Mittel zur Behandlung von Seefischen, welches nur zum Zweck und nur in solchen Mengen mit den Fischen zusammengebracht wird, dass der sonst bei ihrer Zubereitung auftretende üble Geruch beseitigt wird. Es ist allgemein bekannt, dass die 'See- fische, trotz ihres hohen Nährwertes und der verhältnismässig niedrigen Preislage, -nicht bei .der gesamten Bevölkerung als Nahrungs- mittel Anklang finden, da sich bei der Zu bereitung :
der Fische (Kochen, Braten, Backen), insbesondere nach längerem Trans port oder längerer Einlagerung derselben, ein übler, für manche Personen unerträglicher Geruch verbreitet, der sich auch noch an der fertigen Speise bemerkbar macht.
Das erfin dungsgemässe Mittel zur Behandlung von Seefischen, welches nur zum Zweck und nur in solchen Mengen mit den Fischen zusam mengebracht wird, dass der sonst bei ihrer Zubereitung auftretende üble Geruch besei- tigt wird, vermeidet ,diesen Nachteil vollkom men, wobei gleichzeitig das eigentliche ge schmackliche Aroma des Fisohes entspre chend zur Geltung kommt, da es durch den üblen Geruch nicht übertönt und zerstört wird.
Das Mittel gemäss der Erfindung isst dabei dadurch gekennzeichnet, .dass es ein- gedickte Obstbestandteile enthält.
Auch nur in geringen Mengen zugesetzt, bewirken die eingedickten Obstbestandteile eine völlige Geruchlosmaehung, da die den Geruch be dingenden Zersetzungsprodukte von: ,dem er findungsgemässen Mittel absorbiert und,durch die im Obst befindlichen @Säuren in nicht riechende, meist anorganische Bestandteile und Salze umgesetzt werden.
Zweckmässig können .dabei die eingedickten Obstbestand- teile in Form von Obstmark, aber auch in Form von Obstdestillaten und -konzentraten zugesetzt werden; es kann auch ein aus Obst gewonnenes Trockenprodukt verwendet wer den.
Es hat sichdabei ergeben, dass,die Ge- riichlosmachung noch weiter gesteigert wird, wenn neben dem Obstmark noch Gemüse- mark beigegeben wird, wobei sich insbeson dere Tomatenmark als geeignet erwiesen hat.
Durch das Gemüsemark wird insbesondere die absorbierende Wirkung des Obstmarkes unterstützt. Die Gewiehtsverhältnisse zwi schen dem aus Obst gewonnenen Mittel und dem Gemüsemark liegen zweckmässig zwi schen 15 : 1 und 5 : 1. Ausser den bereits an geführten Substanzen kann überdies auch noch eine geringe Menge Zitronensäure zu gesetzt werden.
Zur Herstellung des Mittels werden ge reinigte Früchte, wie Birnen, Apfel, Apri kosen oder dergleichen gekocht, worauf hier aus das Fruchtfleisch gewonnen wird. Die sem in der Konsistenz noch wässerigen Fruchtfleiseh wird fallweise noch Gemüse mark (Tomatenmark) im ungefähren Ver hältnis 10 Teile Fruchtfleisch zu 1 Teil Gemüsemark zugesetzt.
Nachdem der so er haltenen Misehung gegebenenfalls noch eine geringe Menge Zitronensäure beigegeben wurde, wird die Masse auf einen Bruchteil ihres bisherigen Volumens eingedickt. Hier auf wird das so gewonnene Produkt ab gefüllt und sterilisiert. Es kann aber das ein gedickte Fruchtfleisch (Obstmark) mit glei chem Erfolg auch allein verwendet wer den, desgleichen auch ein Destillat oder Trockenprodukt.
Von dem erfindungsgemässen Mittel wird vor Beginn :der Zubereitung des Fisches eine entsprechende Menge in dem beim Backen und Braten meist verwendeten noch kalten 0l - beim Kochen in dem hierbei verwen deten noch kalten Wasser - verrührt.
Nach dem das so behandelte 01, beziehungsweise Wasser, die Siedetemperatur erreicht hat, er folgt die Einbringung und Zubereitung des Fisches in der allgemein üblichen Weise. Hierbei ist Bedacht zu nehmen, dass das 01, beziehungsweise das Wasser, die in der Pfanne liegenden Fischteile bedeckt und während. des Zubereitungsprozesses nicht aus der Pfanne spritzt.
Das Mittel kann auch in dem zum Panieren verwendeten, mit etwas Wasser verdünnten Ei gut verrührt werden, worauf der gewaschene und gut gesalzene Fisch wie üblich in Mehl, Ei und Brösel paniert und in gutem Speiseöl schwimmend gebacken wird.
Auch beim Braten kann das Mittel, statt, wie oben geschildert, in das kalte Öl eingebracht zu werden, mit glei chem Erfolg in etwas Wasser verrührt wer den, worauf der Fisch durch diese Lösung durchgezogen, sodann nach Bedarf in Mehl und Brösel gedreht und in gutem '.Speiseöl rasch gebraten wird. Beim Kochen wird das Mittel in der Weise verwendet, dass dasselbe in das noch kalte Kochwasser eingerührt oder aber,
in einem Leinensäckchen eingenäht, mitgekocht wird.
Bei der Verwendung des erfindungs- gemässen Mittels ist von dem bekannten üblen Fisehgerueh nicht mehr das Geringste zu bemerken, während das Aroma. und der Geschmack verbessert sind.
Agent for the treatment of sea fish, which is brought together with the fish only for the purpose and only in such quantities that the unpleasant odor that otherwise occurs during their preparation is eliminated. It is generally known that the sea fish, despite their high nutritional value and the comparatively low price range, are not accepted as food by the entire population, since the preparation:
the fish (cooking, roasting, baking), especially after long transport or long storage of the same, spreads an unpleasant smell, unbearable for some people, which is also noticeable in the finished food.
The agent according to the invention for treating sea fish, which is brought together with the fish only for the purpose and only in such quantities that the unpleasant odor that otherwise occurs during their preparation is eliminated, completely avoids this disadvantage, while at the same time the actual The taste of the Fiso comes into its own, as it is not drowned out or destroyed by the foul smell.
The composition according to the invention is characterized in that it contains thickened fruit components.
Even if only added in small amounts, the thickened fruit components cause a complete odorless mowing, since the odor-causing decomposition products are absorbed by the agent according to the invention and converted into non-odorous, mostly inorganic components and salts by the acids in the fruit .
The thickened fruit components can expediently be added in the form of fruit pulp, but also in the form of fruit distillates and concentrates; a dry product obtained from fruit can also be used.
It has been found that the odor removal is increased even further if vegetable pulp is added in addition to the fruit pulp, and tomato pulp in particular has proven to be suitable.
In particular, the vegetable pulp supports the absorbent effect of the fruit pulp. The weight ratios between the remedy obtained from fruit and the vegetable pulp are expediently between 15: 1 and 5: 1. In addition to the substances already listed, a small amount of citric acid can also be added.
To produce the agent, cleaned fruits such as pears, apples, apricots or the like are boiled, whereupon the pulp is obtained from here. This pulp, which is still watery in consistency, is occasionally added with vegetable pulp (tomato paste) in an approximate ratio of 10 parts pulp to 1 part vegetable pulp.
After a small amount of citric acid has been added to the mixture obtained in this way, the mass is thickened to a fraction of its previous volume. The product obtained in this way is bottled and sterilized here. However, a thickened pulp (fruit pulp) can also be used alone with the same success, as can a distillate or dry product.
Before the start of the preparation of the fish, a corresponding amount of the agent according to the invention is stirred into the still cold oil usually used for baking and roasting - when cooking in the still cold water used here.
After the oil or water treated in this way has reached the boiling point, the fish is introduced and prepared in the generally customary manner. It is important to ensure that the oil, or the water, covers the pieces of fish in the pan and during. does not splash out of the pan during the preparation process.
The agent can also be stirred well in the egg used for breading, diluted with a little water, after which the washed and well-salted fish is breaded as usual in flour, egg and breadcrumbs and baked in good cooking oil.
When frying, instead of being added to the cold oil as described above, the agent can be stirred into a little water with the same success, whereupon the fish is pulled through this solution, then turned in flour and crumbs and in good 'cooking oil is fried quickly. When cooking, the agent is used in such a way that it is stirred into the still cold cooking water or
sewn into a linen bag and cooked with it.
When using the agent according to the invention, not the slightest of the well-known foul fish smell is noticeable, while the aroma. and the taste are improved.