CH207338A - Verstellbare Büste. - Google Patents

Verstellbare Büste.

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CH207338A
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Zimmermann Ernst
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Zimmermann Ernst
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  Verstellbare Büste.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine verstellbare Büste. Es sind schon eine  Anzahl solcher Büsten bekannt, doch haben  sie in der Praxis infolge ihrer komplizierten  Konstruktion nicht befriedigt.  



  Das Neue der vorliegenden Erfindung  besteht darin, dass jeder Teil der aus min  destens vier Teilen bestehenden Wandung  mit einer Strebe fest verbunden ist, deren  freie Enden mit verstellbaren Schrägflächen  derart     zusammen    arbeiten, dass durch Ver  stellen dieser Schrägflächen die Streben mit  den     Wandungsteilen    quer zur     Axrichtung     der Büste verschoben werden und damit der  Umfang der     Büstenwandung    verändert wird.  



  Die Büste kann zweckmässig in der Taille  getrennt und jede     Büstenhälfte    sowie deren       Wandungsteile    unabhängig von der andern  verstellbar sein.  



  In beiliegender Zeichnung sind zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  schematisch dargestellt.  



  Es zeigt       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch das  erste Ausführungsbeispiel,         Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     9.-B     der     Fig.    1,       Fig.    3 das zweite Ausführungsbeispiel im  Vertikalschnitt,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     G-D     der     Fig.    3,       Fig.    5 den     Büstenüberzug    in Ansicht.  Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel  nach den     Fig.    1 und 2, ist die     Ständerstange,     an der ein Support 3 vertikal in gewissen  Grenzen verstellbar ist.

   Der Verschiebeweg  des Supports 3 wird durch einen im Lang  loch 2 geführten Stift 4 begrenzt. Ein wei  terer Support 3' ist am Ständer 1 fest an  geordnet. Beide Supporte 3 und 3' weisen  Arme 5 auf, deren Enden zu     Fübrungslagern     6 ausgebildet sind. In letzteren sind Streben  8 verschiebbar geführt. Die im Support 3  gelagerten, an den     Wandungsteilen    7 befe  stigten Streben 8 liegen mit ihren freien En  den an einem Konus 11 an, wobei letzterer  auf das Gewinde 10 des Schaftes 9 des  Supportes 3 aufgeschraubt ist. Der Konus 11  besitzt eine rohrförmige, die Stange 1 um  gebende Verlängerung 12, die oben ein Kopf-      stück 13 aufweist. In letzterem sind Löcher  16 vorgesehen, in die ein Steckschlüssel 17  gesteckt werden kann.

   Der Konus 3' ist über  ein Rohr 12' mit dem Kopfstück 13' ver  bunden, in welchem ebenfalls Löcher 16 vor  gesehen sind. Jedes der Kopfstücke 13, 13'  besitzt eine Nase 19, die je mit den auf dem  Ständer 1 angebrachten Skalen 18 zusammen  arbeiten. Anschläge 20 dienen zur Begren  zung des Weges der Konusse 11. Bei 15  sind Arretierungen, zum Beispiel Flügel  schrauben, vorgesehen,     nm    das Rohr 12       bezw.    12' und damit den ganzen     Büstenober-          bezw.    -unterteil in seiner jeweiligen Lage zu  fixieren. Die     Büstenwandung    ist mit dem an  sich     bekannten    Überzug 25     (Fig.    5) über  zogen.

   Dabei ist jedoch der Zwischenraum  zwischen dem in der Taille getrennten Büsten  ober- und Unterteil durch ein in den Über  zug eingenähtes elastisches Gummiband 26  überbrückt, so dass eine     Verschiebung    dieser  beiden     Büstenteile    gegeneinander möglich ist.  Es ist aber auch notwendig, im     Überzug    25  in senkrechter Richtung mindestens einen  elastischen Gummistreifen<B>27</B>     vorzusehen,     damit der Überzug das Erweitern der Büste  zulässt.  



  Das Verstellen der     Wandungsteile    7 er  folgt durch Drehen der Kopfstücke 13, 13'  mittels des Steckschlüssels 17. Je nach der  Drehrichtung werden die Konusse 11 auf  dem Gewinde 10 nach oben oder nach unten  verstellt. Infolgedessen verschieben sich die  Streben 8 mit den     Wandungsteilen    7 und  damit wird der     Büstenumfang    erweitert oder  verkleinert.

   Der     Büstenüberzug        selrmiegt    sich  infolge der Elastizität der     Gummistreifen    27  stets glatt an die     Wandungsteile.    Nach  Lösen der Arretierung 15 kann der     Ober-          bezw.    Unterteil gegenüber dem Unterteil     um     die Länge des Langloches 2 verschoben  werden, so dass sich die Büste auch verlän  gern     bezw.    verkürzen lässt. Diese Bewegung  nimmt das Gummiband 26 auf; die Büsten  wandung weist also immer eine ununter  brochene Oberfläche auf. Die Lage der Nasen  19 auf den Skalen 18 lässt den jeweiligen       Büstenumfang    sofort erkennen.

   Die Anschläge    20 verhindern ein ungewolltes Losschrauben  der     Konusse    vom Gewinde 10.  



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach  den     Fig.    3 und 4 besitzt der Ständer 1 einen  Flansch 30, auf welchem eine Büchse 31  aufruht. Diese weist einen Ansatz 32 und  einen Drehkörper 33 auf, der mit Nocken  flächen 34 versehen ist, an welchem die den  untern     Wandungsteil    tragenden Streben 8  anliegen. Letztere sind in Lagern 35 einer  Platte 36 verschiebbar geführt. Die mit einer       Nabe    37 versehene Platte 36 ist mit dem  Ständer 1 fest verbunden. Auf die     Nabe    37  ist eine Feder 39 abgestützt, die eine weitere,  mit einer Nabe 40 versehene Platte 41 trägt.  Auf letzterer liegt ein zweiter Drehkörper  33' auf, an dessen     Nockenflächen    34 wiederum  Streben 8 anliegen.

   Diese sind an der Platte  41 verschiebbar gelagert und tragen den  obern     Wandungsteil.    Am Drehkörper 33' ist  eine Büchse 43 angeordnet, deren freies Ende  zu einem     Ansatz    44 geformt ist. Letzterer  trägt eine auf dem Ständer axial verschieb  bare, jedoch nicht drehbare Scheibe 45, über  welcher eine Flügelmutter 46 vorgesehen ist.  Über dem     Büstenober-    und -unterteil liegt  wiederum der     Büstenüberzug    25     (Fig..5).     



  Die Verstellung des     Büstenunterteils    ge  schieht durch Verdrehen des     Ansatzes    32,       indem    gleichzeitig der Drehkörper 33 sich  dreht und die an dessen     Nockenflächen    34  anliegenden     Streben    8 mit den an ihnen be  festigten     Wandungsteilen    7 nach aussen ver  stellt werden. Auf einer Skala am     Flanselr    30  kann hierbei das Mass der Verstellung abge  lesen werden. In analoger Weise verstellen  sich die     Wandungsteile    7 des     Büstenoberteils     nach Verdrehen des Ansatzes 44 nach aussen.

    Die Grösse der     Verstellung    kann frier an der  Scheibe 45 abgelesen werden. Durch Ver  drehen der Flügelmutter 46 kann der ganze  Oberteil uni die Länge des Schlitzes 50 ent  gegen der Wirkung der Feder 39 gesenkt  oder unter der Federwirkung gehoben werden,  zwecks Verkürzung oder Verlängerung der  ganzen Büste. Wie oben bereits beschrieben,  nehmen auch in diesem Fall die     Cxummiteile     26, 27 des Überzuges 25 die Bewegungen      der     Wandungsteile    7 auf, so dass die Wan  dung immer eine ununterbrochene Oberfläche  aufweist.  



  Die Streben 8 sind zweckmässig so aus  gebildet, dass sie sich zum Beispiel     teleskop-          artig    verlängern lassen. Es ist auf diese  Weise die Möglichkeit gegeben, die Büste  um ein bestimmtes Mass noch weiter aus  dehnen zu können. Durch Verstellen einzelner  Streben ist es dabei möglich, der Büste auch  eine anormale Form zu geben. Um bei irgend  einer     Büstenform    das Anliegen des Überzuges  insbesondere in der Taillenhöhe zu gewähr  leisten, kann an dieser Stelle um die Büste  ein in seiner Länge verstellbares Band ge  schlungen sein.  



  Um eine unbeabsichtigte Verstellung der       Wandungsteile    7 zu verhindern, sind Mittel  vorgesehen, um die Büchsen 31 und 43 in  bezug auf die     Ständerstange    1 zu sichern.  Diese Sicherung kann zum Beispiel durch  Flügelschrauben erfolgen; es könnte auch  an den einander zugekehrten Seiten des  Flansches 30 und des Ansatzes 32 sowie  der Scheibe 45 und des Ansatzes 44 eine       Riffelung    vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstellbare Büste, dadurch gekennzeich net, dass jeder Teil der aus mindestens vier Teilen bestehenden Wandung mit einer Strebe fest verbunden ist, deren freie Enden mit verstellbaren Schrägflächen derart zusammen arbeiten, dass durch Verstellen dieser Schräg flächen die Streben mit den Wandungsteilen quer zur Axrichtung der Büste verschoben werden und damit der Umfang der Büsten wandung verändert wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Büste nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie in der Taille ge trennt ist, und dass die verstellbaren Wan- dungsteile der beiden Büstenhälften unab hängig voneinander verstellbar sind. z. Büste nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verstellen der die Wandungsteile (7) tragenden Streben (8) Konusse (11) vor gesehen sind, die mittels Gewinde 10 in ihrer Längsachse verschiebbar und durch je eine Arretierung (15) in ihrer jeweiligen Lage feststellbar sind. 3.
    Büste nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Konus (11) mit einem Kopfstück versehen ist, das zum Drehen des Konus dient und welches mit einer Nase versehen ist, die über einer am Ständer angeordneten Skala spielt, derart, dass die Veränderung des Wandungsquer- schnittes der Büstenhälften unabhängig voneinander vorgenommen und abgelesen werden kann. 4.
    Büste nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass über den Wandungsteilen ein Überzug (25) vorgesehen ist, der in Taillenhöhe ein elastisches Band (26) und in senkrechter Richtung mindestens einen elastischen Streifen (27) aufweist, damit sich der Überzug beim Verändern des Büstenumfanges stets eng an die W an- dungsteile anlegt. 5.
    Büste nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verstellen der Streben (8) für jede Büstenhälfte ein Drehkörper (33 bezw. 33') vorgesehen ist, an dessen Nockenflächen 34) die Streben anliegen, das Gänze derart, dass beim Verdrehen der beiden vonein ander unabhängigen Drebkörper (33, 33') die Streben mit den Wandungsteilen ver schoben und damit die Wandungsteile (7) unabhängig voneinander verstellt werden. 6.
    Büste nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vertellens der beiden Büsten hälften in bezug aufeinander zwischen dieselben eine Feder (39) eingeschaltet ist, die in Verbindung mit einem Halte organ (46) das Einstellen der gewünschten Büstenlänge gestattet.
CH207338D 1939-07-18 1939-07-18 Verstellbare Büste. CH207338A (de)

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CH (1) CH207338A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217894B (de) * 1953-03-14 1966-06-02 Heinz Jasper Verstellbare Schneiderbueste

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1217894B (de) * 1953-03-14 1966-06-02 Heinz Jasper Verstellbare Schneiderbueste

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