CH206665A - Automatisch beschickte und regulierbare Feinkohlenfeuerung. - Google Patents
Automatisch beschickte und regulierbare Feinkohlenfeuerung.Info
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Description
Automatisch beschickte und regulierbare Feinkohlenfeuerung. Automatisch beschickte Feinkohlenfeuerun gen mit Treppenrost oder Schrägrost sind als solche schon in verschiedenen Ausführun gen bekannt.
Feuerungen mit schrägem wassergekühlten Rost so ausgeführt, dass die obere Seite des Rostes eine geneigte Fläche darstellt, sind, damit sich nicht zuviel Brennstoff in den tieferen Stellen ansammelt, an einen bestimm ten Neigungswinkel gebunden. Dieser Umstand führt dazu, dass die sich bildende Schlacke die Kohlenzufuhr auf den Rost erschwert und eine öftere Rostreinigung erfordert. Un regelmässigkeiten und Schwankungen in der Wärmeerzeugung können deshalb kaum ver mieden werden.
Feuerungen mit Treppenrosten, bestehend aus mehreren übereinander gestellten Rost balken oder Rostplatten aus hitzebeständigem Guss haben die Nachteile des schrägen Rostes beseitigt, sind aber durch die gewählte Kon struktion und Beschaffenheit der Roste wie derum mit grossen Nachteilen behaftet. Trotz dem alle dem Feuer ausgesetzten Teile des Rostes mit Luft gekühlt werden, müssen die selben in verhältnismässig kurzer Zeit immer wieder ersetzt werden. Die Ersetzung dieser Gussbestandteile ist nicht nur mit Kosten verbunden, sondern verursacht jedesmal eine Betriebsunterbrechung und bedingt die An wesenheit eines Fachmannes.
Die Erfindung bezweckt, obige Nachteile zu beseitigen. Der Gegenstand der Erfindung ist eine automatisch beschickte und regulier bare Feinkohlenfeuerung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie einen schmiedeisernen wassergekühlten Bodenrost und mindestens einen Treppenrost aufweist, dessen Rost balken ebenfalls aus Schmiedeisen bestehen und wassergekühlt sind, und dass eine Schlackenabstossvorrichtung vorhanden ist.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Er findung dargestellt.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch eine Feuerung mit zwei Treppenrosten.
Fig. 2 und 3 zeigen eine Schlackenab- stossvorrichtung. Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt durch eine Feuerung mit einem Treppenrost.
In Fig. 1 weisen beide Treppenroste je drei übereinander liegende Rostbalken 1, 2, 3 auf; 4 ist der Bodenrost und 5 der sehmied- eiserne wassergekühlte Doppelmantel für die Begrenzung des Feuerraumes nach oben. Im Doppelmantel 5 sind ebenfalls die Sekundär luftregister l4 untergebracht. Die verschiede nen wassergekühlten schmiedeisernen Rost balken sind auf der ganzen Länge vonein ander getrennt und einzeln den Endplatten angeschweisst. Die beiden Endplatten, eine vordere und eine hintere, sind zeichnerisch nicht speziell dargestellt.
Diese Endplatten bestehen aus einem schiniedeisernen wasser gekühlten Doppelmantel und begrenzen den Feuerraum nach vorn respektiv nach hinten. Diese Endplatten bestimmen auch das äussere Mass und die Form der Feuerung. An der hintern Endplatte ist die Öffnung F für den Flammenstutzen vorhanden. Die vordere End- platte hat eine Reinigungsöffnung, welche den Dimensionen der Reinigungstüre entspricht.
Es könnten zum Beispiel auch nur zwei Rostbalken vorhanden sein, indem 1 und 2 zu einem einzelnen Balken ausgebildet wür den nebst Balken 3. Die Stellung, die Form und der Neigungswinkel des einzelnen Rost balkens muss der in Querrichtung gewünschten Kohlenschichthöhe über dem Rost angemessen sein. Um die Wasserzirkulation in den Rost balken zu begünstigen, können dieselben auch in der Längsrichtung geneigt sein. Der Raum zwischen den einzelnen Rostbalken dient in erster Linie dem Durchgang der erforder lichen Verbrennungsluft, ist aber zwischen 2 und 3 sowie 3 und 4 so ausgeführt, dass die Schlackenabstossvorrichtung dort angebracht werden kann.
Die Schlackenabstof)vorrichtung ist zwei stöckig und der Rostlänge angepasst. Die Vorrichtung selbst, Fig. 2 und 3, besteht aus zwei Platten 8, eine obere und eine untere, welche zusammen verbunden, durch zwei Arme an die Welle E' angeschlossen sind.
Die Welle 11' wird ausserhalb der Feue rung, auf der vordern Seite, mit einem wegnehnibaren Hebel ausgerüstet und so betätigt, dass die Platten S' gleichmässig durch den Rost in den Feuerraum getrieben werden. Durch diesen Vorgang wird die auf dein Rost gebildete Schlacke gelöst und gegen die Mitte des Feuerraumes gestossen, wo dieselbe dann leicht mit einer Zange gefasst und entfernt werden kann.
Die Flamme und die heissen Gase gelangen durch die Öffnung F zu dem Heizkessel. Damit ein besserer Verbrennungswirkungs grad erreicht wird, wird durch das zweiteilige Sekundärluftregister ha vorgewärmte Luft, über die Kohlenschicht in den Feuerraum eingeblasen.
Der notwendige Luftüberdruck wird durch einen ankerhalb der Feuerung angebrachten Ventilator erzeugt. Der Ventilator ist mit einem Motor direkt gekuppelt, welcher selbst durch Thermostate und Zeitschalter gesteuert wird. Ein Schaltschema über die automatische Schaltung dieser Apparate erübrigt sich, da diese Apparate gewöhnlicher Ausführung sind und von sämtlichen Apparatefabriken serien weise hergestellt werden. Die Funktion des Thermostates besteht darin, dass zum Bei spiel bei Erreichung der gewünschten Was sertemperatur der Ventilator automatisch ausser Betrieb gesetzt wird, und dass beim Sinken der Wassertemperatur derselbe wieder in Betrieb gesetzt wird.
Mit dem Zeitschalter wird bezweckt, dass die Feuerung periodisch in und ausser Betrieb gesetzt wird, ohne dafür eine manuelle Schaltung zu erfordern. Beim Aussetzen des Ventilators findet eine genügende natürliche Luftzuführung zur Feuerstelle durch denselben statt, so dass auch bei längerem Unterbruch die Glut nicht abkalten kann. Die Luftzuführung vom Ven tilator zur Feuerung geschieht durch ein Verbindungsrobr, das bei der Öffnung L an geschlossen wird. Die Lage des Ventilators und die Länge des Luftrohres richten sich nach den örtlichen Platzverhältnissen.
Der Kohlenbunker K wird den örtlichen Platzverhältnissen entsprechend ausgeführt und wird normalerweise so gross gewählt, class mindestens ein Kohlentagesbedarf darin Platz findet. Die Beschickung des Rostes mit Feinkohle erfolgt automatisch entsprechend der Verbrennung, die durch die beschriebenen Apparate automatisch regulierbar ist.
Der Abfluss der Feinkohle kann durch die Schieber A unterbrochen werden. Die Bedienung der Schieber A geschieht von der vordern Seite der Feuerung, diese werden mit einer wegnehmbaren Kurbel betätigt. In offenem Zustand werden die Schieber A= an der Vorderplatte gesichert, die dazu not wendigen Vorrichtungen sind einfacher Aus führung und bedürfen keiner weiteren zeich nerischen Darstellung.
Die Ausführungsform der Feuerung nach Fig. 4 hat nur einen Treppenrost und bedarf keiner weiteren Erläuterungen.
Diese automatische Feinkohlenfeuerung wird meistens als Vorfeuerung Anwendung finden, kann aber auch als Unterbau zu einem Heizkessel verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH.' Automatisch beschickte und regulierbare Feinkohlenfeuerung, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen schmiedeisernen, wasserge kühlten Bodenrost und mindestens einen Treppenrost aufweist, dessen Rostbalken ebenfalls aus Schmiedeisen bestehen und wassergekühlt sind, und dass eine Schlacken abstossvorrichtung vorhanden ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Feuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Treppenrost nur zwei Rostbalken aufweist, und die Schlak- kenabstossvorrichtung zweistöckig ist. 2.Feuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Treppenrost drei Rostbalken aufweist, und die Schlacken abstossvorrichtung zweistöckig ist. 3. Feuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rostbalken in ihrer Längsrichtung geneigt sind, um die Wasserzirkulation zu erleichtern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH206665T | 1938-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206665A true CH206665A (de) | 1939-08-31 |
Family
ID=4445148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206665D CH206665A (de) | 1938-02-24 | 1938-02-24 | Automatisch beschickte und regulierbare Feinkohlenfeuerung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH206665A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2991061A (en) * | 1958-03-05 | 1961-07-04 | American Brake Shoe Co | Furnace divider plates |
| US2992637A (en) * | 1957-05-21 | 1961-07-18 | Bituminous Coal Research | Stoker system for burning bituminous coals or the like |
| DE975550C (de) * | 1951-06-02 | 1962-01-11 | Heinrich Dr-Ing Vorkauf | Schuervorrichtung fuer eine Schachtfeuerung |
| DE1142984B (de) * | 1951-09-11 | 1963-01-31 | Andre Georges Vandevelde | Feuerung fuer durch Schwerkraft aus einem Fuelltrichter zugefuehrte feste Brennstoffe |
-
1938
- 1938-02-24 CH CH206665D patent/CH206665A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975550C (de) * | 1951-06-02 | 1962-01-11 | Heinrich Dr-Ing Vorkauf | Schuervorrichtung fuer eine Schachtfeuerung |
| DE1142984B (de) * | 1951-09-11 | 1963-01-31 | Andre Georges Vandevelde | Feuerung fuer durch Schwerkraft aus einem Fuelltrichter zugefuehrte feste Brennstoffe |
| US2992637A (en) * | 1957-05-21 | 1961-07-18 | Bituminous Coal Research | Stoker system for burning bituminous coals or the like |
| US2991061A (en) * | 1958-03-05 | 1961-07-04 | American Brake Shoe Co | Furnace divider plates |
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