Spritzschutzvorrichtung an Werkzeugmaschinen. Bei Werkzeugmaschinen wird die zur Küh lung von Werkzeugen und Werkstücken ver wendete Flüssigkeit durch schnell umlaufende Werkzeuge oder Werkstücke zu einem erheb lichen Teil nach allen Seiten verspritzt. Um die Beschmutzung des Arbeiters, der Maschine selbst und der Umgebung zu verhindern, ver wendet man Schutzvorrichtungen, die in der Regel aus einer Haube oder dergleichen be stehen. Diese bekannten Schutzvorrichtungen haben den Nachteil, dass sie den Zugang zum gekühlten Teil versperren. Muss am gekühlten Teil irgend eine Einstellung vorgenommen werden, dann ist in jedem Fall vorher die Schutzvorrichtung zu entfernen.
Die Erfindung betrifft eine Spritzschutz- vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbe sondere Fräsmaschinen, bei denen das um laufende Werkzeug oder Werkstück durch eine Flüssigkeit gekühlt wird. Die angeführ ten Mängel sind erfindungsgemäss dadurch behoben worden, dass Mittel vorgesehen sind, um den gekühlten Teil mindestens teilweise einhüllende Schutzflüssigkeitasstrahlen, welche diesen Teil nicht berühren, zu erzeugen. Durch die Schutzflüssigkeitsstrahlen werden die ab geschleuderten Tropfen aufgefangen, so dass ausserhalb der Schutzstrahlen kein Spritzen mehr eintreten kann. Die erfindungsgemässe Spritzschutzvorrichtung hat den weitem Vor teil, dass sie den Zugang zum Werkzeug nicht behindert.
Wenn die Schutzstrahlen, die die Form von Wänden aufweisen können, durch eine durchsichtige Flüssigkeit gebildet sind, dann wird auch die Sicht auf die Arbeits stelle nicht behindert.
Es kann eine gemeinsame Brause für die Schutzflüssigkeitsstrahlen und für den auf die Arbeitsstelle gerichteten Kühlflüssigkeitsstrahl vorgesehen sein. Die Austrittsöffnungen der Schutzflüssigkeitsstrahlen können dabei an der Brause verstellbar sein.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen stand in einer beispielsweisen Ausführungs form dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Spritzschutzvorrichtung in Tätigkeit, wobei die Flüssigkeitsdüse in einem Längsschnitt gezeichnet ist; Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Vorrichtung dar.
Von einer Werkzeugmaschine ist ledig lich ein umlaufendes Werkzeug 1 dargestellt. Oberhalb des Werkzeuges befindet sich eine an die Kühlleitung angeschlossene Brause 2, die im gezeichneten Beispiel eine mittlere 3 und zwei seitliche Austrittsöffnungen 4 für die Kühlflüssigkeit besitzt.
Wie aus Fig. 1 deutlich ersichtlich, ist die Anordnung so getroffen, dass ein mittlerer Flüssigkeitsstrahl 5 auf das Werkzeug 1 trifft, das mit demselben in an sich bekannter Weise gekühlt wird. Die beiden seitlichen, aus den Öffnungen 4 austretenden Schutzflüssigkeits strahlen 6 bilden Schutzwände, die im ge zeichneten Beispiel in einem Abstand am Werkzeug 1 vorbeifliessen. Die in tangen tialer Richtung vom Werkzeug 1 abgeschleu derten Tropfen 7 treffen auf die Schutz strahlen 6, werden von ihnen aufgenommen und mit nach unten abgeführt. Bei genügen der Dicke der Schutzstrahlen 6 ist ein Durch schlagen dieser Schutzstrahlen unmöglich.
Die Breite der Schutzstrahlen richtet sich nach dem verwendeten Werkzeug. Zweckmässig weisen die Schutzstrahlen 6 eine grössere Breite als der oder die Kühlstrahlen 5 auf.
Es liegt durchaus im Rahmen der Er findung, noch weitere Schutzstrahlen anzu ordnen, wenn es erforderlich ist, das Werk zeug nicht nur auf zwei Seiten, wie in der Zeichnung dargestellt, sondern auf drei oder vier Seiten zu umhüllen. Der Schutzstrahl könnte im Querschnitt auch eine halbkreis- artige oder eine vollkommen geschlossene Ringgestalt aufweisen.
Werden an der in Betracht kommenden Stelle einer Werkzeugmaschine im Durch messer verschieden grosse umlaufende Werk zeuge verwendet, dann kann die Brause 2 auch mehrteilig ausgebildet sein, derart, dass die Austrittsöffnungen 4 verstellbar sind. Auf diese Weise kann die Grösse des freien Rau- rnes zwischen den beiden Schutzstrahlen leicht eingestellt werden.
Splash protection device on machine tools. In machine tools, the liquid used to cool tools and workpieces is sprayed to a considerable extent on all sides by rapidly rotating tools or workpieces. In order to prevent the worker, the machine itself and the environment from being soiled, protective devices are used that usually consist of a hood or the like. These known protective devices have the disadvantage that they block access to the cooled part. If any setting has to be made on the cooled part, the protective device must always be removed beforehand.
The invention relates to a spray protection device on machine tools, in particular special milling machines in which the tool or workpiece running around is cooled by a liquid. The stated deficiencies have been remedied according to the invention in that means are provided to generate protective liquid jets which at least partially envelop the cooled part and do not touch this part. The drops thrown off are caught by the protective liquid jets, so that no more splashing can occur outside the protective liquid jets. The spray protection device according to the invention has the major advantage that it does not impede access to the tool.
If the protective rays, which can have the shape of walls, are formed by a transparent liquid, then the view of the work is not obstructed.
A common shower head can be provided for the protective liquid jets and for the cooling liquid jet directed at the work site. The outlet openings of the protective liquid jets can be adjustable on the shower head.
In the drawing, the subject of the invention is shown in an exemplary embodiment.
Fig. 1 shows the spray protection device in action, the liquid nozzle being drawn in a longitudinal section; Fig. 2 shows a cross section through the device.
A rotating tool 1 of a machine tool is shown only Lich. Above the tool is a shower 2 connected to the cooling line, which in the example shown has a middle 3 and two lateral outlet openings 4 for the cooling liquid.
As can be clearly seen from FIG. 1, the arrangement is made such that a central liquid jet 5 strikes the tool 1, which is cooled with the same in a manner known per se. The two lateral protective liquid exiting from the openings 4 jets 6 form protective walls which, in the example shown, flow past the tool 1 at a distance. The drops 7 thrown off in tangential direction from the tool 1 hit the protective rays 6, are absorbed by them and carried away with them downwards. If the thickness of the protective rays 6 is sufficient, it is impossible to strike through these protective rays.
The width of the protective rays depends on the tool used. The protective jets 6 expediently have a greater width than the cooling jet or jets 5.
It is well within the scope of the invention to arrange even more protective rays if it is necessary to encase the work tool not only on two sides, as shown in the drawing, but on three or four sides. The protective beam could also have a semicircular or a completely closed ring shape in cross section.
If circumferential tools with different diameters are used at the point in question on a machine tool, then the shower 2 can also be constructed in several parts, such that the outlet openings 4 are adjustable. In this way, the size of the free space between the two protective beams can be easily adjusted.