CH206980A - Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung dieses Trägers. - Google Patents
Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung dieses Trägers.Info
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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- G04B29/02—Plates; Bridges; Cocks
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Description
Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung dieses Trägers. Die Erfindung betrifft einen Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, vorzugsweise einer Weckeruhr mit Rundge häuse, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieses Trägers. Die Träger für Werk und Zifferblatt, insbesondere von Weckeruhren mit Rundge häuse haben bisher durchweg ringförmige Gestalt gehabt. Diese Träger oder sogenann- ten Werkträger werden allgemein durch Stanzen hergestellt. Der erfindungsgemässe Träger ist dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Stanzstück besteht, mit einer mittleren, den Rumpf des Trägers bildenden Brücke und mit von dieser Brücke weggespreizten, zur Befestigung des Zifferblattes und des Werkes dienenden Armen und Füssen. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung dieses Trägers. Die bisher bekannten, ringförmigen Träger sind vom fertigungstechnischen Standpunkt aus ungünstig, da jedesmal ein mittlerer, scheibenförmigerAusschnittvon beträchtlicher Grösse abfällt und auch zwischen den ein zelnen Ausschnitten im Werkstoffstreifen zwickelförmige Abfallstücke entstehen. Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird dieser Nachteil vermieden, ebenso die sich aus den bisherigen Herstellungsverfahren ringförmiger Träger ergebenden weiteren Nachteile des Zwanges zu grosser Werkstofflagerhaltung; zu einem ständigen grossen Umlauf von Werkstoff zwisehen Walzwerk und Ver braucher, von Zinsverlusten usw. Das erfindungsgemässe Verfahren zur Her stellung des beschriebenen Trägers ist da durch gekennzeichnet, dass der Träger zunächst in einer Gestalt ausgestanzt wird, in der die Brücke und die von dieser ausgehenden Arme und Füsse in einer Ebene derart dicht nebeneinanderliegen, dass sie nur kleine ab fallende Innenflächen zwischen sich einschlie ssen, und dass nach dem Ausstanzen die Arme und Füsse voll der Brücke aus in die end gültige Trägergestalt in der Ebene ausein- andergespreizt werden. Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel eines nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Trägers für das Werk und das Zifferblatt eurer Uhr dar, und zwar zeigt Fig. 1 den Werkträger nach dem Aus stanzen und vor der endgültigen Formgebung, Fig. 2 eine Ansicht des Trägers in seiner endgültigen Gestalt von hinten mit ange deutetem Zifferblatt und Fig. 3 eine Seitenansicht dieses Trägers. Der als Ganzes mit a bezeichnete Träger besitzt eine von der Zifferblattmitte aus gehende Brücke b. Diese endigt in den Be festigungslappen c, der am Blecbgehäuse der Uhr befestigt wird. Diese Brücke b bildet gleichsam den Rumpf des Werkträgers, voll dein die Arme d und die Füsse e ausgehen. An den Füssen e sind Befestigungslappen f' (siehe Fig. 2 und 3) angebogen, die in üb licher Weise mit den Werkfüssen am Gehäuse festgeschraubt werden. Zur Befestigung sind an den Lappen c und<I>f</I> Gewindelöcher<I>g</I> in bekannter Weise durch. Durchreissen an gebracht, und an dem Rumpf b und den Füssen e sind Löcher h für die Zifferblatt befestigungsniete i angebracht. Das Ziffer blatt l ist in Fig. 2 und 3 in gestrichelten Linien angedeutet. Zur Befestigung des Werkes sind an dem Träger noch Löcher k vorgesehen, durch welche Schrauben mit ver senktem Kopf in die in Fig.3 gestrichelt gezeichneten Enden der Gestellpfeiler m ein geschraubt werden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt der rechte Fuss e als Träger einen besonderen kleinen Arm e1, auf dem ebenfalls ein Befestigungsloch 1c vorge sehen ist. Das Ausstanzen des Trägers erfolgt in der in Fig. 1 gezeigten Gestalt. Die Arme d sind dabei dicht an den Rumpf b angelegt, und die Füsse e liegen ausgehend von dem Rumpf b ebenfalls dicht nebeneinander, so dass die äussere Randlinie des Stanzstückes nur ein Mindestmass von Innenflächen ein schliesst und durch seine im wesentlichen längliche, rechteckige Gestalt zwischen zwei im Werkstoffstreifen rrebeneinanderliegenden Stanzstücken nur ein schmaler Grat q abfällt. Der gesamte abfallende Werkstoff ist in Fig. 1 schraffiert angedeutet. Zweckmässig werden beim Stanzen gleich zeitig auch die Befestigungslappen c und f in die Senkrechte umgebogen. Danach werden in einem weiteren Arbeitsgang die Arme d und die Füsse e vom Rumpf b in der Ebene abgespreizt, bis sie die in Fig. 2 gezeichnete Lage einnehmen. Die praktische Erprobung hat erwiesen, dass das Auseinanderspreizen der Arme und Füsse ohne Anstände in kal tem Zustand erfolgen kann, wenn dafür ge sorgt ist, dass an den Biegestellen scharfe Einkerbungen vermieden und all diesen Biegestellen gehörige Abrundungen vorgesehen sind. Das Werk wird dann in der üblichen Weise mit dein Träger verschraubt und das Zifferblatt auf diesen Träger aufgenietet. Die sternförmig von der Zifferblattmitte aus gehende Brücke und die Arme d bilden für das Zifferblatt eine genügende UnterstüzLings- fläche, so dass dieses sich nicht werfen und der Glasreif nicht in unschöner Weise vom Glas abstehen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Stanzstück besteht mit einer mittleren, den Rumpf des Trägers bildenden Brücke (b) und rnit voll dieser Brücke weggespreizten, zur Befestigung des Zifferblattes und des Werkes dienen den Armen (d) und Füssen (e).II. Verfahren zur Herstellung des Trägers nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Träger zunächst in einer Gestalt ausgestanzt wird, in der die Brücke (b) und die von dieser aus gehenden Arme und Füsse in einer Ebene dicht nebeneinander liegen, damit sie nur kleine abfallende lnnenfläcben zwischen sich einschliessen, und dass nach dem Ausstanzen die Arme und Füsse von der Brücke aus in die endgültige Träger gestalt in der Ebene auseinanderge- spreizt werden.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE206980X | 1937-06-23 | ||
| DE839585X | 1937-06-23 | ||
| DE502524X | 1937-06-23 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206980A true CH206980A (de) | 1939-09-15 |
Family
ID=61622858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206980D CH206980A (de) | 1937-06-23 | 1938-06-16 | Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung dieses Trägers. |
Country Status (4)
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| CH (1) | CH206980A (de) |
| FR (1) | FR839585A (de) |
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-
1938
- 1938-06-14 GB GB17645/38A patent/GB502524A/en not_active Expired
- 1938-06-16 CH CH206980D patent/CH206980A/de unknown
- 1938-06-21 FR FR839585D patent/FR839585A/fr not_active Expired
- 1938-07-01 US US217070A patent/US2207486A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR839585A (fr) | 1939-04-06 |
| GB502524A (en) | 1939-03-20 |
| US2207486A (en) | 1940-07-09 |
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