CH205611A - Verfahren zur Herstellung eines mit einem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Pressmasse und nach diesem Verfahren hergestellter Gegenstand. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines mit einem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Pressmasse und nach diesem Verfahren hergestellter Gegenstand.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Verfahren zur Bierstellung eines mit einem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Pressmasse und nach diesem Verfahren hergestellter Gegenstand. Für die Herstellung von mit einem Zei chen versebenen Gegenständen ist es, da es sich meistens um grosse Stückzahlen han delt (z. B. bei Schreibmaschinen- oder Rechen maschinentasten etc.) wichtig, dass der Er stellungsgang derselben möglichst einfach ist, also möglichst einfache Formen zur Anwen dung kommen und Handarbeit, wie das Ein legen von Tabletten, sowie Materialverlust nach Möglichkeit vermieden werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren zur Herstellung eines Gegenstandes der genannten Art, das den geschilderten Bedingungen gerecht wird, sowie einen nach diesem Verfahren hergestellten Gegenstand.
Gemäss dem Verfahren nach der Erfin dung wird zuerst ein den Träger für das Zeichen bildender Körper gepresst, wobei eine Fläche desselben mit einer die Gestalt des Zeichens bestimmenden Prägung ver sehen wird, darin wird diese Fläche mit einer Überdeckform überdeckt, welche so ge formt ist? dass sie auf dem erhabenen Teil der Fläche überall satt aufliegt, worauf in den zwischen der Überdeckform und dem von derselben nicht berührten Teil der Fläche des Körpers befindlichen Hohlraum eine er starrungsfähige Ausfüllmasse eingepresst wird, deren Farbtönung von derjenigen des Trä gers verschieden ist.
Die Zeichnung zeigt zwei Phasen einer beispielsweisen Ausführungsform des erfin dungsgemässen Verfahrens und den fertigen nach diesem Verfahren hergestellten Gegen stand.
Fig. 1 veranschaulicht die erste und Fig. 2 die zweite Herstellungsphase; Fig. 3 stellt den fertigen Gegenstand in Draufsicht dar.
Nach dem Ausführungsbeispiel findet eine Matrize 1 Verwendung, welche eine Höhlung hat, die der Form des Körpers 4, der den Träger für das Zeichen bildet, entspricht. Irr diese Matrize 1 wird ein Stempel 2 ein geführt, dessen gewölbte Unterfläche im Be reich der Höhlung eine der Form des ge- wünschten Zeichens entsprechende Prägung aufweist, und zwar gemäss der Darstellung in Gestalt der erhaben erscheinenden Ziffer "9r . Durch den Einführkarral 3' der Ma trize 1 wird dann eine Masse eirrgepref:
')t, die den Träger bilden soll, so dass dieser Träger 4 selbst entsteht, und zwar mit der in seine Oberflüche eingeprägten Ziffer "9".
Im weiteren Verfahrensgang, das heisst nachdem der Träger 4 abgekühlt und even tuell in eine andere Matrize gebracht wor den ist, wird der Stempel 2 durch einen Stempel 3 ersetzt, der gegen den Träger hin gleiche Profilierung hat, wie die Ober fläche des Trägers 4, so dass sich der Stem pel 3 an diese Oberfläche anlegt und nur der die Ziffer "9r\ darstellende Kanal 5 als Hohlraum frei bleibt.
Durch den Einführungskanal 6 des Stem pels 3 wird nun eine erstarrungsfähige Aus füllmasse eingepresst, die in ihrer Farbtönung von derjenigen des Trägers 4 abweicht. Diese Masse füllt den Kanal 5 aus und lässt nach Herausnahme des Gegenstandes aus der Fornr, durch die Differenz in der Farbtiinung die Ziffer "9" auf der Oberfläche desselben er scheinen.
Durch leichtes Überarbeiten, das hauptsächlich dem Verputz der Einpressstelle der Masse der Ziffer dient, und das durch Abheben eines dünnen Spahnes oder mittels einer Polierscheibe bewirkt werden kann, kann zum Schluss ein Ebenschliff der Ober fläche des Trägers und der Ausfüllmasse erzielt werden.
Als Masse sowohl für den Träger 4, als auch für die Ausfüllung kann vorteilhaft plastisches Material, wie Trolitul oder Plexi- gum Verwendung finden. Hierbei ergibt sich dadurch, dass beim Einpressen der Ausfüll- masse die den Kanal 5 bildenden Wandun gen des Trägers durch die Wiedererwär mung etwas weich werden, eine Art gut bindende Schmelzverbindung dieser Ausfüll- masse mit dem Träger.
Statt eine Fläche des Trägers mit Tief prägung zu versehen, könnte auch Hoch prägung angewendet werden. In diesem Falle würde das Zeichen, beispielsweise wieder die Ziffer "9 @, im Stempel 2 vertieft vorgesehen sein. Beire Aufsetzen des Stempels 3 auf den Träger 4 würde dann die Unterfläche des Stempels 3 auf die erhabene Stirnfläche des Zeichens aufzuliegen kommen und die Ausfüllrnasse würde einen Grund zur Ziffer auf der Oberfläche des Gegenstandes bilden.
Durch das beschriebene Verfahren wird neben grosser Einfachheit der Formen auch eine Ersparnis an Handarbeit während der Erstellung des (Alegenstandes erzielt. Beson ders fällt ein wesentlicher Arbeitsgang, wie ihn das Abdrehen darstellt, das bei andern Verfahren, bei denen beim Einpressen der Ausfüllmasse die Gegenform nicht auf dem Träger zur Auflage kommt, erforderlich ist, praktisch dahin. Mit dein Fortfall dieses Arbeitsganges wird auch eine Materialerspar nis erzielt, da durch das Ebenschleifen kein praktisch Iris Grewicht fallender Materialver lust entsteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines mit eurem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Press- masse, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein den Träger für das Zeichen bildender Körper gepreL)t wird, wobei eine Fläche des selben mit einer die Gestalt des Zeichens bestimmenden Prägung versehen wird, dann diese Fläche mit einer Überdeckform über deckt wird, welche so geformt ist, dass sie auf dem erhabenen Teil der Fläche überall satt aufliegt,worauf in den zwischen der Überdeckform und dem von derselben nicht berührten Teil der Fläche des Körpers be findlichen Hohlraum eine erstarrungsfähige Aasfüllmasse eingeprefat wird, deren Farb- tönung von derjenigen des Trägers verschie den ist. UNTERANS'PRüCHE 1.Verfahren nach dein Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einpressen der erstarrungsfähigen Aus füllmasse durch leichte Überarbeitung ein Ebenschliff der Oberfläche des Trägers und der Ausfüllmasse erzielt wird. L. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überarbeitung der Ober fläche im Drehverfahren durch Abheben eines dünnen Spahnes erfolgt. 3. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überarbeitung der Ober fläche durch Polieren erfolgt. 4.Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einer Pressmassö erstellt wird, die bei Wiedererwärmung vorübergehend wie der weich wird, so dass eine Art Schmelz verbindung beim Einpressen der Aasfüll masse entsteht, die eine sichere Verbin dung dieser Masse mit dem Träger ergibt. PATENTANSPRUCH II: Nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellter Gegenstand.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205611T | 1938-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205611A true CH205611A (de) | 1939-06-30 |
Family
ID=4444704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205611D CH205611A (de) | 1938-10-13 | 1938-10-13 | Verfahren zur Herstellung eines mit einem Zeichen versehenen Gegenstandes aus Pressmasse und nach diesem Verfahren hergestellter Gegenstand. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205611A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964440C (de) * | 1950-08-08 | 1957-05-23 | Gerd Lemm Geb Mathiesen | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenstaenden aus zwei oder mehreren verschiedenen plastischen, erhaertenden Stoffen |
| DE975479C (de) * | 1950-05-15 | 1962-01-04 | Tuboplast Sa | Verfahren zum Verbinden von Koerper und Kopfstueck eines Hohlkoerpers, z. B. einer zusammenpressbaren Tube |
| EP0852177A1 (de) * | 1996-12-06 | 1998-07-08 | Bayerische Mass-Industrie Arno Keller GmbH | Verfahren und Spritzguss-Werkzeug zur Herstellung von Wasserwaagen-Libellen |
-
1938
- 1938-10-13 CH CH205611D patent/CH205611A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975479C (de) * | 1950-05-15 | 1962-01-04 | Tuboplast Sa | Verfahren zum Verbinden von Koerper und Kopfstueck eines Hohlkoerpers, z. B. einer zusammenpressbaren Tube |
| DE964440C (de) * | 1950-08-08 | 1957-05-23 | Gerd Lemm Geb Mathiesen | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenstaenden aus zwei oder mehreren verschiedenen plastischen, erhaertenden Stoffen |
| EP0852177A1 (de) * | 1996-12-06 | 1998-07-08 | Bayerische Mass-Industrie Arno Keller GmbH | Verfahren und Spritzguss-Werkzeug zur Herstellung von Wasserwaagen-Libellen |
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