CH208217A - Verfahren zur Herstellung von Behältern, insbesondere Druckbehältern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Behältern, insbesondere Druckbehältern.

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CH208217A
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CH
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Inventor
Aktiengesellsch Edelstahlwerke
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Deutsche Edelstahlwerke Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/04Pressure vessels, e.g. autoclaves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Heat Treatment Of Steel (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Behältern, insbesondere Druckbehältern.    Für den Bau von Behältern aller Art,  insbesondere solchen, die unter mehr oder  weniger hohem Druck stehen, werden Stahl  legierungen hoher Zähigkeit benötigt. Es  sind infolgedessen bisher für solche Zwecke       austenitische    Stahllegierungen verwendet  worden, da diese infolge ihrer hohen Deh  nung eine hohe Zähigkeit aufweisen. Diese  Stähle haben indes den Nachteil, dass ihre  Streckgrenze verhältnismässig niedrig ist.  



  Gemäss dem Verfahren nach der Erfin  dung sollen zur Herstellung von Behältern,  insbesondere Druckbehältern, rein     austeniti-          sche    Stähle verwendet werden, die bei hoher  Zähigkeit (hoher Dehnung) gleichzeitig hohe  Streckgrenze aufweisen und somit hervor  ragend geeignet sind, den im     Behälterbau     auftretenden Beanspruchungen zu entspre  chen.

   Die Erfindung beruht auf der Er  kenntnis, dass bei     austenitischen    Stählen von  der Art der bekannten     Chrom-Nickelstähle     durch einen in engen Grenzen sich bewegen-    den     Siliziumgehalt    eine hohe     Streckgrenze     erzielt     wird,    ohne dass die hohe     Dehnung    die  ser     austenitischen    Stähle beeinträchtigt wird.  



  Demgemäss werden beim Verfahren nach  der Erfindung für den Bau von Behältern,  insbesondere Druckbehältern, rein     austeniti-          sche    Stähle mit 0,01 bis 0,2 % Kohlenstoff, 10  bis 25 % Chrom und 5 bis 20 % Nickel ver  wendet, die ausserdem 1,0 bis     3,5%    Silizium  enthalten.  



  Stähle dieser Art mit einem Silizium  gehalt     unter    1 % haben     eine    Streckgrenze  von nur 20 bis 25     kg/mm@;    mit einem     Sili-          ziumgehalt    von     1,5%-    haben diese Stähle je  doch eine Streckgrenze von 30     kg/mm2    und  mit     einem        Siliziumgehalt    von 3 % eine  Streckgrenze von 40     kg/mm2.    Die     Dehnung     von ca.<B>50%</B> bleibt praktisch gleich.     Ein     Stahl gemäss der Erfindung der sich beson  ders bewährte, hat zum Beispiel folgende Zu  sammensetzung:

        0,12 %     Kohlenstoff,     18,50ö Chrom,       9,-10    % Nickel,       2.90%    Silizium,  Rest     Eisen,     sowie eine     Streckgrenze    von 40     kgjmm2    und  eine     Dehnung    von 48%.  



  Das günstige Verhältnis zwischen     Streck-          grenze    und     Dehnung        bleibt    bei den vorge  schlagenen Stählen und     auch    bei erhöhten       Temperaturen    bis etwa<B>350'</B> erhalten.  



  Den zur     Verwenduiib        vorgreschlagenen,     rein     austenitischen        Chrom-Nickelstähleii    kön  nen ausser Silizium noch andere Elemente  zugesetzt sein. die in. Stählen dieser Art    üblich sind, sofern die Stähle trotz dieser Ge  halte rein     austenitischen    Charakter zeigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Behältern, insbesondere Druckbehältern, dadurch ge kennzeichnet, dass zu deren Herstellung ein rein austenitiseher Stahl finit 0.01 bis 0,2 % Kohlenstoff, 10 bis 25% Chrom, 5 bis 20% Nickel und 1.,0 bis 3,5% Silizium verwendet wird.
CH208217D 1937-08-26 1938-08-23 Verfahren zur Herstellung von Behältern, insbesondere Druckbehältern. CH208217A (de)

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