CH206659A - Abschlusseinrichtung. - Google Patents
Abschlusseinrichtung.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B13/00—Irrigation ditches, i.e. gravity flow, open channel water distribution systems
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Description
Abschlusseinrichtung. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Abschlusseinrichtung für unterir- dische oder eingebettete Rohrleitungen und Kanäle mit Sand- und schlammhaltigem Wasser. Diese Einrichtung weist mindestens eine Tafelschütze und Mittel zum Heben und Senken der Schützentafel auf.
Bei gesenkter Schützentafel wird diese durch den Wasser druck an -den festen Rahmen an der Unter wasserseite gegen eine Dichtungsleiste ,ge- presst. Über,dem festen Rahmen der ,Schütze befindet sich die Kammer für die 'hochge- zogeneSchützentafel im offenen Zustande. Als Antrieb kann hydraulischer oder mecha niEcher oder Handantrieb mittels einer oder zwei Stangenoder Zahnstange in Frage kom men.
Diese iSchützen sind normalerweise lange geschlossen, besonders bei @Grund- ablässen, Leerläufen und dergleichen. Bei schlammigem Wasser, wie es bei Gxundab- lässen und Leerläufen der Fall ist, bilden sich in der Schützentafelkammer und den Nischen Schlamm- und Lehmablagerungen, welche die Wirkungsweise der iSchütze erheblich stören oderganz verunmöglichen können.
Um diese Materialdepots wegzubrin gen und ein jederzeitiges Funktionieren der Schütze zu gewährleisten, sind gemäss der Erfindung eine oder mehrere abschliessbare Umleitungen vorgesehen, welche einen Druckausgleich zwischen Ober- und Unter- wasserteil, sowie die Abführung von an gehäuften Materialablagerungen vor der Schützentafel und in der Schützentafel- kammer ermöglichen,
wobei in die Schützen tafelkammer mit Druckwasser gespeiste Düsen zum Ausspülen -der Kammer ein münden, und wobei in Dichtungsleisten zwi schen dem festen. Schützenrahmen und der beweglichen Sehützentafel Rillen vorhanden sind, in welche zum Loslösen der Dichtungs flächen vor dem Öffnungsvorgang eine Druckflüssigkeit eingeführt werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch das selbe nach Linie A-B in der Fig. 2; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch das selbe nach Linie C-D in der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch dasselbe nach der Linie E-F der Fig. 2; Fig. 4 sind zwei Querschnitte durch zwei verschiedene Ausführungsformen der Ab dichtungsleisten ;
Fig. 5 zeigt zwei nacheinander geschal tete -Schützen.
Die Schützentafel 1 dichtet durch deii Wasserdruck von der Oberwasserseite gegen einen festen Rahmen ab, wodurch, trenn die Sehützelange.geschlossen bleibt, die Dichtungs leisten 2, 3 der ,Sehützenta.fel und des festen Rahmens bei guter Dichtung fest aufeinan der haften und sich beim Öffnen nur schwer lösen lassen.
Um die Öffnungskraft zu ver ringern, sind in den Dichtungsleisten 2, 3 an den Dichtungsflächen eine Längsrille -1 und Querrillen 4\ vorgesehen (F'ig. 4), in welche kurz vor dem Öffnungsvorgang eine Druckflüssigkeit gepresst wird, welche von einer kleinen Presspumpe auf Druck gebracht wird. Die Rillen 4 erstrecken sieh über die ganze Länge der Dichtungsleisten.
Dadurch löst sieb. die bewegliche ,Schützentafel mit de ren Dichtungsleiste 2 von der festen Dich tungsleiste 3 und ermöglicht so ein ungehin dertes Abziehen der Schüt.zent.afel vom festen Rahmen.
Dabei wird beim Öffnen der Um leitungen 6, 7 der Druckausg;leieh zwischen Oberwasserseite und Unterwasserseite .ge schaffen, ras, sofern zwei ,Schützen gemäss Fig. 5 angeordnet sind, das Öffnen beider Schützen auch sehr erleichtert.
Bei langem Stillstand und schlammhaltigem oder fitark mit erdigen oder lehmigen Bestandteilen ver mengtem 'Wasser, welche Beimengungen vor der @Schiitzentafel 1 auf der Oberwasserseite, sowie in der Schützentafelkammer 5 abla gern, bilden sieh Ablagerungen, -elch das (Offnen der Schützentafel I durch die oier- wasserseitige Ablagerung im Rohr, imzw. Kanal,
sowie das Aufziehen der Schützen tafel in die .Schützentafelkammer 5 behin- dern, wenn nicht sogar verunmöglichen. Um diese Ablagerungen vor der Tafel 1, sowie den Materialpfropfen in der Schützentafel kammer 5 -in den unterwasserseitigen Teil des Kanals vor dem Öffnen der Schütze ab zufübren, ist eine Spülung der Schützen tafelkammer 5 vorgesehen.
Zu diesem Zwecke münden düsenartige Rohre 8 in die Schützen iafelkammer 5, durch welche Druckwasser vom doppelten oder mehrfachen des Drucke, welcher am Obetwasserende herrscht, ein strömt, und zugleich werden die Umleitung;s- und Spül.scbieber 11 und 12 geöffnet.
Da durch wird der Materialpfropfen in der Schützentafelkammer 5 zerstört, das Material wird aufgewirbelt, und durch den Zug der geöffneten Ablassleitungen 6 und 7 fliesst dieser Wasser- und Materialstrom durch die Umleitungen 6 und 7 auf die Unterwagser- seite ab.
Die Schütze kann. wie es beispielsweise auf der Zeichnung in Fig. 1 und 2 darge stellt ist. durch einen hydraulischen Kolben oder auch durch mechanischen- oder Hand antrieb angetrieben werden.
Die @@'irkungsweise ist folgende: Die Umleitungsschieber 11 und 12 -er den geöffnet. Durch die Düsen 8 wird Druckwasser in die Schützenkammer 5 einge spritzt, welches den Materialpfropfen in der Kammer 5 auflöst, und durch die Abströ- mung über die Umleitungen 6 und 7 wird das Materialwassergemisch auf die Unter abgeführt.
Ist die Materialabla gerung am Fusse der geschlossenen Schütze 1 so fest, dass über die Umleitung 7 nichts ab fliesst, so wird auf alle Fälle die Umleitung 6 das :4faterialw < as,sergemisch abfliessen lassen. so dass der obere Teil der Schütze entlastet wird. Durch die Öffnung der Umleitung fin det ebenfalls ein Druckausgleich zwischen Oberwasser- und Unterwasserteil statt.
Dann wird durch die Druelzleitun.- 9 Druelzwasser oder Drucköl, welches mit mebrfachem Druck des Dichtungsdruckes auf den Dicbtungsleisten eingepresst wird, einge führt, was ein Loslösen der Dichtungsleisten 2 und 3 nach sieh zieht. Jetzt kann die Schütze ohne grosse Kraft, geöffnet und ;die Schützentafel 1 in die von Material und Ge- schwemmsel freie Schützentafelkammer 5 ein gezogen werden.
Nach dem Einziehen der Sehützentafel 1 in die Sehützentafelkammer 5 wird die Spülleitung 10 abgestellt. Eben falls werden die Umleitungsschieber 11 und 12 geschlossen.
Um ein zu starkes Verfestigen des Mate- rial:depats in :der Schützentafelkammer 5 und an der Oberwals ersehe der Schütze 1 zu ver unmöglichen, werden die Spülleitung 10 mit :den Düsen 8, sowie die Umleitungen 6 und 7 von Zeit zu Zeit geöffnet, um die Material ablagerungen abzuführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abchlusseinrichtung für unterirdische oder eingebettete Rohrleitungen und Kanäle mit Sand- und schlammhaltigem Wasser, mit mindestens einem Tafelschützen und Mitteln zum Heben und -Senken der @Sehützentafel, dadurch ,gekennzeichnet, dass,dem Tafelschüt zen eine oder mehrere absehliessbare Umlei tungen zugeordnet sind,welche einen Druck- ausgleich zwischen Ober- und Unterwasser- teil, sowie die Abführung von angehäuften Materialablagerungen vor der -Schützentafel und in der die hochgezogene Schützentafel aufnehmenden Schützentafelkammer ermög- lichen,wobei in die Schützentafelkammer mit Druckwasser gespeiste Düsen zum Aus spülender Kammer einmünden und wobei in Dichtungsleisten zwischen dem festen Schüt zenrahmen und der beweglichen Schützen tafel Rillen vorhanden sind, in welche zum Loslösen der Dichtungsflächen vor dem Öffnungsvorgang eine Druckflüssigkeit ein geführt werden, kann.UNTERANSPRÜCHE: 1. Ahschlusseinrichtun,g nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet,,dass zwei :Schüt zen mit Umleitungen hintereinander ge schaltet sind. 2. Abschlusseinriohtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehn.et, dass in den Dich tungsleisten des festen Schützenrahmens und :der beweglichen Schützentafel eine Längsrille angebracht ist. 3. Abschlusseinriohtung nach Patentanepruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Dich tungsleisten an den Dichtungsflächen Querrillen angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH206659T | 1938-11-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206659A true CH206659A (de) | 1939-08-31 |
Family
ID=4445143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206659D CH206659A (de) | 1938-11-24 | 1938-11-24 | Abschlusseinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH206659A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2838066A (en) * | 1958-06-10 | Harris | ||
| DE4315869A1 (de) * | 1993-05-12 | 1995-01-26 | Passavant Werke | Gehäuseloser Schieber |
-
1938
- 1938-11-24 CH CH206659D patent/CH206659A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2838066A (en) * | 1958-06-10 | Harris | ||
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