CH207982A - Vorrichtung zur Erzielung von falschem Draht bei Faservorgarn. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzielung von falschem Draht bei Faservorgarn.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/02—Carding machines
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- D01G15/46—Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
- D01G15/52—Web-dividing arrangements
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Description
Vorrichtung zur Erzielung von falschem<B>Dr</B>aht bei Faservor gar n. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor richtung zur Erzielung von falschem Draht beim Spinnen von Textilfasern, insbesondere in solchen Fällen, wo das Faservorgarn einem oder mehreren Ziehvorgängen und dazwi schen einem falschen Draht unterworfen wird. Die zu diesem Zwecke verwendeten Maschinen weisen für jedes Vorgarn zwei aufeinanderfolgende Ziehmechanismen auf, zwischen welchen ein Falschdrahtrohr ein gesetzt ist.
Sämtliche den verschiedenen Vorgarnen entsprechenden Falschdrahtrohre sind auf einer Schiene oder einem Rahmen montiert, welcher sich über die ganze Länge der Maschine erstreckt und hin- und her bewegt wird, um der quergerichteten Hin- und Herbewegung der Vorgarne zu folgen.
Bei diesen Maschinen werden die Falsch drahtrohre gewöhnlich mittels Zahnrädern angetrieben und bei einer bekannten Ein richtung dieser Art ist jedes Falschdrahtrohr mit einem Schraubenrad verbunden, und eine über die ganze Länge der Maschine reichende Welle trägt eine Reihe Schraubenräder, wel che in die Schraubenräder der verschiedenen Falschdrahtrohre eingreifen, welch letztere am unteren Teil des Rahmens angeordnet sind.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung im Sinne einer Vereinfachung und wirtschaftlicheren Gestaltung der Kon struktion dieses Mechanismus. Dies wird bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass auf jedes Falschdrahtrohr ein Kettenrad aufgesetzt ist und sämtliche Kettenräder durch eine ge meinsame endlose Kette angetrieben werden, welche ihrerseits mittels eines entsprechen den Kettenrades angetrieben wird. Auf diese Weise wird die Antriebsbewegung der end losen Kette auf alle Kettenräder der Falsch drahtrohre übertragen.
Zweckmässigerweise ist das Ganze in einem Rahmen montiert, welcher in Form einer geraden Schiene ausgeführt und so an- geordnet sein kann, dass er hin- und her- bewegt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist in derZeichnung dargestellt. welche nur den zum Verständnis der Erfin dung erforderlichen Teil der 3laschine zeigt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der Vor richtung Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab Pul Teilstück der Fi-% 1. im. Schnitt nach Linie 11-1I in Fig. 3; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach Linie III-III in Fig. ? und Fig. 4 zeigt eine Variante im Längs schnitt.
Die in Fig. 1 bis 3 damgestellte Vorrich- tung weist einen Rahmen 1. a.uf, welcher als Gussstück oder als genieteter Schmiedeisen- körper hergestellt sein kann und in 1iestinini- ten Abständen Lager ? besitzt. in welchen sich die Kettenräder 3 frei drehen.
Jedes dieser Kettenräder 3 dient, wie in Fig. 3 strichpunktiert dargestellt, zur Auftiahinc eines Falsehdrahtrohres 4 von passender Type, welches so angeordnet ist, dass es leicht in das Kettenrad eingesetzt und aus demsel ben herausgezogen werden kann, wobei es durch das Kettenrad in Drehung versetzt wird.
Alle Kettenräder 3 werden durch eine endlose Kette 5 angetrieben, welche ihrer seits mittels eines grösseren Kettenrades l> angetrieben wird, das am einen Ende des Rahmens 1 angeordnet und auf der Welle 7 befestigt ist, welche bis an die Aussenseite des Rahmens reicht und durch geeignete Mit tel in Drehung versetzt wird.
Am andern Ende des Rahmens 1 ist ein anderes, dem Kettenrad 6 ähnliches Ketten rad 8 zur Führung der Kette 5 angeordnet. Dieses Rad 8 kann sich jedoch in den La gern 9 frei drehen und die Stellung dieser Lager kann mittels einer Stellschraube 10 reguliert werden, um Schwankungen in der Länge der Kette auszugleichen.
Die gesamte Vorrichtung ist mittels eines am Rahmen 1 befestigten Deckels 11 ab gedeckt, der so ausgebildet ist, dass er die Kettenräder 3 iuid die Kette 5 in ihrer Lage festhält.
Dein Rahmen 1 kann eine Hin- und Her bewegung erteilt werden, so dass derselbe den Hin- und Herbeweginigen der Vorgarne in be kannter Weise folgen kann. In diesem Falle muss das Kettenrad 6 so angetrieben werden, dass seine Bewegung trotz der Hin- und Herbewegung des Rahmens nicht unter brochen wird. Dies kann in verschiedener Weise geschehen.
Ein Beispiel einer An triebsvorrichtung hierfür ist in Fit--. 1 dar gestellt, bei welcher auf der Welle 7 des Kettenrades 6 ein Sclnieckenrad 11' montiert ist, welches in eine Schnecke 13 eingreift, die mittels eines geeigneten Zahnvorgeleges 13 gedreht wird. Die Schnecke 1? ist so lange bemessen, dass sich das Schneckenrad 11' ini Längssinn über die Schnecke 13 be wegen kann. ohne ausser Eingriff mit der selben zu kommen.
Durch diese Verschie bung wird eine Anzahl kleiner Schwankun gen in der Umdrehungsgeschwindigkeit des Schneckenrades 11' und infolgedessen auch der Kettenräder 3 der Falschdrahtrohre her vorgerufen, welche jedoch praktisch ohne Bedeutung sind. da sie sehr klein sind.
Die in Fig. 4 dargestellte Variante der Vorrichtung bezweckt eine Erleichterung der Hin- und Herbewegung des Rahmens 1 mit den Kettenrädern 3 und den Falsehdraht- rohren. In diesem Falle trägt der Rahmen 1 nur die Kettenräder 3 und die Falschdraht- rohre, während zum Antrieb der Kette 5 ein Kettenrad 16 dient, -elches getrennt vom Rahmen 1 nahe dem einen Ende desselben angeordnet ist und durch geeignete Mittel in Umdrehung versetzt wird.
Am andern Ende des Rahmens 1 und ebenfalls getrennt von diesem, befindet sich ein passender 1lecha- nismus um die Kette 5 zu spannen. Dieser Mechanismus weist zwei Führungsräder 14 und ein Zahnrad 15 auf, an welch letzterem ein Gewicht aufgehängt ist. Bei dieser An ordnung unterliegt nur der Rahmen 1 mit den Rädern 3 der Hin- und Herbewegung, während die ganze Kette und ebenso deren Antriebs- und Spannräder an dieser Hin- und Herbewegung nicht teilnehmen.
Im Rahmen 1 ist eine Reihe Rollen 17 vorgesehen, welche den untern Strang der Kette 5 stützen, um die Reibung der Kette im Rahmen 1 zu verringern. Diese Führungs rollen könnten natürlich auch bei der in Fig. 1 dargestellten Konstruktion verwendet werden.
Die beschriebene Vorrichtung ist von äusserst einfacher Konstruktion, verringert die Möglichkeit von Betriebsstörungen in be trächtlicher. Weise, und ihr Gestehungspreis ist ein sehr niedriger im Vergleich zu jenen Vorrichtungen, bei welchen die Falschdraht rohre mittels Zahnrädern angetrieben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzielung von falschem Draht bei Faservorgarn, dadurch gekenn zeichnet, dass auf jedes Falschdrahtrohr ein Kettenrad aufgesetzt ist und sämtliche Kettenräder durch eine gemeinsame endlose Kette angetrieben werden, die ihrerseits mittels eines Kettenrades angetrieben wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sämtliche auf die Falschdrahtrohre aufgesetzten Ketten- räder in einem Rahmen eingesetzt sind, welcher sich über die ganze Länge der Maschine erstreckt. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Rahmen hin- und herbeweg- lieh angeordnet ist, um der Hin- und Herbewegung der Vorgarne zu folgen.B. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass am einen Ende des die Falschdrahtrohre tragenden Rahmens ein Zahnrad angeordnet ist, welches von ausserhalb des Rahmens angetrieben wird und seinerseits die Kette antreibt, wäh rend am andern Ende ein gleiches loses Rad angeordnet ist, welches zwecks Aus gleich von Schwankungen der Ketten länge verschiebbar ist. 4.Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ausserhalb des Rahmens nahe einem seiner Enden ein Zahnrad für den Antrieb der Kette ortsfest angeordnet ist, und nahe dem andern Ende des Rah mens Mittel zur Führung und zum Span nen der Kette vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH207982A true CH207982A (de) | 1939-12-31 |
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|---|---|---|---|
| CH207982D CH207982A (de) | 1935-10-07 | 1936-09-08 | Vorrichtung zur Erzielung von falschem Draht bei Faservorgarn. |
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1936
- 1936-09-08 CH CH207982D patent/CH207982A/de unknown
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