CH206980A - Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung dieses Trägers. - Google Patents

Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung dieses Trägers.

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CH206980A
CH206980A CH206980DA CH206980A CH 206980 A CH206980 A CH 206980A CH 206980D A CH206980D A CH 206980DA CH 206980 A CH206980 A CH 206980A
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CH
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Gebrueder Junghans A.-G.
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Junghans Geb Ag
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Description


  Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung  dieses Trägers.    Die Erfindung betrifft einen Träger für  das Werk und das Zifferblatt einer Uhr,  vorzugsweise einer     Weckeruhr    mit Rundge  häuse, sowie ein Verfahren zur Herstellung  dieses Trägers.  



  Die Träger für Werk und     Zifferblatt,     insbesondere von     Weckeruhren    mit Rundge  häuse haben bisher durchweg ringförmige  Gestalt gehabt. Diese Träger oder     sogenann-          ten    Werkträger werden allgemein durch  Stanzen hergestellt.  



  Der erfindungsgemässe Träger ist dadurch  gekennzeichnet, dass er aus einem     Stanzstück     besteht, mit einer mittleren, den Rumpf des  Trägers bildenden Brücke und mit von dieser  Brücke weggespreizten, zur Befestigung des  Zifferblattes und des Werkes dienenden  Armen und Füssen.  



  Ein weiterer Gegenstand der Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung dieses  Trägers.    Die bisher bekannten, ringförmigen Träger  sind vom fertigungstechnischen Standpunkt  aus ungünstig, da jedesmal ein mittlerer,       scheibenförmigerAusschnittvon    beträchtlicher  Grösse abfällt und auch zwischen den ein  zelnen Ausschnitten im Werkstoffstreifen       zwickelförmige    Abfallstücke entstehen. Durch  das erfindungsgemässe Verfahren wird dieser  Nachteil vermieden, ebenso die sich aus den  bisherigen Herstellungsverfahren ringförmiger  Träger ergebenden weiteren Nachteile des  Zwanges zu grosser     Werkstofflagerhaltung;     zu einem ständigen grossen Umlauf von  Werkstoff     zwisehen    Walzwerk und Ver  braucher, von Zinsverlusten usw.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Her  stellung des beschriebenen Trägers ist da  durch gekennzeichnet, dass der Träger zunächst  in einer Gestalt ausgestanzt wird, in der die  Brücke und die von dieser ausgehenden  Arme und Füsse in einer Ebene derart dicht           nebeneinanderliegen,    dass sie nur kleine ab  fallende Innenflächen zwischen sich einschlie  ssen, und dass nach dem Ausstanzen die Arme  und Füsse     voll    der Brücke aus in die end  gültige Trägergestalt in der Ebene     ausein-          andergespreizt    werden.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel eines nach dem erfindungsgemässen  Verfahren hergestellten Trägers für das Werk  und das Zifferblatt eurer Uhr dar, und zwar  zeigt       Fig.    1 den Werkträger nach dem Aus  stanzen und vor der endgültigen Formgebung,       Fig.    2 eine Ansicht des Trägers in seiner  endgültigen Gestalt von hinten mit ange  deutetem Zifferblatt und         Fig.    3 eine Seitenansicht dieses     Trägers.     Der als Ganzes mit a bezeichnete Träger  besitzt eine von der     Zifferblattmitte    aus  gehende Brücke b. Diese endigt in den Be  festigungslappen c, der am     Blecbgehäuse    der  Uhr befestigt wird.

   Diese Brücke     b    bildet  gleichsam den Rumpf des Werkträgers,     voll     dein die Arme d und die Füsse e ausgehen.  An den Füssen e sind Befestigungslappen     f'     (siehe     Fig.    2 und 3)     angebogen,    die in üb  licher Weise mit den Werkfüssen am Gehäuse  festgeschraubt werden. Zur Befestigung sind  an den Lappen c und<I>f</I> Gewindelöcher<I>g</I>  in bekannter Weise     durch.    Durchreissen an  gebracht, und an dem     Rumpf    b und den  Füssen e sind Löcher     h    für die Zifferblatt  befestigungsniete i angebracht.

   Das Ziffer  blatt l ist in     Fig.    2 und 3 in gestrichelten  Linien angedeutet. Zur Befestigung des  Werkes sind an dem Träger noch Löcher     k     vorgesehen, durch welche Schrauben mit ver  senktem Kopf in die in     Fig.3    gestrichelt  gezeichneten Enden der     Gestellpfeiler    m ein  geschraubt werden. Wie aus der Zeichnung  ersichtlich, besitzt der rechte Fuss e als  Träger einen besonderen kleinen Arm     e1,    auf  dem ebenfalls ein Befestigungsloch     1c    vorge  sehen ist.  



  Das Ausstanzen des Trägers erfolgt in  der in     Fig.    1 gezeigten Gestalt. Die Arme d    sind dabei dicht an den Rumpf b angelegt,  und die Füsse e liegen     ausgehend    von dem  Rumpf b ebenfalls dicht nebeneinander, so  dass die     äussere    Randlinie des     Stanzstückes     nur ein Mindestmass von Innenflächen ein  schliesst und durch seine im wesentlichen  längliche, rechteckige Gestalt zwischen zwei  im Werkstoffstreifen     rrebeneinanderliegenden          Stanzstücken    nur ein schmaler Grat q abfällt.  Der gesamte abfallende Werkstoff ist in     Fig.    1  schraffiert angedeutet.  



  Zweckmässig werden beim Stanzen gleich  zeitig auch die Befestigungslappen c und f  in die Senkrechte umgebogen. Danach werden  in einem weiteren Arbeitsgang die Arme d  und die Füsse e vom Rumpf b in der Ebene  abgespreizt, bis sie die in     Fig.    2 gezeichnete  Lage einnehmen. Die praktische Erprobung  hat erwiesen, dass das     Auseinanderspreizen     der Arme und Füsse ohne Anstände in kal  tem Zustand erfolgen kann, wenn dafür ge  sorgt ist, dass an den Biegestellen scharfe  Einkerbungen vermieden und all diesen  Biegestellen gehörige Abrundungen vorgesehen  sind.

   Das Werk wird dann in der üblichen  Weise mit dein Träger verschraubt und das  Zifferblatt auf diesen Träger     aufgenietet.     Die sternförmig von der     Zifferblattmitte    aus  gehende Brücke und die Arme d bilden für  das Zifferblatt eine genügende     UnterstüzLings-          fläche,    so dass dieses sich nicht werfen und  der Glasreif nicht in unschöner Weise vom  Glas abstehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Stanzstück besteht mit einer mittleren, den Rumpf des Trägers bildenden Brücke (b) und rnit voll dieser Brücke weggespreizten, zur Befestigung des Zifferblattes und des Werkes dienen den Armen (d) und Füssen (e).
    II. Verfahren zur Herstellung des Trägers nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Träger zunächst in einer Gestalt ausgestanzt wird, in der die Brücke (b) und die von dieser aus gehenden Arme und Füsse in einer Ebene dicht nebeneinander liegen, damit sie nur kleine abfallende lnnenfläcben zwischen sich einschliessen, und dass nach dem Ausstanzen die Arme und Füsse von der Brücke aus in die endgültige Träger gestalt in der Ebene auseinanderge- spreizt werden.
CH206980D 1937-06-23 1938-06-16 Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung dieses Trägers. CH206980A (de)

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DE839585X 1937-06-23
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DE2207486X 1937-06-23

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Publication Number Publication Date
CH206980A true CH206980A (de) 1939-09-15

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ID=61622858

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CH206980D CH206980A (de) 1937-06-23 1938-06-16 Träger für das Werk und das Zifferblatt einer Uhr, und Verfahren zur Herstellung dieses Trägers.

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FR839585A (fr) 1939-04-06
GB502524A (en) 1939-03-20
US2207486A (en) 1940-07-09

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