CH207087A - Skibindung mit Fersenzugglied. - Google Patents

Skibindung mit Fersenzugglied.

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CH207087A
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Description


  Skibindung mit     F rsenzugglied.       Sicherheitsvorrichtungen an Skibindun  gen, welche den Schuh bei einer     bestimm-          ten    Zugkraft des     Fersenzuggliedes    freigeben,  sind bekannt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine weitere Skibindung mit     Fersenzugglie:d     und einer     Sicherheitsvorrichtung,    deren Be  tätigung das     Fersenzugglied    derart     entlastet,     dass es: den Schuh     mindestens    teilweise frei  gibt.  



  Gemäss der     Erfindung    ist     mindestens     einer der     Bindungsbacken    schwenkbar gela  gert     und.    steht mit einem     Verriegelungsorgan     der Sicherheitsvorrichtung in Wirkungsver  bindung,     derart,    dass eine durch     Vers,chwen-          ken    des. Fusses     verursachte,    auf die Backe       bezw.    Backen ausgeübte     Verschwenkbewe-          gung    :die Sicherheitsvorrichtung     betätigt.     



  Die Sicherheitsvorrichtung kann einen  Hebel aufweisen, an welchem das     Fers;en-          zugglied    im Sinne des     Offnens    angreift,     sowie     einen Riegel. welcher den Hebel solange     ver-          riegelt    hält, bis die Sicherheitsvorrichtung       wirksam    sein     soll,    Die konstruktive Ausbil-         dung    kann     nun    so sein,

   dass die durch     Ver-          schwenken    des Fusses bedingte     Verschwen-          kung    der Bindungsbacke     bezw.    Backen und  ein bestimmter Zug im     Fersenzugglied    un  abhängig voneinander Teile der Sicherheits  vorrichtung betätigen.  



  Dabei kann die     Verschwenkbewegung     der Backe     bezw.    Backen auf den Riegel     ein-          -wirken    und der Zug im     Fersenzugglied    den  entriegelten Hebel öffnen, oder sowohl die       Verschwenkbewegung    der Backe     bezw.     Backen als auch der     bestimmte    Zug im     Fer-          senzugglied    kann eine     Entriegelung    des       Hebels    herbeiführen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  sechs     Ausführungsbeispiele    des     Erfindungs-          gegenstandes    dargestellt, wobei       Fig.    1 und 2 im Aufriss     bezw.        Grundriss     das erste Beispiel zeigen:       Fig.    3 zeigt im Aufriss, mit Teilen im       Schnitt    gezeichnet, das zweite Beispiel;

         Fig.    4 zeigt im Grundriss     wesentliche     Teile des     dritten        Beispiels;              Fig.    5 und 6 zeigen in perspektivischer  Ansieht     bezw.        Querschnitt    das vierte Bei  spiel;       Fig.    7 und 8 zeigen im Aufriss     bezw.          Grundriss    das     fünfte    Beispiel und       Fig.    9 in perspektivischer Ansicht     das          sechste    Beispiel.  



  Beim ersten     Ausfühitingsbeispiel    nach  den     Fig.    1 und 2 ist mit 1 der Hebel (Sicher  heitshebel) der Sicherheitsvorrichtung be  zeichnet, der um einen am Ski     \?    festen Dreh  punkt 3     drehbar    ist. Das     Fersenzugglied    4  greift bei 5 am Hebel 1 an und der Zug des       Fersenzuggliedes    bewirkt ein Öffnen des  nicht     verriegelten    Hebels 1..     Letzterer    wird  durch einen Riegel 6, der über einen um  gebogenen     Fortsatz    7 am Hebel 1 greift, in       seiner    geschlossenen Lage verriegelt.

   Der  Riegel 6 ist um einen Drehpunkt 8 horizontal       verschwenkbar.    Miteinander starr verbundene,  um eine Achse 9 schwenkbar gelagerte Bin  dungsbacken 10 wirken auf eine     rückwärtige          'Verlängerung    11 des Riegels mittels zweier  Lappen 12 des     Backenverbindungsstückes    ein.  Zwei Federn 13 wirken von entgegengesetzten  Seiten auf die     hochgestellten    Ränder 14 der  Lappen 12 und halten die Backen federnd in  ihrer Normallage.  



  Ein übermässiges     Versehwenken    des  Fusseis     bedingt    eine     Verschwenkung    der  Backen und dadurch eine     Verschwenkung    des  Riegels 6 in die in     Fig.    2     strichpunktierte     Lage. Der Hebel 1 wird dadurch entriegelt  und unter dem Zug des     Fersenzuggliedes    in  die in     Fig.    1     strichpunktiert    gezeichnete Lage  geschwenkt, wodurch     das        Fersenzugglied     derart entlastet wird, dass es den Schuh frei  gibt.  



  Der Sicherheitshebel 1 kann zugleich der  Spannhebel für das     Fersenzugglied    sein.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  unterscheidet sich vom     vorbeschriebenen    da  durch,     da.ss    der Sicherheitshebel 1 ausser  durch die     Verschwenkbewegung    der Backen  10, infolge der gleichen Wirkungsverbindung  wie beim ersten Ausführungsbeispiel, auch  noch durch einen     bestimmten    Zug des Fer-         senzuggliedes        entriegelt    werden kann.

   Zu       .diesem        Z-%veck    ist der Hebel 1 entgegen einer  Feder 15 nach     rückwärts    längsverschiebbar  und bei einem     hestiininten    Zug im Fersen  zugglied 4 tritt der     Fortsatz    7 des Hebels 1  aus     dein    Bereich des Riegels 6.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4  ist     zwiselien    dem Riegel 6 der     Sicherheitsvor-          richtung    und den Backen 111 die gleiche Wir  kungsverbindung wie in den     olienerwähnten     Beispielen vorhanden. Die horizontale     Ver-          schwenkung    des Riegels 6 kann ,jedoch erst  erfolgen, wenn ein     beatimmter    Zug im     Fer-          senzugglied    4 den Riegel selbst freigibt.

    Durch Ansätze 16 am Riegel 6, welche zwi  schen die Vorsprünge 17 eines     Querstückes     18 greifen, ist der Riegel 6 gegen horizontale       Verschwenkung    solange verriegelt, bis unter  dem     Ziig    des     Fersenzuggliedes    das Querstück  18 entgegen der Wirkung einer Feder 19 in  die strichpunktiert gezeichnete Lage zu  rückgezogen wird; erst dann st eine     Ver-          sch\venkung    des Riegels 6 infolge der     Ver-          schwenkbewegung    der Backen möglich. Der  Sicherheitshebel ist in     Fig.    4     weggelassen.     



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach den       Fig.    5 und 6 erfolgt die     Entriegelung    des  Sicherheitshebels 1 wie bei den     vorbeschrie-          benen    Beispielen durch horizontale     Ver-          schwenkung    des Riegels 6 zufolge einer     Ver-          schwenkbewegung    der Backen 10.

   An Stelle  der Federn 13, welche dieser     Verschwenk-          bewegung    einen Widerstand entgegensetzen,  um eine     ungewollte        Verschwenkung    zu ver  meiden, wird der     Verschwenkung    ein     Rei-          bungmviderstand    entgegengesetzt. Dieser  wird dadurch erzeugt, dass ein     Querstuck    20  durch Federn 21 von     unten    gegen den Riegel  6 gepresst wird.

   Vordere Verlängerungen 22  von an der     Seite    des Skis     drehbar        gelagerten          Hebeln    23, welche am hintern Ende eine Ab  stützstelle 24 für das     Fersenzugglied    tragen,  drücken auf das     Querstock    20, derart, dass  bei übermässigem Zug in dem     Fersenzugglied     die Reihung auf den Riegel 6     vermindert.     und     dessen        Verschwenkung    durch die     Ver-          sehwenkliev,

  egung    der Backen     erleichtert          wird.         Beim     Ausführungsbeispiel    nach den     Fig.    7  und 8 hat der     Sicherheitshebel    1' einen       Fortsatz    25, der nach oben ragt, auf welchen  das     Fersenzugglied    4     drückt,    und eine Ab  biegung 26 ist am Riegel 6 vorgesehen, gegen  welche der Hebel 1' aufliegt.

   Der Riegel 6  wird     wiederum    durch die     Verschwenkbewe-          ,ung    der Backen 10 horizontal     verschwenkt     und gibt den Hebel 1' frei, von welchem das:       Fersenzugglied    zwecks Entspannung abglei  ten kann.  



  Beim letzten Ausführungsbeispiel nach       Fig.    9 sind als Sicherheitshebel seitlich am  Ski     gelagerte    Hebel 23 vorgesehen,     welelie     eine     Abstützstelle    24 für das     Fersenzuggiied     tragen.

   Diese Hebel 28 sind in der Spannlage  durch .längs des     Skis    bewegliche Stangen 2 7  verriegelt, in welcher ein     Diagonalzug        ei-          zeugt        wird.    Die     Entriegelung    erfolgt durch  . die     Yerschwenkbewegung    der Backen 10,  welche die     horizontale        Versehwenkung    eines  Gliedes 28     verursacht,    wodurch eine Ver  schiebung eines Querstückes 29 erfolgt.

   welch       letzteres    auf Nasen 30 der Riegel 27 einwirkt  und deren     Verschiebung        bewerktstelligt.    Die  Hebel 23 können sich nach oben in .die     strich-          punktierte    Lage drehen, wodurch der     Diago-          nalzug    aufgehoben und     das        Fersenzugglied     entlastet wird.  



  Es sind im Rahmender     Erfindung    auch  noch andere     Ausführungsformen    denkbar.  Zum Beispiel können die Backen auch ein  zeln     verschwenkbar    sein und es kann unter       Umständen    nur die eine der beiden Backen  einen Sicherheitshebel     beeinflussen.  

Claims (1)

  1. PATENTAI\TSPRUCH: Skibindung mit Fersenzugglied und einer Sicherheitsvorrichtung, deren Betätigung das Fersenzugglied derart entlastet, dass es den chuh mindestens teilweise freigibt, dadurch S S gekennzeichnet, dass mindestens einer der Bindungsbacken schwenkbar gelagert ist und mit einem Verriegelungsorgan der Sicher heitsvorrichtung in Wirkungsverbindung steht, derart, dass eine durch Verschwenken des Fusseis verursachte,
    auf die Backe, bezw. Backen ausgeübte Verschwenkbewegung die Sicherheitsvorrichtung betätigt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Skibindung nach Patentanspruch, mit einer Sicherheitsvorrichtung, die einen Hebel aufweist, an welchem das Fersen zugglied im Sinne des Offnens angreift, sowie einen Riegel, welcher den Hebel.. so lange verriegelt hält, bis die Sicherheits vorrichtung wirksam sein soll, dadurch gekennzeichnet,
    dass die durch Verschwen- ken des Fusses bedingte Verschwenkung der Bindungsbacke bezw. Backen und ein bestimmter Zug im Fersenzugglied un abhängig voneinander Teile der Sicher- heitsvorrichtung betätigen. 2.
    Skibindung nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkbewegung der Backe bezw. Backen auf den Riegel einwirkt und der Zug im Fersenzugglied den entriegel ten Hebel verschwenkt. 3.
    Skibindung nach Patentanspruch und Un- teransp@ruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Verschwenkbewegung der Backe bezw. Backen als auch der be stimmte Zug im Fersenzugglied eine Ent- riegelung des Hebels herbeiführen. 4.
    Skibindung nach Patentanspruch und Un- teransp.ruch 1, -dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel selbst wieder verriegelt ist, derart, dass zunächst ein bestimmter Zug im Fersenzugglied die zweite Verriegelung löst und den Riegel freigibt, der durch die Verschwenkbewegung der Backe bezw. Backen verschwenkt wird.
    5 Skibindung nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Federn vorgesehen sind, welche von entgegengesetzten Seiten auf einen mit der die Backe bezw. die Backen ver bundenen Teileinwirken und denselben in seiner Normallage federnd hasten. 6.
    Skibindung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hebel entgegen einer 'Feder unter einem bestimmten Zug des Fersenzuggliedes längsverschoben wird und dabei aus dem Bereich des Riegels kommt, während der Riegel unter der Ver- schwenkbewegung der Backe bezw. Backen verschwenkt wird zwecks Entriegelung des Hebels. 7.
    Skibindung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet: durch ein Organ, das der Versehwenkung des Rie gels einen Widerstand entgegensetzt und mit dem Fersenzugglied so in Wir kungsverbindung steht, dass der Wider stand bei zunehmendem Zug im Fersen zugglied abnimmt. B.
    Skibindung nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 7, dadurch gekenn zeichnet, da.ss unter dem Riegel ein Quer stück sitzt, das durch Federwirkung von unten gegen den Riegel zwecks Erzeugung von Reibung gepresst wird.
    so dass die Ver- schwenkung des Riegels nur unter Cberwin- dung der Reibung erfolgen kann, während vordere Verlängerungen von seitlich am Ski angebrachten Hebeln, welche am hintern Ende eine Abstützstelle für das Fersen- zu,gglied tragen, auf das QLzerstüek ent gegen der Federwirkung drücken,
    um bei einem bestimmten Zug im Fersenzugglied die Verschwenkung des Riegels zu erleich- tern. 9. Skibindung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsvorrichtung je einen auf den Seiten des Skis drehbar gelagerten Hebel aufweist, welcher eine Abstütz- stelle für das Fersenzugglied trägt,
    wobei jeder Hebel durch eine längs des Skis be- wegliclre Stange verriegelt ist, während die Versehwenkbewegung der Backe beztv. . Backen ein \Verschieben der Stangen und Entriegeln der Hebel verursacht.
CH207087D 1937-12-15 1937-12-15 Skibindung mit Fersenzugglied. CH207087A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2747885A (en) * 1954-04-13 1956-05-29 Weiner Metallwaren Und Schnall Ski binding with tension cable
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