nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellter Gegenstand.
CH205611D 1938-10-13 1938-10-13 Verfahren zur Herstellung eines mit einem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Pressmasse und nach diesem Verfahren hergestellter Gegenstand. CH205611A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964440C (de) * 1950-08-08 1957-05-23 Gerd Lemm Geb Mathiesen Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenstaenden aus zwei oder mehreren verschiedenen plastischen, erhaertenden Stoffen
DE975479C (de) * 1950-05-15 1962-01-04 Tuboplast Sa Verfahren zum Verbinden von Koerper und Kopfstueck eines Hohlkoerpers, z. B. einer zusammenpressbaren Tube
EP0852177A1 (de) * 1996-12-06 1998-07-08 Bayerische Mass-Industrie Arno Keller GmbH Verfahren und Spritzguss-Werkzeug zur Herstellung von Wasserwaagen-Libellen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE964440C (de) * 1950-08-08 1957-05-23 Gerd Lemm Geb Mathiesen Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenstaenden aus zwei oder mehreren verschiedenen plastischen, erhaertenden Stoffen
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