CH208394A - Schweissstab aus Gusseisen, Gussstahl oder dergl. in kaltem Zustande nicht deformierbarem Werkstoff. - Google Patents
Schweissstab aus Gusseisen, Gussstahl oder dergl. in kaltem Zustande nicht deformierbarem Werkstoff.Info
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- CH208394A CH208394A CH208394DA CH208394A CH 208394 A CH208394 A CH 208394A CH 208394D A CH208394D A CH 208394DA CH 208394 A CH208394 A CH 208394A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/02—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
- B23K35/0255—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in welding
- B23K35/0261—Rods, electrodes or wires
- B23K35/0277—Rods, electrodes or wires of non-circular cross-section
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Description
Schweissstab aus Gusseisen, Gussstahl oder dergl. in kaltem Zustande nicht deformierbarem Werkstoff. Neben den seit langem bekannten Schweiss schmelzverfahren, Hart- und Weichlötverfah- ren und Metallspritzverfahren sind neuer dings auch Schweissverfahren bekannt ge worden, welche eine porenfreie Schweissstelle ergeben, deren Zugfestigkeit etwa 30-kg pro Quadratmillimeter beträgt und deren Brinell härte unter 63 liegt. Hierfür werden ver schiedene Gusseisenstäbe oder dergl. unter gleichzeitiger Anwendung eines Fluss- und Desoxydationsmittels verwendet. Um die genannte Brinellhärte auch in den Randzonen der Schweissstelle bei der angegebenen Zugfestigkeit zu erhalten, wer den vorwiegend hygroskopische Fluss- und Desoxydationsmittel angewandt, welche durch Luftzutritt einer Zersetzung oder Verände rung unterliegen. Durch diese Zersetzung oder Veränderung des Fluss- und Desoxyda tionsmittels wird einesteils viel Material ver geudet, andernteils werden durch Verwen dung verdorbenen Materials die vorgenann- ten Eigenschaften der Schweissstelle beein trächtigt. Die Erfindung bezweckt nun die Schaf fung eines Schweissstabes aus Gusseisen, Guss stahl oder dergl. in kaltem Zustande nicht deformierbarem Werkstoff, in welchem das Fluss- und Desoxydationsmittel so angeordnet ist, dass es gegen äussere Einwirkungen, zum Beispiel gegen Feuchtigkeit, geschützt ist. Es sind bereits Schweissstäbe oder -drähte bekannt, welche ein Fluss- und Desoxyda tionsmittel enthalten, und zwar handelt es sich hierbei um Metallbänder, welche auf kaltem Wege verformbar sind und während der Herstellung zu einem Stab oder Draht verformt werden, welcher in seinem Hohl raum das Zusatzmittel enthält. Gusseisen ist aber in kaltem Zustande nicht deformierbar und ausserdem ist die wirtschaftliche Her stellung von Gusseisenstäben mit gegen aussen geschlossenen Hohlräumen, wie z. B. von Rohren, nicht möglich. Zur Vermeidung dieser Nachteile besitzt der Schweissstab gemäss der Erfindung eine Rinne, in der das Fluss- und Desoxydations mittel sich befindet, welches durch eine un durchlässige Deckschicht abgeschlossen ist, deren Schmelzpunkt höher ist als der der Füllung und niedriger als der Schmelzpunkt des Stabes. In der Zeichnung sind beispielsweise Aus führungsformen von Gusseisenschweissstäben gemäss der Erfindung in Abbildungen 1 bis 3 in verschiedenen Querschnittsformen darge stellt. In den Abbildungen bedeutet a einen Schweissstab aus Gusseisen, und zwar ist in Abbildung 1 ein U-Profil, in Abbildung 2 ein Doppel-T-Profil und in Abbildung 3 ein S-Profil dargestellt. Die Rinnen können sich über die ganze Länge des Stabes erstrecken, sie können aber auch nur an einzelnen Stellen in Längsrichtung des Stabes vorgesehen sein. In den längslaufenden Rinnen ist ein be liebiges Fluss- und Desoxydationsmittel b untergebracht. Zum Abschluss der Füllung gegen die Einwirkungen der Aussenluft dient eine Deckschicht c, welche mit den äussern Längskanten des Stabes a bündig liegt. Die Deckschicht ist gegen Luft und Feuchtig keit undurchlässig; sie ist schwerer schmelz bar als das Desoxydations- und Flussmittel, aber leichter schmelzbar als das Metall des Stabes. Durch Versuche wurde ermittelt, dass sich für eine solche Deckschicht am besten Zellu losespachtelmassen oder Öllackspachtelmassen eignen. Hierfür können beliebige bekannte Spachtelmassen dienen, beispielsweise solche, welche neben Zellulose- oder Öllack noch Bleiweiss, Terpentinöl, Leinölfirnis, Kreide, Umbra und dergl. enthalten. Als Deckschicht können jedoch auch andere undurchlässige Massen Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schweissstab aus Gusseisen, Gussstahl oder dergl. in kaltem Zustande nicht deformier barem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab eine Rinne besitzt, in der ein Fluss- und Desoxydationsmittel sich befindet, welches durch eine undurchlässige Deck schicht abgeschlossen ist, deren Schmelz punkt höher ist als der der Füllung und niedriger als der Schmelzpunkt des Stabes. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schweissstab nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne sich nur über einen Teil der Stablänge erstreckt. 2. Schweissstab nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deck schicht aus einer Zellulosespachtelmasse besteht. 3. Schweissstab nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deck schicht aus einer Ölspachtelmasse besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE208394X | 1938-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH208394A true CH208394A (de) | 1940-01-31 |
Family
ID=5794215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH208394D CH208394A (de) | 1938-04-13 | 1939-03-08 | Schweissstab aus Gusseisen, Gussstahl oder dergl. in kaltem Zustande nicht deformierbarem Werkstoff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH208394A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010040B (de) * | 1952-12-16 | 1957-06-13 | Ver Deutsche Metallwerke Ag | Verfahren zum Abdichten des Hohlraumes fuer die Aufnahme von Fuellstoffen von aus Einzeldraehten durch Verdrillen hergestellten Schweissstaeben, Loetstaeben, Elektroden oder Metallspritzdraehten |
| DE1298967B (de) * | 1964-11-10 | 1969-07-10 | Guenther Dr | Verfahren zum Fuellen von Vertiefungen in der Oberflaeche von Loetdraehten mit Flussmittel |
-
1939
- 1939-03-08 CH CH208394D patent/CH208394A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010040B (de) * | 1952-12-16 | 1957-06-13 | Ver Deutsche Metallwerke Ag | Verfahren zum Abdichten des Hohlraumes fuer die Aufnahme von Fuellstoffen von aus Einzeldraehten durch Verdrillen hergestellten Schweissstaeben, Loetstaeben, Elektroden oder Metallspritzdraehten |
| DE1298967B (de) * | 1964-11-10 | 1969-07-10 | Guenther Dr | Verfahren zum Fuellen von Vertiefungen in der Oberflaeche von Loetdraehten mit Flussmittel |
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