DE901664C - Empfangsschaltung mit einer Hilfseinrichtung zur Schwaechung elektrischer Empfangsstoerungen - Google Patents

Empfangsschaltung mit einer Hilfseinrichtung zur Schwaechung elektrischer Empfangsstoerungen

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DE901664C
DE901664C DEH6220D DEH0006220D DE901664C DE 901664 C DE901664 C DE 901664C DE H6220 D DEH6220 D DE H6220D DE H0006220 D DEH0006220 D DE H0006220D DE 901664 C DE901664 C DE 901664C
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DE
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frequency
circuit
auxiliary
amplifier
receiver
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DEH6220D
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Harold Alden Wheeler
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BAE Systems Aerospace Inc
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Hazeltine Corp
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    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
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    • HELECTRICITY
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    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
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    • H03G3/345Muting during a short period of time when noise pulses are detected, i.e. blanking
    • HELECTRICITY
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    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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    • H04B1/12Neutralising, balancing, or compensation arrangements

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Description

  • Empfangsschaltung mit einer Hilfseinrichtung zur Schwächung elektrischer Empfangsstörungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zum Empfang modüliierter Trägerwellen mit einer Hilfseinrichtung zur Schwvächung elektrischer Empfangs,störungen, in der die Hilfseinrichtung durch eine aus dem Empfangsfrequenzgemi,sch gewonnene Regelgröße gesteuert und durch üie Hilfseinrichtung entweder die durchgelassene Bandlbreite verringert oder die Übertragung für die Dauer der Störung unterbrochen wird.
  • Gegenwärtig werd:n im Rundfunk die Sendungen auf Trägerfrequenzen, übertragen @die gewöhnlieh um io kHz voneinander getrennt sind, während,die Modul:ations-s@ei@ternbän@der Frequenzbereiche bedecken, die sich 8 kHz ob"erhalb und unterhalb der zugehörigem; Trägerfrequenzen @aus@dehni°.n. Um unter den wechselnden Empfangsbedingungen die bestmögliche Wiedergabe der Zeichen zu erhalten, ist es notwendig, daß verschiedene verändierliche Elemente dle& Empfängers so geregelt werden; daß sie dieWirkungen der ele'ktrnschenEmpfangs,s@törungen herabmindiern. Diese Störungen 'können von verschiedenster Art sein. Essollen hier nur zwei Arten unterschieden werden: Störungen, die im wesentllichen kontinuierlich sind und zu d:nen insbesondere auch Int@erferenztöne gehören; die aus der Überlagerung des gewünschten Zeichenträgers mit einem benachbarten Träger unerwünschter Zeichen entstehen, und Störungen von nichtkontinuizrlicher Art, die vorübergehende scharfe Impulse :aufweisen und zu denen auch die während des Abstimmens auftretenden plötzlichen Störungen gerechnet werden sollen.
  • Es sind? bereits verschiedene Schaltungen zur selbsttätigen Regelung der Trennschärfe oder zur Vers!tär'kungsän,de@rung von Empfängern in Abhängigkeit vonden Empfangsbediingungen bekannt. In allen derartigen: Schaltungen, in welchen eine Regelung in @bhä.ngi:gike@it von den; Störsignalen bewirkt werden sollte, konnte .diese Wirkung nur erzielt werden, wenn nie Amplitude der Störungen wenigstens von der gleichen Größenordnung wie die Amplitude der gewünschten Zeichen war.
  • E.si ist j eidoch erwünscht, eine :derartige Regelung der veränderlichen Elemente .des Empfängers zur Schwächung,der Störungen so einzurichten, da,ß die gewünschte Wirkung selbst dann eintritt, «:ein die Amplitude der Störungen wesentlich kleiner alls die der gewünschten Zeichen ist. Die Gewinnung einer Regelgröße zur Verminderung der Auswirkung von elektrischen Empfan:gsstöru:nbgen soll also von dem Amplitudenverhältnis zwischen erwünschten und unerwünschten Zeichen unabhängig gemacht wenden. Dabei kann man von der Tatsache ausgehen, daß die bei der Übertragung zwischen Sender und Empfänger n!er Trägerwelle :aufgedirückten Störungen ganz albgemein gleichzeitig verschiedene Arten von Modulation (dies Trägers verursachen, z. B. gleichzeitig Amplituden- und Frequenzmodulation. Obgleich es theoretisch möglich i.st"daß eine elektrische Störung zu einem gegebenen Augenblick nur einte Art :der Modulation verursacht, werden gewöhnlich diese verschiednen Modulationsarten gleichzeitig hervorgebracht, so dlaß praktisch immer ein Zusammentreffen .der verschiedenen Störmodulationen, angenommen werden kann.
  • Es wurde .auf Grund dieser Erkenntnis bereits ein Verfalhren zur Störunterdrückung vorgeschlagen, welches beim Empfang von amplituden- oder phasenmodulierten Trägerwellen .durch eine getrennte phasenmäßige und amplitudenmäßige. Demodulation eines nicht zur Nachrichtenübertragung dienenden Frequenzbereidheseine Reag7elspamnung ableitete; die dem Verhältnis dieser Demodulationsspan.nungen proportional Zwar; der die zu übermittelnden N.achri;chten enthaftende Frequenzbereich wurde:ebenfalls zur ampliturdlen@-u:nid p asenmäßigen Demodulation gebracht, und die gewonnene Ausgangsspannung gier p!hasInmäßiben bzw. ampl-itudenmäßi,gen Demodulatdon. wurde nach einer entsp.rec:'hend der erwähnten Regelspannung geregelten Verstärkung als Kompensationsispannung in die Schaltungskreise der amplitudenmäßig bzw.phasenmäßig demod!uliertenEmpfangsströme :einbgekoppelt. Man erkennt aus diesen Angaben über :dies vorgeschlagene Verfahren, @daß dazu recht verwickelte Schaltungsanordnungen erforderlich waren. Seine praktische Ausführung erforderte entsprechend .dem Prinzip -der Kompensation eine völlige Gleichheit der beiden gegeneinander aufzuhebenden Spannen gen hinsichtlich Amplitude, Phase und Kurvenverlauf für alle Betriebszustände, und es bedurfte hierfür dreier zusätzlicher Demodufatoren, einer Einrichtung zur Bildung des elektrischen Verhältniswertes aus,dem Ergebnis zweier von diesen Demodulatoren und eines besonderen, .entsprechend diesein Wert geregelten Verstärkers für das Ergebnis dfer dritten zusätzlichen Demodulation, von dessen Ausgang dann ferst die gewünschte Kompensationsspanneng ,abgenommen werden konnte.
  • Die Erfindung macht von dem gleichen, .allgemeinen Gedanken Gebrauch, eine Regelgröße zur Ausschaltung der Störungen durch eine andersartige iDemodulation vorwiegend der Störungen zu gewinnen; jedbch ist das Prinzip gier Schaltung nach Ader Erfindung in seiner Durchführung wesentlich einfacher. An Stelle :der erschwerenden Bedingungen einer Kompensation; geht die Erfindung von einer Schaltung .aus; in der durch die gewonnene Regelgröße die -durchgelassene Bandbreite verringert oder die Übertzagung für die Dauer der Störung unterbrochen wind. Erfindungsgemäß kann dann ein einziger auf die Störungen .ansprechender Hilfside:mgdhlato:r, der für die Demod ullation einer anderen Moduliationsart, z. B. Frequenizmodulation, eingerichtet ist, die erforderliche Regelgröße erzeugen.
  • Die vom Hilfs-d@emoidulator gelieferte Ausgangsspannung gibt im wesentlichen nur die Störungsanteile wieder. Sie wird, einem Gleichrichter zur Erzeugung einer gleichgerichteten Regelspannung zugeführt. Der für die Ausführung tder Erfindung verwendete Empfänger enthält im- alpgemeinen ein Bandfilter zur Auswahl des gewünschten; die Nachrichten enthaltenden Frequenzbereiches. Die Regelspannung wird .dann :dazu benutzt, die Frequenzbandbreite, die durch das Filter hindurchgelassen wird" in Abhängigkeit von der Amplitude der Störungen so zu regeln, daßdadurch die Auswirkung der Störungen vermindert wird. Durch die Bandbreitenregelung werden hauptsächlich die Störungen beseitigt, welch-- durch, die Überlagerung der gewünschten Trägerschwingung mit dem Träger eines arideren Nachrichltemkanals entstehen,. Für die Beseitigung ;solcher Sehwebungstöne kann die Regeleinrichtung zusätzliche Mittel enthalten, die nur auf @diese Schwe ungstöne selektiv ansprechen, um in Abhängigkeit davon die Bandbreiteneinstellung zu bewirken. Zurr Beseitigung unrege@limäßiger und heftiger Störimpulse .dient hauptsächlich dieUnterbrechung derübertragung, welche bewirkt, dlaß zugleich die Wiedergabe der unerwünischten und auch der gewünschten Zeichen wäbrend der Dauer .der Störung unterbrochen wird. Diese unregelmäßigen Störungen können von: sehr kurzer Dauer sein, so daß die Unterdrückung der Wiedergabe die Gesamtübertragung nicht merklich bzeinträchtigt.
  • In Fig. ,r ist in schematischer Dairstellung die Schaltung eines Empfängers gezeigt, der einen Hoc'hfrequenzverstärker und ein Filter ro enthält, dessen Eingangskreis mit einer Antenne z.i und Erde,rz verbunden ist. Auf den Ausgangskreis dies Filters to folgen der Amplntudendemodulator 13, der Nic-derfrequenzverstärker !z4. und der Lautsprecher, i5. Die bisher aufgezählten Empfängerteile sind von bekannter Art; so daß sich eine genauere Beschreibung dieser Teile erübrigt.
  • Außerdem ist aber noch entsprechend der Erfindung von dem Hauptverstärkungskanal am Ausgangskreis des Filters io ein Hilfskanal abgezweigt, der hintereinander den Frequenzdemodulator 16 und den Gleichrichter 17 enthält.
  • Beim Betrieb dies; in Fig. i gezeigten. Empfängers werden die gewünschten amplitudenmodulilerten Zeichen in der Stufe 13 demodüliert und in 1,4 verstärkt. Die Störsignale bewirken im allgemeinen gleichzeitig Ampilituden- und! Frequ,e-nzmodul:a@tion des gewünschten Trägers, und nur die Modulration der letzteren Art wird, diürch den Frequenzd!ernodülator 16 ausgenützt und ,düreh den Gleichrichter i7 gleichgerichtet, um eine Regelspannung abzuleiten, die sich entsprechend den Störungen ändert.
  • Diese Spannung wird dem Filter io und@ dem Verstärker 'r4 zugeführt, um die erwähnten Regelungen zur Verminderung der Störungen zu bewirken.
  • In Fig. 2 isst eine veränderte Ausführungsform der Erfindung .därgestellt, die für den Empfang solcher Trägerwellen eingerichtet ist, die durch die gewünschten Zeichen frequenzmodul'iert sind,. Der Hauptkanal enthält hierbei einen F:requenzde.modulator 13a und der Hilfskanal einen Amplitudendemodulator 16a. Einander entsprechende Teile der Schailtungen mach Fig. i und'. 2 sind mit den gleichen Bezugszeidhen versehen. Der Unterschied in der Wirkungsweise dies Empfängers der Fig. 2 @gegenüber demjenigen der Fig. i liegt,darin, :daß in der Anordnung nach Fig. 2 die gewünschten Zeichen im Hauptkanal frequenrzdemodul!iert und die Störsignale im Hilfskanal nur amplitudenmoduliert werden.
  • In den Fig. 3 und 4 ist ein Überlagerungsempfänger mit einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltung zur Alysch@wäcJhung verschiedener Arten von Störungen dargestellt. Die Fig.3 zeigt ein Gesamtschema die Fig. 4 ,die wesentlichen schaltungstechnischen Eirnzellheiten. Gleiche Ziffern in beiden Figurenbezeichnen gleiche Teile.
  • Dieser Empfänger enthält einem abstimmbaren Hochfrequenzverstärker und Frequenzwandler 2o (Fig. 3), dessen Eingangskreis .mit dier Antenne 211 und Erdre 22 verbundien ist. Verbunden :mit dem Ausgangskreis des Verstärk Fers und Frequ,:nzwandlers 2o sind in ider angegebenen Reihenfoilge und den Hauptkanal des Empfängers bildend ein in seiner Bendbreite regelbarer Zwisc'henfrequenzverstärker 23, ein Zwilschendnequenzamplitudenbegrenzer 24, ein mäßig scharf :aibgeistimsmtes. Zwischenfrequenzfilter 25, ein, Amplitudendetcktar 26, ein Niederfrequen,zverstär'ker 27, ein von Hand: besdienter Niederfrequenodämpfer 28, ein in seiner Bandbreite einstellbares Niederfrequenzbandhltier 29, ein Gegentaktverstärker 30 mit scharf bagrenzber Resonanzbreite und ein Lautsprecher 3ii.
  • Der Empfänger enthält außerdem einen Verstärkungsregelungskreis, der mit dem Ausgangskreis deis Verstärkers und Frequenzwandlers 2o gekoppelt ist und der den Breitbandzwi'schenfrequenzverstärker 34 und :den Gleichrichter 35 umfaßt; wobei der letztere durch eine Leitung 36 mit dien Gittern einer oder mehrerer der Röhren. in dem Verstärker und Frequenzwandler 2o verbunden ist.
  • Der Verstärker 23 kann irgendein geeignetes einstellbares Fislte@rsystem enthalten. Vorzugsweise und wie in Fig.4 dargestellt enthält dieser Verstärker eine Einrichtung, bei welcher seine Verstärkung und auch die Form und die Breite der Banädurchlaßcharakteristik durch Veränderung von Vorspannungen an den Steuerelektroden seiner Röhren eingestellt werden können. Die Vorspannungen sind sowohl von der Amplitude der gewünschten Empfangszeichen als auch von den Amplitusdlen der verschiedlenartigen Störsignale abhängig. Im besonderen; enthält -dieser Empfangskreise, d!ie so angeordnet sind:, daß .die Breite dets durchgelassenen Frequenzbaandes unmittelbar und di.e Verstärkung umgekehrt gesteuert werden in Übereinstimmung mit einer im positiven Sinne verl.aufeniden Änderung einer Vor@spannung, die a in: eine dler gezeichneten Steuerklemmen angelegt wird:, während die Bandbreite unmittelbar g;,steuert wird in Übereinstimmung mit einer negativen Vorspannung, die an eine andere Steuerklemme angelegt, wird!. Der Verstärker @23 enthält seinen abgas:ti:mmten Eingangskreis 55 (Fig. 4)"der mit dien Ausgangskreis 56 der Einheit 2o lose induktiv gekoppelt ist, und einen abgestimmten: Ausgangsskrels 57, d,-,r mit einem abgestimmten Eingangskreis 58 des Zwischenfrequenzbegrenzers 24 lose induktiv gekoppelt ist. Die Eingangs- und 55 und ' 57 @sind beide vorwärts und rückwärts durf Richtkopplungsmittel., z. B. entsprechende Verstärkerröhren 59 und 6o, gekoppelt. Die Eingangselektroden der Röhre 59 sind mit .dem Kreis 55 und ihre Ausgangselekiroden mit dem Kreiss.57 gekoppelt, und die Eingangselektroden der Röhre, 6o sind mit dem Kreis 57 durch eine Wicklung 62 gekop;peltt; und ihre Ausgangselektroden sind iniduktiv mit dem Eingangskreis 55 durch eine Wickliung 63 rückgekoppelt. Jeder der Kreise 55, 57 und 58 ist auf die Zwischenfrequenz abgestimmt, uuf welcher der Empfänger betrieben. wird. Die Kreisse 55 und 57 sind vorzugsweise verhältnismäßig scharf abgestimmt- und haben eine sehr niedrige Dämpfung, während der Kreis 56 breit abgestimmt ist und eine größere Dämpfung 'hat.
  • Bei, Verwendung -der Röhre 59 in der Vorwärtskopplung des Verstärkers 23 ohne Phasenumkehrungen in ihren Kopplungen mit den Kreisen 55 und 57 werden die Wechselspannungen, die über dem Kreiss 57 erscheinen, in bezug auf die Spannungen über dien Eingangskrens 55 im wesentlichen in .der Phase umgekehrt bei Frequ,_nzen in der Nähe der Resonanzfrequenz der Kreise, bei welchen Frequenzen diese Kreisse von hoher Impedanz sind. Eine zweite Phasenumkehrung wird im Rückwärtsweg in der Röhre 6o und eine dritte Umkehrung in der Kopplung zwischen der Induktivität 63 und dem Eingangskreis 55 geschaffen, so daß die Spannungen, die auf dien Eingangskreis 55 durch diesen Rückwärtskopplungsweg aufgedrückt werden, bei den bezeichneten Frequenzen im wesentlichen in umgekehrter Phase sind in bezug auf,die auf diesen Kreis direkt aufgedrückte Eingangsspannung, und das System wirkt in !hohem Gradre bei dier Zwiisch,enfrequenz cdämpfend.
  • Bei Frequenzen oberhalb der Resonanzfrequenz der Kreise 55 und 57 sind diese Kreise kapäzitiv reaktiv, so daß die Spannungen bei diesen Frequenzen im Kreis 57 gegenüber den Eingangsspannungen um einen Phasenwinkel von annähernd 9o° zurückbleiben. Die Rückkopplungsspa:nnunagen bei :diesen auf idfen Kreis 55 aufgedrückten Frequenzen: sind gleichfalls um einen zusätzlichen Phasenwinlcel um annähernd 9o° verzögert, so .daB die Rückkopplungsspannungen sich der Phasenkoinzidenz mit den Eingangsspannungen bei :diesen Frequ"nzen annähern, und darum ist das Kopplungssystem regenerativ. Bei Frequenzen: unterhalb ,der Resonanzfrequenz der Kreise 55 und 57 sind diiese Kreise induktiv reaktiv, und eine ähnliche P'hasenversehiebung, jedoch in entgegengesetztem Sinne, tritt ein, so daß das System bei diesen Frequenzen ebenfalls ragenerativ ist. Indles,sen .s:ind bei .den Grenzfrequenzen die Impedanzen der Kreise 55 und 57 viel geringer al,s bei Resonanz. Die Übertragungswirksamkeit des Verstärkers: 23 und auch die Amplitude der Rückkopplungsspannung isst vermindert, so d!aß, obgleich,das- System regenerativ ist, es vollständig in seiner Wirkungsweise stabil ist- Bei Frequenzen zwischen der !gerade beschriebenen Begren.zungsfrequenz haben die Rückkopplungsspannungen in bezug auf ,dieEingangsspannungen Phasenzwischenwinkeli, und die Rückkoppliungscharakter=iistik dies Systems hat einen allmählichen Übergang von der Dämpfung zur Verstärkung. Daher verleihen die sich ergebende A:mplituidenverminderung der Frequenzen in der Nähe der Zwischenfrequenz und der Amplitudenanistieg der Frequenzen wesentlich oberhalb und unterhalb :der Zwnsichenfrequ:en!z dem System Bandfrltercharakteristik, die gleich ,derjenigen induktiv gekoppelter abgestimmter Kreise ist.
  • Durch Einstellung :der Vorwärts- und Rückw ärtskopplunigen zwischen :den resonanten Eingangs- und Ausgangskreisen des Verstärkers 23 können :der Verstärkungsgrad und die Form und Breite dies durchgelassenen Frequenzbandes, wie gewünscht, geregelt werden. Eine derartige Kopplung!sregelu:ng wird durch Veränderung der Vorspainnunbgen bewirkt, die am," :die Steuerelektroden der Röhren 59 unidl 6o angelegt werden.
  • Uri die erforderliche positive 'Vorspannung für die @automatische Verstärkungsregeliun!g im Vers,t.ärker 23 zu erzeugen und die ,durch :dien Verstärker 23 durchgelassene Bandbreite einzustellen, ist ein BreitibandizwischenfrequenzverstäTker 32 vorgesehen, dessen Eingangskreis mit dem Ausgangskreis d°.s Begrenzers, 2q. gekoppelt nisit, und rin Gleich richtier 33, der mit dem Ausgangskreis- des Verstärkers 32 gekoppelt ist: Dieser Verstärker und der Gleichrichter können von der üblichen Art sein, um ,eine gleichgerichtete Spannung zu entwickeln, welche entsprechend der Stärke der zugeführten gewünschten und unerwünisdhten Zeichenspannungen veränderlich isit. Die gleichgerichtete Spannung des Gleichrichters 33 wird( positiv @du:rch eine Leitung 33" angelegt, um entsprechend der Ges@amtamplitudie eine ia:nfängliich negative Vorspannung an der ersten obenerwä'hn@ten Steuer'klemima ödes Verstärkers 23 herabzusetzen und :dadiurc'h,die dämpfend wmkeniCe Gegenkopplung zu erhöhen und die -Durchgangsleistung ,des Verstärkers zu vermindern und gleichzeitig J'ie Frequenzbandbreiite, die .durch dizsen Verstärker d!archgelasisen wird, zu erhöhen. Diese Versitärkerstufe in Verbindung mit :der Regeleinrichtung 32, 33 wirkt also, s!o, diaß für kleine Eingangs,amplitudien eine spitzere Resonarxzkuirve und höherer Verstärkunigsgrad, bei großen, Ein!gangsa#mplituidin .eine breitere Resonanzkurve und geringerer Verstärkungsgrad wirksam- sind,: Der Zwischenfrequenzverstärker 34 (Fig. 3) ist so eingerichtet, daß er ein breites Frequenzband durc'hl,äßt, welches nicht nur die gewünschten 7,eichen, sondern auch alle unerwünschten Zeichen, ein, schließt, welche durch dien Hodhfrequenzverstärker uni, Fnequenzwanjdller 2o durehgelas-s-en werden und welche eine genügend große Amplitude haben, um den Frequen@zwanidler zu überlasten oder Interferenz- zu verursachen. Vorzugsweise spricht -di:r Zwischenfrequenzverstärker besonders gut auf unerwünscht!,- Zeichen auf beachbarten Kanälen an. Der Gleii.ch,richter 35 erzeugt eine Vorspannung, die der Amplituid#--,dier gesamten zugeführten Zeichenspannung proportional ist. Weil, wie oben erklärt, diese Vorspannung .die Verstärkung in der Einheit 2o im umgekehrten zur Eingangsenergie am Gleichrichter 35 ändert, wird bei Vorhandensein von Interferen@zzeichen, die Amplitwde des Zeicheneingangs zum Verstärker 23 und zum Verstärker 32 herabgesetzt, wobei sich auch eine Zusammenziehunig gier Bandbreite :des Verstärkers 23 ergibt.
  • Der Zw schenfrequenizbegrenzer 24 ist :so eingerichtet, daß er Spitzen von Geräuschimpulsen abschneidet, deren Amplituden den Spitzenwert des gewünschten Zeichens überschreiten. Der Spitzenwert dies gewünschten Zeichens ,ist das Doppelte des Spitzenwertes seines Trägers, und der Begrenzer wird :daher so eingerichtet, daß er auf diesem Niveau arbeitet. Der Begrenzer verhindert also, daß Geräuschspitzen in den mit seinem Auisgangskreis gekoppelten Steuerkreisen Interferenzen erzeugen.
  • Der Zwischenfrequenizbeigrenzer 2q. enthält den abgestimmten Eingangskreis 58 und eine an,diesen Kreis beschaltete Diodenröhre 6q.. Eine Vorspa.nnungsbatterie 64.a liegt im Kathodenkreis der Diode 64. und versieht diese Röhre mit einer positiven Kathodenvorspannung, ,deren Spiitzenwert der Spitzenspannung -dies Zeichenfis gleich ist oder das Doppelte der Spitzenspannung ,des nicht modülierten Trägers beträgt, um die Spitz :dler Geräuschimpülise, -welche ,diesen Wert überschreiten, zu unterdrücken und Interferenzwirkungen in den nachfolgenden Stufen ,des, Empfängers zu verhinidern. Eine zusätzliche Ausgangsspule 65 Biegt: ebenfalls parallel zum Kreis 58, welcher eine sehr hohe Impe-dianz besitzt und vorzugsweise breit abgestimmt ist, um die Bandbreite, die durch,das System durchgelassen wird', nicht zu beeinflussen.
  • Die Stufen 25, 26, 27, 28 sind im wesentlichen von gebräuc'hl'icher Art und Wirkungsweise. Das Zwischenfirequenzfilter 25 enthält einen mäßig scharf abgestimmten, para111kelen Resonanzkreis 66, d'ess'en Spule mit der Spule 6'5 des Begrenzers 2,4 gekoppelt ist. Das Filter 25 dient (dh:zu. den Hauptkanal 'selektiver zu machen als den Hilfskanal, mit dem Verstärker 32. Weiterhin ist bei einer solchen Anordnung die Zeichenspannung an dem na@dhfolgenden Detektor 26 durch das Filter 25 wesentlich herabgesetzt, wenn die Abstimmung am Empfänger etwas verschoben ist, was natürlich wünschenswert ist. Der Detektor 26 kann ein normaler Diodengleichrichter 67 sein, der, wie gezeigt, über .dien Kreis 66 und die Belas.tungswiderständie 68 geschaltet ist. Der Ve'rstär'ker 27 enthält die Niederfrequen@zverstärkerröhre 69, deren Eingangskreis mit dem Belastungskreis des Detektors 26 verbunden ist. Der von Hand betätigte Dämpfer 28 besteht aus einem normalen Spannungsteiler 70, der sm Ausgangskreis des Verstärkers 69 liegt und durch @dessen Einstellung das Ausgangsverstärkungsniveau des Empfängers verändert werden kann.
  • Der einstellbare Niederf requenzbandfilterverstärker 29 besitzt eine Einrichtung, edleren Aufbau und WIrkunngsweisederjenigen des Verstärkers 23 ähnlich isst, obwohl sie für Niederfrcquenzwi,rkung an Stelle von ZwisrJhenfrequenzwi.rkung eingerichtet ist. Der Verstärker 29 enthält eine Vorwärtskoppdungsröhre 71 und eine Rückkopplungsröhre 72. Die teilweise Dämpfung der Frequenzen wird mittels einer Widerstandareaktanzschaltung erzielt, welche die Übertragung von sehr niedrigen oder sehr hoben Hörfrequenzen begrenzt, und in dieser Hinsicht ist die Anordnung quantitativ ganz verschieden von derjenigen des Verstärkers 23. Im besonderen enthält er Eingangskreis der RÖhre 71 einen. Serienwiderstand 71a und entsprechende Serien- und Parallelkondensatoren 73 und 7q.. Diese Kondensatoren .dämpfen die niedrigen und die hohen Hörfrequenzen. Der Anodenkreis, Adler Röhre 71 enthält eine Primärwicklung 75 eines Niederfrequenztrans-,formators 76 und einen Kurzsehlußkreis, der, aus einer Spule 77 und dem Kondensator 78, in Serie ,besteht, die an die Wicklung 75 angeschlossen sind. Der Kurzschlußkreis wird auf ro kHz abgestimmt. was die übliche Frequenzdifferenz zwischen zwei Trägerwellen auf benachbarten Kanälen ist. Ein Teil Ader Spannung, die an der Wicklung 75 vorhanden ist, wird durch einen Blondensator' 79 mit ,dem Gitter der Röhre 72 gekoppelt. Ein, Widerstand 8 1 liegt im Kathodenkreis der Röhre 72, so daß -an diesem eine Niederfrequenzspannung ent-,stelhro. Diese Spannung wird durch einen Widerstand 82 zum Gitter der Röhre 71; rückgekoppelt, und infolge von Phasenverschiebungen, (die durch ,die Vorwärts- und Rückwärtskopplungen- verursacht werden, wirkt,die Rückkopplung ähnlich wie bei der Einrichtung im Verstärker 23 bei den, mittleren Hörfrequenzen dämpfend, jedoch bei nied'rig-cren und höheren Hörfrequenzen verstärkend-. Die Rückkopplung ist bei. Frequenzen, @die höher sind als die Resonanzfrequenz des Kurzschlußkreises, ebenfalls, dämpfend, und es ist natürlich erwünscht,, ,derartige hohe Frequenzen zu dämpfen. Ein Gitterableitungswidierstand' 83 ist mit ,dem Steuergitter der Röhre 71 verbunden; dieser Widerstand und der Widerstand 8o sind dürcb Niederfrequevzneben schlußkondensatoren 84 zur Erde nebengeschlossen, um Vorspanmungspotentiale zu glätten, die ;am die Steuergitter der Röhren- 71 und72, wie hierin später erklärt, angelegt werden. Diese Röhren sind vorzugsweise gleich und weisen eine :sehwach gekrümmte Versitär'kumgskurve auf. Die Kathoden der beiid!en Röhren 71 und 72 sind anfänglich positiv vorgespannt, uni Gitterstromfluß bei. ,ölen. Zeichenspitzern zu verhindern.
  • Der Niederfrequenzverstärker 29 ist unter den gerade beschriebenen Bedingungen für d'ie Übertragung der maximal erwünschten Bandbreite eingestellt. Die Bandbreite wird durch das An1@g# negativ vorspannender Potentiale an die Gitter beider Röhren verringert, wobei an die Röhre 71 ein, schwächeres Potential als an die Röhre 72 angelegt wird und wobei diese Potentiale so bemessen sind, idhß die Gesamtverstärkung bei Frequenzen. in derMitte,d'es Niederfrequenzbereiches im wesentliichen konstant gehalten wird.
  • Der Verstärker 30 bestfit aus einer normalen Gegentaktanordnung" die die Röhren 85 und 86 mit scharf gekrümmter Verstärkungskurve enthält, deren Steuerelektroden mit der Sekundärwicklung 87 ,des Niederfrequemztransformators 76 verbunden sind. Die Ausgangskreise dler Röhre 86 sind in üb'lic'her Weise durch einen Ausgangstransformator 88 mit dem Lautsprecher gekoppelt.
  • Das mäßig scharf abgestimmteZwi ehemrfrequenzfilter 25 kann von gebräuchlicher Art sein und dient dazu, .den Hauptkanal selektiver zu machen als den Hilfskanal' mit dem Verstärker 32. Weiterhin ist bei einer solchen Anordnung die Zeichenspannung am Detektor 26 durch dien Filter 25 wesentlich herabgesetzt, wenn die Abstimmung am Empfänger etwas verschoben ist, was natürf.ich wünschenswert ist-. Der Dämpfer 28 ist eine -artige von Hamid be-, tätigte Verstärkungsnivemregulierung, wie sie in Empfängern mit automatischer Verstärkungsregelung gewöhnlich verwenndleit wird.
  • Was, nun die Hilfskreise der vorliegendem, Erfindung für denn Zweck der Demodtulation nicht kontinuierlicher Störsignale anbetrifft, die als Frequenzmodlulation am gewünschten Träger erscheinen5 so ist mit dien Ausgangskreise dies Zwische.nfrequenzverstärkers 32 in der angegebenen Reihenfolge ein Zwischenfrequenzbegrenzer 37; ein Breitbandzwischenfrequenzverstärker 38, ein Frequenzdemodulator 39 und ein Allwellengleichrichter 40 verbunden. Der Ausgangskreis 'des Gleichrichters 40 ist durch eine Leitung q.oa mit einer Steuervorspannungsklemnnedes Niederfrequenzverstärkers27 mit scharf begrenzter Bandbreite verbunden. Der Begrenzer 37 ist, auf ein niedriges Nina eingestellt, so daß der Träger und die Modh@latnon auf eine konstante Amptituide herabgedrückt werden, welche wesentlich kleiner ist als die Amplitude, welche der Träger haben würde, wenn der Begrenzer nicht vorhanden wäre. Dadurch erhält man, eine gleichförmige Trägeramplitude für den Frequenzdemodu:-l@ator 39 und! beseitigt im wesentl'ichen die Amplitudenmoduliation, weliche bei. Frequen@zmod'Wations-,detektion unierwünscht ist. Die Anwendung dieses Betgrenzers ist. jedb"-lh nicht -unbedingt notwendig.
  • Beim Betrieb dieses Teiles des Empfängers wird die Ausgangsspannung dies Begrenzers 37 durch den Verstärker 38 erhöht, und die Störungen, die als Frequenzmodulation an dem gewünschten Träger ersc'hei'nen:, werd:n durch den Demodulator 39 detektiert. Am Gleichrichter 40 wird dann eine negative Vorspannung erzeugt, ,sobald der gewünschte Zeichenträger bis zu einem vorher bestimmten, Grad frequenzmoduliiert wird, z. B. wenn der Empfänger um einem wesentlichen Betrag nach einer Seite verstimmt wird, und dieses Vorspannungspotential wird! so an dien Verstärker 27 angelegt, daß es den Empfängerberuhigt (Krachbesei ügurug) und zugleich .die gewünschten und die unerwünschten Zeichen unterdrückt:.
  • Im einzelnen sind, die Kreise, welche die von der störenden Modulation ableitete Regelispannun g erzeugen, wie folgt ausgebildet: Der Zwischenfrequenzverstärker 32 und Gleichrichter 33 sind im wesentlichen, normale Kreisunordnungen. Der Verstärker 32 enthält einen PentadenverstärkeT 89, dessen Steuergitter dlurch einen :geeigneten Kopplungskondensator go und Ableitewiderstand gi, mit dem Begnenzerkreis 24 gekoppelt ist und in dessen Anodenkneisg eine Spule 93 liegt. Der G'Ieicbrichter 33 enthält eine Diode 94, die einen Ein: gangskreisi hati, welcher eins einer Spule 95, gekoppelt mit der Spule 93, und einem Beliastun gskreiis .mit dem Widerstand 96 und dem Nebenschlußkondensator 97 besteht. Der Verstärker 32 ist vermöge seiner Kopplung mit Odem Begrenzer 24 breit selektiv. Eine Gleichspannung wird (durch den-Gleic hmichter 33 am Widerstand 96 entwickelt,, welche entsprechend der Intensität der gewünschten und unerwünschten Zeichenspannungen im Ausgang des Begrenzerkreises variabel ist. Ein Teil der Gleichspannung am Widierstand 96 wird über den. Widerstand gi als eine positive Vorspannung an das Steuergitter des Verstärkers 89 angelegt, um eine umg ekehrte automatischeVerstärkungsregelung zu bewirken, d. b. um seine Verstärkung bei ansteigender Vorspannung zu erhöhen und dadurch eine Verstärkungäregehtng von im wesentlichen gleicher Höhe zu sichern.
  • Durch einte zweite Verbindung zum Widerstand 96 des Gleichrichters 33 und durch eine Leitung 33a, die einen Filterwiderstand 9g und die Rüc<kopplungswicklung 62 ,des Verstärkers: 23 enthält, wird eine positive Vorspannung ebenfalls an das Steuergitter der Rückwäirtskopplbnasröhre 6o dies Verstärkers 23 angelegt, um die dämpfende Rückwärtskopplünig zu erhöhen und daher die Verstärkung und die Zunahme- der Bandbreite dieses Verstärkers bei zunehmender Zeicheneingangsspannung am Gleichrichter 33, wie oben beschrieben zu verringern. Infoilg;1 dieser Einrichtung wind' einK im wesentlichen gleichförmige Trägereingangsspannunig am Begrenzer 24 erhaliten.
  • Was nun die Regeleinrichtung, welche die Stufen 37, 38, 39 und 40 umfaßt, anbetrifft; :so enthält,dex Begrenzer 37 einen, breit abgestimmten Resonanzkreis ioo von hoher Impedanz, der durch einen kleinen Kondensator Brei mit .dem Ausgangskreis das Verstärkers 32 lose gelkoppelt ist. Über den Kreis ioo is,teüne Diade io2 geschaltet, die in ihrem Kathodenkreis eine B:aherie 103 enthält, um eine ,kleine positive Vorspannuag zur Einstellung .des Zeichenniveaus der Begrenzungsstufe zu erzeugen. ,Abhängig von dieser Vorspannung wird die Spannung an dem Kreis roo auf einen Wert begrenzt, welcher beträchtlich kleiner ist als die Trägerspannung, welche sonst an diesem- Kreis: vorhanden sein würde. Der Verstärker 38 enthält eine Pentodenverstärkerröbre 104, deren Eingangskreis über denn Begrenzerkrensi ioo, tito2 - geschaltet ist. Der Frequenzdemodulator 39 besteht aus dem Frequenzsiebkreis; io6 und dien D'iodengleichrichtern 107 und io8.. Der Sielykrefs enthält drei Spulen iog, iio und i i i, von welchen die Spulen iog und i io vor-,zugsweiiise fest gekoppelt sind und .die Spule z r.i mäßig oder lose mit der Spule iog gekoppelt ist. Die Spulen iog und ein, liegen in den entsprechenden Resonanzkreisen i(ie und i13. Im Kreis in 2 befindet s'ic'h noch ein: Nebenschlußwiderstand (i i2a, um,die Selektivität ,des Kreises herabzusetzen. Die Spule (rio ist .an einem Ende durch eine Zwischenanzapfung mit der Spule i ni- verbunden, und ihr entgegengesetztes Ende ist mit den Kathoden, der Dioden 107 und io8 verbunden (durch Belastungskreise, die d!ie Widerstände ri4 undi die Zwi@siehenfrequenznebenschlußkondiensatoren 115 enthalten'; die Verbindungspunkte zwischen, den Kondensatoren i`i'5 und den Widerständen 114 sind! durch,d!en Kondensatorii:i6 mit der Erde verbunden. Jeder der zwei Gleichrichter erhält auf diese Weise die Spannung der Spule (i ro und! die Hälfte oder Spannung der Spulte i i i ; die Spule i.i i ist differentiell in die zwei Gleichrichterkreise eingeschailtet, die die bekannte Art,der Frequenzauswahl. abhängig vom! den Phasenbeziehungen der Primär- und Sekundärspannungen bewirken, um .asymmetrische Frequenzcharakteristikenn herzustellen.
  • Ein im Mittelpunkt ongezapfter Widerstand 117 istüber die Beliasfiungskreiise der zwei Gleichrichter geschaltet, und seine Mittelanzapfung ist geerdet, so -daß gleich große und in Bezug auf Erde entgegengesetzt gerichtete Spannungen an seinen Klemmen entsitehen werd-.n. Obgleich dieses. Mitteil gewöhnlich in Frequenud!etektoren nicht verwendet wird, ist es, hier verwendet worden, um eine Ausgangsspannung zu erhalten, welche in Bezug auf Erde ausgeglichen ist.
  • Der Gleichrichter 4oi enthält zwei Diodeni ig und i2o, :deren Kathoden mit den entgegengesetzten Enden des Wiidlerstandes i 17 (durch je einen Wiiderstand 11,21i verbunden sindi, der für Niederfrequenzen durch die Kondensatoren i22 zur Erde kurzgeschlossen eist. Eine Batterie 125 liegt, wie gezeigt, im Gleichrichterkreiis; um d'ie Wirkung der Dioden i i9 und i2o zu unterdrück.,, bis die gleichgerichtete Leistung einen vorher bestimmten kleinen Schwelilenwert übersteigt. Der gleichgerichtete Ausgang oder Dioden i i9 und i22 erscheint über einen Widerstand 126 in ihrem gemeinsamen Belastungskreis.
  • Wenni der Empfänger richtig abgestimmt, ist und keine Störungen vorhanden sindl, enthält der Ausgang des. Detektors 39 infolge noch vorihandener Amplitudennutzmodulation nur Niederfrequenzkomponenten, welche edlen Gleichrichter 4o nicht erreichen, weil sie seich gegenseitig aufheben. Wenn der Empfänger indessen wesentlich verstimmt ist, werden unierwünschte Zeichen. als Ergebnis der Ungleicmheüt. der vom Empfänger durchgelassenen Seifienbänd!er und der Abweichung in den örtlich erzeugten Oszilllatorflrequenzen entwickelt, und diese Störungen erscheinen zugleich als Amplituden-und Frequen:zmodiuilatiion an dem gewünschten Zeiehenträger. Die Gleichspannung im Ausgang des Detektors 39 wächst däher über die Unterbrec'hervorspannung hinaus, u:ndl e ,ne Glei,ch,spa@ninung wird dumceh den Gleichrichter 40 am Widerstands 126 ent,-wickelt. Diese Spannung wird durch eine Leitung 4oa, die einen, Serienfilterwiderstand 128 enthä;lg an ,dlas Steuergitter der Röhre 69 des Niederfrequenzverstärkers 27 angelegt und dient, dazu, die Leitfähigkeit dieser Röhre auf Null herabzusetzen undt dalhier eden Empfänger stillzulegen, wenn der Empfänger wesentlieh von ,der Ab- stimmung entfernt ist.
  • In der Regeleinrichtung mit eden Stufen' 41, 42 und 43 enthält der Niedierfrequenzimpulsfilter 41 die Primärwicklüng 129 eines Transformators, 130, dessen Mittelanvzapfung meint, Erde verbunden ist, die Nebemschlu,ßwidlerstände ti@3ii, idliie zwischen die Wickltungsenden und Erde geschältet sind, und die Serienkondensatoren 132, die zwischen die Wicklu.ngsenrdlen u ;nd die Klemmen dies Ausgangswi@de.rstandles 117 des Frequenzidlemodülators 39 geschaltet sind. Diese Kombination von Elementen ist bei Frequenzen im oberen Teil, des Hörfrequenzbereiches sehr breit, resonant. Dien Schaltung isst auf Geräusch ,etwas mehr ansprechend als auf Zeichenmodulatiibn, wele'he zuifälitigerweise in diese Hilfskreise hineingegangen seeirr könnte.
  • Der Niederfrequenzverstärker 42 enthält eine Röhre TU, deren Eingangskreis mit der Sekundärwicklung 134 ,dies Transformators 130 gekoppelt ist, und die Primärwicklung 135 eines Niederfrequenztrans.formators 136, die in ihrem Ausgangskreis liegt. Der Gleichrichter 43 besteht aus zwei Dioden 138 und 139, dlie mit, der Seku,ndärwickliing 14o dies Transiformaators 136 verbunden sind und einen, Belastungskreis mit; dien Widerständen i141 und 142 haben. An die Kathodenseite der Dioden t138, 139 ist einte Spiannungslbatterie 143 gelegt, um den Dioden eine angemessene Vo,rspan@nung zu geben. Deos Filter 41 .ist so eingerichtet, daß es auf höhere Niederfrequenzen etwas besser als auf niedrigere Frequenzen ansprichst. Dies ist deshalb angebracht, weil Geräusch, z. B. schnell wiederkehrende Impullse oder srtietdges: Hintergrundgeräusch, seine größte Stärke gewöhnlich in höherem Niederfrequenzbereich hat. Das Filter 41 ist dleshaleb vorzugsweise ein Hoch paßfilter mit, entsprechender negativer Phase (häufig negative Verzögerung genannt). Diese Eigenschaft beschleunigt sein Ansprechen auf scharfe Impulse und macht daher -die Regelung für solche Imp.ulise wirksamer. Unerwünschte Zeichen, die dhrch das Filter 41 ausgewählt undi ,durch den Verstärker 42 verstärkt werden, werdlen in dem Gleichridhter 43 mit vernachlässigbarer Zeitverzögerung gleichgerichtet; um Gleichspannungen an den Wiidierständ@m: 141 und 142 zu erzeugen,. Die Spannung, die an. den beiden Widerismäuden entwickelt wird, wirdl durch die Leitung 44 direkt an die Steuergitter der Verstärkerröhren86 und durch die Leitungen 45 und 46 mit den zugehörigen Widerständen 45a und 46a an das Steuergitter der Vorwärtskopplungsröhre 59 des Veris:.tär'kers, 23 und dlas Steuergitter di°r Rückkopplungsröhre 72 des Niedierfrequenzverstärkers29 angelegt. Das am Widerstand 142 entwickelte Potential wird durch diie Leitung 47 mit dem Widerstand' 47a an ,dass Steuergitter der Vorwärtskopplu ,ngs.röhre 71 des Verstärkers 29 geführt. Auf diese Weise werden die Vorsp.annungen-, die vom Gleichrichter 43 beim Ansprechen auf scharfe Geräuschimpulse entwickelst werden., mit vernachlässigbarer Zeitverzögerung am dien Verstärker 30 angelegt, um .seine Leitfähigkeit annähernd auf Null herabzusetzen und dadurch den Empfänger für die Dauer der Impulse stillzulegen, währende die Vorspannurigen, die durch Ansprechen auf das durchschnittlich empfangene Geräuschentwickelt werden, die Verstärker 23 und 29 regeln; um die Breite des durchgelassenen Frequenzbandes, so weint zu verringern, daß die Auswirkung derartiger Geräusche im wesentlichen verhindert wird.
  • Inder Einrichtung mIt den Stufen. 48, 49 und 50 enthält das Schwebungstonfilter 48 einen Transformator 144, ,dessen Primärwicklung 145 eine Mittetenzapfung hat, die mit Erde verbundlen ist, und: der an den Ausgangswidersitand e117 des Detektors 39 über die Kondensatoren 146 angekoppelt ist. Die Sekundärwicklung 147 des Transformators 144 ist ,in Serie mit einer nicht gekoppelten Induktivität 148 und einem Kondensator i5o gesehaltet, um einen Kreis zu bvlden, der auf Frequenzen von ungefähr io kHz und 'höher am besten anspricht zum Aussieben von Sc'hwebungstönen, die durch Träger in benachbarten Kanälen io kHz Bader mehr auf jeder Seite edles Trägers erzeugt werden. Im besonderen hat (las Schwebungs-6o'nfil'ter 49 eine 'solche Frequenzcharakteristi'k, daß es auf Frequenzen, die wesentlich unterhalb io kHz liegen, fast nicht arrsprichty dann, bei etwa io kHz besonders gut anspricht und auf höheren Frequenzen, z. B. 2o oder 3okHz, ebenfalls resonant ist.
  • Der Verstärker 49 enthält eine normale Verstärkerröhre iSi, deren Einigangskreis über den Schwebungstonfilterkreis geschaltet ist und in -dienen Anodenkreis die Primärwicklung 152 eines Transformia @tars@ 149 Biegt. Der Gleichrichter 5o besteht aus einer normalen Diode i 54, die mit der Sektin@dtärwicklung z55 des Trans:formatorns@i49 verbunden ist und einen Belastungskreis mit den Widerständen 156 und 157 undi dem dazu parallel liegenden Kondensaitor,i58 enthält.
  • Sdhwebungstöne, die sich aus der Interferenz von benachbiarten unerwünschten Zeichenträgern mit dem gewünschten Zeichenträger ergeben und die durch den frequenzdemodül@ierenden Detektor 39 entstehen, werden durch das Filter 48 ausgesiebt, durch den Verstärker 49 verstärkt und durch den Gleichrichter 5o gleichgerichtet, -am :negative Vorspannungen an den Widerständen 156 und i 57 zu entwickeln. Die über diese beiden Widerstände entwickelten Potentiale werden durch die Leitungen 5.i und 45 an das Steuergitter der Vorwärtskopplungsröhre 59 und durch die Leitungen 52 und 46 an adas Steuergitter dler Rückwärtskopplungsröhre 72 im Verstärker 29 angelegt. Das am Widerstand 156 entwickelte Potential wird durch, die Leitungen 45 und 47 an das Steuergitter der Röhre 71 angelegt. Diese Vorspannungen dienen dazu, die Vorspannwngen, die von dem Gleichrichter 43 angelegt werdfen, zu ergänzen und um,die Breite des von den Verstärkrn 23 und 29 hiindurcbgelassenen Frequenzbandes beim Auftreten von Schwebungstönen so weit zu verringern, daß diese Schwebüngen keinen störenden Einfluß mehr haben. Die Dioden 5ia, 52a und 53' liegen in den Vorspannungsleitungen und wirken so; wie es an Hand der Fig. 3 bereits beschrieben wurde.
  • Alle Detektoren, die in dem System verwendet werden, sind vorzugsweise Detektoren mit linearer Charakteristik. In den @mplitud'ende-ktoren wird lineare Gleichrichtung durch Belastung der Dioden mit hohem Widerstand in üblicher Weise erhalten. Der Frequenzdemodu:lator 39 sollte eine im wesentlichen lineare Filtercharakteristik über einen Frequenzbereich von ungefähr 2o kHz haben; dessen Mittelpunkt bei der Zwischenfrequenz liegt. Die Leistung dies Detektors 39 ist .dann der Frequenzmodulation gennähernd proportional, soweit die Modulation nicht io kHz vom Mittelpunkt aufs übersteigt. Die Betriebsspannungen werden den verschiedenen Röhren des Empfängers von geeigneten Spannungsquellien in üblicher Weise zugeführt; in der Zeichnung sind; für .diosen Zweck Batterien gezeigt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zum Empfang modulierter Trägerwellen mit einer Hilfseinrichtung zur Schwächung elektrischer Empfangsstörungen, bei der -die Hilfseinrichtung durch eine aus dem Empfangsfrequenzgemisch gewonnene Regelgröße gesteuert und durch die Hilfseinrichtung entweder die durchgelassene Bandbreite verringert oder die Übertragung für die Dauer der Störung unterbrochen wird, dadurch Bekennzeichnet, daß ein zurGewinnung derRegelgröße vorgesehener, vorwiegend auf die Störungen ansprechender Hilfsdemodulator für -die Demodulation einer anderen Modlulationsart (Frequenzmodiulation bzw. Amplitudenmodulatio.n) eingerichbet -ist als der zur Zeichenübertragung verwendete:n Hauptmoduliation (Amplitarldfenmod'ulation bzw. Frequenzmodiul,atibn).
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Hilfsdemodulator abgeleitete Regelgröße mehrfach und. in verschiedenartiger Weise zur Beeinflussung des H,auptempfangstei-les benutzt wird', 3.
  3. Schaltung nach Anspruch i und 2, 4adiurch gekennzeichnet, daß für die Hilfsidemodulation (Frequenzmodulation) eine Gegentaktscharltung (io7"io8, I i9"i2o) benutzt wirdf, welche durch symmetrisch geschaltete Widerstände (i i7) im neutralen, Mittelpunkt geerdet ist. q..
  4. Schaltung noch Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, @daß in den Ankopplungskanal des Freqnenizhi,lfs.de:modulators ein Ampilitudenbegrenzer eingeschadtet ist, welcher die Amplitudenmodulation des Trägers im wesentlichen unterdrückt.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i bis 4, .dadlurch gekennzeichnet, daß eine durch den Hilfs, demodulator geregelte Selektionseinrichtung (23) im Trägerfrequenztei@l ,dies Empfängers und vorzugs-veise vor der Ankopplungssitelle,des Hilfsd@emod@ulatomtei]is an dem Hauptübertragungskanal angeordnet ist.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, diaß eine geregelte Selektionsfinrichtung (29) im Niederfrequenzteil des Empfängers angeordnet ist.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch i bis 6, diadurch gekennzeichnet, .daß bei auftretender Fehlmodulation die Unterdrückung der Übertragung in einer Verstärkerstwfe bzw. -stufen erfolgt, welche hinter der Ankopplungsstelle :des Hilfsdemodulatorteils an den Hauptübertragungsteil und vorzugsweise im Niederfrequenzteil liegt. B.
  8. Schaltung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Mittel (4z, 42,43) vorgesehen sind.., um eine Regelgröße zu entwickeln, welche auf kurzzeitige Störungen besonders gut anspricht.
  9. 9. Schaltlunge nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, dlaß die Unterdrückung !der Übertragung an mehreren Stellen (27, 30) erfolgt, von .denen die eine (27) in Abhängigkeit von dauernd auftretenden Fchlmodultationen, .die z. B. bei ungenauer Abstimmung aus dem Empfängerteil .ableitet werden können, und die andere (3o) auf kurzzeititge Fehlmod'ulätionen (Luftstörungen) besonders gut anspricht. io. Schaltung nach Anspruch i bis 9"daclurch gekennzeichnet, @daß in dem Ankopplungskanal ,des Hilfsde@modüiliators ein; Schwebungston@ se!lektor (48, 49, 5o) eingeschaltet, ist, welcher auf Schwebungstöne zwischen den Trägerfrequenzen zweier oder mehrerer benachbarter Senfdler, vorzugsweise mixt festlifgendem Frequenza#bstandi (i-o, 20, 30 kHz), die im Fall, ungenügender Selektivität dies Empfängers in den Haup-tübertragungstei,l eindringen, bevorzugt anspricht. i i. Schalitung nach Anspruch @i bis io, dadurch gekennzeichnet, dlaB im denn Empfänger, gegebenenfalls in ein und derselben Stufe, eine in Abhängigkeit von der Amplitude der Empfangsschwingungen auftretende und eine von dem Hillfs,dbrnodulator abgeleitete Regelung wirksam sinid.
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