CH207519A - Verfahren zur Aufbereitung von borhaltigem Rohdünger. - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von borhaltigem Rohdünger.

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CH207519A
CH207519A CH207519DA CH207519A CH 207519 A CH207519 A CH 207519A CH 207519D A CH207519D A CH 207519DA CH 207519 A CH207519 A CH 207519A
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CH
Switzerland
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boron
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Lonza Elektrizitaetswer Gampel
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Lonza Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05DINORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C; FERTILISERS PRODUCING CARBON DIOXIDE
    • C05D9/00Other inorganic fertilisers
    • C05D9/02Other inorganic fertilisers containing trace elements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B19/00Granulation or pelletisation of phosphatic fertilisers, other than slag

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  • Fertilizers (AREA)

Description


      Verfahren    zur Aufbereitung von     äorhaltigem    Rohdünger.    Es ist     bekannt,    heisse     teigartige        Rohdün-          germassen    während deren Erstarrung durch  Aufbereitungsprozesse, d. h. durch mechani  sche zerteilende     Behandlung    in eine körnige,  streufähige Form überzuführen.  



  So kann man     zum    Beispiel die     Zerteilung     von     wasserarmenNitrophosphataufschlussmas-          sen    nach dem Schweizer Patent Nr. 150627  mit gutem technischen     und    wirtschaftlichem  Erfolg durchführen, insbesondere wenn man  eine Trommel mit geeigneten     Zerteilungs-          werkzeugen        verwendet,    wie sie z. B. im  Schweizer Patent Nr. 166866 beschrieben  sind, und für     eine    richtige Regelung     der-          Temperaturverhältnisse    sorgt.

   Dabei kann  man die Staubbildung so regeln, dass der an  fallende Staub vollständig im     Zerteilungs-          verfahren    wieder aufgebraucht wird. Es ge  lingt dadurch auf     einfachste        Art    die plasti  sche, warme     Nitrophosphataufschlussmasse        in     Körner überzuführen, welche nicht mehr zu  sammenkleben und nach kurzer Zeit vollstän  dig erhärten.    Es hat sich nun gezeigt, dass     borhaItige          Rohdüngermassen,    wie z.

   B.     borhaltige    was  serarme     Nitrophosphataufschlussprodükte,    sich  nicht     ohne    weiteres     durch    die     bekannten        Zer-          teilungsverfahren    in     Körner    überführen las  sen, weil die Produkte oft viel zu langsam  erstarren, um auf diese Weise aufbereitet zu  werden.     Borhaltige    Düngemittel sind in vie  len Fällen sehr     erwünscht,    zum Beispiel       wenn    es sich darum handelt, die Herz- und  Trockenfäule der Rübe zu bekämpfen.

   Wie  bei allen     technischen    Düngemitteln ist es je  doch auch hier erforderlich,     ein    billiges ein  faches Verfahren zu     verwenden,        um    die Roh  düngermasse in     eine    streufähige Form über  zuführen.  



  Es wurde nun gefunden, dass es doch  möglich ist, die bekannten     Aufbereitungs-          prozesse    auch auf     borhaltige    Produkte er  folgreich anzuwenden, wenn man     die    heissen       Aufschlussmassen    zuerst auf solche Tempe  raturen abkühlt, bei welchen     eine    merkliche  Reaktion der     borhaltigen    Zusatzstoffe mit      den Komponenten der     Rohdüngermassen     nicht mehr stattfindet. Bei     wasserarmen          Nitrophosphaten    wurde eine     Maximalteuipe-          ra.tur    von etwa<B>50'</B> festgestellt.

   Erst bei die  sen Temperaturen dürfen die     borhaltigen     Stoffe der     Aufsehlussmasse    zugegeben wer  den, worauf man dann dieselbe     dein        Auf-          bereitungsprozess    unterwirft.  



  Das wesentliche des vorliegenden Verfah  rens ist also, dass bei der Verarbeitung der       Aufschlussinassen    auf     borhaltige,    streufähige  Dünger bestimmte Maximaltemperaturen  nicht überschritten      -erden,    damit sich keine  unerwünschten Produkte bilden können,  welche zu Schmelz-     bezw.        Eiweichungs-          punktdepressionen    führen, die die erfolg  reiche Durchführung des     Aufbereitungspro-          zesses    hindern würden.  



  Das Verfahren lässt sich zum Beispiel für  gewöhnliche     wasserarme    Nitrophosphate. er  halten durch Aufschluss von     Phosphorit    mit  konzentrierter     Salpetersäure,    folgendermassen  durchführen: Verwendet man zum Beispiel  eine     Aufschlussmasse    aus 100 Teilen     Phos-          phorit        (Pebble   <B>33.5</B>              P._0;)    und 100     Teilu          r"1,5ib    Salpetersäure, so lässt sich dieselbe  normal zerteilen und körnen.

   Die ca. 90 " C  warme     Aufschlussmasse        wird    in die Trommel  eingeführt, mit Staub behandelt und verlässt       dieselbe    mit     ca..    30   C. Man erhält anfangs  noch etwas weiche Körner. welche innerhalb  <U>'14</U> Stunden vollständig erhärten. Bereits nach  wenigen Stunden ist das Korn so kompakt,       da.ss    es unter normalem Lagerdruck     ohne    Zu  sammenzubacken gelagert werden kann.

   Fügt  man der heissen     Aufschlussmasse,        d.li.    bei  ca.. 90   C etwa 10 Teile Borax hinzu (wobei  man zum Aufschliessen etwas mehr Salpeter  säure verwendet, um die     Alkalität    des Borax  zu kompensieren), so wird ein weicher sehr  langsam erhärtender Teig erhalten, der sich       überhaupt    nicht oder nur schlecht zerteilen  lässt und sich unter Umständen erst nach  mehreren Wochen verfestigt. Kühlt man je  doch die Masse vorher auf 50   C, gibt dann  den Borax hinzu und verarbeitet darauf die       teigartige    Mischung in der Trommel. so geht.  die Zerteilung normal vor sich.

   Die erhalte-    neu Körner kleben nicht zusammen und er  härten bereits innerhalb     2=1    Stunden voll  ständig.  



  Die     borhaltigen    Stoffe kann man in jeder       beliebigen    löslichen Form zugeben. z. B. als  Borax kristallisiert oder     caleiniert,    als Bor  säure usw.     1"nlösliche        Borsalze    sind für     das     Verfahren nicht geeignet, da sie bei der ein  zuhaltenden niederen Temperatur nicht auf  geschlossen werden. Die Menge an     Borsalzen     wird vorzugsweise so bemessen, dass die Dün  ger     ca..    0,4 % Bor enthalten. Die maximale  Temperatur, bei welcher die     borhaltigen     Stoffe zugegeben werden sollen, wird natür  lich je nach der Zusammensetzung der Auf  schlussmasse mehr oder weniger variieren.

    



  Ausser den beschriebenen Nitrophospha  ten kommen für das Verfahren auch solche  mit Zugabe verschiedener Salze, z. B. Kali  salze., in Betracht. Ganz allgemein lässt sich  das Verfahren auf alle diejenigen     Roh-          diingemittelinassen    anwenden, welche in hei  ssem Zustand eine     teigartige    Konsistenz an  nehmen und bei Abkühlung allmählich in  den festen Zustand übergehen und bei wel  chen die     borhaltigen    Zusätze bei höheren  Temperaturen zu Schmelz-     bezw.        Erwei-          cliungspunktdepressionen    führen, die den Er  starrungsvorgang derartig     verzögern,

      dass die       teigartigen    -Massen in bekannter Art nicht  aufgearbeitet werden können.  



  Natürlich kann der     Aufbereitungsprozess     der     Rohdüngermassen    ausser durch die Be  handlung in Trommeln mit     Zerteilungskör-          pern    auch durch jede beliebige andere me  chanische     Zerteilungsart,    wie z.

   B. durch  Drücken durch Siebe, Pressen durch gerillte  Walzen     ete.        ausgefiihrt    werden, insofern die       =\ufarbeitung    derart stattfindet,     da.ss    die zu  sammenhängenden     teigartigen    hassen direkt       ii,    eine körnige, streufähige Form     über-          1=1eführt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Aufbereitung heisser, teig- artiger Rohdringermassen während deren Er starrung unter Zugabe borhaltiger Stoffe auf streufähige Düngemittel in Kornform.
    da- durch gekennzeichnet, dass man die heissen Aufschlussmassen zuerst auf solche Tempe raturen abkühlt, bei welchen eine merkliche Reaktion der borhaltigen Stoffe mit den Komponenten der Rohdüngermasse nicht mehr stattfindet, und erst dann die borhalti- gen Stoffe zufügt und hierauf die Masse dem Aufbereitungsprozess unterwirft. UNTERANSPRÜCÜ:
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohdüngermassen aus wasserarmen Nitrophosphataufschlusspro- dukten bestehen, denen die borhaltigen Stoffe bei Temperaturen von höchstens etwa <B>50'</B> C zugegeben werden.
CH207519D 1937-12-07 1937-12-07 Verfahren zur Aufbereitung von borhaltigem Rohdünger. CH207519A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011905B (de) * 1956-05-15 1957-07-11 Walter Jost Verfahren zur Verbesserung der Lagerbestaendigkeit und Streufaehigkeit sowie zur Vermeidung des Zusammenbackens von wasseranziehenden Duengesalzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011905B (de) * 1956-05-15 1957-07-11 Walter Jost Verfahren zur Verbesserung der Lagerbestaendigkeit und Streufaehigkeit sowie zur Vermeidung des Zusammenbackens von wasseranziehenden Duengesalzen

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