CH207788A - Mit Wechsel- oder Umrichtern arbeitende Anlage. - Google Patents

Mit Wechsel- oder Umrichtern arbeitende Anlage.

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CH207788A
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CH
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Aktiebolaget Allmae Elektriska
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Asea Ab
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/0061Details of apparatus for conversion using discharge tubes

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  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description


  Mit Wechsel- oder Umrichtern arbeitende     .Anlage.       Im     schweiz.    Patent Nr. 205659 wird ein  Beispiel der     Kommutierung    von Umrichtern  beschrieben, die mit     Gleichstrom-ZwiscUen-          stufe    arbeiten und die ohne eine die Kur  venform bestimmende     Leitermaschine    auf der  sekundären     Wechselstromseite    arbeiten kön  nen. Eine erzwungene     Kommutierung    erfolgt  dabei von einer wechselrichtenden zu einer  'gleichrichtenden Ventilstrecke, wenn bei un  veränderter Stromrichtung die     Spannung    auf  der     Wechselstromseite    ihr Vorzeichen ändern  soll.

   Es hat sich nun gezeigt,     dass    dieses  Beispiel einer erzwungenen     Kommutierung     nur einen Sonderfall einer sehr allgemeinen  Regel für     Kommutierung    bei solchen     Um-          oder    Wechselrichtern darstellt, welche ohne  eine leitende Spannungskurve auf der empfan  genden     Wechselstromseite    sollen arbeiten  können, und welche so     ausgedrückt    werden  kann,     dass    eine erzwungene     Kommutierung     zu einer Ventilstrecke mit gegenüber der ab  gelösten verschiedenem Anschluss auf der    Gleichstromseite<U>immer</U> dann erfolgt,

   wenn  die von der Gleichstrom- zur Wechselstrom  seite     (bezw.    bei     Umrichtung    von der speisen  den zu der empfangenden Netzseite) über  führte     Augenblicksleistung    .durch die     Kom-          mutierung    erniedrigt wird,     gegebenenfalls     auf einen negativen Wert.

   Diese Regel, auf  welcher die vorliegende Erfindung gegrün  det ist, ist derjenigen gerade     entgegengesetzt,     die für die     Ausnützung    einer leitenden     Wech-          selspannungskurve    gilt, nach welcher Regel  nämlich eine erzwungene     Kommutierung     immer dann nötig wird, wenn die dem Wech  selstromnetz zugeführte     Augenblicksleistung     erhöht     bezw.    die dem Gleichstromnetz zuge  führte Leistung durch die     Kommutierung    er  niedrigt werden soll.

   Dies entspricht nämlich  bei     Wechselrichtung    der nacheilenden     und    bei  Gleichrichtung der voreilenden Phasenlage  des Stromes, in welchen beiden Fällen be  kanntlich eine. erzwungene     Kommutierung    er  forderlich ist.      Die gegebene     Kommutierungsregel    gilt  bei mehrphasigen sowohl wie bei einphasigen       Wechselrichtern    und auch bei direkten Um  richtern. Die verschiedenen Anschlüsse der  einander ablösenden Ventilstrecken auf der  Gleichstromseite entsprechen dabei verschie  denen     Umrichtergruppen,    die in verschiede  nen Weisen an das primäre Wechselstrom  netz angeschlossen sind.  



  Inder Patentschrift Nr. 205659 bestehen  die verschiedenen Anschlüsse der einander  ablösenden Ventilstrecken an das Gleich  stromnetz darin, dass ein Teil davon eine  wechselrichtende und ein anderer Teil eine  gleichrichtende Wirkung hat, oder mit  andern Worten, dass die Gleichspannung im  Verhältnis zu den Ventilstrecken von vollem  Plus- zu vollem Minuswert umgekehrt wird.       Allgemein    können auch alle zwischenliegen  den Werte zur Verwendung kommen, das  heisst während gewisser Zeitabschnitte eine  niedrigere Gleichspannung als die maximale  und auch der Wert Null, was bedeutet, dass  eine Ventilgruppe, die zeitweise den Strom  führt, im Kurzschluss arbeitet.

   In dieser  Weise kann auf der     Wechselstromseite        eine     abgestufte Spannungskurve erhalten werden,  welche durch     Glättungsmittel    verhältnis  mässig kleine Kapazität annähernd zur Sinus  form ausgeglichen werden kann. Vorzugs  weise werden die Zeiträume für die verschie  denen Anschlüsse an die Gleichstromseite       bezw.    an die speisende Netzseite so gewählt,  dass eine Spannungskurve ohne dritte oder  eine andere höhere Überwelle erhalten wird.  



  Die einzelnen Ventilstrecken können in       sogenannten        Einweg-    oder     Zweiwegsehaltung     liegen. Im ersten Fall kann jede Ventilstrecke  an eine     Transformatorwicklung    oder es kön  nen eine     Mehrzahl    von Ventilstrecken an eine       Transformatorwicklung    angeschlossen sein.  Bei der     Zweiwegschaltung    können die beiden  Netze gegebenenfalls direkt über die Ventil  strecken verbunden sein.  



  Vier verschiedene     Ausführungsbeispiele     der Erfindung sind in     Fig.    1 bis 4 auf der  beigefügten Zeichnung     schematisch    darge  stellt, während     Fig.    5 ein den     Fig.    1 bis 3         entsprechendes        Strom-    und Spannungsdia  gramm zeigt.  



  In     Fig.    1, die die einfachste     Ausführungs-          form    der Erfindung zeigt, ist 1 das die Lei  stung abgebende Gleichstromnetz und 2 das  die     Leistung    empfangende Wechselstromnetz,  das in diesem Falle ein     Einphasennetz    ist.  Zwischen die beiden Netze ist ein Wechsel  richter eingeschaltet, der zwei an je eine       \Vicklung    auf demselben Transformator 3  angeschlossene Ventilgefässen 4, 5 aufweist.

    Das Ventilgefäss 4 ist mit der Kathode 40  an den negativen Gleichstrompol angeschlos  sen, während seine Anoden 41, 42 an die  Endpunkte einer Wicklung 34 auf dem  Transformator 3 angeschlossen sind, deren  Nullpunkt an den     positiven    Gleichstrompol  angeschlossen ist. Dieses Ventilgefäss ist in  der bei Wechselrichtern normalen Weise aus  geführt und eingeschaltet. Seine Steuerorgane  sind nur schematisch angedeutet.  



  Das andere Ventilgefäss 5 ist mit seinen  Hauptanoden     51.,    52 an die Endpunkte einer       ähnlichen        Wicklung    auf dem Transformator  3 angeschlossen, welche Wicklung der Ein  fachheit halber vorzugsweise dieselbe     Win-          dungszahl    wie die. Wicklung 34 hat. Der  Nullpunkt dieser Wicklung ist an die Ka  thode 50 des Ventilgefässes unmittelbar ange  schlossen, so dass dieses Ventilgefäss im Kurz  schluss mit der Gleichspannung = 0 arbeitet.

    Eines dieser Gefässe kann ausser den jetzt: ge  nannten Hauptanoden eine Anzahl der     Kom-          mutierung    dienender Hilfsanoden enthalten,  welche beispielsweise im wesentlichen nach  der Patentschrift: Nr. 206300 geschaltet sein  und arbeiten können. Die Sekundärwicklung  32 des Transformators 3 ist an das Wechsel  stromnetz 2 über einen Resonanzkreis 8 an  geschlossen, während parallel mit dem Netz  ein Kondensator 9 liegt. Zwischen den Polen  des Gleichstromnetzes liegt ein Kondensator  7 zum Ausgleich der Belastung der Strom  quelle, welche beispielsweise ein Gleichrichter  sein kann.  



  Die soeben beschriebene Anordnung wirkt.  in der folgenden, in     Fig.    5 in ihren Haupt  zügen dargestellten Weise. Während eines      gewissen Teils     t,-t,    der Periode fliesst der  ganze Gleichstrom über die Anode 41,     und     zwischen den Enden der Sekundärwicklung  32 des     Transformators    3 herrscht dann, falls  sie der Einfachheit halber dieselbe     Win-          dungszahl    wie die Hälfte der Wicklung 34  hat und die Spannungsabfälle vernachlässigt  werden, die ganze Gleichspannung E.

   Dieser       Periodenteil   <I>t,- t2</I> entspricht im dargestellten  Beispiel einem "elektrischen Winkel" von  120  , wenn die ganze Periode     to-ts    = 360    gesetzt wird, wodurch die dritte     tberwelle     in der Spannung eliminiert wird. Unter der       Voraussetzung    eines     sinusförmigen    Stromes  und reiner Wirkbelastung des Einphasen  netzes folgt sowohl der Wechselstrom wie  der Gleichstrom während dieser Zeit der  Kurve     To.     



  Während der genannten Zeitperiode       ti-tx    hat die Anode 41 negative Spannung  gegenüber ihrem Wicklungsnullpunkt, und in  Analogie hiermit hat die Anode 51 negative       Spannung    gegenüber ihrem     Wicklungsnull-          punkt,    das heisst gegenüber der Kathode 50.  Sie kann deshalb nicht zünden, und die bei  den übrigen Anoden 42 und 52     werden    durch  ihre Gitter gesperrt gehalten.

   Am Ende der       genannten    Zeitperiode zündet man zuerst  eine Übergangsanode     wahlweise    im Gefäss 4  oder 5 und danach die Hauptanode 51, die  durch die Übergangsanode positiv gegenüber  der Kathode 5 gemacht worden ist, wobei die  Anode 41 inzwischen gesperrt wurde, alles  innerhalb     eines    Zeitraumes, der im Vergleich  mit den in dem Diagramm dargestellten als  kurz betrachtet werden kann und der des  halb nicht eingezeichnet worden ist, um das  Diagramm nicht unnötig zu komplizieren.

    Die eine Hälfte der     Trausformatorwicklung     35 wird     nun    kurzgeschlossen und die Span  nung zwischen den     Klemmen    der Wicklung  32 sinkt bis auf     Null,    wie     Fig.    5 zeigt.

   Der  Strom auf der     Wechselströmseite    wird vor  läufig durch die     Induktanz    im Netz aufrecht  gehalten, und ein Strom geht deshalb in dem       kurzgeschlossenen    Gleichstromkreis zwi  schen der Kathode 50 und dem Nullpunkt  der Wicklung 35; dagegen geht kein Strom    zwischen den Klemmen des     Kondensators    7  und dem Ventilgefäss 4, weshalb die Strom  kurve in     Fig.    5 während der nächstfolgen  den Zeitperiode     gestrichelt    gezeichnet     wurde.     



  Nach     30J -    der     ebengenannten    Zeitperiode  geht der     Wechselstrom    durch Null, und eine       Kommutierung    erfolgt dann von selbst von  der Anode 51 zu der Anode 52, da die Sper  rung der beiden Anoden     vorzugsweise    gleich  zeitig aufgehoben wurde.

   Nach weiteren 30  wird die Anode 42 freigegeben, und eine       Kommutierung    erfolgt dann von selbst zu  dieser Anode, die das Potential des     positiven     Gleichstrompols hat.     Zwischen.    den Klem  men der     Transformatorwicklung    32 wird       dann    die ganze Gleichspannung in entgegen  ges,etzter Richtung gegen vorher herrschen,  und der ganze beschriebene Verlauf wird wäh  ren der     nächsten    Halbperiode     in.    entgegen  gesetzter Richtung wiederholt.

   Die resultie  rende Spannung der Wicklung 32 wird des  halb eine     abgestufte    Wechselspannung, die  den Höchstwert während 2 X 120'     und    den  Wert Null während 2 X<B>60'</B> einer Periode  hat. Sie kann zu einer     sinusförmigen    Span  nung     Eg    durch     Überlagerung    gewisser über  wellen, insbesondere der fünften, mittels des       Resonanzkreises    8 und durch den Konden  sator 9, geglättet     werden.    Auf der Gleich  stromseite fliesst zu dem Wechselrichter der  Strom     I.,    von welchem im grossen und gan  zen der Mittelwert Im von dem Netz 1 ge  liefert wird,

   während der Hauptteil der Pul  sationen dem Kondensator 7 entnommen wird.  



  Bei     induktiv    phasenverschobenem Strom,  entsprechend etwa     tos   <B>99</B> = 0,87, erhält man  die     Stromkurve        I,    in     Fig.    5. Diese Kurve geht  wie die Kurve<B>1,</B> durch Null, während der       Kurzschlussperiode,    und die     Stromkommutie-          rung    erfolgt deshalb auch in diesem Falle  von selbst zwischen den Anoden 51 und 52  in dem     kurzgeschlossenen    Wechselrichter 5.

         Falls    die Phasenverschiebung bei induktiver  Last 30  , entsprechend     cos        (p    = 0,87, über  steigt, so dass der Strom beispielsweise der  Kurve     I,    in     Fig.    5 folgt, und falls man  immer den kurzgeschlossenen Wechselrichter      während 60   in jeder Halbperiode arbeiten  lassen will, soll man mit der in     Fig.    1 ge  zeigten Anordnung einen Gleichrichter nach  der Patentschrift Nr. 204997 oder 205659  kombinieren. Man erhält dann die in     Fig.    2  dargestellte Schaltung.

   Das     Weehselrichter-          gefä.ss    4 und das kurzgeschlossene Ventilge  fäss 5 in dieser Schaltung entsprechen den  selben in     Fig.    1, und ihre Einzelheiten sind  in entsprechender Weise bezeichnet. Das       Gleichrichtergefäss    ist mit 6, seine Kathode  mit 60, die Anoden mit 61 und 62 und die       Tra.nsformatorwicklung    mit 36 bezeichnet.  



  Eine erzwungene     Kommutierung    wird in  diesem     Falle    von der Anode 41 zu 51, wie  in     Fig.    1, und weiter von der Anode 51 zu  der Anode 61, erforderlich, wenn die Kurz  schlussperiode aufhören soll, weil dann auch  die     Transformatorwicklung    36 als kurzge  schlossen betrachtet werden muss und die  Anode 61 deshalb das Potential des Null  punktes, das heisst des Minuspols, hat, wäh  rend die Kathode dasjenige des Pluspols hat.

    Nachdem letztgenannte     Kommutierung    be  endigt ist, hat die Spannung auf dem Wech  selstromnetz ihr Vorzeichen geändert, aber  der Strom 1, geht infolge der     Induktanz    des  Netzes vorläufig in derselben Richtung wie  vorher     (Fig.    5).

   Das Gleichstromnetz, das  heisst in erster Linie der Kondensator 7, wird  nun gezwungen, diesen Strom über die Anode  61 zu empfangen, setzt aber demselben eine  praktisch konstante Spannung entgegen und  erniedrigt deshalb den Strom allmählich bis  auf Null.     ZVenn    der Strom danach in ent  gegengesetzter Richtung zu fliessen anfängt,  das heisst in der von der     Spannung    bestimm  ten Richtung, geht er auf die Anode 42 über,  und diese     Kommutierung    erfolgt von selbst.  weil die Anode 42 das Potential der Kathode  40 bereits besitzt und ihr Potential weiter  erhöht     wird,    sobald der Strom über die Anode  61 erlischt.

   Während der nächsten Halb  periode erfolgt die     Kommutierung    in entge  gengesetzter Richtung, so dass bei der angege  benen Belastungsart zwei erzwungene und  eine spontane     Kommutierung    während jeder  Halbperiode vorkommen.    Die in     Fig.    3 dargestellte Schaltung hat  wie in     Fig.    1 nur eine     Wechselrichtergruppe     und eine kurzgeschlossene Ventilgruppe für  je ein     Einphasennetz    und ist deshalb be  stimmt, nur mit einer Stufe und mit einem       cos        (p    von wenigstens - 0,87 zu arbeiten.

   Sie  unterscheidet sich von Füg. 1 einerseits     darin,     dass die Ventilgruppen in sogenannte Zwei  wegschaltung ohne Transformator direkt ver  bunden sind, anderseits darin, dass zwei ver  schiedene     Einphasennetzevorhanden    sind, wel  che beispielsweise mit gegeneinander 90   pha  senverschobenen Spannungen gespeist werden  können, um einen gewissen Ausgleich der Be  lastung auf dem Gleichstromnetz zu bewir  ken. Diejenigen     Hauptventilstrecken,    die auf  der Kathodenseite direkt miteinander ver  bunden sein können, sind in gemeinsamen  Gefässen zusammengeführt.

   Man erhält auf  diese Weise für jedes     Einphasennetz    zwei       Ventilgrefässe,    nämlich für das     Einphasennetz     10 die Ventilgefässe 11 und 12 und für das       Einphasennetz    20 die Ventilgefässe 21 und 22,  und ausserdem ein für beide     Einphasennetze     gemeinsames Ventilgefäss 15. Im folgenden  wird nur die eine     Einphasengruppe    in Ein  zelheiten beschrieben, weil die andere in  damit vollständig analoger Weise angeordnet.  ist und auch gleichartig arbeitet.  



  In jedem Ventilgefäss 11 und 12 sind zwei       Hauptanoden    111 und 112     bezw.    121 und  122 und eine Übergangsanode 113     bezw.    123  (gegebenenfalls mehrere, um Belastungs  schwankungen Rechnung zu tragen, wie in  der Patentschrift Nr. 206300 beschrieben  wurde). Die Anoden 111 und 122 sind an den  positiven Gleichstrompol, die Anoden 112  und 121 dagegen an die Kathode 120     bezw.     110 des andern     Gefässes    angeschlossen. Die  Übergangsanoden 113 und 123 sind unter  einander verbunden und teils über einen Kon  densator 130, teils über eine     Induktanz    131.

    in Reihe mit einer Ventilstrecke 132 und  gegebenenfalls über eine Gleichstromquelle       133    in Reihe mit einer zweiten Ventilstrecke  134 mit einem geeigneten Punkt, beispiels  weise dem positiven Gleichstrompol verbun  den. Das Ventilgefäss 15 hat zwei Anoden      für jedes     Einphasennetz;    von denen die dem  Netz 10 angehörigen 151 und 152 an je eine  der Kathoden 110 und 120     -angeschlossen     sind. Diese Kathoden bilden gleichzeitig die  beiden Pole des     Einphasennetzes    20. Die Ka  thode 150 des     Ventilgefässes        ist    schliesslich  an den     negativen    Gleichstrompol angeschlos  sen.

   Die     Glättungsmittel    auf der Gleich  strom- und auf der     Wechselstromseite    sind  die gleichen wie in     Fig.    1 und in entspre  chender Weise bezeichnet.  



  Während des in     Fig.    5 dargestellten  Periodenteils     t,-t,    fliesst der Strom vom  Pluspol über die Anode 111, die Kathode 110,  das     Einphasennetz,    die Anode<B>151</B> und die  Kathode 150 zum     Minuspol.    Nach etwa 120    erfolgt     mittels    der Übergangsanode 113 er  zwungene     Kommutierung    zu der Anode 112,  so dass das.     Einphasennetz    über das Ventil  gefäss 11 kurzgeschlossen wird. Gegebenen  falls kann man gleichzeitig alle übrigen  Hauptanoden sperren, so dass das Potential  des     Einphasennetzes        "freischwebend"    wird.

    Die     Stromkommutierung    zur Anode 122 und  die folgende     Spannungskommutierung    zur  Anode 112 erfolgen von selbst, wie in     Fig.    1.  Das andere     Einphasennetz    arbeitet in dersel  ben Weise, nur mit<B>90'</B> Phasenverschiebung  gegen das jetzt     beschriebene.     



  In     Fig.    4 ist eine Schaltung dargestellt, in  welcher eine niedrigere Gleichstromspannung,  die jedoch nicht Null ist, abwechselnd mit  der höchsten Spannung dem Wechselstrom  transformator aufgedrückt wird, so dass man  in dieser Weise eine Zwischenstufe in der  Spannungskurve erhält. Das Gleichstromnetz  mit der höheren Spannung ist mit 1 und das  Gleichstromnetz mit der niedrigeren Span  nung mit 16 bezeichnet. Der Pluspol ist als  beiden Netzen gemeinsam dargestellt und an  den Nullpunkt der     Wechselrichterwicklung     34 des Transformators 3 angeschlossen, und  die Endpunkte dieser Wicklung sind in die  sem Falle an Anoden in zwei getrennten Ven  tilgefässen 17, 18 angeschlossen, eines für jede  Gleichspannung.

   Gegebenenfalls kann man  statt dessen den Minuspol gemeinsam machen,  in welchem Falle getrennte Wechselrichter-    Wicklungen auf dem Transformator     erforder-          lieh    sind, aber ein gemeinsames     Wechselrich-          tergefäss    verwendet werden kann.

   In     dieser     Schaltung wird, sobald eine Phasenverschie  bung zwischen Strom und Spannung eintritt,  wenigstens ein besonderes     Gleichrichtergefäss     19 immer erforderlich, aber so lange die Pha  senverschiebung sich innerhalb gewisser  Grenzen hält, entsprechend der Zeit für die  niedrigere Spannungsstufe, genügt ein solches       Gleichrichtergefäss,        das    an die niedrigere  Gleichspannung angeschlossen ist, wie die  Figur zeigt.

   Als     Glättungsmittel    sind in die  ser Figur nur Kondensatoren 7 auf den bei  den     Gleichstromnetzen    dargestellt, aber übri  gens können die gleichen     Glättungsmittel    wie  in     Fig.    1 bis 3 verwendet werden.

   Die     Kom-          mutierung    muss bei der     beschriebenen        Be-          lastungsart    immer dann erzwungen werden,       wenn    sie von einer höheren auf eine niedri  gere Spannung, das     heisst    vom Gefäss 17 an  das Gefäss 18 geht, oder sobald die Spannung  bei beibehaltener     Stromrichtung    ihr Vorzei  chen wechselt, das heisst vom Gefäss 18 an das  Gefäss 19.

   Dagegen geht die     Kommutierung     spontan vom Gefäss 1.9 an das Gefäss zurück,  wenn der Strom sein Vorzeichen wechselt,  und vom Gefäss 18 an das Gefäss 17, wenn die  Spannung durch Freigabe der betreffenden  Anode in dem letzteren erhöht wird.  



  Die in     Fig.    4 gezeigte Schaltung kann       selbstverständlich    durch das Einführen eines  besonderen kurzgeschlossenen     StromricUter-          gefässes    mit zugehöriger Wicklung, entspre  chend dem Gefäss 5 mit der Wicklung 35 in       Fig.    1 oder 2, ergänzt werden. In diesem  Falle erhält man drei     Spannungsstufen    auf  der     Gleichstromseite,    die über die entspre  chenden Ventilgefässe oder Transformator  wicklungen angeschlossen sind.

   Je nach der       Phasenverschiebung    muss man für eine grö  ssere oder kleinere Anzahl dieser Spannungs  stufen besondere     Gleichrichtergefässe,    ent  sprechend dem Gefäss 19, einführen.  



  Bei der Anwendung der Erfindung für  die Speisung von     mehrphasigen    Netzen  kommt nur eine angemessene Anzahl Ventil  strecken und Wicklungsphasen in dem ge-           gebenenfalls    vorkommenden Ventiltransfor  mator hinzu. Die erzwungene     Kommutierung     bedeutet in- diesem Falle die Überführung des  Stromes an eine Ventilstrecke, die an eine  andere Phase des     @,#Techselstromnetzes    ange  schlossen ist, und an eine andere, niedrigere  oder entgegengesetzte Gleichspannung.  



  Bei direkter Umrichtung werden die be  schriebenen verschiedenen Gleichstromnetze  durch an gleichrichtende Ventilstrecken ange  schlossenen     Ventilwicklungen    mit verschie  dener Spannung ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Wechsel- oder Umrichtern arbeitende Anlage, dadurch gekennzeichnet, dass eine er zwungene Kommutierung zu einer Ventil strecke mit gegenüber der abgelösten ver schiedenem Anschluss auf der speisenden Netzseite :immer dann erfolgt, wenn die der empfangenden Netzseite zugeführte Augen blicksleistung durch die Kommutierung er niedrigt werden soll. UNTERANSPRüCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ventilstrecken grup penweise an Gleichstromnetze mit ver schiedenen Spannungen angeschlossen sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass gewisse Ventilstrecken im Kurzschluss arbeiten. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zeiträume für die Wirksamkeit der verschiedenartig ange schlossenen Ventilstrecken so bestimmt sind, dass eine abgestufte Kurvenform mit zum Teil unterdrückten Oberwellen auf der empfangenden Netzseite erhalten wird. 4. Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass Filterkreise auf der empfangenden Netzseite zum Ausgleich der wichtigsten überbleibenden Oberwel len angeordnet :sind. 5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die an die speisende Netzseite verschiedenartig angeschlosse nen, einander ablösenden Ventilstrecken entweder auf der Kathoden- oder auf der Anodenseite untereinander verbunden sind. 6.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ventilstrecken in Zweiwegschaltung zwischen den Gleich strompolen geschaltet sind.
CH207788D 1937-10-29 1938-10-25 Mit Wechsel- oder Umrichtern arbeitende Anlage. CH207788A (de)

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