CH207620A - Empfangsschaltung mit einer Hilfseinrichtung zur Schwächung elektrischer Empfangsstörungen. - Google Patents

Empfangsschaltung mit einer Hilfseinrichtung zur Schwächung elektrischer Empfangsstörungen.

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CH207620A
CH207620A CH207620DA CH207620A CH 207620 A CH207620 A CH 207620A CH 207620D A CH207620D A CH 207620DA CH 207620 A CH207620 A CH 207620A
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Description


  Empfangsschaltung mit einer     Hilfseinrichtung    zur Schwächung  elektrischer Empfangsstörungen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf     eine     Schaltung zum Empfang modulierter Träger  wellen mit einer     Hilfseinrichtung    zur Schwä  chung elektrischer     Empfangsstörungen,    wel  che durch eine aus dem Empfangsfrequenz  gemisch gewonnene Regelgrösse gesteuert  wird.  



  Gegenwärtig werden im     Rundfunk    -Zei  chen auf     Trägerfrequenzen    übertragen, die  gewöhnlich um 10 Kilohertz voneinander ge  trennt sind, während die     Modulationsseiten-          bänder    Frequenzbereiche bedecken, die sich  8     kHz    oberhalb und unterhalb der entspre  chenden Trägerfrequenzen ausdehnen. Um  unter den wechselnden Empfangsbedingun  gen die höchstmögliche Wiedergabegenauig  keit der gewünschten Zeichen zu erhalten,     ist     es notwendig, dass verschiedene veränderliche  Elemente des Empfängers so geregelt wer  den, dass sie die Wirkungen der elektrischen  Empfangsstörungen herabmindern.

   Diese       S        S        törungen        können        von        verschiedenster        Art       sein: aus     Bequemlichkeitsgründen    sollen hier  nur zwei Arten     unterschieden    werden: 1. Stö  rungen, die im wesentlichen kontinuierlich  sind und zu denen insbesondere auch     Inter-          ferenztöne    gehören, die aus der     Modulation     des     gewünschten    Zeichenträgers durch be  nachbarte Träger     unerwünschter    Zeichen ent  stehen und 2.

   Störungen von nicht kontinuier  licher Art, die vorübergehende -scharfe Im  pulse aufweisen und zu denen auch die wäh  rend des     Abstimmens    auftretenden plötz  lichen     Störungen    gerechnet werden sollen.  



  Früher sind verschiedene Systeme zur  automatischen Regelung der Selektivität und  Wiedergabegenauigkeit von Empfängern     in.     Abhängigkeit von den Empfangsbedingun  gen angegeben worden.     In    allen derartigen  Systemen, in welchen die     Regelung    entspre  chend den Störsignalen bewirkt wurde, ist sie  wenigstens teilweise von der Amplitude sol  cher     Störungen    abhängig gewesen, und diese       Störungen    konnten von den gewünschten Zei-           chen    nur unterschieden werden, wenn ihre  Amplitude von der gleichen Grössenordnung  wie die Amplitude der gewünschten Zeichen  war.  



  Es ist indessen wünschenswert, eine der  artige Regelung der veränderlichen     Elemente     des Empfängers     einzurichten,    dass die Wir  kungen der Störsignale selbst dann vermin  dert werden, wenn die Störsignale wesentlich  schwächer als die gewünschten Zeichen sind.  Die Gewinnung einer Regelgrösse zur Ver  minderung der Auswirkung von elektrischen  Empfangsstörungen soll also von dem Am  plitudenverhältnis zwischen erwünschten und  unerwünschten Zeichen unabhängig gemacht  werden. Dabei kann, man von der Tatsache  ausgehen, dass Störzeichen ganz allgemein  gleichzeitig verschiedene Arten von Modula  tion eines gewünschten Zeichenträgers ver  ursachen, z.

   B. gleichzeitig Amplituden- und       Frequenzmodulation.    Obgleich es theoretisch  möglich ist, dass eine elektrische Störung zu  einem gegebenen Augenblick nur eine Art  der Modulation verursacht.      -erden    gewöhn  lich diese verschiedenen     Modulationsarten     gleichzeitig hervorgebracht, so dass praktisch  immer eine Koinzidenz der verschiedenen  Störmodulationen angenommen werden kann.  



  Die Abschwächung der elektrischen Emp  fangsstörungen mit Hilfe einer aus dem       Empfangsfrequenzgemisch    gewonnenen Re  gelgrösse wird nun erfindungsgemäss dadurch  erreicht,     dass    ein zur Gewinnung der Regel  grösse vorgesehener.     vor -iegend    auf die     Stii-          rungen    ansprechender     Hilfsdemodulator    für  die     Demodulation    einer andern     1Lodulations-          art    als der zur Zeichenübertragung verwen  deten     Hauptmodulationsart    eingerichtet ist.  



  Bei einer zweckmässigen Ausführungs  form der Erfindung gibt die vom     Hilfs-          demodulator    gelieferte Ausgangsenergie im  wesentlichen nur die Störungskomponenten       wieder.    Sie wird einem Gleichrichter zur Er  zeugung einer gleichgerichteten Regelspan  nung zugeführt. Der Empfänger enthält.  einen Bandfilter zur Auswahl der gewünsch  ten Zeichen und die Regelspannung wird vor-         zugsweise    dazu benutzt, die Frequenzband  breite, die durch den Filter durchgelassen  wird, in Abhängigkeit von der Amplitude  der Störsignale zu verändern, um dadurch  die Auswirkung der Störsignale herabzumin  dern.

   Die Einstellung der Bandbreite erfolgt  vorzugsweise im     Hochfrequenzteil    des Emp  fängers, jedoch kann eine ähnliche Wirkung  durch geeignete Regelung der Breite des Nie  derfrequenzbandes erzielt werden. Durch die       Bandbreitenregelung    werden hauptsächlich  die kontinuierlichen Störungen beseitigt. Zu  diesen Störungen gehören auch die einzelnen,  aber kurz aufeinander folgenden Störungen  von durchschnittlich gleichbleibender Inten  sität, ferner solche     Schwebungstonzeichen,     wie sie zum Beispiel durch Modulation des  gewünschten Zeichenträgers durch den Trä  ger eines Zeichens, das dem gewünschten  Zeichen benachbart ist, entstehen.

   Für die       Beseitigung    von     Schwebungstönen    kann die  Regeleinrichtung zusätzliche Mittel enthal  ten, die nur auf diese     Schwebungstonzeichen     selektiv ansprechen, um in Abhängigkeit da  von die     Bandbreiteneinstellung    zu bewirken.

    Zur Beseitigung unregelmässiger und heftiger       Störimpulse        werden    noch weitere Regelein  richtungen angewendet, die besonders auf  elektrische Empfangsstörungen von nicht  kontinuierlicher Art ansprechen und mit  deren     Hilfe    zugleich die Wiedergabe der un  erwünschten     und    auch der gewünschten Zei  chen während der Dauer der     Störung    unter  brochen wird. Diese nicht kontinuierlichen  Störungen können von sehr kurzer Dauer       sein,    so dass die Unterdrückung der Wieder  gabe die Gesamtübertragung nicht merklich  stört.  



  In     Fig.    1 ist ein Ausführungsbeispiel  eines erfindungsgemässen Empfängers sche  matisch gezeigt, der einen     Hochfrequenzver-          stärker    und     -filter    10 enthält, dessen Ein  gangskreis mit einer     Antenne    11 und Erde  12 verbunden ist. An den     Ausgangskreis    des  Filters 10 schliesst sich der     Detektor    13, der       Niederfrequenzverstärker    14 und der Laut  sprecher 15 an. Die bisher aufgezählten  Empfängerteile sind von bekannter Art, so      dass sich eine genauere Beschreibung dieser  Teile     erübrigt.     



  Ausserdem ist aber noch von dem Haupt  verstärkungskanal am     Ausgangskreis    des Fil  ters 10 ein Hilfskanal abgezweigt, der nach  einander den     Frequenzdemodulator    16     und     den Gleichrichter 17 enthält. Bestimmte       greise    des Hauptkanals des Empfängers wer  den über die     Leitungen    18, 19 so geregelt,  dass die Wirkungen von Störsignalen vermin  dert werden, zum Beispiel durch Verände  rung der Bandbreite der vom Filter durch  gelassenen Empfangsfrequenzen oder durch  vollständige Unterdrückung der Wiedergabe  während der Dauer der Störsignale.  



  Beim Betrieb des     in        Fig.    1 gezeigten  Empfängers werden die gewünschten     ampli-          tudenmodulierten    Zeichen durch den     Ampli-          tudenmodulationsdetektor    13     detektiert    und  in der üblichen Weise verstärkt.

   Die Stör  signale bewirken im allgemeinen gleichzeitig  Amplituden- und     Frequenzmodulation    des  gewünschten Zeichens,     und    nur die     Modula-          tion    der letzteren Art wird durch den     Fre-          quenzdemodulator    16     selektiv        detektiert    und  durch den Gleichrichter 17 gleichgerichtet,  um     Regelvorspannungen    zu     entwickeln,    die  sich zugleich mit den Störungen ändern.

    Diese     Spannungen    werden an den Verstärker  und Filter 10 und an den Verstärker 14 an  gelegt, um veränderliche Elemente des Emp  fängers zu regeln und dadurch die Stör  signale     herabzumindern.     



       In.        Fig.    2 ist     eine    veränderte Ausfüh  rungsform der Erfindung dargestellt, die für  den Empfang solcher Trägerwellen einge  richtet ist, die durch die     gewünschten    Zei  chen     frequenzmoduliert        sind.    Der Empfänger  der     Fig.    2 ist ähnlich demjenigen der     Fig.    1,  abgesehen davon,

   dass hier der Hauptkanal       einen        Frequenzmodulationsdetektor        13a    an  Stelle des     Amplitudenmodulationsdetektors     13 der     Fig.    1 und der     Hilfskanal    einen Am  plitudendemodulator 16a an Stelle des     Fre-          quenzdemodulators    16 enthält. Weitere ent  sprechende Teile der zwei Empfänger sind  mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

   Der       einzige        Unterschied    in     der        Wirkungsweise       des Empfängers der     Fig.    2 gegenüber dem  jenigen der     Fig.    1 liegt     darin,    dass in der  Anordnung der     Fig.    2 die     gewünschten    Zei  chen im Hauptkanal     frequenzdetektiert    und  die Störsignale im Hilfskanal nur     ampli-          tudendetektiert    werden.  



  In     Fig.    3 ist als     Ausführungsbeispiel    der       Erfindung    ein vollständiger     SuperILeterodyne-          Empfä.nger        mit        Hilfseinrichtungen    zur Ab  schwächung verschiedener Arten von Stör  signalen dargestellt.

   Ganz allgemein enthält  der Empfänger der     Fig.    3 einen     abstimm-          baren        Hochfrequenzverstärker    und     Frequenz-          wandler    20, dessen Eingangskreis mit der       Antenne    21 und Erde 22 verbunden     ist.    Ver  bunden mit dem Ausgangskreis des Verstär  kers und     Frequenzwandlers    20     sind,    in ge  zeichneter Reihenfolge und den Hauptkanal  des Empfängers bildend, ein     abstimmbarer          Zwischenfrequenzverstärker    23,     ein,

          Zwi-          schenfrequenzbegrenzer    24, ein mässig scharf  abgestimmter     Zwischenfrequenzfilter    25,     ein          Amplitudendetektor    26,     ein    Niederfrequenz"       verstärker    27 mit scharf begrenzter Reso  nanzbreite, ein von Hand     bedienter    Nieder  frequenzdämpfer 28,     ein        einstellbarer    Nieder  frequenzbandfilter 29, ein Gegentaktver  stärker 30 mit scharf begrenzter Resonanz  breite     und    ein Lautsprecher 31.

   Der Emp  fänger enthält     ausserdem        einen        Verstärkungs-          regelungskreis,    der mit dem Ausgangskreis  des Verstärkers und     Frequenzwandlers    20 ge  koppelt ist und der den     Breitbandzwischen-          frequenzverstärker    34 und den Gleichrichter  35     umfasst,    wobei der letztere durch     eine          Leitung    36 mit den Gittern     einer    oder meh  rerer der Röhren     in    dem Verstärker und       Frequenzwandler    20     verbunden    ist.

    



  Im Verstärker 23 kann     irgendein    geeig  netes einstellbares Filtersystem verwendet  werden. Wie es jedoch später mit Bezug  auf     Fig.    4 beschrieben wird, enthält     in    der  bevorzugten     Ausführungsform    dieser Ver  stärker     eine        Einrichtung,

      wodurch     seine    Ver  stärkung und auch     die    Form und die Breite  der     Banddurchlasscharakteristik    durch Ver  änderung von     Vorspannungen    an den Steuer  elektroden     seiner        Röhren        eingestellt        werden         kann. Die     Vorspannungen    sind sowohl von  der Amplitude der gewünschten Empfangs  zeichen, als auch von den Amplituden der  verschiedenartigen Störsignale abhängig.

   Im  besonderen enthält dieser Empfänger Kreise,  die so angeordnet sind, dass die durchgelas  sene     Frequenzbandbreite    direkt und die Ver  stärkung umgekehrt gesteuert wird in     tfiber-          einstimmung    mit Variationen einer positiven       Vorspannung,    die an eine der gezeichneten  Steuerklemmen angelegt wird. während die  Bandbreite direkt gesteuert wird in Überein  stimmung mit einer negativen     Vorspannung,     die an eine andere Steuerklemme angelegt  wird.

   Um die erforderliche positive     Vorspan-          nung    für die automatische Verstärkungsrege  lung im Verstärker 23 zu erzeugen und die  durch den Verstärker 23 durchgelassene  Bandbreite einzustellen, ist ein Breitband  zwischenfrequenzverstärker 32 vorgesehen,  dessen     Eingangskreis    mit dem Ausgangs  kreis des Begrenzers 24 gekoppelt ist und ein  Gleichrichter 33, der mit dem     Aus-an-skreis     des Verstärkers 32 gekoppelt ist. Dieser Ver  stärker und der Gleichrichter können von  der üblichen Art sein, um eine gleichgerich  tete Spannung zu     entwickeln,    welche ent  sprechend der Intensität der zugeführten ge  wünschten und unerwünschten Zeichenspan  nungen veränderlich ist.

   Die gleichgerichtete  Spannung vom Gleichrichter 33 wird posi  tiv durch eine Leitung     33a    angelegt, um eine  anfänglich negative     Vorspannung    an der  ersten     ohenerwähnten    Steuerklemme des Ver  stärkers 23 herabzusetzen und dadurch die  Leistung dieses Verstärkers zu vermindern  und die     Frequenzbandbreite,    die durch die  sen Verstärker durchgelassen wird, zu er  höhen.  



  Der     Zwischenfrequenzverstärker    34 ist so       eingereichtet,    dass er ein breites Frequenz  band durchlässt, welches nicht. nur die ge  wünschten Zeichen, sondern auch alle un  erwünschten Zeichen einschliesst. welche  durch den     Hochfrequenzverstärker    und     Fre-          quenzwandler    20 durchgelassen werden, und  welche eine genügend grosse Amplitude  haben, um den     Frequenzwandler    zu über-    lasten oder Interferenz zu verursachen.

   V     or-          zugsweise    spricht der     Zwischenfrequenzver-          stärker    34 besonders gut auf     unerwünschte     Zeichen auf benachbarten Kanälen an. Der  Gleichrichter 35 erzeugt eine     Vorspannung,     die der Amplitude der gesamten zugeführten  Zeichenspannung proportional ist.

   Weil, wie  oben erklärt, diese     Vorspannung    die Verstär  kung in der Einheit 20 im umgekehrten Ver  hältnis zur Eingangsenergie am Gleichrichter  35 ändert, wird bei Vorhandensein von In  terferenzzeichen die Amplitude des Zeichen  einganges zum     Verstärker    23 und zum Ver  stärker 32     herabgesetzt.,        wobei    sich auch eine  Zusammenziehung der Bandbreite des Ver  stärkers 23 ergibt.  



  Der     Zwischenfrequenzbegrenzer    24 ent  hält einen Kreis, der so eingerichtet ist, dass  er Spitzen von Geräuschimpulsen abschneidet,  deren Amplituden den Spitzenwert des ge  wünschten Zeichens überschreiten. Der Spit  zenwert des gewünschten Zeichens ist das  Doppelte des     Spitzenwertes    seines Trägers  und der Begrenzer wird daher so einberichtet.  dass er auf diesem Niveau arbeitet. Der Be  grenzer verhindert also.     dass    Geräuschspitzen  in den mit seinem Ausgangskreis gekoppel  ten Steuerkreisen Interferenzen erzeugen.  



  Der mässig scharf abgestimmte Zwischen  frequenzfilter 25 kann von gebräuchlicher  Art sein und dient dazu, den Hauptkanal  selektiver zu machen als den Hilfskanal mit  dem Verstärker 32. Weiterhin ist bei einer  solchen Anordnung die     Zeichenspannung    am  Detektor 26 durch den Filter 25 wesentlich  herabgesetzt, wenn die Abstimmung am  Empfänger     etwas    verschoben ist, was natür  lich wünschenswert ist. Der Dämpfer 28 ist  eine derartige von Hand betätigte     Verstär-          kungsniveauregulierung.    wie sie in Empfän  gern mit automatischer     #Terstä.rkimgsrege-          lung        gewöhnlich    verwendet wird.  



  Was nun die Hilfskreise für den Zweck  der     Demodulation    nicht kontinuierlicher  Störsignale anbetrifft. die als Frequenz  modulation am gewünschten Zeichen erschei  nen, so ist mit dem     Ausgangskreis    des     Zwi-          schenfrequenzverstärkers    32 in der ange-           gehenen    Reihenfolge     ein    Zwischenfrequenz  begrenzer 37, ein     Breitbandzwischenfrequenz-          verstärker    38, ein     Frequenzdemodulator    39  und ein     Allwellengleichrichter    40 verbunden.

    Der Ausgangskreis des Gleichrichters 40     ist     durch eine     Leitung    40a mit einer     Steuervor-          spannungsklemme    des     Niederfrequenzverstär-          kers    27 mit scharf begrenzter Bandbreite ver  bunden. Der Begrenzer 37     ist    auf ein nie  driges Niveau eingestellt, so dass der Träger  und die Modulation auf eine konstante Am  plitude herabgedrückt werden, welche we  sentlich kleiner     ist        als    die Amplitude, welche  der Träger haben würde,     wenn    der Begrenzer  nicht vorhanden wäre.

   Dadurch erhält man  eine gleichförmige Trägeramplitude für den       Frequenzdemodulator    39 und beseitigt im  wesentlichen die     Amplitudenmodulation,    wel  che bei     Frequenzmodulationsdetektion    un  erwünscht ist. Die Anwendung dieses Be  grenzers     ist    jedoch nicht     unbedingt    notwen  dig.  



  Beim Betrieb dieses Teils des Empfän  gers     wird    die Ausgangsspannung des Be  grenzers 37 durch den Verstärker 38 erhöht  und die Störungen, die als     Frequenzmodula-          tion    an dem gewünschten Zeichen erscheinen,  werden durch den Demodulator 39     detektiert.     Am Gleichrichter 40 wird dann eine nega  tive     Vorspannung    erzeugt, sobald der ge  wünschte Zeichenträger bis zu einem vorher  bestimmten Grade     frequenzmoduliert    ist, zum  Beispiel wenn des Empfänger um einen we  sentlichen Betrag an jeder Resonanzseite  verstimmt wird,

       -und    dieses     Vorspannungs-          potential    wird so an den Verstärker 27 an  gelegt, dass es den Empfänger     beruhigt    oder  zugleich die gewünschten und die uner  wünschten Zeichen unterdrückt.  



  Der     Ausgangskreis    des     Frequenzdemodu-          lators    39 ist noch mit zwei weiteren Ein  richtungen zur Regelung anderer veränder  licher Elemente des Empfängers beim Ein  treffen verschiedenartiger Störsignale ge  koppelt. Die erste     Einrichtung    enthält, in  der angegebenen Reihenfolge geschaltet,  einen     Niederfrequenzimpulsfilter    41, einen         Niederfrequenzverstärker    42 und     einen    All  wellengleichrichter 43, der     eine        vernachläs-          sigbar    kleine Zeitkonstante hat.

   Der Filter  41 ist so eingerichtet, dass er auf höhere Nie  derfrequenzen etwas besser als auf niedrigere  Frequenzen anspricht, weil Geräusch, z.     B.,     schnell wiederkehrende Impulse oder stetiges       Hintergrundgeräusch,    seine grösste Stärke ge  wöhnlich     im    höheren Niederfrequenzbereich  hat. Der Filter 41 besitzt auch eine soge  nannte "negative Verzögerung". Diese Ei  genschaft beschleunigt sein Ansprechen auf  scharfe Impulse und macht daher die Rege  lung für solche Impulse wirksamer.  



  Nach der     Aussiebung    im Filter 41 wer  den die Störsignale weiterhin in dem Ver  stärker 42 verstärkt und sofort mit gering  ster     Zeitverzögerung    durch den Gleichrichter  43 gleichgerichtet, um dadurch vorüber  gehende negative     Vorspannwsgen    zu     entwik-          keln,    welche den Störsignalen eng folgen.  Diese vorübergehende     Vorspannung    wird  über die Leitung 44 direkt an den Nieder  frequenzverstärker 30 angelegt, um den Emp  fänger während eines heftigen     Impulses     augenblicklich still zu legen.

   Die vom  Gleichrichter 43 entwickelten     Vorspannungen     werden ebenfalls an die negative Steuer  klemme des     Zwischenfrequenzverstärkers    23  und an zwei     Vorspannungsklemmen    des Nieder  frequenzverstärkers 29 über die Leitungen  45, 46     und    47 angelegt, welche die entspre  chenden Widerstände 45a, 46a und 47a ent  halten, um diese     Vorspannungen    zu glätten  und     stetige        Vorspannungen    zu schaffen zum  Unterschied gegen ' die vorübergehende Vor  spannung, die über die Leitung 44 zugeführt  wird.

   Die linksseitige     Vorspannimgsklemme     des Verstärkers 29 besitzt eine     Verbindung,     durch die die Verstärkung und die Band  breite mit     Hilfe    einer negativen     Vorspan-          nung    herabgesetzt werden kann. Die  rechtsseitige     Klemme    ist an eine Verbin  dung angeschlossen, durch die die Bandbreite  herabgesetzt werden     und    die     Verstärkung     mit Hilfe einer negativen     Vorspannung    er  höht werden kann.

   Die     Vorspannungen,    die  an diese Klemmen angelegt werden, werden      durch die     Rilfskreise    entwickelt,     #\vie    später  beschrieben wird; sie sind so proportioniert.  dass sie     vernachlässig    bar kleine     Xnderungen     der Verstärkung während der Einstellung der  Bandbreite verursachen.

   Daher dienen die  stetigen     Vorspannungen,    die     vom    Gleich  richter 43 abgeleitet werden, dazu, die von  den Verstärkern 23 und     '?9    durchgelassene  Bandbreite zu verringern, wenn das benach  barte Geräusch hinreichend gross ist,     uni     eine derartige Regelung     wünschenswert        zii     machen.  



  Die     Endregeleinrichtung,    welche ebenfalls  mit dem Ausgangskreis des     Frequenzdemodu-          lators    39 gekoppelt ist, enthält in der an  gegebenen Reihenfolge ehren     Sehwebungston-          filter    48, einen     Scliwebiingslonverstiirker    49  und einen     Sch-,vebungstongleichrichter    50.

    Der Filter 48 ist so eingerichtet, dass er bei  Frequenzen von nahezu 10     kIIz    und höher  am besten anspricht, und er dient:     dazu.          Schwebungstöne    auszusieben, die durch Trä  ger auf benachbarten Kanälen (10     kHz    oder  mehr auf jeder Seite des gewünschten Zei  chenträgers)     herv        orgebracht    werden.

       Diese          ausgesiebten        Sehwebungstöne    werden darauf  hin durch den Verstärker 49 v     erstä        i-kt    und  durch den Gleichrichter 50 gleichgerichtet,  um stetige     Vorspannungen    zu entwickeln.

    Diese Potentiale werden über die Leitungen  51, 52 und 53 angelegt, um die vom     CTleleh-          richter    43 über die entsprechenden Leitungen  45, 46 und 4 7 zugeführten     Vorspannungen     zu ergänzen und eine hinreichende Zusam  menziehung der Frequenzbänder, die durch  die Verstärker 23 und 29 durchgelassen wer  den, zu verursachen, uni die     Auswirkung        dei-          Schzvebungstoninterferenz    im wesentlichen  zu vermeiden.

   Dioden     51a,    52a. und     53a    sind       vorzugsweise    in den entsprechenden Leitun  gen 51,     5\i    und 53 eingefügt, so dass die  Verbindungen die     Vorspannungen    von dem       Gleichrichter    43, wenn diese grösser als die  andern Spannungen sind, nicht     neberischlie-          ssen    können.

   Die Verwendung der Dioden  macht es möglich, die Anordnung, welche den       Schwebungstonfilter.        -verstärker    und     -gleich-          richter    enthält, zu trennen, ohne die normale         @@'irkungsweisc    des     verbleibenden    Teils des  Empfängers zu     beeinflussen.     



  In     Fig.    4 sind die Einheiten des     Emp-          fängers    nach     Fig.    3.     soweit    es zur Erklärung  der Erfindung     notwendig    ist, mit allen Ein  zelelementen dargestellt;

   gleiche Bezugs  zeichen sind für die     entsprechenden    Teile  der beiden Figuren     verwendet.    Es ist na  turlieb     hliir,    dass diese im     einzelnen    darge  stellten Kreise     iiur    zum Zwecke der     Illustrie-          rurig    einer befriedigenden     Ausführungsform     der Erfindung gezeigt     R=erden,    und dass auch       irgendwelche    andere geeignete gleichwertige  Kreise     aii    ihre Stelle gesetzt werden können.

    Wie     dargestellt.    enthält der     Verstärker    23  einen     abgestiniinteii    Eingangskreis     :i5,    der       finit    dem     Ausgangskreis    56 der Einheit 20  lose induktiv gekoppelt ist, und einen     abge-          .stimmten        Ausgangskreis    57, der mit einem       abgestimmt-cn        Eingangsbreis    58     des        Zwi-          schenfrequenzliegrenzers    24 lose induktiv ge  koppelt ist.

   Die Eingangs- und     Ausgangs-          t'    5 5 und<B>57</B> sind beide vorwärts und       riicl.#wä        rts        dureb        Riehtkopplungsmittel,    zum  Beispiel entsprechende     Verstärkerröhren    59       mid    60. gekoppelt;

   die Eingangselektroden  der Rühre<B>59</B> sind mit dem Kreis 55 und  ihre     Ausgangselektroden    mit dem Kreis 57       gekoppelt,    und die Eingangselektroden der  Röhre 0 sind mit dem Kreis 57 durch eine       -NVicklun",        62    gekoppelt und ihre Ausgangs  elektroden sind induktiv mit. dem Eingangs  kreis 55 durch eine     -\Vieklung    63 rückgekop  pelt.     Jeder    der Kreise 55. 5 7 und 58 ist auf  die Zwischenfrequenz abgestimmt, bei wel  eher der Empfänger betrieben wird.

   Die       Kreise   <B>55</B> und     .i    7 sind vorzugsweise ver  hältnismässig scharf abgestimmt und haben  eine sehr     niedrige    Dämpfung, während der  Kreis 56 breit abgestimmt ist und eine grö  ssere Dämpfung hat.  



  Bei     Verwendung    der Röhre 59 in der  Vorwärtskopplung des Verstärkers 23 ohne  Phasenumkehrungen in ihren Kopplungen  mit den Kreisen 55 und 57 werden die     Wech-          selspannungen,    die über dem Kreis 57 er  scheinen, in bezug auf die Spannungen über  den Eingangskreis 55 im wesentlichen in der      Phase umgekehrt bei     Frequenzen        in    der Nähe  der Resonanzfrequenz der     greise,    bei wel  chen Frequenzen diese     greise    von hoher Im  pedanz sind.

       Eine    zweite Phasenumkehrung  wird im     Rückwärtsweg    in der Röhre 60 und  eine dritte Umkehrung in der Kopplung zwi  schen der     Induktivität    63     und    dem Eingangs  kreis 55 geschaffen, so dass die     Spannungen,     die auf den Eingangskreis 55 durch diesen       Rückwärtskopplungsweg    aufgedrückt wer  den, bei den bezeichneten Frequenzen im we  sentlichen in umgekehrter Phase sind in  bezug auf die auf diesen Kreis direkt auf  gedrückte     Eingangsspannung,        und    das Sy  stem wirkt in hohem Grade bei der Zwischen  frequenz dämpfend.  



  Bei     Frequenzen    oberhalb der Resonanz  frequenz der Kreise 55 und 57 sind diese  Kreise     kapazitiv        reaktiv,    so dass die Span  nungen bei diesen Frequenzen im Kreis 57  gegenüber den     Eingangsspannungen    um einen  Phasenwinkel von annähernd<B>90'</B> zurück  bleiben.

   Die Rückkopplungsspannungen bei  diesen auf den Kreis 55 aufgedrückten Fre  quenzen sind gleichfalls um einen zusätz  lichen Phasenwinkel von     annähernd    90   ver  zögert, so dass die Rückkopplungsspannun  gen sich der Phasenkoinzidenz mit den Ein  gangsspannungen bei diesen Frequenzen an  nähern und darum ist das     Kopplungssystem          regenerativ.    Bei Frequenzen unterhalb der  Resonanzfrequenz der Kreise 55 und 57 sind  diese Kreise induktiv reaktiv, und es tritt  eine     ähnliche    Phasenverschiebung, jedoch in  entgegengesetztem     Sinne    ein, so dass das Sy  stem bei diesen Frequenzen ebenfalls     re-          generativ    ist.

       Indessen    sind bei den     Grenz-          frequenzen    die Impedanzen der Kreise 55  und 57 viel geringer als bei Resonanz. Die       Übertragungswirksamkeit    des Verstärkers 23  und auch die Amplitude der Rückkopplungs  spannung ist vermindert, so dass, obgleich das  System regenerativ     ist,

      es vollständig in       seiner        Wirkungsweise        stabil        ist.    Bei Frequen  zen zwischen den gerade beschriebenen Be  grenzungsfrequenzen     haben    die Rückkopp  lungsspannungen     in    bezug auf die Eingangs  spannungen     Phasenzwischenwinkel,    und die         Rückkopplungscharakteristik    des Systems  hat einen allmählichen Übergang von der  Dämpfung zur Verstärkung.

   Daher     verleiht     die sich ergebende     Amplitudenverminderung     der Frequenzen in der Nähe der Zwischen  frequenz und der     Amplitudenanstieg    der       Frequenzen    wesentlich oberhalb und unter  halb der Zwischenfrequenz dem System eine       Bandfiltercharakteristik,    die gleich der  jenigen     induktiv    gekoppelter abgestimmter       greise    ist.  



  Durch Einstellung der Vorwärts- und       Rückwärtskopplungen    zwischen den     resonan-          ten    Eingangs- und     Ausgangskreisen    des Ver  stärkers 23 kann der Verstärkungsgrad und  die Form und Breite des durchgelassenen  Frequenzbandes, wie gewünscht, geregelt  werden.

   Eine derartige     Kopplungsregelung     wird durch Veränderung der     Vorspannungen     bewirkt, die an die Steuerelektroden der     Röh-          en    59 und 60 angelegt werden; ein positives       Vorspannungspotential        wird    an     diP    Röhre 60  vom Gleichrichter 33 und ein negatives Vor  spannungspotential an die Röhre 59 von den  Gleichrichtern 43 und 50 angelegt, um die  Verstärkung und die     Bandfiltercharakteristik     des Verstärkers 23,     wie    oben beschrieben, zu  regeln.  



  Der     Zwischenfrequenzbegrenzer    24 ent  hält den abgestimmten     Eingangskreis    58 und  eine an diesen     Kreis    geschaltete     Diodenröhre     64. Eine     Vorspannungsbatterie    64a liegt im       Kathodenkreis    der Diode 64 und versieht  diese Röhre mit einer positiven Kathoden  vorspannung, deren Spitzenwert der Spitzen  spannung des Zeichens gleich ist oder das  Doppelte der     Spitzenspannung    des nicht mo  dulierten Trägers beträgt, um die Spitzen  der Geräuschimpulse, welche diesen Wert  überschreiten,

   zu unterdrücken und     Inter-          ferenzwirkungen    in den nachfolgenden Stu  fen des Empfängers zu     verhindern.        Eine    zu  sätzliche Ausgangsspule 65 liegt ebenfalls  parallel     zum    Kreis 58, welcher eine sehr hohe  Impedanz besitzt und vorzugsweise breit ab  gestimmt ist, um die Bandbreite, die durch  das System durchgelassen wird, nicht zu be  einflussen.      Die Stufen<I>25, 26,</I> 27 und 28 sind im  wesentlichen von gebräuchlicher Einrichtung  und Wirkungsweise. Der Filter 25 enthält  einen mässig scharf abgestimmten parallelen       Resonanzkreis    66, dessen Spule mit der Spule  65 des Begrenzers 24 gekoppelt ist.

   Der De  tektor 26 kann ein normaler     Diodengleich-          richter    67 sein, der, wie gezeigt, über den  Kreis 66     und    die Belastungswiderstände 68  geschaltet ist. Der Verstärker 27 enthält die       Niederfrequenzverstä.rkerröhre    69, deren Ein  gangskreis mit dem Belastungskreis des De  tektors 26 verbunden ist. Der von Hand be  tätigte Dämpfer 28 besteht aus einem nor  malen Spannungsteiler 70, der im Ausgangs  kreis des Verstärkers 69 liegt und durch des  sen Einstellung das     Ausgangsverstä.rkungs-          niveau    des Empfängers verändert werden  kann.  



  Der einstellbare Niederfrequenz - Band  filterverstärker 29 besitzt eine Einrichtung,  deren Aufbau und Wirkungsweise derjenigen  des Verstärkers 23 ähnlich ist,     obwohl    sie  für Niederfrequenz an Stelle von Zwischen  frequenz eingerichtet ist. Der Verstärker 29  enthält eine Vorwärtskopplungsröhre 71 und       eine        Rückkopplungsröhre    72. Die teilweise  Dämpfung der Frequenzen wird mittels einer       Widerstands-Reaktanzsehaltung    erzielt, wel  che die     Übertragung    von sehr niedrigen oder  sehr hohen Hörfrequenzen begrenzt, und in  dieser     Hinsicht    ist die Anordnung quantitativ  ganz verschieden von derjenigen des Verstär  kers 23.

   Im besonderen enthält der Ein  gangskreis der Röhre 71 einen Serienwider  stand 71a und entsprechende Serien- und  Parallelkondensatoren 73     und    74. Diese Kon  densatoren dämpfen die niedrigen und die  hohen Hörfrequenzen. Der Anodenkreis der  Röhre 71 enthält eine Primärwicklung 75  eines Niederfrequenztransformators 76 und  einen Fallenkreis, der aus einer Spule 77  und dem Kondensator 78 in Serie besteht, die  an die Wicklung 75 angeschlossen sind. Der       Fallenkreis    wird auf 10     kHz    abgestimmt,  was die übliche Frequenzdifferenz zwischen  zwei Trägerwellen auf benachbarten Kanälen  ist. Ein Teil der     Spannung,    die an der Wick-    lung 75 vorhanden ist, wird durch einen  Blockkondensator 79 mit dem Gitter der  Röhre 72 gekoppelt.

   Ein     Widerstand    81  liegt im Kathodenkreis der Röhre 72, so     dass     an diesem eine Niederfrequenzspannung ent  steht. Diese Spannung wird durch einen Wi  derstand 82 zum Gitter der Röhre 71 rück  gekoppelt und infolge von Phasenverschie  bungen, die durch die Vorwärts- und Rück  wärtskopplungen verursacht werden, wirkt  die Rückkopplung ähnlich wie bei der Ein  richtung im Verstärker 23 bei den mittleren  Hörfrequenzen dämpfend, jedoch bei niedri  geren und höheren Hörfrequenzen verstär  kend. Die Rückkopplung ist bei Frequenzen,  die höher sind als die Resonanzfrequenz des  Fallenkreises, ebenfalls dämpfend, und es  ist natürlich erwünscht, derartige hohe Fre  quenzen zu dämpfen.

   Ein     Gitterableitungs-          widerstand    83 ist mit dem Steuergitter der  Röhre 71 verbunden; dieser Widerstand und  der Widerstand 80 sind durch     Niederfre-          quenz-Nebenschlusskondensatoren    84 zur Erde  nebengeschlossen. um V     orspannungspotentiale     zu glätten, die an die Steuergitter der Röhren  71 und 72, wie später erklärt, angelegt wer  den. Diese Röhren sind vorzugsweise gleich  und weisen eine schwach gekrümmte     Ver-          stärkungskurv    e auf. Die Kathoden der bei  den Röhren 71     und    72 sind anfänglich posi  tiv vorgespannt, um Gitterstromfluss bei den  Zeichenspitzen zu verhindern.  



  Der Niederfrequenzverstärker 29 ist unter  den gerade beschriebenen Bedingungen für  die Übertragung der maimal erwünschten  Bandbreite eingestellt. Die Bandbreite wird  durch das Anlegen negativ vorspannender  Potentiale an die Gitter beider Röhren ver  ringert, wobei an die Röhre 71 ein schwä  cheres Potential als an die Röhre 72 an  gelegt wird, und wobei diese Potentiale so  bemessen sind,     dass    die Gesamtverstärkung  bei Frequenzen in der     llZitte    des Nieder  frequenzbereiches im wesentlichen konstant  gehalten wird.  



  Der Verstärker 30 besteht     a.us    einer nor  malen Gegentaktanordnung, die die Röhren      85 und 86 mit scharf gekrümmter Verstär  kungskurve enthält, deren Steuerelektroden  mit der     Sekundärwicklung    87 des Nieder  frequenztransformators 76     verbunden    sind.  Die Ausgangskreise der Röhren 85, 86 sind  in üblicher Weise durch einen Ausgangs  transformator 88 mit dem Lautsprecher ge  koppelt.  



  Der     Zwischenfrequenzverstärker    32 und  Gleichrichter 33     sind    im wesentlichen nor  male     Kreisanordnungen.    Der Verstärker 32  enthält einen     Pentodenverstärker    89, dessen  Steuergitter     durch    einen geeigneten Kopp  lungskondensator 90 und     Ableitewiderstand     91 mit dem     Begrenzerkreis    24 gekoppelt ist  und     in    dessen Anodenkreis eine     Spule    93  liegt.

   Der Gleichrichter 33 enthält eine  Diode 94, die     einen        Eingangskreis    hat, wel  cher     aus    einer     Spule    95, gekoppelt mit der  Spule 93, und einem Belastungskreis mit  dem Widerstand 96 und dem     Nebenschluss-          kondensator    97 besteht. Der Verstärker 32  ist vermöge seiner Kopplung mit dem Be  grenzer 24 breit     selektiv.    Eine Gleichspan  nung wird durch den Gleichrichter 33 am  Widerstand 96     entwickelt,    welche entspre  chend der Intensität der gewünschten und un  erwünschten     Zeichenspannungen    im Ausgang  des     Begrenzerkreises    variabel ist.

   Ein Teil  der Gleichspannung am Widerstand 96     wird     über den Widerstand 91 als eine     positive    Vor  spannung an das Steuergitter des Verstärkers  89 angelegt, um eine umgekehrte automa  tische     Verstärkungsregelung    zu     bewirken,     das heisst, um seine Verstärkung bei anstei  gender     Vorspannung    zu erhöhen und dadurch  eine     Verstärkungsregelung    von im wesent  lichen gleicher Höhe zu sichern.  



  Durch eine zweite     Verbindung    zum Wi  derstand 96 des Gleichrichters 33 und durch  eine Leitung 33a, die einen Filterwiderstand  99 und die Rückkopplungswicklung 62 des  Verstärkers 23 enthält, wird eine positive       Vorspannung    ebenfalls an das     Steuergitter     der Rückkopplungsröhre 60 des Verstärkers  23 angelegt, um die dämpfende Rückkopp  lung zu erhöhen und daher die     Verstärkung     und die Zunahme der Bandbreite dieses Ver-         stärkers    bei zunehmender Zeicheneingangs  spannung am Gleichrichter 33, wie oben be  schrieben, zu verringern..

       Infolge    dieser Ein  richtung wird eine im wesentlichen gleich  förmige     Trägereingangsspannung    am Begren  zer 24 erhalten.  



  Was     nun    die     Regeleinrichtung,    welche die       Stufen    37, 38, 39 und 40 umfasst, anbetrifft,  so enthält der Begrenzer 37     einen    breit ab  gestimmten Resonanzkreis 100 von hoher Im  pedanz, der durch einen kleinen Konden  sator 101 mit dem     Ausgangskreis    des Ver  stärkers 32 lose gekoppelt ist.

   -Über den  greis 100 ist eine Diode 102, die in ihrem  Kathodenkreis eine     Batterie    103 enthält, ge  schaltet, um     eine    kleine     positive        Vorspan-          nung    zur     Einstellung    des Zeichenniveaus der  Begrenzungsstufe zu erzeugen. Abhängig  von dieser     Vorspannung    wird     die        Spanuling     an dem     greis    100 auf einen Wert begrenzt,  welcher beträchtlich kleiner ist als die Trä  gerspannung, welche sonst an diesem Kreis  vorhanden sein würde.

   Der Verstärker 38  enthält     eine        Pentodenverstärkerröhre    104,  deren     Eingangskreis    über den     Begrenzerkreis     100, 102 geschaltet ist. Der     Frequenzdemodu-          lätor    39 besteht aus dem     Frequenzsiebkreis     106 und den     Diodengleichrichtern    107 und  108. Der Siebkreis enthält drei Spulen 109,  110 und 111, von welchen die Spulen 109  und 110 vorzugsweise fest gekoppelt sind und  die Spule 111 mässig oder lose mit der     Spule     109     und    gelegentlich mit der Spule 110 ge  koppelt ist.

   Die Spulen 109 und 111 liegen  in den entsprechenden Resonanzkreisen 112  und 113. Im     greis    112 befindet sich noch  ein     Nebenschlusswiderstand    112a, um     die    Se=       lektivität    des Kreises herabzusetzen.

   Die  Spule 110 ist an einem Ende durch eine     Zwi-          schenanzapfung    mit der Spule<B>111</B> verbunden,       und    ihr entgegengesetztes Ende     ist    mit den       Kathoden    der Dioden 107 und 108 verbunden  durch     Belastungskreise,    die die Widerstände  114 und die     Zwischenfrequenz-Nebenschluss-          kondensatoren    115 enthalten;

   die Verbin  dungspunkte zwischen den Kondensatoren  115 und Widerständen 114 sind durch Kon  densator 116     mit    der Erde     verbunden.    Jeder      der zwei Gleichrichter erhält auf diese Weise  die Spannung der Spule 110 und die Hälfte  der Spannung der Spule 111; die Spule 111  ist differential in die zwei     Gleichriehter-          kreise    eingeschaltet, die die bekannte Art der       Frequenzauswahl    abhängig von den Phasen  beziehungen der Primär- und Sekundärspan  nungen     bewirken,    um asymmetrische     Fre-          quenzcharakteristiken    herzustellen.  



  Ein im     Mittelpunkt    angezapfter Wider  stand 117 ist über die     Belastungskreise    der  zwei Gleichrichter geschaltet und seine     -Mit-          telanzapfung    ist geerdet, so dass gleich grosse  und in bezug auf Erde entgegengesetzt ge  richtete Spannungen an seinen Klemmen  entstehen werden. Obgleich dieses Mittel     ge-          -wöhnlich    in     Frequenzdetektoren    nicht ver  wendet wird, ist es hier verwendet worden,  um eine Ausgangsspannung zu erhalten.       tvelche    in bezug auf Erde ausgeglichen ist.  



  Der     Allwellengleiehriehter    40 enthält zwei  Dioden 119 und 120, deren Kathoden mit  den entgegengesetzten Enden des Widerstan  des 117 durch einen     Serienwiderstand    121  verbunden sind, der für Niederfrequenzen  durch die Kondensatoren 122 zur Erde kurz  geschlossen ist. Eine Batterie 125 liegt. wie  gezeigt, im     Gleichrichterkreis.    um die Wir  kung der Dioden 119     und    120 zu unter  drücken, bis die gleichgerichtete Leistung       einen    vorher bestimmten kleinen Schwellen  wert übersteigt. Der gleichgerichtete Aus  gang der Dioden<B>119</B> und 120 erscheint über  einen Widerstand l26 in ihrem gemeinsamen  Belastungskreis.  



  Wenn der Empfänger richtig abgestimmt  ist, enthält der Ausgang des     Detektors    39  nur     Niederfrequenzkomponenten,    welche den  Gleichrichter 40 nicht erreichen. Wenn der  Empfänger indessen wesentlich. verstimmt  ist, werden unerwünschte Zeichen als Ergeb  nis der Ungleichheit der vom Empfänger  durchgelassenen     Seitenbänder    und der     Ab-          @reichung    in den örtlich erzeugten     Oscillator-          frequenzen    entwickelt, und diese Störungen  erscheinen zugleich als Amplituden- und     Fre-          quenzmodulation    an dem gewünschten Zei  chenträger.

   Die Gleichspannung im     Ausgang       des Detektors 39 wächst daher über die     Un-          terbrechervorspannung    hinaus, und eine  Gleichspannung wird durch den Gleichrichter  40     anm        "\Viderstand    l26 entwickelt.

   Diese  Spannung     wird    durch eine Leitung     40c,    die  einen     Serienfilterwiderstand    128 enthält, an  das Steuergitter der Röhre 69 des Nieder  frequenzverstärkers 2 7 angelegt und dient  dazu, die Leitfähigkeit dieser Röhre atü       Null    herabzusetzen und daher den Empfän  ger still zu legen, wenn der Empfänger     we-          sentlieh    von der Abstimmung entfernt     ist.     



  In der Regeleinrichtung mit den Stufen  41, 42 und 43 enthält der Niederfrequenz  impulsfilter 41 die Primärwicklung 129 eines  Transformators<B>130,</B> dessen     Mittelanzapfung     mit Erde verbunden ist, die     Nebenschluss-          widerstände    131, die zwischen die 'Wick  lungsenden und Erde geschaltet sind und die  Serienkondensatoren 132, die zwischen die  Wicklungsenden und die Klemmen des Aus  gangswiderstandes<B>117</B> des     Frequenzdemodu-          lators    39 geschaltet sind.

   Diese Kombination  von Elementen ist bei     Frequenzen    im obern  Teil des     Hörfrequenzbereiches    sehr breit     re-          sonant.    Die Schaltung ist auf     Creräusch    etwas  mehr ansprechend als auf Zeichenmodulation.  welche zufälligerweise in diese Hilfskreise  hineingegangen sein könnte.  



  Der     Niederfrequenzverstärker    42 enthält  eine Röhre 133, deren     Eingangskreis    mit der  Sekundärwicklung 134 des Transformators  130 gekoppelt ist. und die Primärwicklung  1.35 eines     Niederfrequenztransformators    136,  die in ihrem Ausgangskreis liegt. Der Gleich  richter 43 besteht aus zwei Dioden 138 und  139, die mit der Sekundärwicklung 140 des  Transformators 136 verbunden sind und  einen Belastungskreis mit den Widerständen  141 und 142 haben. Eine     Verzögerimgsvor-          spannung    wird an die Kathoden der Dioden  138 und 139 von der Batterie 143 zugeführt.

    Unerwünschte Zeichen, die durch den Filter  41 ausgewählt und durch den Verstärker 42  verstärkt werden, werden in dem Gleich  richter 43 mit     vernachlässigbarer    Zeitver  zögerung gleichgerichtet, um Gleichspannun  gen an den Widerständen 141     und    142 zu      erzeugen.

   Die     Spannung,    die an den beiden  Widerständen     entwickelt    wird, wird durch  die Leitung 44 direkt an die Steuergitter der       Verstärkerröhren    85, 86 und durch die Lei  tungen 45 und 46 mit den zugehörigen Wi  derständen     45a    und 46a an das Steuergitter  der     Vorwärtskopplungsröhre    59 des Verstär  kers 23 und das Steuergitter der Rückkopp  lungsröhre 72 des     Niederfrequenzverstärkers     29 angelegt.

   Das am Widerstand 142     ent-          ,vickelte    Potential     wird    durch die     Leitung    47  mit dem Widerstand 47a an das Steuergitter  der     Vorwärtskopplungsröhre    71 des Verstär  kers 29 geführt.

   Auf diese Weise werden  die     Vorspannungen,    die vom Gleichrichter 43  beim Ansprechen auf scharfe Geräusch  impulse entwickelt werden, mit     vernach-          lässigbarer    Zeitverzögerung an den Verstär  ker 30 angelegt, um seine Leitfähigkeit an  nähernd auf Null herabzusetzen und dadurch  den Empfänger für die Dauer der Impulse  still zu legen, während die     Vorspannungen,     die durch Ansprechen auf das durchschnitt  lich empfangene Geräusch entwickelt werden,  die Verstärker 23 und 29 regeln, um die  Breite des durchgelassenen Frequenzbandes  soweit zu verringern, dass die Auswirkung  derartiger Geräusche im wesentlichen verhin  dert     wird.     



  In der Einrichtung mit den Stufen 48,  49 und 50 enthält der     Schwebungstonfilter     48 einen Transformator 144, dessen     Primär-          wicklung    145 eine     112ittelanzapfung    hat, die  mit Erde verbunden ist und an den Aus  gangswiderstand 117 des Detektors 39 über  die     Kondensatoren    146 angekoppelt     ist.    Die       Sekundärwicklung    147 des Transformators  144 ist in Serie mit     einer    nicht gekoppelten       Induktivität    148 und einem Kondensator 150  geschaltet, um einen Kreis zu     bilden,

      der  auf Frequenzen von ungefähr 10     kHz    und  höher am besten anspricht zum     Aussieben     von     Schwebungstönen,    die durch Träger in  benachbarten Kanälen (10     kHz    oder mehr  auf jeder Seite des Trägers) erzeugt werden.

    Im besonderen hat der     Schwebungstonfilter     49 eine solche     Frequenzcharakteristik,    dass  er     auf    Frequenzen, die wesentlich unterhalb    10     kHz    liegen, fast nicht anspricht, dann  bei etwa 10     kHz    besonders gut anspricht und  auf höheren Frequenzen, zum Beispiel 20  oder 30     kHz,    ebenfalls     resonant    ist.  



  Der Verstärker 49 enthält eine normale       Verstärkerröhre   <B>151,</B> deren     Eingangskreis     über dem     Schwebungston-Filterkreis    geschal  tet ist, und in deren A_     nodenkreis    die Pri  märwicklung 152 eines Transformators 149  liegt. Der Gleichrichter 50 besteht aus einer  normalen Diode 154, die mit der Sekundär  wicklung 155 des Transformators 149 ver  bunden ist und     einen    Belastungskreis mit den  Widerständen 156 und 157 und dem dazu  parallel liegenden Kondensator 158 enthält.  



       Schwebungstöne,    die sich aus der Inter  ferenz von benachbarten     unerwünschten    Zei  chenträgern mit dem     gewünschten    Zeichen  träger ergeben und die Frequenz, die durch  den Detektor 39     demoduliert    wird, werden  durch den Filter 48     ausgesiebt,    durch den  Verstärker 49 verstärkt und durch den  Gleichrichter 50 gleichgerichtet,

   um nega  tive     Vorspannungen    an den Widerständen  156 und<B>157</B> zu     entwickeln.    Die über diese  beiden Widerstände     entwickelten    Potentiale  werden durch die     Leitungen    51 und 45 an  das     Steuergitter    der     Vorwärtskopplungs-          röhre    59 und durch     die        Leitungen    52 und 46  an das Steuergitter der     Rückwärtskopplungs-          röhre    72 im Verstärker 29 angelegt.

   Das  am Widerstand 156 entwickelte Potential  wird durch die     Leitungen    53 und 47 an das  Steuergitter der Röhre 71 angelegt. Diese       Vorspannungen    dienen dazu, die     Vorspan-          nungen,    die von dem     Gleiehrichter    43 an  gelegt werden, zu ergänzen, und um die  Breite des von den Verstärkern 23 und 29  hindurchgelassenen Frequenzbandes beim  Auftreten von     Schwebungstönen    so weit zu  verringern, dass diese     Schwebungen    keinen  störenden Einfluss mehr haben.

   Die Dioden  51a, 52a und     53a    liegen in den     Vorspan-          nungsleitungen        und    wirken so, wie es an  Hand der     Fig.    3 bereits beschrieben wurde.  



  Alle Detektoren, die in dem System ver  wendet werden, sind vorzugsweise Detektoren           mit    linearer Charakteristik. In den     Ampli-          tudendetektoren    wird lineare Gleichrichtung  durch Belastung der Dioden mit hohem Wi  derstand in üblicher Weise erhalten. Der       Frequenzdemodulator    39 sollte eine im we  sentlichen lineare Filtercharakteristik über  einen Frequenzbereich von ungefähr 20     kHz     haben, dessen Mittelpunkt bei der Zwischen  frequenz liegt. Die, Leistung des Detektors  39 ist dann der     Frequenzmodulation    an  nähernd proportional, soweit die Modulation  nicht 10     kHz    vom Mittelpunkt aus übersteigt.

    Die Betriebsspannungen werden den ver  schiedenen Röhren des Empfängers von ge  eigneten Spannungsquellen in üblicher Weise  zugeführt; in der Zeichnung sind für diesen  Zweck Batterien gezeigt.  



  Weil die besonderen Wirkungen der ein  zelnen Regeleinrichtungen bereits in Verbin  dung mit den oben beschriebenen Empfänger  teilen beschrieben worden sind, ist eine Wie  derholung unnötig. Um jedoch kurz zusam  menzufassen: Wenn unerwünschte Zeichen  der verschiedenen Arten empfangen werden,       frequenzmodulieren    sie das gewünschte Zei  chen und dieses Zeichen wird durch den     Ver-          sfärker    32 verstärkt.

   auf seine Amplitude  durch den     Begrenzerr    37 begrenzt, weiterhin  in dem Verstärker 38 verstärkt, und die     Fre-          quenzmodulation    wird durch den Detektor 39       demoduliert.    Wenn die unerwünschten Zei  chen durch ungenaue     Abstimmung    des Emp  fängers verursacht wurden, werden sie durch  den Gleichrichter 40 gleichgerichtet und an  den Verstärker 27 angelegt, um dessen Leit  fähigkeit zu     unterdrücken    und gleichzeitig  die Wiedergabe der unerwünschten Zeichen  komponenten und der gewünschten Zeichen  während einer derartigen     Verstimmung    zu  unterbrechen.

   Wenn die Störzeichen kurz  dauernd sind oder wenn sie von der kon  tinuierlichen Art und über den     Modulations-          frequenzbereich    verstreut sind, werden sie  von dem     Frequenzdemodulator    39 zum Nie  derfrequenzimpulsfilter 41 übertragen, darin       ausgesiebt    und daraufhin in dem Verstärker  42 verstärkt -und in dem Gleichrichter 43  gleichgerichtet.

   Auf diese Weise werden Re-         gelspannungen    entwickelt, welche den Stö  rungen der kontinuierlichen Art ähnlich sind,  und diese Spannungen werden an den Ver  stärker 23 und 24 angelegt., um die     Frequenz-          ba.ndbreite,    die durch diese Stufen des Emp  fängers durchgelassen wird, entsprechend der  Amplitude solcher Störgeräusche zusammen  zuziehen und dadurch ihre Einwirkung zu  vermindern.

   Ebenfalls werden durch den  Gleichrichter 43 Regelspannungen     entwik-          kelt,    die den kurzdauernden Störimpulsen  entsprechen, und diese Spannungen      -erden     direkt an den Verstärker 30 angelegt, um  diesen Verstärker still zu legen und dadurch  gleichzeitig die Wiedergabe der gewünschten  und unerwünschten Zeichen für die Dauer  solcher vorübergehender Störungen zu unter  drücken.  



  Wenn die Störungen durch das Vorhan  densein von unerwünschten Zeichen auf einer  Trägerfrequenz, die der erwünschten Zeichen  trägerfrequenz benachbart ist, hervorgerufen  werden, oder mit andern Worten, wenn inner  halb eines Frequenzbandes von 10     kHz    auf  beiden Seiten des     Zwischenfrequenzmittel-          punktes        Schwebungstöne    auftreten, so wer  den diese     Schwebungstöne    durch den     Fre-          quenzdetektor    39     demoduliert,    durch den Fil  ter 48 ausgesiebt, durch den Verstärker 49  verstärkt und durch den Gleichrichter 50  gleichgerichtet.

   Die so entwickelten Regel  spannungen ergänzen die vom Gleichrichter  43     entwickelten    Spannungen und werden den       Verstärkern    23 und 29 zugeführt und be  wirken die erforderliche Zusammenziehung  der     Frequenzbandbreite,    die durch diese Ver  stärker durchgelassen wird, um so die Aus  wirkung dieser Art von Störungen zu ver  hindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung zum Empfang modulierter Trägerwellen mit einer Hilfseinrichtung zur Schwächung elektrischer Empfangsstörun gen, welche durch eine aus dem Empfangs frequenzgemisch gewonnene Regelgrösse ge steuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Gewinnung der Regelgrösse vorge sehener, vorwiegend auf die Störungen an- sprechender Hilfsdemodulator für die Demo dulation einer andern Modulationsart als der zur Zeichenübertragung verwendeten Haupt modulationsart eingerichtet ist.
    UNTERAN SPR'trCHE 1. Schaltung nach Patentanspruch, zum Empfang von Trägerwellen, deren Am plitude entsprechend dem zu übertragen den Signal moduliert ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hilfsdemodulator- teil der Schaltung nur für die Demodu- lation von frequenzmodulierten Schwin gungen eingerichtet, das heisst als Fre- quenzdemodulator ausgebildet ist. 2.
    Schaltung nach Patentanspruch, zum Empfang von Trägerwellen, deren Fre quenz entsprechend dem zu übertragen den Signal moduliert ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hilfsdemodulator- teil der Schaltung nur für die De- modulation von amplitudenmodulierten Schwingungen eingerichtet, das heisst als Amplitudendemodulator ausgebildet ist. B.
    Schaltung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Frequenzhilfsdemodulator gelieferte Ausgangsenergie, welche im wesentlichen nur die Störungskomponen ten wiedergibt, einem Gleichrichter zur Erzeugung einer gleichgerichteten Regel spannung zugeführt wird. 4.
    Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gewonnene Re gelgrösse einer im Hauptübertragungsteil liegenden regelbaren Selektionseinrich- tung in solcher Weise zugeleitet wird, dass durch die bewirkte Selektivitätsrege- luug die Auswirkung der Störungen im Hauptübertragungsteil vermindert wird.
    5. Schaltung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine geregelte Selektionseinrichtung im Trägerfrequenzteil des Empfängers angeordnet ist. 6. Schaltung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet., dass eine geregelte Selektionseinrichtung im Niederfrequenzteil des Empfängers angeordnet ist. 7.
    Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gewonnene Re gelgrösse einer im Hauptübertragungsteil liegenden, dicht vor der Abschneidevor- spannung eingestellten Verstärkerröhre in solcher Weise zugeleitet wird, dass die Übertragung für die Zeit auftretender Störungen im wesentlichen unterdrückt wird.
    B. Schaltung nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Unterdrückung der Über- tragung dienende Verstärkerstufe hinter der Ankopplungsstelle des Ililfsdemodu- latorteils an den Hauptübertragungsteil angeordnet ist. 9.
    Schaltung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hilfsdemodulatorteil und die mit ihm zusammenwirkende Re geleinrichtung eine sehr kleine Zeitkon stante besitzen. 10. Schaltung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Ankopplungs- kanal des Hilfsdemodulators ein Schwe- bungstonselektor eingeschaltet ist, wel cher auf die Schwebungstöne zwischen den Trägerfrequenzen zweier benach barter Sender,
    die im Falle unrichtiger Abstimmung in den Hauptübertragungs- teil eindringen, bevorzugt anspricht, so dass die Übertragung bei einer Abstim mung auf einen Zwischenwert zweier Trägerfrequenzen im wesentlichen unter drückt wird.
    11. Schaltung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ankopplungskanal des Fre- quenzhilfsdemodulators ein Amplituden begrenzer eingeschaltet - ist, welcher die Amplitudendemodulation des Trägers im wesentlichen unterdrückt.
CH207620D 1937-06-18 1938-06-15 Empfangsschaltung mit einer Hilfseinrichtung zur Schwächung elektrischer Empfangsstörungen. CH207620A (de)

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