CH207964A - Endverschluss eines Heizkörpers aus hochschmelzendem Metall mit keramischem Schutzmantel. - Google Patents

Endverschluss eines Heizkörpers aus hochschmelzendem Metall mit keramischem Schutzmantel.

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CH207964A
CH207964A CH207964DA CH207964A CH 207964 A CH207964 A CH 207964A CH 207964D A CH207964D A CH 207964DA CH 207964 A CH207964 A CH 207964A
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Company N V Molybdenum
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Molybdenum Co Nv
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/02Details
    • H05B3/06Heater elements structurally combined with coupling elements or holders

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  • Resistance Heating (AREA)

Description


      Endverschluss    eines Heizkörpers aus hochschmelzendem Metall  mit keramischem Schutzmantel.    Bei der     Verwendung    von Heizdrähten aus  hochschmelzendem Metall, wie z. B. Wol  fram,     Molybdän,        Tantal    oder einem sonsti  gen Metall, dessen Schmelzpunkt über etwa  2400' C liegt, die mit einem keramischen  Mantel umgeben sind, der Gase, insbesondere  atmosphärischen Sauerstoff, vom oxydations  empfindlichen Metallkern möglichst voll  kommen fernhalten soll, ergab     sich    die be  sondere Aufgabe, Endverschlüsse für die  Heizdrähte derart auszubilden, dass ein Hin  durchdiffundieren von Luft zum Heizdraht  zuverlässig vermieden wird.

   Eine mögliche  Ausbildung solcher Endverschlüsse ist     im     Patent Nr. 203650 beschrieben. Hiernach  wird der Schutzmantel über den Heizdraht  verlängert und in dieses freie Ende des  Schutzmantels ein z. B. aus Kupfer, Nickel  oder     Eisen-Nickel-Kobalt-Legierung    beste  hender Metallstift     hineingeschoben,    der mit  dem Heizdraht leitend verbunden wird.     Auf     den aus dem Schutzmantel hinausragenden    Teil des Metallstiftes wird eine Steckhülse  (Eichel), zweckmässig aus     demselben    Metall,  z. B. Kupfer, aufgezogen. Bei dieser Aus.

         bildung    des     Endverschlusses    bildet der     in     den keramischen Mantel hineinragende Me  tallstift einen gasdichten Verschluss, so dass  Luft zu dem aus hochschmelzendem Metall  bestehenden Heizdraht nicht     vordringen     kann. Die     Abschlusswirkung    ist jedoch nur  vorhanden,     wenn    die     Temperatur    an der Ver  bindungsstelle zwischen     Metallstift    und  Heizleiter so hoch gehalten wird, dass der in  den keramischen Mantel hineinreichende Teil  des Metallstiftes einen plastischen, teigigen  Zustand annimmt und     pfropfenartig    den  keramischen Mantel gasdicht abschliesst.

   Da  der Ausdehnungskoeffizient des Metall  stiftes, z: B. des     Kupfers,    höher ist als der  Ausdehnungskoeffizient der     Keramik,    presst  sich der Kupferstift während der Erhitzung  sehr dicht gegen den     keramischen    Mantel.

    Es erfolgt demnach. der     Gasabschluss        und       
EMI0002.0001     
  
    der <SEP> Stromübergang <SEP> bei <SEP> diesem <SEP> Endverschluss
<tb>  an <SEP> beiden <SEP> Enden <SEP> des <SEP> Heizleiters <SEP> gewisser  massen <SEP> durch <SEP> einen <SEP> glühenden, <SEP> teigigen,
<tb>  plastischen <SEP> Pfropfen, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> aus <SEP> Kupfer.
<tb>  Endverschlüsse <SEP> dieser <SEP> Art, <SEP> die <SEP> als <SEP> Pfropfen  v <SEP> ersehlüsse <SEP> bezeichnet <SEP> -werden <SEP> können, <SEP> haben
<tb>  sich <SEP> zwar <SEP> --ut <SEP> bewährt, <SEP> zeigen <SEP> aber <SEP> bei <SEP> oft  maligem <SEP> Ein- <SEP> und <SEP> Ausschalten <SEP> den <SEP> einen
<tb>  Nachteil.

   <SEP> dass <SEP> ztt-ischen <SEP> Kupfer <SEP> und <SEP> Keramik
<tb>  Luft <SEP> doch <SEP> langsam <SEP> eindiffundiert, <SEP> die <SEP> dann
<tb>  mit <SEP> dem <SEP> Kupfer <SEP> unter <SEP> Oxydbildung <SEP> reagiert.
<tb>  Wenn <SEP> aucb <SEP> der <SEP> Luftsauerstoff <SEP> nicht <SEP> bei  spielsweise <SEP> bis <SEP> zum <SEP> 11Tolybdänleiter <SEP> vor  drin-,t. <SEP> so <SEP> genügt <SEP> doch <SEP> schon <SEP> die <SEP> Oxydation
<tb>  des <SEP> Kupfers <SEP> allein, <SEP> um <SEP> bei <SEP> zunehmender
<tb>  Schichtstärke <SEP> des <SEP> gebildeten. <SEP> Oxydes <SEP> eine
<tb>  Sprengung <SEP> des <SEP> keramischen <SEP> Mantels <SEP> herbei  zuführen.
<tb>  Würde <SEP> man <SEP> anderseits <SEP> das <SEP> Kupfer <SEP> ganz
<tb>  dicht <SEP> in <SEP> den <SEP> keramischen <SEP> Mantel <SEP> einpassen,
<tb>  z. <SEP> B.

   <SEP> durch <SEP> Löten <SEP> starr <SEP> und <SEP> gasdicht <SEP> mit
<tb>  dem <SEP> Rohr <SEP> verbinden, <SEP> würde <SEP> das <SEP> Kupfer <SEP> in  folge <SEP> der <SEP> ungleichmässigen <SEP> 9.nsclehnung <SEP> die
<tb>  Keramik <SEP> früher <SEP> oder <SEP> später <SEP> sprengen. <SEP> Zweck
<tb>  der <SEP> neuartigen <SEP> Ausbildung <SEP> der <SEP> End  verschlüsse <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> es, <SEP> diese
<tb>  Nachteile <SEP> ztt <SEP> beseitigen.
<tb>  Gemäss <SEP> der <SEP> vorliegenden <SEP> Erfindung <SEP> sind
<tb>  Schutzmantel <SEP> und <SEP> Steckhülse <SEP> miteinander <SEP> zii
<tb>  einem <SEP> den <SEP> Metallstift <SEP> gasdicht <SEP> umschliessen  den <SEP> Hohlkörper <SEP> verbunden, <SEP> das <SEP> Ganze <SEP> derart,

  
<tb>  dass <SEP> der <SEP> Heizleiter <SEP> sich <SEP> ungehindert <SEP> aus  dehnen <SEP> kann.
<tb>  Dies <SEP> kann <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise <SEP> geschehen, <SEP> dass
<tb>  ein <SEP> biegsames <SEP> Zwischenglied <SEP> in <SEP> Gestalt <SEP> eines
<tb>  Netallsehlauches <SEP> einerseits <SEP> auf <SEP> den <SEP> Metall  stift, <SEP> anderseits <SEP> auf <SEP> den <SEP> keramischen <SEP> Schutz  mantel <SEP> derart <SEP> gasdicht <SEP> aufgelöst <SEP> oder <SEP> sonst
<tb>  befestigt <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> Lufzutritt <SEP> zuverlässig
<tb>  ohne <SEP> die <SEP> nachteiligen <SEP> Folgen <SEP> der <SEP> früher <SEP> ge  brauchten <SEP> starren <SEP> Verbindung <SEP> verhütet <SEP> -wird.
<tb>  Es <SEP> ist.

   <SEP> auch <SEP> möglich, <SEP> das <SEP> nachgiebige <SEP> und
<tb>  elastische <SEP> Ausgleichsglied <SEP> zwischen <SEP> Heiz  leiter, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> Metallstift <SEP> einerseits <SEP> und
<tb>  Steckhiilse <SEP> anderseits <SEP> in <SEP> das <SEP> Innere <SEP> der
<tb>  Steckhülse <SEP> zu <SEP> verlegen.

   <SEP> Dadurch <SEP> werden <SEP> die
<tb>  Vorteile <SEP> der <SEP> elastischen <SEP> Bauart <SEP> ohne <SEP> deren
<tb>  mögliche <SEP> Nachteile <SEP> erreicht, <SEP> da <SEP> hier <SEP> durch     
EMI0002.0002     
  
    den <SEP> Einbau <SEP>  < les <SEP> nachgiebigen <SEP> und <SEP> elastischen
<tb>  Zwischengliedes <SEP> die <SEP> Festigkeit <SEP> und <SEP> Wider  standsfähigkeit <SEP> der <SEP> Steckhülse <SEP> nicht <SEP> beein  trächtigt <SEP> werden <SEP> kann <SEP> und <SEP> die <SEP> geschlossene,
<tb>  äusserlich <SEP> starre <SEP> Bauart <SEP> nach <SEP> dem <SEP> eingangs
<tb>  genannten <SEP> Patent <SEP> erhalten <SEP> bleibt.
<tb>  Die <SEP> beiliegende <SEP> Zeichnung <SEP> zeigt <SEP> in <SEP> Fig.

   <SEP> 1
<tb>  bis <SEP> 10 <SEP> zehn <SEP> Ausführungsbeispiele <SEP> der <SEP> End  verschlüssc> <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung, <SEP> hiervon
<tb>  die <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> sechs <SEP> Ausführungsbeispiele
<tb>  mit <SEP> aussen <SEP> angeordneter, <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> bis <SEP> 10
<tb>  vier <SEP> Ausführungsbeispiele <SEP> mit <SEP> innen <SEP> an  geordneter <SEP> nachgiebiger <SEP> Verbindung <SEP> ge  wisser <SEP> Teile.
<tb>  Dabei <SEP> bezeichnet <SEP> 1 <SEP> in <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 6
<tb>  den <SEP> z. <SEP> B:

   <SEP> aus'Iolybdän <SEP> hergestellten <SEP> Heiz  leiter, <SEP> 2 <SEP> den <SEP> ihn <SEP> umgebenden <SEP> keramischen
<tb>  Mantel, <SEP> 3 <SEP> den <SEP> in <SEP> die <SEP> freie <SEP> Öffnung <SEP> des <SEP> kera  mschen <SEP> Mantels <SEP> 2 <SEP> eingeschobenen, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> aus
<tb>  Kupfer <SEP> hergestellten <SEP> Metallstift, <SEP> auf <SEP> dessen
<tb>  aus <SEP> dein <SEP> Schutzmantel <SEP> herausragendes <SEP> Ende
<tb>  die <SEP> ebenfalls <SEP> z. <SEP> B. <SEP> aus <SEP> Kupfer <SEP> hergestellte
<tb>  eichelförmige <SEP> Steckhülse <SEP> 4 <SEP> aufgesetzt <SEP> ist. <SEP> 5
<tb>  stellt <SEP> den <SEP> biegsamen. <SEP> Metallschlauch <SEP> dar, <SEP> der
<tb>  z. <SEP> B. <SEP> aus <SEP> Tombak <SEP> hergestellt <SEP> ist. <SEP> 7 <SEP> bezw. <SEP> F,
<tb>  bezeichnen <SEP> die <SEP> Auflage- <SEP> bezw.

   <SEP> Verbindungs  stellen <SEP> zwischen <SEP> keramischem <SEP> Mantel <SEP> und <SEP> Me  tallschlauch <SEP> bezw. <SEP> Schlauch <SEP> und <SEP> Metallstift.
<tb>  In <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> und <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> der <SEP> verjüngte, <SEP> in <SEP> den
<tb>  rohrförmigen <SEP> Heizleiter <SEP> hineinragende <SEP> Fort  satz <SEP> des <SEP> Metallstiftes <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> 11 <SEP> bezeichnet,
<tb>  wobei <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> die <SEP> Silberverlötung <SEP> mit <SEP> 12,
<tb>  in <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> die <SEP> Einbördelung <SEP> zur <SEP> Verbindung
<tb>  von <SEP> Heizleiter <SEP> 1. <SEP> und <SEP> Metallstift <SEP> 3 <SEP> bezw.
<tb>  seinem <SEP> Fortsatz <SEP> <B>11</B> <SEP> gleichfalls <SEP> mit <SEP> 12 <SEP> be  zeichnet <SEP> ist.
<tb>  Die <SEP> Ausführungsform <SEP> gemäss <SEP> Fig.

   <SEP> 1
<tb>  stimmt <SEP> grundsätzlich <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Endverschluss
<tb>  gemäss <SEP> obigem <SEP> Patent <SEP> überein. <SEP> Ferner <SEP> ist <SEP> das
<tb>  Ende <SEP> des <SEP> keramischen <SEP> Schutzmantels <SEP> 2 <SEP> in
<tb>  bekannter <SEP> Weise <SEP> metallisiert; <SEP> z. <SEP> B. <SEP> ver  kupfert <SEP> oder <SEP> versilbert. <SEP> Ein <SEP> biegsamer <SEP> Me  tallschlauch <SEP> 5 <SEP> wird <SEP> nun <SEP> einerseits <SEP> auf <SEP> dem
<tb>  Stift <SEP> 3 <SEP> innerhalb <SEP> der <SEP> Steckliiilse <SEP> 4 <SEP> eingelötet,
<tb>  anderseits <SEP> mit <SEP> dem <SEP> metallisierten <SEP> Ende <SEP> des
<tb>  keramischen <SEP> Schutzmantels <SEP> 2 <SEP> verlötet.

   <SEP> Bei
<tb>  der <SEP> Herstellung <SEP> derartiger <SEP> Stabenden <SEP> wird
<tb>  beispielsweise <SEP> so <SEP> vorgegangen, <SEP> dass <SEP> erst <SEP> der              Molybdänstab    1 in den keramischen Schutz  mantel 2, der schon metallisierte Enden auf  weist, eingeführt wird. Hierauf wird durch  Abdrehen der genau passende, aus Metall  stift 3 und     Steckerhülse    4 zusammengesetzte  Kupferleiter hergestellt, auf dessen Stift das  eine Ende des Metallschlauches bei 6 ein  gelötet wird. Der Metallstift 3     wird    sodann  in das     Stäbende    derart eingeschoben, dass ein  genauer     Passsitz    zwischen Heizleiter 1 und  Metallstift 3 erzielt wird.

   Der Metall  schlauch, der hierbei über das metallisierte  Ende des keramischen Schutzmantels ge  schoben wurde, wird mit dem letzteren bei 7  gasdicht verlötet.  



  Die     Ausführung    gemäss     Fig.    2 weicht von  jener gemäss     Fig.    1 nur darin ab, dass der  Metallschlauch 5     rechtsseitig    auf der -Steck  hülse 4 bei 6 aufgelötet ist. Bei der An  bringung ist es einerlei, ob der Metall  schlauch zuerst mit dem keramischen Schutz  mantel und sodann mit der Steckhülse oder  in umgekehrter Reihenfolge verlötet wird.  



  Die Ausführung gemäss     Fig.    3 stellt eine  Abwandlung der Ausführungsformen gemäss       Fig.    1 und 2 dar, indem die     aufmetallisierte     Schicht am Ende 7 des keramischen Schutz  mantels 2 so. stark vorgesehen wird, dass das  Einschneiden eines- Gewindes, in welchem  der Metallschlauch 5 gasdicht festgehalten  wird, ermöglicht ist. Das in     Fig.    3 dar  gestellte     Ausführungsbeispiel    zeigt bei 6  eine     Verbindung    der Steckhülse 4 mit dem  Metallschlauch 5 durch dessen Verschrau  bung.  



  Die     Ausführungsform    gemäss     Fig.    4 gibt  eine Anleitung, die     Verbindung    von Metall  schlauch und Schutzmantel in der Weise       auszuführen,    dass an Stelle- der keramik  seitigen     Lötung    Ringdichtungen, z. B. aus  Kupferasbest, treten.

   Die dargestellte Aus  führung sieht ein     flanschförmiges.    Ende 8  des     keramischen    Schutzmantels 2 vor, --wel  chem der zur Aufnahme der     Küpferasbest-          dichtungen    10 bestimmte büchsenförmige  Rand 9 des biegsamen Metallschlauches 5       entsprechend.dureh        Aufbördeln-    angepasst ist.    In     Fig.    5 und '6 sind weitere Abwand  lungen der gleichen     Erfindung    bei Verwen  dung eines rohrförmigen Heizleiters dar  gestellt.

   Dabei entspricht     grundsätzlich    die  Ausbildung und     Anbringung    des biegsamen  Metallschlauches der Ausführung     gemäss          Fig.    1, wie     oben    beschrieben, wobei der Me  tallschlauch 5 einerseits innerhalb der Steck  hülse,     z..    B. Kupfereichel 4, auf dem     Stift    3  eingelötet, anderseits mit dem metallisierten  Ende 7 des keramischen Schutzmantels 2  verlötet ist.

   Das     Innenende    des Metallstiftes  3 ist verjüngt     und    wird mit diesem     Fortsatz     11 in das Ende der rohrförmigen Heizseele 1  genau     hereingepasst,    sodann mit dieser ent  weder gemäss     Fig.    5 verlötet, z.

   B. silber  verlötet, oder gemäss     Fig.    6 -durch     Einbörde-          lung    12     starr    und dicht verbunden. Ähnlich       können    auch die Ausführungen gemäss     Fig.    2,  3     und    4 bei     Anwendung    eines     rohrförmigen.          Heizleiters    in     Verbindung    mit den Merk  malen der Ausführung 5 und 6 kombiniert  und abgewandelt werden.  



  Um eine besondere Sicherung gegen die       Oxydation    des Metallstiftes 3 zu schaffen,       empfiehlt    es sieh, den letzteren zusätzlich  noch zu versilbern, vergolden, vernickeln  oder platinieren.  



  In den     Fig.    7 bis 10 der zweiten Gruppe       werden        vier    verschiedene     Ausführungen    des       Endverschlusses.    - -mit --innen     angeordneter     nachgiebiger Verbindung veranschaulicht.  



  In     Fig.    7 bedeutet 3 den an den     Heiz-          leiter    1     angesetzten        Metallstift    .aus Silber,  Kupfer     usw.,    der aus     dem,        keramischen     Schutzmantel 2 herausragt.

   Das Ende der  Keramik ist mit dem Unterteil der Hülse 15  durch -eine     Kittverbindung    16 fest     verbun-          den.    Die auf die Teilhülse 15 aufgeschraubte  oder in sonst geeigneter     Weise    befestigte  eigentliche     Verschlusshülse    14 ist mit dem  Metallstift 3 mittels eines     litzenförmigen     Metalleiters 13 verbunden, wobei dieser im  Boden 17 der     Verschlusshulse    14 beispiels  weise     eingelötet-oder        sonst=    fest und     gäsdielit     befestigt ist.

   Der zwischen dem     litzenförmi-          gen    Leiter - 13     und    der     Steckhülsenwand     14 -vorhandene- Raum     ist-        derart    -     be:pn.essen;         dass der durch die     Längenveränderung    des  Heizleiters verursachten Deformation des       litzenförmigen    Leiters 13 hinreichend Spiel  raum geboten wird.  



  Gemäss     Fig.    8 wird an dem Metallstift 3,  der aus dem     keramischen    Mantel 2 heraus  ragt, ein kegelförmiger, elastischer Metall  napf 18 befestigt, dessen flacher Boden mit  der Stirnwand des Metallstiftes 3 durch  Verlöten, Verschweissen oder auch Vernieten  fest verbunden ist, und dessen Rand an dem       verschraubbaren    und bei 20 verkitteten oder  verlöteten Bodenstück 19 im     Endverschluss     14 festgehalten wird. Die Längenveränderun  gen des     Heizleiters    1     bezw.        Metallstiftes    3  werden hier von dem     elastischen    Metallnapf  18 aufgenommen.  



  Gemäss     Fig.    9 wird das Ausgleichsglied  zwischen Metallstift 3 und     Endverschluss-          hülse    14 von einer Art Wendel 8 gebildet,  die     aus    dem gleichen oder auch anderem Ma  terial wie der Metallstift 3 bestehen, gege  benenfalls auch unmittelbar aus dem Metall  stift 3 herausgearbeitet sein kann. Das Ende  der Wendel 21 mündet in einen massiven  Zapfen 22, der in die Kopfwand 20 der  Hülse 14 verschraubt oder sonst elektrisch  leitend befestigt wird.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    10  wird auf die Anordnung eines besonderen  elastischen Ausgleichsgliedes zwischen Me  tallstift 3 einerseits und Steckhülse 14 an  dererseits verzichtet, indem der Metallstift 3       selbs    als nachgiebig federnder Gleitkontakt  ausgebildet wird.

   Nach der beispielsweise  dargestellten Ausführung wird in das ge  schlitzte Ende des Metallstiftes 3 eine Blatt  feder 23 eingebracht, welche die beiden Hälf  ten     des        Stabendes    elastisch gegen die Innen  wand der Steckhülse 14 drückt und     einen     zuverlässigen     Gleitkontakt    zwischen ihr     und     Metallstift 3     bewirkt,    so dass die allfälligen  Längenveränderungen des Heizstabes 1       bezw.        Metallstiftes    3 ohne     Auslösung    von  mechanischen Spannungen     gleitend    ausgegli  chen werden.  



  Mit Rücksicht auf die Vereinfachung       und    Zuverlässigkeit     des        Zusammenbaues       wird die Steckhülse zwei- oder mehrteilig       ausgeführt.    In den Ausführungsformen nach  den     Fig.    7 bis 10 ist die Ausführung aus  zwei Teilhülsen 14 und 15     bezw.    14 und 20,  dargestellt.  



  Zur vollkommenen Entfernung schäd  licher Gasreste aus dem Raum     zwischen    Me  tallschlauch und Metallstift empfiehlt es  sich, in diesem Raum     Gettersubstanzen,    wie       Barium-Magnesium,        Barium-Calzium    usw.  einzubringen. Das     Gettern    kann während des       Lötens    oder     hiernach    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Endverschluss eines Heizkörpers, dessen Heizleiter aus hochschmelzendem Metall von einem gasdichten keramischen Schutzmantel umgeben ist, wobei der Schutzmantel über den Heizleiter verlängert und in das so ge schaffene freie Ende des Schutzmantels ein Metallstift eingeschoben ist, der einerseits mit dem Heizleiter, anderseits mit einer Steckhülse leitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass Schutzmantel und Steck hülse miteinander zu einem den Metallstift gasdicht umschliessenden Hohlkörper verbun den sind, das Ganze derart, dass der Heiz- leiter sich ungehindert ausdehnen kann.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.. Endverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Austritts stelle des Metallstiftes (3) aus dem kera mischen Schutzmantel (2) von einem nachgiebigen, ,schlauchförmigen Metall glied (5) abgedeckt ist. 2. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das nachgiebige, schlauchförmige Metallglied von einem Tombakschlaucb (5) gebildet ist. 3. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Verbindung zwischen kera mischem Mantel (2) und biegsamem Me tallschlauch (5) einerseits und Metall stift (3) und Metallschlauch (5) ander seits durch Verlöten erfolgt ist.
    4. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Verbindung zwischen kera mischem Mantel (2) und biegsamem Me tallschlauch (5) einerseits und Metall stift (3) und Metallschlauch (5) ander seits durch Verschrauben erfolgt ist. 5. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das freie, in Verbindung mit dem Metallschlauch (5) kommende Ende (7) des keramischen Schutzmantels (2) metallisiert ist.
    6. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schutzmantel (2) in einem zum Einschneiden eines gas dichten Gewindes ausreichenden Masse metallisiert ist. 7. Endverschluss nach .Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ende des keramischen Schutzmantels (2) flan3ch- förmig (8) beschaffen und das zu gehörige Ende des Metallschlauches (5) in Gestalt einer Ringbüchse (9) unter Verwendung von Dichtungsringen (10) auf den Flansch aufgebördelt ist.
    B. Endverschluss nach Patentanspruch, eines Heizkörpers mit einem rohrförmigen Heizleiter, dadurch gekennzeichnet, dass ein verjüngter Fortsatz (11) des Metall stiftes (3) in den rohrförmigen Heiz- leiter eingepasst, mit ihm fest verbunden und abgedichtet ist.
    9. Endverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die nach giebige Verbindung zwischen Metallstift (3) einerseits und Steckhülse (14) an derseits im Innern der Steckhülse an geordnet ist.
    1.0. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass, als Ausgleichsglied zwischen Steckhülse (14) einerseits und Metall stift (3) anderseits ein litzenförmiger Leiter (13) vorgesehen ist, der mit dem Metallstift (3) als dessen unmittelbarer Fortsatz fest und leitend verbunden ist.
    11. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass als Ausgleichsglied zwischen Steckhülse (14) einerseits und Metallstift (3) anderseits ein elastischer Metall napf (18) vorgesehen ist, dessen Rand in der Steckhülse (14) befestigt ist und dessen Boden mit dem Metallstift (3) fest und leitend verbunden ist. 12.
    Endverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als aus gleichendes Verbindungsglied zwischen Steckhülse (14) einerseits und Metall stift (3) anderseits eine Metallwendel (21) vorgesehen ist, die dessen unmittel baren Fortsatz bildet und mit der Stirn wand der äussern Steckhülsenhälfte fest und leitend verbunden ist, wobei die Wendel aus dem gleichen Material wie der Metallstift hergestellt ist.
    13. Endversehluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Metall stift (3) selbst als nachgiebig federnder Gleitkontakt ausgebildet ist. 14. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass in das geschlitzte Ende des Ke- tallstiftes (3) eine Blattfeder (23) ein geschoben ist, welche die beiden Hälften des geschlitzten Stabendes gegen . die Innenwände der Eichel federnd drückt. 15. Endverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9, 13, 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steckhülse mehr teilig ausgeführt ist.
    16. Endverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Me tallschlauch und Metallstift Getter- substanzen eingeführt sind.
CH207964D 1937-07-20 1938-07-18 Endverschluss eines Heizkörpers aus hochschmelzendem Metall mit keramischem Schutzmantel. CH207964A (de)

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