CH208120A - Einrichtung an Schienenfahrzeugen zum Aufbringen von Schmiermitteln mit Hilfe von Druckluft zur Verminderung der Reibung zwischen den Spurkränzen der Räder und den Schienenköpfen. - Google Patents

Einrichtung an Schienenfahrzeugen zum Aufbringen von Schmiermitteln mit Hilfe von Druckluft zur Verminderung der Reibung zwischen den Spurkränzen der Räder und den Schienenköpfen.

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CH208120A
CH208120A CH208120DA CH208120A CH 208120 A CH208120 A CH 208120A CH 208120D A CH208120D A CH 208120DA CH 208120 A CH208120 A CH 208120A
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CH
Switzerland
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compressed air
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A-G Scintilla
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Scintilla Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges
    • B61K3/02Apparatus therefor combined with vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description


  Einrichtung an Schienenfahrzeugen zum Aufbringen von Schmiermitteln mit Hilfe  von Druckluft zur Verminderung der Reibung zwischen den  Spurkränzen der Räder und den Schienenköpfen.    Die Erfindung betrifft eine     Einrichtung     an Schienenfahrzeugen zum Aufbringen von  Schmiermitteln mit Hilfe von Druckluft zur       Verminderung    der Reibung     zwischen    Rad  spurkränzen und Schienenköpfen, mit nur  zeitweise arbeitenden Vorrichtungen zum  Aufbringen des Schmiermittels auf die zu       schmierenden    Flächen.  



  Bei solchen Einrichtungen wird das  Schmiermittel in der Regel durch eine von  einem Rad oder einer Achse des Fahrzeuges  aus angetriebene Pumpe .gefördert. Wenn das  Fahrzeug     .stehen    bleibt, so hört     also    auch die  Förderung des Schmiermittels auf. Es gibt  aber auch Einrichtungen dieser Art, bei wel  chen das Schmiermittel auch während der  Fahrt nur zeitweise, z. B. nur in den Kurven,  gefördert wird. Die zum Aufbringen des  Schmiermittels dienende Druckluft wird bei  Fahrzeugen mit Druckluftbremse meist dem  Bremsluftbehälter entnommen.

   Zur Vermei  dung von Druckluftverlusten muss dann die    Druckluftzufuhr zu den Vorrichtungen, wel  che das Schmiermittel auf die zu schmieren  den Flächen aufbringen, für     .so    lange unter  brochen werden, als keine Schmiermittelför  derung stattfindet.  



  Zu diesem Zweck ist bei einer bekannten  Einrichtung in der Druckluftleitung eine       Schleuse    angeordnet, wobei von zwei vom  Antrieb der Schmiermittelpumpe aus abwech  selnd geöffneten Ventilen, während diese  Pumpe läuft, das eine Druckluft aus dem  Luftbehälter in die Schleuse einlässt und das  andere Druckluft aus der Schleuse nach den  Vorrichtungen zum Aufbringen des Schmier  mittels     auslässt.    Bei stillstehender Pumpe ist  stets eines dieser Ventile geschlossen, so dass  dann keine Druckluft verloren gehen kann.  



  Gemäss der vorliegenden     Erfindung    ist in  der Leitung für die Zufuhr der     Druckluft     zu den     Vorrichtungen    zum     Aufbringen    des  Schmiermittels auf die zu schmierenden     Flä-          chen        ein        Absperrventil    angeordnet,     welches         vom Druck     des        geförderten        Schmiermittels     geöffnet wird.  



  Das     Absperrventil    kann so ausgebildet  sein, dass es auch eine Leitung für die Zu  fuhr des unter Druck gesetzten Schmier  mittels zu den Vorrichtungen zu dessen Auf  bringen auf die. zu schmierenden Flächen be  herrscht. Zweckmässig sperrt dann das Ab  sperrventil beim Schliessen zuerst die Lei  tung für die Zufuhr des Schmiermittels min  destens zum grössten Teil und erst dann die  Leitung für die Zufuhr der Druckluft zu den  Vorrichtungen zum Aufbringen des Schmier  mittels. Das hat den Vorteil, dass, sofern in  diesen Leitungen keine andern Absperrvor  richtungen geschlossen sind, die Düsen und  andern Kanäle der genannten Vorrichtungen,  durch die beim Aufbringen des Schmiermit  tels sowohl dieses als auch die Druckluft  strömt, durch die zum Schluss allein durch  strömende Druckluft vom Schmiermittel ge  reinigt werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt. durch  die Schmiermittelpumpe nach der Linie I-I  der Fig. 2;  Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt durch die  Pumpe. nach der Linie II-II der Fig. 1;  Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie  III-III der Fig. 2;  Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten der  Schmiermittelpumpe;  Fig. 6, 7 und 8 zeigen das Steuer- und  Absperrventil für die Zuleitung von 01 und  Druckluft zu den Schmierstellen, wobei  Fig. 6 ein Schnitt. nach der Linie VI-VI  der Fig. 7 ist;  Fig. 7 zeigt das Steuer- und Absperrventil  in Ansieht von oben, während Fig. 8 eine  Seitenansicht des Ventils darstellt;  Fig. 9 zeigt die Spritzvorrichtung zum  Aufbringen des Schmiermittels im Schnitt;  Fig. 1.0 zeigt schematisch die Anordnung  der einzelnen Teile und veranschaulicht die  Arbeitsweise der Einrichtung;  Fig. 11 zeigt den Kolben des Absperr  ventils nach Fig. 6 bis B.

      Die Einrichtung weist eine Pumpe P auf  (Fig. 10), mittels welcher 01 durch die  Druckleitung 1 nach dem Absperrventil V  gepresst wird. Dieses ist mit einer Leitung 3  an ein Steuerventil     S    angeschlossen, von wel  chem Ölleitungen 4, 5 zu den Spritzvorrich  tungen 0 bei den Spurkränzen K des Schie  nenfahrzeuges führen. Eine weitere Ölleitung  6 führt vom Steuerventil     S    zur Saugseite der  Pumpe P zurück. Eine Leitung 2 eines  Druckluftbehälters D führt zum Absperr  ventil V; von diesem geht eine weitere Druck  luftleitung 7 nach dem Steuerventil S, an  welches Luftleitungen 8, 9 angeschlossen sind,  die zu den Spritzvorrichtungen 0 in der Nähe  der     Spurkränze    K führen.  



  Das Steuerventil S ist mittels eines Hebel  gestänges G mit dem Drehgestell des Fahr  zeuges oder einer     verschiebbaren    Achse ver  bunden, derart, dass<B>-</B>das Steuerventil     S    ver  stellt wird, wenn das Fahrzeug in eine  Kurve fährt, und wieder in die Ausgangslage  zurückkehrt, wenn das Fahrzeug die Kurve  verlässt.  



  Die Pumpe weist ein Reservoir 10 für das  Schmieröl auf. Auf dem Reservoir 10 ist  eine Platte 11     befestigt.    Auf letzterer ist  eine Welle 13 drehbar gelagert. Der Antrieb  kann direkt oder mittels Zahnrad, Ketten  rad usw. stattfinden, das auf dem einen oder  andern Ende der Welle 13 angebracht wer  den kann. Vorzugsweise erfolgt der Antrieb  vom     Geschwindigkeitsmesserantrieb    des Fahr  zeuges aus.  



  Auf der Welle 13 sitzt ein     breites    Zahn  rad 14. Mit letzterem steht ein Zahnrad     1,5     in Eingriff. Dieses sitzt lose auf einer Welle  16, die drehbar und     achsial    verschiebbar in  Zylinderbüchsen 17, 18 gelagert ist, welche  in Bohrungen 20 der     Platte    11     eingesetzt     sind. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel  dient das eine Ende 28 zur Führung der  Welle 16, während das andere Ende 29 als  Kolben arbeitet. Zur     achsialen    Verstellung  der Welle 16 ist eine in sich geschlossene,  schräg zur Welle 16 verlaufende Steuernut  21 in der Nabe 22 des Rads 15 vorgesehen.  In die Steuernut 21 ragt ein feststellbarer  2      Zapfen 25 von rechteckigem Querschnitt.

    Letzterer kann mit Hilfe einer Skala 26 in  der Wandung des Pumpengehäuses einge  stellt werden. Die Welle 16 wird infolge  der schrägen Nut 21 beim Drehen nach rechts  und links zwischen einer äussersten linken  und einer äussersten rechten Stellung verscho  ben. Je nach der Stellung des Zapfens 25       ändern    sich diese Stellungen. Wird zum Bei  spiel in Fig. 2 der Zapfen 25 soweit gedreht,  dass seine Diagonale parallel zur Achse der  Welle 1.6 steht, während .sie in Fig. 2 unter  einem Winkel zur Achse der Welle 16 steht,  so wird bei dieser Drehung des Zapfens 25,  da er über Eck zu stehen kommt, die Nabe  22 nach rechts verschoben. Wir denken uns  bei dieser Operation die Welle 16 nicht  drehend.

   Verschieben wir nun die Nabe 22  bei dieser Stellung nach rechts,     bis    die linke  Nutenwand gegen die Ecke des Zapfens 25  stösst, so     ist    die Verschiebung der Nabe 22  kleiner, als wenn der Zapfen 25 die Stellung  nach Fig. 2 einnimmt. Diese Änderung in  der Verschiebung der Nabe 22 durch den  verschiedenartig eingestellten Zapfen 25  ändert mit dem Hub des von dem Wellen  ende 29 gebildeten     Kolbens    auch die     Förder-          verhältnisseder    Pumpe.  



  Der Kolben 29 besitzt auf einem Teil  seines Mantels eine Aussparung 30 (Fig. 4),  von welcher eine Bohrung 23     zurr.        Stirn-          ende    des Kolbens führt. Die     Aussparung     30 wird beim     Drehen    des     Kolbens    29 nach  einander über -die     Ansaugöffnung    31 und  über     die    Ausstossöffnung 32 eingestellt.  Die Pumpe P besitzt also kein Ventil.

    Während des> Drehens und des gleich  zeitigen achsialen Verschiebens der Welle 16  steht die     Aussparung    30 mit der Ansaug  öffnung 31 in Verbindung, wenn sich die  Welle 16 nach rechts, der Kolben 29 also aus  wärts bewegt, und mit der Ausstossöffnung  32, wenn sich die Welle 16 nach links, der  Kolben 29 einwärts bewegt. Infolgedessen  wird bei der Auswärtsbewegung des Kolbens  29 Öl aus dem Behälter 10 angesaugt und  bei der Einwartsbewegung durch die Leitung  1 nach dem Ventil     V    gepresst. Damit dieses    Zusammenwirken von Dreh- und ächsialer  Bewegung für jeden Drehungssinn der Welle  13 erfolgt, ist zwischen dem Nockenkörper  22 und der Welle 16 eine Klauenkupplung  33     (Fig.    5) eingebaut.

   Diese ermöglicht ein  Verdrehen des Rades 15 auf der Welle 16,  beim Wechseln des Drehsinnes der Welle 13  um zirka 180  . Soll die Pumpe nur bei  einer Drehrichtung 'der Welle 13 arbeiten, so  wird das Rad 15 mittels Stellschraube 24     in     der entsprechenden Stellung mit der Welle  16 fest verbunden.  



  Das     Absperrventil        V    und das Steuerventil       rS    sind in einem Gehäuse 40 vereinigt, wel  ches mittels Flansch an einem passenden  Teil des Fahrgestelles befestigt ist. Am Ge  häuse 40 ist an einem Stutzen 43 die Druck  luftleitung 2 angeschlossen, die mit dem Be  hälter D     verbunden    ist und die Luft in die  Leitung 50 gelangen lässt. Zwischen dieser  und dem Zylinder 44 ist das unter Wirkung  einer Feder stehende Absperrventil     V    einge  baut. Der Ventilkörper 45 trägt einen Kol  ben 46, der gut passend im Zylinder 44 ein  geschliffen ist.

   Der untere Teil des Zylinders  44 steht über den Kanal 47 mit der     Ölzuführ-          leitung    1 in offener Verbindung. Vom Zylin  der 44 geht seitlich die von zwei Bohrungen  des Gehäuses 40 gebildete Leitung 3 aus, die  das     Absperrventil.        Y    mit dem Steuerventil  verbindet und Schmieröl führt. Die Mündung  der Leitung 3 im Zylinder 44 liegt bei ge  schlossenem     Absperrventil    oberhalb der un  tern Stirnkante des     Kolbens    46.  



  Dieser Kolben 46     (Fig.    11) weist eine       Ringnute    71 auf, innerhalb welcher eine den  Kolben diametral durchsetzende Bohrung 72  vorgesehen ist. Von unten her ist in     achsialer     Richtung eine Schraube 73 in den     Kolben     eingeschraubt, die bis in die Bohrung 72 ragt  und eine an Tiefe nach innen     zunehmende     Nut 74 aufweist.  



       Unterhalb    des Sitzes des Absperrventils     p     geht vom     obern    Teil des Zylinders 44 ein  Luftkanal 51     (Fig.    - 7 und 8) aus, der die  Druckluft vom Absperrventil     V    zum Steuer  ventil     S    führt und der Leitung 7 in     Fig.    10  entspricht.      Die Zuleitung von Luft und Öl nach der  einen oder andern der beiden     Spritzvorrich-          tungen    0 (Fig. 9) wird durch die Drehung  des Kükens 41 ermöglicht. Dieses besitzt einen  Zapfen 42, an welchem das Gestänge G an  greift.

   Das Küken 41 besitzt für die Durch  leitung von Luft und für die Durchleitung  von Öl je eine Nute 59; diese Nuten     verbinden     in den Kurven je. nach der vom Drehgestell  des     'Wagens    über den Hebel G beherrschten  Stellung des     Kükens    41 den Luftkanal 51  mit dem Kanal 5? oder     dem    Kanal 53 und  die als Kanal im Gehäuse 40 ausgebildete  Ölleitung 3 mit dem Kanal 55 oder dem Ka  nal 56. In der Geraden ist die Ölleitung 47  durch eine Bohrung 58 mit. dem Kanal 57  verbunden, während die Luftkanäle 51., 52,  53 voneinander     abgesperrt    sind. Der Kanal  57 ist wie das Reservoir 10 über die Lei  tung 6 an die Ansaugseite der Pumpe ange  schlossen.

   Der Ölkanal 55 und der Luftkanal  52 sind über die Leitungen 4 bezw. 8 mit  der einen, der Ölkanal 56 und der Luftkanal  53 über die Leitungen 5 bezw. 9 finit der       gegenüberliegenden    Spritzvorrichtung 0 ver  bunden. Beim Durchfahren einer Kurve wird  also das Schmiermittel jeweils nur einer       Spritzvorrichtung    zugeführt, und zwar einer  solchen, die das Schmiermittel an den Spur  kranz eines auf der kurvenäussern Schiene  laufenden Rades spritzt; von     diesem    Spur  kranz gelangt das Schmiermittel dann auch  an die zu schmierende Flanke des Kopfes  dieser     Schiene.    Bei der Fahrt in der Geraden  kehrt das vom Kolben 29 in die Druckleitung  1 geförderte Öl über die Leitungen 3 und 6  auf die Saugseite der Pumpe zurück.

   Da die  Pumpe bei fahrendem Wagen immer arbeitet,  bedarf es also nur der Verstellung des Kü  kens 41 durch das Drehgestell, um sofort  die Luft- und Ölzufuhr zu den Spritzvorrich  tungen herzustellen.  



  In der Spritzvorrichtung (Fig. 9) endet  die Ölzufuhrleitrtng 4 bezw. 5 in einem Kanal  60, der in einen Kanal 61 ausmündet, an den  die Düse 62 anschliesst. In der     Düsenbohrung     liebt eine Nadel 63, die an einer mit Ab  schlussorgan 68 versehenen Kolbenstange 64         vorgesehen    ist. Letztere ist verschiebbar im  Kanal 61 und trägt am andern Ende einen  Kolben 65, welcher in einem Zylinder 66 ver  schiebbar angeordnet ist. Auf den Kolben  65 wirkt eine Feder 67. Diese ist bestrebt,  den Kolben 6 5 und damit auch das Düsen  abschlussorgan 68 in der Schliesslage zu hal  ten. Vor dem Kolben 65 mündet im Kanal  69 die Luftleitung 8 bezw. 9 aus.

   Gelangt  Druckluft vom Steuerventil     S    durch die Lei  tung 69 vor den Kolben 65, so wird dieser  entgegen der Wirkung der Feder 67 nach  rechts     (Fig.    9) gedrückt. Dadurch wird die  Düsennadel     zurückgezogen    und die Düse ge  öffnet; ausserdem gibt der Kolben 64 die       hintere    Öffnung des Kanals 61 nach der  Luftleitung 69 zu frei. Es kann<B>01</B> aus dem  Kanal 60 und Luft     aus    dein Kanal 61 durch  die Düse 62 austreten. Durch die     Betätigung     der Düsennadel 63 durch die Druckluft.

    welche die Nadel 63 zwecks     Offnens    und  Schliessens unter Zuhilfenahme der Feder 67  hin- und     herschiebt,    wird hierbei die     Diisen-          öffnung    fortwährend gereinigt.  



  Zur Führung der Druckluft ist der Kol  ben 64 mit Nuten 70 versehen.     Das   <B>01</B> wird       durch.    die Druckluft in     feinem    Strahl auf die       reibenden    Teile, der Spurkränze gespritzt und  diese bringen es auf Flanken der Schienen  köpfe,     all    denen sie geführt sind.  



  Der Ventilkörper 45 dient dem Zweck,  beim Stillstand des Fahrzeuges in der     Kurve     den Austritt von Luft über das offene Steuer  ventil     S    durch die Anschlüsse 52, 53 zu ver  hindern, und zwar so, dass zuerst die Ver  bindung 1.-3 für die Zufuhr des Schmieröls  und erst dann die Verbindung 50-51 für die  Zufuhr der Druckluft zu den     Spritzvorrieli-          tungen    unterbrochen wird.  



  Wenn die     Pumpe    P das Schmiermittel  in der Leitung 1 unter Druck setzt, wirkt es  im untern Teil des Zylinders 44 auf den Kol  ben 46 und schiebt diesen aufwärts; zuerst  hebt sich der Teller des Ventilkörpers 45 von  seinem Sitz und lässt die Druckluft vom Ka  nal 50 nach dem     obern    Teil des Zylinders 44  und von da nach dem Kanal 51 und dem  Steuerventil     S    übertreten, das die Druckluft           entweder    an die eine oder andere     Spritzvor-          richtung    weiterleitet oder die Mündung     des-          Kanals    7 absperrt.  



  Hierauf gibt der Kolben 46 des Ventil  körpers 45 mit seiner     untern        gante    die Mün  dung des Kanals 3 für die Zufuhr des  Schmieröls, zum Steuerventil     S    frei, womit das  unter Druck zufliessende -Öl ebenfalls nach  einer der Spritzvorrichtungen geleitet oder  aber zur Pumpe P zurückgeführt wird.  



  Steht das Fahrzeug in einer Kurve still,  so hört die Pumpe P auf zu fördern; da der  Druck des Öls im untern Teil des Zylinders  44 infolge der offenen Verbindung über den  Kanal 3, die Nute 59 des Kükens 41, eine  der Bohrungen 55 und 56 und die entspre  chende Leitung 4 bezw. 5 nach einer der       Spritzvorrichtungen    nachlässt, senkt sich der  Ventilkörper 45 rasch unter dem Druck seiner  Feder, bis der Kolben 46 die Mündung des  Kanals 3 überdeckt. Dann stehen die Lei  tung 1, der Kanal 47 und der untere Teil  des Zylinders 44 nur über die Nut 74, die  Bohrung 72 und die Ringnut 71 mit dem Ka  nal 3 und ausser durch diesen mit keinem  andern Raum in Verbindung. Die Verbin  dung zwischen den Leitungen 1 und 3 ist  somit zum grössten Teil unterbrochen.

   Der  Ventilkörper 45 kann sich also nur nach  Massgabe des durch die Nut 74 fliessenden  Öls, also langsam senken, und die     Verbindung     der     Druckluftleitungen    50-5l wird erst  einige Zeit, nachdem die Mündung des     Öl-          kanals    3 durch den Kolben 46 überdeckt ist,  unterbrochen, indem der Teller des Ventil  körpers 45 seinen Sitz im     Gehäuse    40 erreicht.  Während dieser ganzen Zeit strömt die  Druckluft noch nach den     Spritzvorrichtungen     und     reinigt    sie durch Ausblasen der Kanäle.  



  Da     dieses    Ausblasen nur für eine be  schränkte Zeit erfolgt und nur, wenn das         Fahrzeug        in    der     Kurve        anhält,        istdamit    kein  grosser Verlust an Druckluft     verbunden.     



  Der Viskosität des Öls entsprechend     kann     durch Verstellen der Schraube 73 der Ein  trittsquerschnitt in die Nut 74 vergrössert  oder verkleinert werden, um die gewünschte  Zeit des     Durchblasens    zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Schienenfahrzeugen zum Aufbringen von Schmiermitteln mit Hilfe von Druckluft zur Verminderung der Rei bung zwischen Radspurkränzen und Schie nenköpfen, mit nur zeitweise arbeitenden Vorrichtungen zum Aufbringen des Schmier mittels auf die zu schmierenden Flächen, da durch gekennzeichnet, dass in der Leitung für die Zufuhr der Druckluft zu den Vorrich tungen zum Aufbringen des Schmiermittels ein Absperrventil angeordnet ist, welches vom Druck des zugeführten Schmiermittels ge öffnet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Absperr ventil auch eine Leitung für die Zufuhr des unter Druck gesetzten Schmiermittels zu den Vorrichtungen zu dessen Aufbrin gen auf die zu schmierenden Flächen steuert.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil beim Schliessen zuerst die Leitung für die Zufuhr des Schmiermittels mindestens zu einem Teil und erst dann die Leitung für die Zufuhr der Druckluft zu den Vorrichtungen zum Aufbringen des Schmiermittels absperrt.
CH208120D 1937-11-11 1937-11-11 Einrichtung an Schienenfahrzeugen zum Aufbringen von Schmiermitteln mit Hilfe von Druckluft zur Verminderung der Reibung zwischen den Spurkränzen der Räder und den Schienenköpfen. CH208120A (de)

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