CH207289A - Wohnwagen. - Google Patents

Wohnwagen.

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CH207289A
CH207289A CH207289DA CH207289A CH 207289 A CH207289 A CH 207289A CH 207289D A CH207289D A CH 207289DA CH 207289 A CH207289 A CH 207289A
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CH
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Inventor
Neidhart Hermann
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Neidhart Hermann
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Description


      Wohnwagen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Wohnwagen, der so konstruiert ist, dass er  zum Transport auf ein gedrängtes Volumen  gebracht, und zum Gebrauch als Wohnwagen  aus erstgenannter Form entfaltet werden kann.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel und eine Detailvariante des  Wohnwagens dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Ausführungsform von der  Stirnseite, und zwar linkshälftig in der Lage,  in welche der Wagen gebracht wird zur       Fortschaffung    und rechtshälftig in der Ge  brauchsstellung als Wohnwagen;       Fig.    2 zeigt die Detailvariante.  



  Beim Beispiel gemäss     Fig.    1 ist der obere  Teil 1 der     Längsseitenwände    des Wagens  mittels Gelenke 2 mit dem obern Rand von  festen, untern     Seitenwandteilen    so verbunden,  dass er aus der aufrechten Lage in die Hori  zontallage und umgekehrt geklappt werden  kann. Das starre, einteilige Dach ruht auf  vier Stützen 4, die in Kulissen 5, welche in  der Nähe der vier Ecken des Wagens am  Wagengestell befestigt sind auf- und abwärts    gleiten können. Die Breite des starren Daches  entspricht wenigstens angenähert dem Ab  stand der Seitenwände voneinander.

   Die Längs  ränder des Daches sind mit den äussern Rän  dern der umklappbaren     Steitenwandteile    1  durch ein Segeltuch verbunden, welches in  der durch Linie 6 angedeuteten Stellung oder  durch eine     längsläufige    Stange 9, welche  durch zwei Streben 8 auswärts gedrückt wird,  in der rechts in     Fig.    1 gezeichneten, mit 7  bezeichneten Lage gespannt gehalten werden  kann. Die Streben 8 greifen mit ihrem inner  sten Ende, bei 11, an die untersten Enden  des Dachstutzens an und werden beim Heben  und Senken des Daches automatisch     mitbe-          tätigt,    d. b. eingezogen (siehe linke Hälfte),  oder ausgelegt, wie rechts ersichtlich ist.

   Die  Streben 8 können aber auch     teleskopartig     ausziehbar gemacht werden und bei 12 an  den Dachstutzen angreifen, wodurch natürlich  wiederum bei entsprechenden Dimensionen  des Segeltuches die Breite des vom letzteren  begrenzten Raumes grösser gemacht werden  kann, wie mit Linie 13 angedeutet ist. Ferner      können die Streben 8 in Horizontallage ge  bracht werden, etwa durch Ausklinken bei  11 und Einhaken bei 12.  



  Auf den     Seitenwandteilen    1     künnen        1Ia-          tratzen    aufgelegt oder befestigt sein, so dass  diese     Wandteile    im     heruntergeklappten    Zu  stand als     Lagerstatt    Verwendung finden kön  nen; die     heruntergeklappten        Seitenwandteile     können aber auch mit oder ohne Matratzen  als     Sitzfläche    dienen, da sie erhöht über den  Boden 25 zu liegen kommen.

   Mit 15 ist ein  Tisch bezeichnet, welcher     entfernbar    ist, was  den Zutritt zu den Schlafstellen     erleichtert.     Der Tisch ist auf die ungefähre Höbe der  Gelenke 2 versenkbar, so     dah    er in die in     Fig.1     rechts gezeigte Stellung gebracht werden  kann, in welcher Stellung er die seitlichen  Schlafstellen gegen die     lllitte    zu verbreitert.  



  Um das Auf- und     Abklapperi    der Seiten  wandteile 1 und das Heben und Senken des  Daches 3 gleichzeitig     bewirken    zu     hüntieri     beim Verbringen des Wagens in die beiden  in     Fig.    1 dargestellten Lagen, sind vier     Kabel     19     vorgesehen,    von welchen jedes an einer  Dachstütze 4 im Punkt 11 angreift, über  eine Rolle 16, die an der Kulisse 5 befestigt  ist, führt und an     einen    Seitenteil -1 bei 17  angreift.

   Da bei dieser Verbindung sich die       Seitenwandteile    1 beint Senken des Daches  heben und     umgekehrt,    gleichen sich die Ge  wichte von Dach und     Seitenwandteilen,    mit  zunehmendem     Ausfallwinkel    letzterer, wenig  stens teilweise aus. Dieser Gewichtsausgleich  erleichtert den Vorgang.  



       Um    einen besseren Gewichtsausgleich wäh  rend der ganzen Operation zu     erreichen,    sind  in die hohlen Stützen     -I        hineinreichende    Federn  18 vorgesehen, welche so lange     liebend    auf  das Dach wirken, bis der     Ausgleich        durch    das  Gewicht der bewegten Teile sich von selbst  ergibt. Im     Punkt    11 greift an jeder Stütze  ein     endloses    Kabel 19b an,     welches    über die  Rolle 16 am obern Ende der Führungen 5  und über die Welle 20 geleitet ist, welche  mittels einer abziehbaren Kurbel 21 drehbar  ist.

   Diese alle Kabel 19b     betätigende    Welle  ermöglicht, die Teile in die beiden rechts  und links in     Fig.    1 gezeigten     Endlagen    zu    bringen und zu fixieren. Die     Fixierung    in der       einen    Lage bezweckt die Stabilisierung des  Wagens in der Gebrauchslage gegen innere  und äussere Einwirkungen, und in der andern  Lage, das     zufällige    oder unbefugte Offnen  des     geschlossenen        Wagens    im Transportzu  stand zu verhindern.  



  Die     Vorder-    und Hinterseite des Wagens       zwischen    den Kulissen 5 sind mit Türen ver  sehen, die mit Kästchen zur     Aufnahme    der  Teile einer     Küeheneinricliturig        etc.    versehen  sind. Der beim     Heben    des Daches über den  Türen freiwerdende     Raum    kann durch Stoff  verschliessbar sein. Über die     Segeltuchtim-          hüllung    6, 7 oder 13 kann noch, wie mit       striolipunktierten    Linien angedeutet ist, eine  weitere     Segeltuchumhüllung    7' angebracht  werden.

   Letztere kann bei 28 angehängt sein  und durch die Spreizen B. welche die Um  hüllung 7 zu durchdringen hätten, in ähnlicher  Weise wie die Umhüllung 7 gespannt ge  halten werden. Das Spannen     durch    die Sprei  zen ist erreichbar, indem diese ausziehbar  gemacht werden und durch innenliegende  Federn Tendenz haben, sich zu verlängern.  Die     Umhüllung    7' kann leicht abnehmbar  sein. Die Abnahme der Umhüllung 7', wenn  dieselbe     nass,    vereist oder schneebedeckt ist,  ermöglicht den Wagen in die geschlossene       Nichtgebrauchslage    zu bringen, ohne dabei  Feuchtigkeit ins Innere des Wagens zu  bringen.  



  Die Dimensionen der Teile sind so     zii     bemessen, dass das Querprofil des Wagens  im     Nichtgebrauchszustand    das     Querprofil    eines  Personenautos nicht übertrifft. Es ist auch  möglich, den     Wohnwagen    von einem Klein  auto, unter     Innehaltung    der Zulassungsvor  schriften, ziehen zu lassen. Damit jedoch  eine solche     Innenliölie    des Wohnwagens er  zielt werden kann, bei welcher erwachsene  Personen noch     aufrecht    gehen können, wird  das Chassis 24 so niedrig als möglich und  besonders der Boden 25 so tief wie angängig  angeordnet, zu welchem Zweck die Räder so  klein als dies ohne wesentliche Nachteile  geschehen kann, gehalten werden.

   Es wird  vorgeschlagen, Räder zu verwenden, deren      Durchmesser unter 60 cm, jedoch nicht unter  etwa 38 cm liegt, weil Fahreigenschaften  und Abnützung der     Minimalgrösse    des Rades  praktisch Grenzen ziehen. Die Verwendung  kleiner Räder bringt auch den Vorteil der       Tieflegung    des Schwerpunktes mit sich und  erleichtert die     Aufhängung,    indem die Rad  achse nicht abgeknöpft zu werden braucht.  



  Der Wohnwagen besitzt eine in ein  Längsrohr 27, welches auf seiner Länge mit  einer Reihe von     Querlöchern    versehen ist,  hineinreichende und in verschiedenen Längs  stellungen feststellbare Deichsel. Die mittels  eines Bolzens, welcher durch je ein Paar der  Löcher des Rohres geführt werden kann, in       verschiedenen    Längsstellungen feststellbare  Deichsel ermöglicht den Wohnwagen beim  Verschieben von Hand mehr oder weniger  lang zu führen,     bezw    ihn beim Transport  mehr oder weniger eng an den Zugwagen  anzuhängen.  



  Die Deichsel kann auch vollständig ent  fernt werden, wobei nach Entfernung der  Deichsel auch die Türe an der Vorderseite  unbehindert zugänglich ist. Die langaus  gezogene Deichsel erleichtert, durch die grosse  Hebelübersetzung, das Manövrieren von Hand,  die ganz eingeschobene das Aufstellen des  Wagens auf Parkplätzen und Unterbringen  in Garagen.  



  Bei der Variante des Betätigungsmecha  nismus gemäss     Fig.    2 ist die Rolle 16 am  Dach befestigt und macht dessen Bewegung  mit. Das Dach wird hier durch die Feder 18  allein in seine oberste Lage gedrückt, die  Feder ist hier deshalb stärker. Zur Siche  rung der beiden Endstellungen ist noch eine  Verriegelung der Dachstützen mit den Ku  lissen vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wohnwagen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Seitenwände des Wagens in eine wenigstens ungefähr ver tikale und eine horizontale Stellung ver- schwenkt werden kann, dass das Dach von vertikal verschiebbaren Stützen getragen ist und, dass endlich der Rand des Daches mit der Aussenkante der verschwenkbaren Sei tenwandteile mittels Segeltuch verbunden ist, das Ganze zum Zweck, den Wohnwagen zum Transport auf ein gedrängtes Volumen brin gen zu können und zum Gebrauch als Wohn wagen, aus der gedrängten Form entfalten zu können. UNTERANSPRüCHE 1.
    Wohnwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf den Dach stützen ein starres Dach angeordnet ist, dessen Breite wenigstens angenähert dem Abstand der Wagen Seitenwände von einander entspricht. 2. Wohnwagen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Streben vorgesehen sind, zum Zwecke beim Gebrauch des Wobnwagens das vom Dach bis zu den herunterge klappten Seitenwänden sich erstreckende Segeltuch nach aussen zu drücken. 3. Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben mit den beweglichen Dachstützen verbunden sind, welch letztere in feste Kulissen (4) ver senkbar sind. 4.
    Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tisch vorgese hen ist, der bei Nichtgebrauch auf die Höbe der in die Horizontallage ver- schwenkten Seitenwandteile versenkbar ist. 5. Wohnwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dachstützen und die verschwenkbaren Seitenwandteile durch Zugorgane miteinander in Verbindung stehen, derart, dass Dach und Seiten wandteile gleichzeitig bewegt werden können. 6.
    Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, da durch gekennzeichnet, dass die auszieh baren Dachstützen auf Federn gelagert sind, welche das Bestreben haben, die Dachstützen nach oben zu drücken. 7. Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug organe über eine gemeinsame, durch eine Kurbel drehbare Welle geführt sind, derart, dass durch Betätigung der Kurbel Dach und Seitenwände gemeinsam und gleichzeitig bewegt werden können. B. Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle verriegelbar ist. 9.
    Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass über der Segeltuchumhüllung eine zweite Segel tuchumhüllung angeordnet ist. 10. Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stre- ben so lang bemessen sind, dass sie das die Aussenkante der verschwenkbaren Seitenwandteile mit dem Dachrand ver bindende Segeltuch über die Aussenkante der heruntergeklappten Seitenwände hin ausdrücken. 11. Wohnwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Boden auf der Höhe der Radachsen liegt. 12.
    Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugorgane über am Dach angeordnete Rollen geführt sind. 13. Wohnwagen nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbaren Dachstützen in ihrer obern Endstellung verriegelbar sind.
CH207289D 1938-10-19 1937-11-12 Wohnwagen. CH207289A (de)

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CH207289D CH207289A (de) 1938-10-19 1937-11-12 Wohnwagen.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924423C (de) * 1953-03-11 1955-03-03 Heinrich Rey Zusammenklappbarer Traeger fuer die Dachkonstruktion von Wohnwagenanhaengern
DE1005386B (de) * 1954-03-16 1957-03-28 Christoph Bildhauer Kraftfahrzeuganhaenger fuer wohn- und gewerbliche Zwecke
DE1144129B (de) * 1958-03-17 1963-02-21 Peter Willadsen Hansen Campingwagen mit versenkbarem Dach

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924423C (de) * 1953-03-11 1955-03-03 Heinrich Rey Zusammenklappbarer Traeger fuer die Dachkonstruktion von Wohnwagenanhaengern
DE1005386B (de) * 1954-03-16 1957-03-28 Christoph Bildhauer Kraftfahrzeuganhaenger fuer wohn- und gewerbliche Zwecke
DE1144129B (de) * 1958-03-17 1963-02-21 Peter Willadsen Hansen Campingwagen mit versenkbarem Dach

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