CH208547A - Verfahren zur Herstellung von lager- und transportfähigen Patronen zur geregelten Erzeugung von Druckgas durch chemische Reaktionen und nach diesem Verfahren hergestellte Patrone. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von lager- und transportfähigen Patronen zur geregelten Erzeugung von Druckgas durch chemische Reaktionen und nach diesem Verfahren hergestellte Patrone.

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CH208547A
CH208547A CH208547DA CH208547A CH 208547 A CH208547 A CH 208547A CH 208547D A CH208547D A CH 208547DA CH 208547 A CH208547 A CH 208547A
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Wilhelm Dr Kochmann
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Wilhelm Dr Kochmann
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/04—Blasting cartridges, i.e. case and explosive for producing gas under pressure

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Lager- und transportfähigen Patronen zur geregelten  Erzeugung von Druckgas durch chemische Reaktionen und nach  diesem Verfahren hergestellte Patrone.         Die        Erfindung        betrifft    ein     Verfahren    zur  Herstellung von Lager- und transportfähigen       Patronen    zur     gerebelten    Erzeugung von       Druckgas        durch        @ohemische        Reaktionen,    um  Maschinen und Apparate unmittelbar, also  nicht auf dem Umweg über einen Motor, zu  betreiben.  



  Für den Betrieb von     Maschinen    und Ap  paratere werden     Geschwindigkeiten    der     @Gas-          erzeugung    gebraucht, ,die um ein Vielfaches       hinter    den     üblichen        Geschwindigkeiten    beim       Schiessen    und     iSprengen    zurückbleiben, wor  aus sich ergibt,     @dass    für ,die nachstehend be  schriebene Erfindung     explosive        chemische     Reaktionen oder     ,Stoffe,    die in eine     Explosion     überzugehen vermögen,

   nicht in Frage kom  men können.  



  Beim     Verfahren    nach ,der     Erfindung        wird     mindestens eine nichtexplosive, in kompakte  Formen gepresste     Reaktionsmasse    in einem  Behälter angeordnet, der mit     einer    Einrich  tung zur     Einleitung    der     Reaktion    und mit    einer     Einrichtung    zur     Abführung    der     Reak-          tionegase        versehen        ist,

      und es     wird    die     'Gas-          entwicklung        einer        vorbestimmten        Funktion     der Zeit angepasst, indem     bewirkt        wird,        @dass     die Reaktion auf     vorbestimmtem    Wege mit       vorbestimmter        Geschwindigkeit        über    vorbe  stimmte     reagierende        Flächen    mit entspre  chender Gasausbeute fortschreitet.

   Die Gas  entwicklung der     Reaktionsmasse    wird also  einer     vorbestimmten        Funktion    der Zeit an  gepasst. Diese Funktion kann     vorteilhaft        eine     solche sein,     @dass    das     Zeitdruckdiagramm        ider          austretendenGase    in seinen     wichtigen    Teilen  in     Übereinstimmung    steht mit ,dem     Aitdruck-          diagram,m,

          welches    für den     jeweilsbetriebe-          nen    Apparate- oder     Maschinentyp    nachdes  sen     mechanischen    Gesetzmässigkeiten - also       unabhängig    von der     Eigenart    der Energie  quelle als solcher - einen     ;günstigen    Wir  kungsgrad ergibt.

   Zufolge des     Behälters    kann  eine handelsgängige Einheit erhalten und es       können        Störungen        des        erstrebten    Zeitdruck-           diagra.mmes    von aussen ausgeschlossen wer  den.     Ferner    kann die     Lagerung    und der  Transport der Energiequelle erleichtert und  ihre fehlerfreie Verwendung auch durch  Laien ermöglicht werden.  



  Für die bekannten     anders        gearteten    pa  tronenartigen     Behälter    von     'Schiesspulvern     verlaufen die Reaktionen ziemlich     adiabatisch     und erfassen     momentan    die     gesamte        Reak-          tionsmasse    auf einmal.  



  Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung  bildende nach dem     erfindu:ngsgemäBen    Ver  fahren     hergestellte        lager-    und transportfähige  Patrone zeichnet sich     dadurch    aus,     dass    min  destens eine nichtexplosive, in kompakte  Formen gepresste Reaktionsmasse in einem       Behälter    angeordnet     isst,    der mit einer Ein  richtung zur     Einleitung    der Reaktion und  mit einer     Einrichtung    zur     Abfiihrung    der       R,ea.ktionsgase    versehen     ist.     



  In der Zeichnung sind einige     Ausfü@h-          rungsbeispieleder    Patrone gemäss der Erfin  dung schematisch     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt     das        erste        Beispiel    mit einer  in einem     Behälter        angeordneten        Masse    von  veränderlichem Querschnitt,       Fig.    2 das     dadurch    erzeugte Gasmengen  diagramm,       F'ig.    3 eine     weitere        Ausführungsform        im     Schnitt,       Fig.        3a    eine     @schematisehe        Darstellung     dieser Patrone,

         Fi\.        3b    ein     ZeitdruAdia,gramm    dazu,       Fig.    4 im 'Schnitt ein     Beispiel    mit einer  Masse mit ineinander     angeordneten    Teilen,       Fig.    5 einen Teil des Behälters eines     Bei-          sspiels    mit der     Masse    und mit gelochten  Trennwänden,

         Fig.    6 einen Teil     .des    Behälters eines Bei  spiels mit der Masse mit verschiedenen     in-          nern    Hohlräumen und       Fig.    7 einen     Querschnitt    durch den Be  hälter eines     Beispiels    mit einer     Masse    und  einem Hohlraum zwischen Masse und Be  hälter       Fig.    8 bis 10 zeigen je eine Ausführungs  form im Schnitt.

           Fig.    1 zeigt den Aufbau der nichtexplo  siven     Reaktionsmasse,    die in fünf     kompakte     Formen gepresst     isst,    die aus den     teils    koni  schen,     teils        zylindrischen    Teilen<I>a,</I>     a1,        a"        a3     und     a4        bestehen,    welche noch     verschiedene          Rea,ktions;;x#schwindigkeiten        haben    können.

    Diese Masse ist von     einem        passenden.    Behäl  ter b umhüllt, der die     Reaktion    zu einem  axialen     Hindurchschreiten    zwingt. f ist der  die Einrichtung zur     Einleitung    der Reaktion  bildende Zünder und i die die     Einrichtung     zur Abführung der     Reaktionsgase    bildende       Gasaustrittsöffnung,    welche     sich    zu Anfang  der Reaktion öffnet.

       Hierbei    ergibt     sich    der  zeitliche Verlauf der     Gaserzeugung    etwa  nach     Fi,g.    2, in welcher die Abszisse die     Re-          aktionswege    und die     QDdlniate    die jeweils pro       Zeiteinheit        erzeugten        Gasmengen        unter    Vor  aussetzung     eines        konstanten    Druckes zeigt.

    Die Wahl der     ,Steigung    der Konusse stellt       dabei    ein     besonders        einfaches    und     präzises     Regulierungsmittel     sowohl    zur     Verlang-          samung    wie zur     Beschleunigung    der     Gxasent          Wicklungsgeschwindigkeit    dar.  



  In     Fig.    3     besieht    die     Reaktionsmasse    aus  drei Teilen     a1,        a,    und     ag,          a1    ist ein zuerst zur Reaktion     kommendes     Teilquantum, welches in diesem Beispiel eine  wesentlich höhere     Gasentwicklun@gsgeschwin-          digkeit    hat als die andern Teile     a.,        a3    der       Reaktionsmasse,

      um schnell die     Toträume    des  zu     betreibenden        Apparates    zu füllen und das  Öffnen des     Behälters        bezw.    den     Arbeitsvor-          gang        einzuleiten.    Daran schliesst sich der     Re-          aktionsmassenteil        a2,        welcherdazu    dient, den  eigentlichen     Arbeitsdruck    im zu     betreibenden     Apparat zu erzeugen.

       Hieran        schliesst    sich  der     Reaktionsmassenteil    a3,     welcher    wie  derum eine andere     Gasentwicklungsgeschwin-          digkeit    hat, um den während des Betriebes  sich ändernden     Anforderungen    des Energie  verbrauches im     betriebenen        Apparate    zu ent  sprechen.

   Die     Reaktionsmassenteile        a1,        a_>    und       a.,    sind in kompakte Formen gepresst und  können zum     Beispiel        aus    einem     Sprengstoff          bestehen,    welcher     durch        w'ä,rmeverzehrende     und     benenfalls    auch     bei        ihrer    Zersetzung       G-ar,        abspaltende        Zusätze        urexplosibel    ge-      macht ist.

   Die     Reaktio:nsmassenteile        a.        und          a3        sind    durch die Trennungswand, c     mit    dem       Durchlass    d in Form eines ringförmigen  Schlitzes voneinander isoliert und ausserdem  Ist der Hohlraum h indem     Reaktionsmassen-          teil        a,,    durch die     Isolation        c,

  .        beschützt.        b          .sf        ellt        den        Behälter    dar, in     dessen        Boden    sich       ,las        Zündhütchen    f befindet, und zwar ver  senkt zum     Schutze    gegen     unbeabsichtigte     <B>il</B>     ussere    Einwirkung.

   Der Hohlraum     h    verengt  ,ich an     ,seinem        obern    Ende     und    .enthält     bei-          .pielsweise    leicht     brennbare,    wenig     Gasdruck          liefernde,    z.

   B. aus     Zündschnüren    oder einem       finit        einem        Blitzlichtpulver    beklebten     Karton-          Areifen    bestehende     Substanzen        g,    welche     zu-          "ammen    mit dem Zündhütchen f     eine    Ein  richtung zur Einleitung der Reaktion bilden       und    welche .das Feuer des     Zündhütchens     durch :den Hohlraum hindurch :gegen :den  leichter als :

  der Massenteil     a,    entzündbaren       Reaktionsmassenteil        a1    richten, und zwar in  erster Linie gegen die untere Kante des     Lo-          eUe:    in diesem Teil.

   Dadurch     wird        :diese     Kante     .entzündet,    weil die     Entzündung    an  dieser Kante leichter     erfolgt        al:s    an der glat  ten Innenfläche :des weniger leicht entzünd  baren     Massenteils        c#;,.    Durch :die Entzündung  an einer vorbestimmten Stelle, nämlich der  oben erwähnten Kante, die Anordnung der       Massen    in     bestimmter    Reihenfolge und     reit     entsprechenden Isolationen ist der Weg :der  Reaktion :

  durch die     Reaktionsmasse    und da  mit     auch    die jeweils in     Fig.        3a        ang:edeuteten     reagierenden Flächen     festgelebt,    während die       Gasarr.Zbeute    in jedem Augenblick :des Reak  tionsablaufes :durch die     Zusammensetzung     des betreffenden     P:eaktionsma-ssenteils    be  stimmt     wird.        m2        ist    ein leicht zerstörbares       Iar@t-onblatt,    welches bei :

  der     Entzündung    der       Ziindiibertragirngsmasse        g    die     Ausbreitung,     der Wärme und des     Druckes    hemmt, wo  durch die     Entzündung    des     Massenteils        a1          sicher".yestellt    wird.

   Dieses     Kartonblatt    in dient  dem     Distanzierungsglied    1, das ein Blech  streifen sein kann, als Auflage, wobei     dieses          Dista.nzierungs,glied    dien äussern Hohlraum     hl          zwischen    Behälter     und.        Reaktionsmasse    fest-    legt.

   Der Hohlraum     h"    :dient :dazu, den     Reak-          tions,gasen    einen gewissen     Entwicklungsraum     zu geben, so     dass    im Behälter sieh ein     :g:

  e-          wisser    Gasvorrat     ansammeln        kann,    bevor der  Behälter sich öffnet und die     Reaktionsgase     in den zu betreibenden Apparat     entweichen     lässt.

       k1        ist    der     Verschlussdeckel    mit gleich  falls zum     @Schutze    gegen     äussere        Beschädi-          gung        versenkter    Öffnung i,     welche        durch,die          aufgelötete    Auf     reissfolie        n    aus     Blei    von ganz  bestimmter     Zerreissstärke    gasdicht     vers:cMos-          sen    ist.

   Die den     Versehluss        bildende    Bleifolie       n        istausserhalb,der        Awotritbsöffnung    und der       Wandung        .des        Behälters        angebracht    und  stützt sich in solcher     Weise,gegen    den     Rand     der     Austrittsöffnung    i und ,den in der Aus  trittsöffnung befindlichen Steg     v,    also gegen       ,die        Austrittsöffnung        begrenzende,

          \heile    so ab,       d:a.ss    zu ihrer     Zerstörung    von aussen     nach    :dem  Innern ,des     Behälters    eine erheblich grössere  Kraft erforderlich     ist,    als zu     ihrer        Auf-          reissung    vom Innern des Behälters nach  aussen.

   Von der Stärke des     Innendruckes,    :der       erforderlich    ist, um ,die     Bleifolie    zu     zerreissen,     und von ,dem Volumen,     ,das        ;

  denGrasen        inner-          halb    des     Behälters    zur     Verfügung        steht,     hängt     es    ab, an     welchem        Punkte        -der        Reiak-          tion    die     erste    Expansion der     Reaktionsgase     in den zu     betreibenden    Apparat     stattfindet.          Der    Verschluss muss     mindestens    so stark be  messen sein,

       dass    er     (sieh    erst öffnet,     wenn,die          Reaktion    bereits eine solche Stärke erreicht  hat, dass sie durch die     entstehende        Expansion     nicht mehr zum Aufhören gebracht werden  kann.

   Anderseits     wird    durch     die)        Festigkeit    des  Verschlusses nicht nur der Beginn     des        Ar-          b.eitssdiagrammes    im betriebenen Apparate     he-          stimmt,    sondern     es    wird auch das     innere        Re-          aktions:

  diabgramm    im     Be        hälter        ,derchemischen          Reaktionsmasse    durch die     Rückwirkung    des       Druckes    auf die     Reaktionsgeschwindigkeit    in  ,seinem weiteren Ablauf     beeinflusst.    Der Ver  <B>s</B>     'hluss    öffnet     sich        erst,    wenn :

  der im     Innern     des     Behälters    entstandene Gasdruck infolge  seiner     Rückwirkung    auf die     %aktiono!ge-          schwindigkeit    :der     Reaktionsmaisse    die     G,

  aes-          entwicklungsgeschwindigkeit    auf     aaz        für         einen     günstigen        Betrieb    des angetriebenen       Apparates    erforderliche Mass     gebracht        hat.     Ähnlich können Stauungen und überhaupt  ein leichter oder schwerer Abfluss der Reak  tion     ggaso    aus dem     Behälter    der     Reaktions-          masse    wirken.

   Der beispielsweise     leieht    ko  nische Deckel     k1    kann mit etwas Lack     gas-          und        flüssigkeitsdicht        eingepresst    werden.

   Auf  ihm liegt eine Siebplatte o zum Schutz .der  Austrittsöffnung und zur gleichmässigen Ver  teilung der austretenden     Gase.        Deckel        kl,          Siebplatte    o und     bei    richtiger     Dimensionie-          rung    auch die Reaktionsmasse     a,,        a:;

  ,        a3    und  die     Distanzierungsglieder    l können in ihrer  Lage durch einen einzigen     Pressdruck    fest  gehalten werden, indem die Wand     des    Be  hälters b nach     innen        umgebördelt    ist.     Die     Öffnung i     könnte        statt        durch    eine Bleifolie  auch durch einen unter Federdruck stehen  den V     erschluss        bekannter        Art        verschlossen     sein.

   Bei diesem Beispiel ist angenommen,  dass der Behälter direkt in .den zu betreiben  den Apparat eingebaut ist. Der     Deckel        k,     mit     der    Öffnung<I>i,</I> die Bleifolie<I>n</I> und die       Siebplatte    o     stellen    eine     Einrichtung    zur     Ab-          fÜhrung    der     Reaktionsgase    dar.

   Der     Ver-          schlussteil    k     verschliesst    zugleich den Behäl  ter und legt die     Reaktionsmasse,    das     Distan-          zierungsglied   <I>1,</I> den Hohlraum<I>h</I>     sowie    die  Einrichtung zur     Einleitung    der     Reaktion    und  die     Einrichtung    zur Ableitung der Reak  tionsgase in ihrer     relativen    Lage zueinander  lind zum     Behälter    fest.  



  An     Hand        dieses        Beispiels    soll im     folgen-          den    gezeigt     werden,        wie    das     7eitdruekdia-          gramm    in einem speziellen Falle     zahlenmässig          ermittelt    wird. Erfahrungsgemäss stimmt     die-          ses    errechnete     Zeitdruckdiagramm    mit dem       experimentell    gemessenen     'sehr        genau    überein.  



  In     Fig.    3a ist angenommen,     dass    der Mas  senteil     a,    aus einem gewöhnlichen     Schwarz-          pulver    besteht,     welches        durch    Zusatz von       Magnesium-Karbonat        unexplosibel        gemacht     ist, und dessen     Reaktionsgesehvrindigkeit     durch weiteren Zusatz von     Kieselgur        soweit          herabgesetzt    ist,

   dass     sie        bei    einer     Pressdiehte     von     1,8g    pro     emg    6     mm/sec        beträgt.        Die       Gasausbeute     dieser        Masse        sei        experimentell     zu 320     cm3/g    bestimmt.  



       Unter    den     obigen        Voraussetzungen    ergibt  sich, dass der     Massenteil        a1    pro     em@        reagie-          render    Fläche in der Sekunde ein Gasquan  tum von 1;8 X 3:20 X 0;6 = 345,6 cm' liefert.  



  Für den Massenteil     a,    sei als     Grundsub-          stanz    ein     Haloclas@tit-Pulver    angenommen,  dessen     Reaktionsgeschwindigkeit    durch Zu  satz von     Eisen-Oxalat,        Magnesium-Karbonat     und     Kiese@lgur        bis    auf 2     mm/sec    bei einer       Pressdichte    von 1,

  75     g/cm'        herabgesetzt        ist.     Die     Gasausbeute        sei    mit 300     emg/g        ermittelt.     1     cm'    reagierender Fläche ergibt demnach  eine     Gaemenge    von 300 X 1,75 X 0;2 =       105--m'.     



  Für den Massenteil     a3    sei wiederum ein  gewöhnliches      & lwarzpulver    als     Grundsub-          stanz        angenommen,    welches durch Zusatz von       Aluminium-@Oxalat    und     Niesel:

  gur    eine Re  aktionsgeschwindigkeit von 5     m@m/see    erhal  ten hat,     bei    einer     Pressdichte    von 1,7     g/ems.     Die     Gasausbeute        .ist    bei dieser     Masse    zu  350     eme/g    bestimmt worden. 1 cm' reagieren  der Fläche ergibt demnach eine     Gasmenge     von 35,0 X 1,7 X 0;

  5 = 297,5 cm'.     Die     drei     Massenteile    liefern also bei gleichen       reagierenden        Flächen        verschieden    grosse Gas  ausbeuten.     (Die        Reaktionsgeschwindigkeiten     hängen in     geringem    Masse     noch    vom Druck  ab,

   doch     ist    im     folgenden    zur     Vereinfachung     der Rechnung .die     Druckabhängigkeit    nicht       berücksichtigt.    Für genaue Berechnung muss  die     Druckabhängigkeit        anhand    eines für die       verwendete    Masse     experimentell        bestimmten          Diagramms,    welches die Abhängigkeit der  Reaktionsgeschwindigkeit vom Druck zeigt,       berücksichtigt    werden.

       Ebenso        ist    zur Verein  fachung der     Rechnung    der Einfloss der Tem  peratur auf das erzeugte Gasvolumen ,im fol  genden     nicht        berücksichtigt,    wiewohl dies für       ;

  genaue        Berechnungen        geschehen        müsste.        Bei          relativ        langsamen    Vorgängen und     guter     Wärmeableitung wird man häufig die Tem  peratur als     konstant        ansehen    können.)  In der     Fig.    3a sind die jeweils zu be  stimmten     Zeiten        reagierenden        Flächen        einge-          zeichnet,    die wie     Fig.    3a     zeigt,

          verschieden         gross sind. Die Entzündung geht     zunächst     vom Zündhütchen f über den     Zündübertra-          gungsstreifen    g (etwa ein mit     Blitzliohtpul-          ver        beklebter    Papierstreifen) an die innere       Unterkante    des     Mas        enteils        a"    der sich     leicht     entzündet.

   Von hier     aus    überträgt sich die       Reaktion    infolge der Wirkung des     Karton-          blattes        an,    welches die     Flamme    in     dem    Hohl  raum zusammenhält, fast     momentan    auf die  freien     Innenflächen    oder     Presskörper        a,    und       a..,.        Damit    beginnt die eigentliche     @Gaserzeu-          gung,

      durch     .deren    Druck     in        .einem    bestimm  ten Zeitpunkt die     Verechiussfolie        n        aufgeris-          sen    wird,

   so dass die Gase     in    den zu betrei  benden Apparat     überströmen        können.    Von       den        Fläaohen    o     schreitet    nun die Reaktion im       Presskörper        a1    mit 6     mm/sec        Ge@schwindig-          keit,    im     Presskörper        a,    mit 2     mm/sec        Ce-          sohwindigkeit        vorwärts,

          erreicht    also nach       einer    Sekunde die Flächen 1,     nach    2 Sekun  den die Flächen 2 usw., nach 8     ,Sekunden    die  Fläche 8 und     ;gleichzeitig    den     Durchlass    d.

    Von hier aus überträgt sich die Reaktion auf  den     Presskörper    a3 und pflanzt sich darin in       konzentrischen    Ringflächen mit einer Ge  schwindigkeit von 5     mm/sec    fort, (Flächen       9--12)    während sie     ,

  gleichzeitig    noch im       Presskörper        a2    sich bis zur Begrenzung     -durch     die äussere Behälterwandung     ausbreitet.    Die  relative Lage und     -Grösse        des        Durchlasses     kegelt also den Zeitpunkt und die Schnellig  keit     .des    Übergreifens der Reaktion vom Teil       a'    auf den Teil     a3.    Die     Massenteile        a,-a.     werden wie ersichtlich von der     Reaktion     nacheinander     erfasst.     



  Multipliziert man die     jeweils    reagieren  den Flächen mit den     entsprechenden        Gaser-          zengungsgeschwindigkeiten    pro     Flächenein-          heit    und     trägt,die        erhaltenen    Werte in Ab  hängigkeit von der     Zeit    auf, so erhält man  .die     Kurve    a der     Fig.        3b.    Diese Kurve     stellt     demnach     ,

  die    pro Sekunde     erzeugte    Gasmenge  in     Abhängigkeit    von der Zeit dar. Durch In  tegration dieser Kurve nach der Zeit erhält  man die Kurve     ss,    die     die    gesamte erzeugte  Gasmenge - auf     Atmosphärendruck    be  zogen -     in        Abhäuggigkeit    von     Ader        Zeit    dar  stellt.

   Um :die     Zeitdruckkurve    zu bestimmen,         muss,das        freie        Gasvolumen    der     angetriebenen          Maschine        einsohliessliich        etwaiger        Toträume     der Leitungen usw. in jedem Augenblick be  kannt sein.

   Kin     solches        Volumendiagramm    sei       durch    die Kurve y ;gegeben, in welcher die       Volumina    in     Abhängigkeit    von der     Zeit        nach          unten        aufgetragen    sind.

   In     ,diesem        Beispiel          ist    angenommen, dass das     Volumen:        ,zunächst     eine Sekunde ,lang<B>0,5</B>     Liter        beträgt,    dann  mit     veränderlicher    Geschwindigkeit inner  halb     weiterer    10     Sekunden    auf 5 Liter an  steigt,

   auf welchem Wert     es        bist        zum        S.ehluss     der     Arbeitsperiode        stehen        bleibt.    Das     Zeit-          drwck,diagramm    8 ergibt sich     durch        Division     der jeweiligen Gasmenge durch das     zuge-          hörige    verfügbare Volumen y.

   Der Druckver  lauf ist demnach folgender:     Während    einer  Sekunde rasches     Ansteigen    des     Druckes    auf  zirka 3     latü;    in weiteren 3 (Sekunden     lang-          samneres    Ansteigen auf     zirka    71/2 atü; dann  5     Sekunden    angenähert     konstanter    Druck;  zum Schluss     nochmaliges    mässiges     Ansteigen     während     31/?    Sekunden auf etwa     ,10    atü.

      Es     isst        aus,dem    obigen     Beispiel    klar zu er  sehen,     dass        .durch        Abwandlung    der     einzelnen     Elemente, wie     Zusammensetzung,        Formung     und     Anordnung    der     Presskörper,    der     Reak-          tionamasse,    Wahl     ,des        Orters    der Entzündung,

    Anordnung der     Isolationen    und der     Über-          trittsatellen    usw.     praktisch    fast     unbegrenzte          Variationsmöglichkeiten    und     damit    Möglich  keiten der Anpassung an das jeweils     bgünstig;-          ,sie        Energie-Verbrauehs,diagramm    der ange  triebenen Maschine bestehen.  



       Fig.    4 zeigt     die    Anordnung des.     Reak-          tionsmassenteils        a,.    in dem     Reaktionsmassen-          teil        a2    und     die    beide trennende     Isolation        u.     Die Reaktion wandert von     der        ,Zündstelle    f  im     iSinne    der     gezeichneten    Pfeile     durch    die       Reaktionsmasse        a,,

          a,    Der     Behälter        für        die     Reaktionsmasse ist hier nicht     veranschau-          licht.        Natürlich        können    so     ineinander        gesetzte     Teile auch :

  gleiche     Querachnittsrgrössen    und       gleiche    oder     verschiedene        Reaktlonageschwin-          digkeiten        haben..    Die Zahl     der        Variationen          und        idamit,der    Regulierungsmöglichkeiten ist  ausserordentlich     .gross.         In     Fig.    5 ist     einStück    eines     Beispiels    mit  einer     grösseren        Reaktionsmasse    wiedergege  ben.

   a sind die     verschiedenen        gepressten    Teile  der     Reaktionsmasse    von     gleicher    oder     ver-          schiedener        Reaktionsgeschwindigkeit,    b ist  der     Behälter,    c sind     Trennungswände,        bei-          spielsweise    aus     Asbestpappe.    d     sind    verschie  den gelagerte und     verschieden    grosse     Löcher     in     diesen    Wänden,

   durch die die     Reaktion    zu  einem ganz     bestimmten    Zeitpunkt und mit  einer ,ganz     bestimmten    Intensität     übertritt.     



       Fig.    6 zeigt     einen    Teil     eines    weiteren       Beispiels    mit     einer        grösseren        Reaktionsmasse,     bei dem die einzelnen     Teile   <I>a,</I>     a1,        a2,        a3    und  a4 mit     Löchern    von     verschiedenem        Durehmes-          ser        versehen    sind.

       Dadurch    werden im Innern  bestimmte     Hohlräume        gebildet,    welche den  -Weg der     Reaktion    durch die     Reaktionsmasse          sowie    die     Gasentwicklung        beeinflussen    und       zugleich    als     Raum    zur Abführung der     Reak-          tionsgase        sowie    zur Aufnahme der Reak  tionsrückstände und Schlacken dienen. Sie  verhindern reaktionsstörende Verstopfungen  und sichern den Abfluss der     Reaktionsgase.     



       Derartige    Hohlräume, die zugleich auch  für die Einleitung der     Reaktion    nutzbar ge  macht werden können,     können    auch seitlich       bezw.        ausserhalb    der     Reaktionsmasse    liegen.

    Beim Beispiel nach     Fig.    7     ist    a die Reak  tionsmasse, b     die        Behälterwand,    c eine     ein-          gelegte        Trennwand,    welche die Reaktions  masse     begrenzt    und den neben der     Reaktions-          masse    angeordneten Hohlraum     h        freilässt.    In  dieser Wand     !befinden    sich Öffnungen d, die  mit einem     durch,

  die        Reaktionsgase    leicht     zer-          störbaren        Material,    z. B. Papier, verschlos  sen sind. Mit dem     Fortschreitender    Reaktion  werden     diese        Papierverschlüsse    durch die       Gase    zerstört und     nach        Zerstörung    ,der Ver  schlüsse werden die Gase durch die     Üffnun-          gen    d in den Hohlraum und durch     diesen        aus     dem- Behälter entlassen.

   Der Hohlraum dient  hier zur Führung und Sammlung der Re  aktionsgase vor Öffnung der Austrittsöff  nung des Behälters und bildet einen Aus  weichraum für die Reaktionsrückstände.  



       Die    Hohlräume können     auch    noch     andern     Zwecken     dienen.        Beispielsweise    können sie,         besonders        wenn        sie        klein        sind,    mit     einem          rasch        reagierenden,        von    der     Reaktionsmanie     verschiedenem     Material        ,gefühlt        sein,    z. B.

    einem nichtbrisanten Schwarzpulver, wel  ches dazu geeignet ist, rasch     Toträume        usw.    in  dem     betriebenen        Apparat        auszufüllen,    wäh  rend     seine        Menge        nicht        ausreicht,    die     Reak-          tionsmaese,    die auch     nach    durch     Abstand     oder ein dämpfendes,     dünnes    Ölpapier     ge-          schützt        sein    kann,

       in        eine    zu heftige Reak  tion zu     treiben.    Die     eigentliche        regulierte     Energie     wird    von der     Reaktionsmasse    ge  liefert, für     dis    die     vorgesehenen    Hohlräume  dann     bereits    frei geworden     sind.     



       Fig.    8 zeigt     beispielsweise    einen Teil des       Behälters    einer     ähnlichen        Ausführungsform     mit     einer        doppelten        Wandung,    deren Zwi  schenraum mit     einer        iSchutzschicht    p aus       einer    Wärme     verzehrenden        Masse,    welche       nicht        zuaReaktionsmasse        ,gehört,        ausgefüllt     ist,

       beispielsweise    mit     Natrinmhicarbonat,     welches sich     unter        Einwirkung    der     Reak-          tionswärme    verändert     und        ausserdem        zusätz-          liehenGasdruck    liefert.     Die        Schutzschicht     umgibt     die        Reaktionemame        seitlich.     



       Bei        @diesem        Ausführungsbeispiel        kommt     durch     das        Zündhütchen    f .der Massenteil     a1     zuerst zur     Entzündung,    weil die     vorsprin-          gende    Kante     des        Teils        a,

          durch    die Zünd  flamme des     Zündhütchens    f     viel        leichter    ent  zündet wird als     die        ,

  glatte        Innenfläche        das          Ma & senteilis        a2    und     weil    ausserdem     als        Initial-          massenteil        a1    ein     leicht        entzündliches        und          schneller        brennendes        Material        genommen          wird.        Das        7ündhütchen    f ist durch ein dar  über 

      gelegtes        Metallband    q mit der Öffnung  r     geschützt,        welche        eine        solche    Form hat, dass  nur ein     Schlagstift    von     entsprechendem    Quer  schnitt     hindurchtreten    kann,

       so    dass     erzne    un  beabsichtigte Funktion     ausgeschlossen        ist.          Überha        .upt        lassen        sich    empfindliche Teile bei  der Austrittsöffnung der     Reaktionsgase    und  die     Einrichtung    zur     Einleitung        der        Reaktion     in     einfaaaher        Weise    durch     Schutzglieder,

      die  mit dem     Behälter    bei der     Herstellung    fest  verbunden werden, gegen     Beschädigung    oder       unbeabsichtigte        Inbetriebsetzung        schützen.         In     Pig.    9 ist eine     andere        Ausführungs-          form        :

  dargestellt,    die     einen        aus        zwei        ver-          schraubbaren    Teilen b und     b,,    bestehenden       Behälter        aufweist,        @d@er        durch        :

  die    in kompakte       Formen        gepresste        Reaktionsmasse    ganz aus  gefüllt     ,ist.    Die     Zündung        erfolgt        @durüh    den       Abreiss,zünder    f, der     Gaeaustritt        erfolgt    zu  nächst durch     diesen,    und     später    auch noch  durch die mit     @Sehmelzverschluss    versehene       Öffnung    i.

       Einleitung    der Reaktion und       Austrittsöffnung    liegen in     diesem    Beispiele  auf derselben     Seite    des Behälters.  



       Bei.    der     Ausführungsform    nach     Fig.    10  hat die durch den     elektrischen        Zünder    f in       Betrieb    gesetzte Reaktionsmasse, die aus den       Teilen        a,-a,        besteht,        keine        innern        11o:hl-          räume,    wohl aber     neben    der     Reaktionsrn:asse          einen        bestimmten        äussern    Hohlraum h.

   Die       Führung        der    Reaktionsgase     findet    in der       Richtung    der Pfeile nach der Austrittsöff  nung o     statt,        welche        hier,düsenartig        ;gestaltet          ist.    Ausserdem     ist        daTgestellt,        wie    ein     :

  der-          artiger        Behälter    mit seiner Reaktionsmasse  in einen zu betreibenden     Apparat        @einggeführt     sein kann. s     ist        beispielsweise        :eine        unter     einen     Flansch    der     Patrone    gelegte Packung  und     t    ist     ein    Lager in :dem zu     betreibenden     Apparat für den Behälter.

   Es     sind        mehrere          Teilmassen.    vorgesehen, die von der Reaktion       nacheinander    erfasst werden.  



  Die     Austrittsöffnungen        aus,dem        Behälter     in :den zu     betreibenden    Apparat     werden    am  besten nach     aerodynamischen        Grundsätzen    in  der     Richtung,des        :geringsten        (Strömungswider-          standes        ausgestaltet.     



       Bei        :den        beschriebenen        Beispielen    werden  vorzugsweise     solche    Gasdruck erzeugenden       Reaktionsmassen    angewendet,     welche    ohne       Berührung    mit dem Luftsauerstoff in nicht  explosiver     Weise    verbrennen.

   Derartige nicht       explosive        Brandmassen    können zum     Beispiel          dadurch        hergestellt    werden, dass man einem       Sprengstoff,    zum     Beispiel        einem        substituier-          ten        @Sehwarzpulver,    ein     ausreichendes    Quan  tum     einer        nertenSubstanz    oder     einer        ;

  Sub-          stanz    zusetzt,     welche    sich     unter    Wärmever  brauch     zersetzt    und     @dabei    gegebenenfalls  auch     -Gase        abspaltet,

      wie     zum        Beispiel    zer-         setzliche        Ogalate        oder        Cartonate        oder        .dergl.          Die        erläuterten        Grundsätze        gelten    mit ent  sprechenden     Umformungen        auch        für        andere          chemisches    Gas     erzeugende        Reaktionen.     



  Bei diesen nichtexplosiven, Gasdruck er  zeugenden     brennbaren        Massen        ist    bereits  eine gewisse     Regulierbarkeit    der     Reaktionen     durch das     Patent    Nr. 101619 bekannt gewor  den,     jedoch    nur     in,dem    Sinne,     dass    ein Rück  fall der     ursprünglich        explosiven        Massen.    in  :den     Bereich        :einer        erneuten        Explosibilität     während der Reaktion - z.

   B.     :durch        einen          übermässigen,        unbeabsichtigten    Druck infolge  von Verstopfung der     Apparate    -     vermieden     wird.

   Nicht     bekannt        geworden        sind    jedoch  Behälter, in denen sich     .nichtexplosive,        Gas-          ,druck        erzeugende    Massen     befinden,    bei     denen     die     Gasentwicklungsgeschwandigkeit    so     ein-          ,gestellt    und :durch die     Gesamtanordnung,der          Reaktionsmasse    und des     :

  an    der     Regelung          mitwirkenden        Behälters    und     seiner        Teile        ge-          sichert        ist,        @dass    diese     Geschwindigkeit        einer          vorbestimmten    Funktion     der        Zeit    angepasst  wird,

       welche    einem     günstigen        Diagramm    des       Energieverbrauches    in dem betriebenen Ap  parat     #bezw.    Maschine     entspricht.     



  Als Gasdruck erzeugende, nichtexplosive       Reaktionen        kommen.        jedoch    zum     Beispiel     auch in     Betracht        nasse        Reaktionen        wie    die       Umsetzung        von.        Carbonaten    mit Säuren, wo  bei die     Einrichtung    zur     Einleitung    der Reak  tion aus     einem        Venschlussorgan        (Hahn,        Ven-          til)

      und einer Düse     @bes:teht,        dnzrch        welche    :die       ,Säure        bezw.    die die     Reaktion        bewirkende     Flüssigkeit auf die     Reaktionsmasse        bildende          .gepresste        ;Salze        oder        sonstige        Reaktionsge-          mische,    :

  die in kompakte     Formen,    gepresst  sind,     geleitet    wird.     Wenn    man     beispielsweise          zylindrisflhe        Presskörper        aus        einem        Carbonat,

            einem        Gemischeines        Garbonates        und        eines     RTI ID="0007.0250" WI="20" HE="3" LX="1012" LY="1916">  Bicarbanates    und aus     einem        Gemisch        eines          Carbonates    mit     einer    zur Neutralisierung     :des          Carbonates    nicht     ausreichenden    Menge     :einer          festen    Säure, z.

   B.     Oxalsäure,    erzeugt     und     diese in einer     .bestimmten        Reihenfolge        in     einen     patronenartigen        Behälter        einschliesst,     der     seinerseits        mit        einem        beliebigen    von  aussen zu     betätigenden        Verschluss        versehen         ist,

   und wenn man dann auf den     Querschnitt     dieser die     Reaktionsmasse    bildenden     Presskör-          per    eine ausreichende Menge einer     Säure,     z.

   B.     verdünnte        Schwefelsäure,    einwirken  lässt, so wird man     eine        Kohlensäureezrtwick-          lung    erhalten, welche     bei    der     Neutralisation     des     Carbonates    am     schwächstem,    bei der des       Biea.rbonates    stärker, bei der des bereits mit       einer        feingepulverten,

          festen    Säure teilweise       versetzten    Quantums am stärksten sein wird  und ausserdem zum Beispiel     durch    die er  wähnten durchbrochenen     Trennungswände     und durch Formgebung noch weiter     beein-          flusst    werden kann.  



  Eine weitgehende Regulierung der Reak  tionsgeschwindigkeiten der brennbaren, nicht  explosiven     (i-asdimek        erzeugenden        Reaktions-          masse    kann man erreichen, wenn man nach       bereits    erfolgter Beseitigung- der     Explosibili-          tä.t    eines     Massenbestandteils    und     über    das  hierfür erforderliche Mass hinaus durch che  mische Zusätze die Konzentration     derjenigen          Bestandteile    ändert, welche die     Reaktionsge-          schwindigkeit,

      also der     wirksamen        Bestand-          teile,        beeinflussen,    beispielsweise also,     indem     man     zersetzliehes        Oxala.t    oder     Carbonat    zu  sätzlich hinzufügt, welche zwar für den Ver  brennungsvorgang     inert    sind, aber dem Sy  stem durch Dissoziation innere Energie ent  ziehen und     zugleich    die     Gesamtausbeute        an     Gas erhöhen, indem sie Gase entwickeln.

         'Weiterhin    kann man die Reaktionsgeschwin  digkeit durch     beschleunigende    oder ver  zögernde Katalysatoren im ganzen oder     bei     Teilquanten beeinflussen, beispielsweise, in  dem man der brennbaren Substanz einen klei  nen Prozentsatz von     Cernitrat    beifügt.

   Auch  die     Veränderang    des     Pressungsgra,des,        mit     dem Körper     bestimmter    Form aus     derartigen          Massen        erzeugt    werden, führt zu einer Ver  änderung der     Reaktionsgeschwindigkeit.    Eine       weitere    Möglichkeit der Regelung der     Gas-          erzeugungsge@schwindigkeit    besteht darin, dass  man die Reaktionsmasse aus Teilen     zusam-          mensetzt,

      bei     welchen    als     Ausgangsmaterial     für die     nachfolgende        Reg@elu@ngSubstanzen     verschiedener     Reaktionsgeschwindigkeit    be  nutzt werden.

   Beispielsweise     könnte    man für    die     Beseitigung    der     I:gplosibilität    und die  darüber     hinausgehende    Regelung ausgehen,       einmal    von einem relativ rasch     brennenden          Schwarzpulver        und    ein andermal von einem       substituierten        langisamer    brennenden Pulver,

    etwa vom Typ der     Haloolastitpulver.    Man       würde    also ausgehen von zwei Massen von       verschiedener        ursprünglicher        Rea.ktionsge-          .scliwiüdigkeit.        Weiterhin    kann man die     CTas-          entw         icklungsgeschwindigkeit        derartiger    Mas  sen dadurch     ,leeinflus@sen,    dass man ihre ehe  mische Zusammensetzung oder ihre äussere  Form ändert.

       Baut    man eine     Gesamtreak-          tionsmasse    zum     Beispiel    aus     mehreren        @ge-          pressten    Teilen, von denen der eine als ein  die Reaktionsgeschwindigkeit beeinflussendes  Mittel ein     zersetzliches        Oxalat,    der andere ein       zersetzliches        Carbonat,    der     dritte    ein Gemisch  von     Oxalat    und     Carbonat    enthält,

   so werden  aus dem     Oxalat    zwei     Moleküle    Gas, aus dem       Carbonat    ein     33Zolekül    und aus dem     Gemisch     beider ein     Zwischenwert        entstehen,    die sich  in der Form des     erhaltenen        Ga.sdruckd@ia-          grammes    auswirken.  



  Gegenüber dem Betrieb von     Apparaten     mit     komprimierten        Gassen    in Stahlflaschen  spart man bei den     beschriebenen        Beispielen     die schweren und gefährlichen     Stahlflasehen     mit     ihren    schwierig     dicht    zu haltenden und  schwer zu öffnenden     Verschlüssen;    man er  spart auch die allmählichen     Verluste    durch  unvermeidliche     Undichtigkeiten,    da eine Re  aktion nur im     Momente    des Gebrauches ein  tritt.

   Da man den     betriebenen        Apparaten        be-          reits    aus der chemischen     Reaktion    heraus die  erforderliche Energie in .der richtigen Form       zuführt,    erhält man     einerseits    eine optimale  Funktion und spart     anderseits    die jetzt üb  lichen mechanischen     Mittel    zur Regulierung  der Energiezufuhr wie Übersetzungen, Unter  setzungen,     Dosierungs-    und     Reduziervorrich-          tungen    usw.  



  Wie wichtig     eilie    der Form des     Energ-ie-          verbrauches        entsprechende    Erzeugung der       Gasdruckenergie    ist, soll nur an zwei Bei  spielen kurz     erläutert    werden.

   Wenn ein  grosses     Sprinklersystem,    d. h. ein     Flüssig-          keitsbehäUer,    von dem     Leitungen    zu Spritz-      düsen gehen, aus denen     dann    die     Flüssigkeit     unter Druck als     flächendeckender    Regen     aus-          tritt,    mit einem     annähernd    konstanten Strahl       entleert    werden soll, so     ist    es :im     allgemeinen     erforderlich, rasch :

  den     nötigen        Betriebsdruck     zu erreichen,     ihn        eine    Weile :aufrecht zu     er-          halten    und dann ihn abnehmen     zu    lassen ge  mäss dem Abnehmen der zu     bewegenden     Flüssigkeit bei     fortschreitender        Entleerung.     Ein solches     Zeitdruckdiagramm        lä.sst        sieh     nach der     Erfindung    durch     Beeinflussung    der       Reaktionsgeschwindigkeit    der  <RTI  

   ID="0009.0026">   Druck    erzeu  genden     Reaktionsmasse    leicht     bewirken.,    wäh  rend.     bisher    die Möglichkeit zur geregelten       Erzeugung    grosser Gasvolumina nicht     b:e-          atanden        hat.     



       Betrachtet    man     weiterhin        beispielsweise     eine     Notbremse    nach ,dem Prinzip der     Luft-          druckbremsen,    um     beispielsweise    einen in  folge     Seilrisses        a:

  bstürzenden    Förderkorb auf  zufangen, so wird je nach der Konstruktion  der     entsprechenden        Fangvorrichtung    gewöhn  lich ein     Zeitdruckdiagramm        erforderlich    sein,  in welchem zur raschen     Überwindung    der       Toträume    ein     relativ        kleines        Quantum    Gas       ,sehr    rasch     entwickelt    werden muss.

       Danach     muss der Druck zwecks verhältnismässig lang  samen Verzehreis der nach     abwärts        gerichte-          ten    Energie langsam     anwachsen        und    auf  einer gewissen Höhe     konstant    gehalten wer  den, um danach nochmals anzuwachsen,

   um  den bereits zum     Stillstand    gekommenen Korb  in seiner Lage     definitiv        festzuhalten.    Durch  die Anwendung von Patronen der     beschriebe-          nen    Art lässt sich     @Gas.druck    in     derartiger     Form :sehr einfach     erzeugen;

      die     mechanisthe          Konstruktion        wird        hierbei    durch die Erspa  rung,der     bisher        üblichen        mechanisohen        Hilfs-          mittel    zur     Regelung    und     Anpassung    des Gas  druckes sehr     billig,        einfaoh        -und        zuverlässig.     



  Sorgt man an     cdem        Behälter    oder bei  einem Teil davon oder bei der Reaktionsmasse  selbst für eine     erhöhte        Anstauung    oder     Ab-          fuhr    der     Reaktionswärme,

      so findet die Re  aktion     in    der     betreffenden    Zone in     einem    ver  änderten     Temperaturbereich    und somit mit  einer     vergrösserten    oder     verkleinerten        Ge-          schwindIgkeit        statt.    Für     Wärmeanstauung            ,dient    beispielsweise eine     isolierende        llmhül-          lung        aus        Asbest;

          erhöhte        Wärmeabfuhr    kann  man     zum        Beispiel,clur-eh    eine     Umhüllung        mit          einer        Flüssigkeit        oder        mit    einem     stark        kri-          stallwasserhaltigen        iStoff,        wie    Alaun, be  wirken.  



       Für,den        Ablauf    der     Reaktion,        und,die    Re  produzierbarkeit     ihres        Diagrammes        ist    die       Intensität    (z.

   B.     Temperatur,        Druck    usw.),       mit,der    die     Reaktion        eingeleitet        wird,        sowie     die Grösse und     Lage    der     Stelle,    an der ,die  Reaktion     beginnt,    von     grosser        Wichtigkeit.          Deshalb        ist,die        Stelle        ,der        Reaktionseinleitung     so zu     wählen,

      dass     dadurch    der Weg und  das     Fortschreiten    der Reaktion durch     die          Masse    in der     beabsichtigten    Weise sicherge  stellt sind.

   Man     wird        daher        vorzugsweise    eine  an     iStelle        mehrerer        Finleitungsstellen    wählen  und die     Reaktionsmasse    besser     senkrecht    als       tangential        beispieleweisie        von,der        Zündflamme     treffen lassen.

   Die     sicherste        Entzündung    und  die     bestdefinierten        Diagramme    erhält man,  wenn man die     Verbrennungsreaktion    an     einer          Kante    beginnen. lässt, wie es beim     Beispiel     nach     Fig.    d     beschrieben    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRü CHE I. Verfahren zur Herstellung von lager- und transportfä,hngen Patronen zur ge- regeltem Erzeugung von Druckgas @durch chemische Reaktionen zum unmittelbaren Betrieb von Apparaten und Maschinen, dadurch :
    gekennzeichnet, class mindestens eine nichtexplosive, in kompakte For men gepresste Reaktionsmaese in. einem Behälter angeordnet wird, clex mit .einer Einrichtung zur.
    Einleitung der Reaktion und mit einer Einrichtung zur Abfüh- rung,der Reaktionsgase versehen, ist, und ,dass die Gasentwicklung einer vot'be- stim.mten Funktion der Zeit angepasst wird,
    indem. .bewirkt wird, d,ss die Re- aiktion auf vorbestimmlem Wege mit vor- bestimmter Geschwindigkeit über vor- bestimmte reagierende Flächen mit ent- sprechender CTasausbeuta
    fortschreitet. 1I. Nach dem Verfahren gemäss Patentan- sprueh IRTI ID="0009.0245" WI="18" HE="4" LX="1237" LY="2207"> hergestellte Patrone, dadurch gekennzeichnet, d-ass mindestens eine nichtexplosive, in kompakte Formen ge presste Realdioiismasse in einem Behälter angeordnet ist,
    der mit einer Einrichtung zurr Einleitung der Reaktion und mit einer Einrichtung zur Abführung der Reaktionsgase versehen ist. U NTERANSPRüCHE 1.
    Patrone nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, d.a.ss die Reaktionsmasse als mehreren Teilen von verschiedener Reaktionsgeschwindigkeit besteht, die so im Behälter angeordnet sind, dass sie von der Reaktion nacheinander erfasst werden.
    ?. Patrone nach Patentanspruch II und Un- teranspruch l., dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der Reaktionsmasse im Be- hälter so angeordnet und gestaltet sind, dass nacheinander reagierende Flächen verschieden gross sind. 3.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un- teransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile der Reaktions- masse bei gleichen reagierenden Flächen verschieden grosse Gasausbeuten liefern. 4.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un- teransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Reaktionsge- schwindigkeit der Reaktionsmasse in den .einzelnen Teilen denselben chemische Zu sätze vorgesehen sind, welche die Kon zentration der wirksamen Bestandteile in diesen Teilen verändern.
    5. Patrone nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 1 und d, gekennzeichnet dadurch. da.ss die chemischen Zusätze innere Energie des chemischen Systems unter zusätzlicher Gasentwicklung ver brauchen. G.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zurr Regelung der Reaktionsge- schwindigkeit der Reaktionsmasse Kata lysatoren vorgesehen sind. 7.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un- teransprüchen 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass die einzelnen Teile der Reaktions- masse verschieden stark gepresst sind, um eine Beeinflussung der Reaktionsge- schwindigkeit zu erzielen. B.
    Patrone nach Patentanepruch II und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .die Reaktionsgeschwindigkeit der Reaktionsmasse in ihren einzelnen Teilen dadurch beeinflusst ist,
    dass als Aus- gangsmaterial für die nachfolgende Re gelung Massen von verschiedener ur- sprünglieher Reaktionsgeschwindigkeit vorgesehen sind. 9.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ilass die Reaktionsgeschwindigkeit durch Stauung der Reaktionswärme und somit des Temperaturbereiches, in dem die Re- aktion stattfindet, beeinflusst ist. 10.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionsgeschwindgkeitdurch Abfuhr der Reaktionswärme und somit des Temperaturbereiches, indem die Re- aktion stattfindet, beeinflusst ist. 11.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionsmasse mit einer Schutz- ,schieht (p) aus einem Material umgeben ist, welches sich unter der Einwirkung ,der Reaktionswärme verändert. 12.
    Patrone nach Patentanspruch II, dadurch ekennzeichnet, dass im Innern der Reak- g <B>o</B> tionsmasse Hohlräume (h) angeordnet sind,
    welche den Weg der Reaktion durch die Reaktionsmasse sowie die Gas entwicklung beinfluasen und zugleich als Raum zur Abführung der Reaktionsgase sowie zur Aufnahme der Reaktionsrück- stände dienen. 13.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un- teranspruch 1, @da@durch gekennzeichnet, dass zwei Teile der Reaktionismasse (a2, a3) voneinander durch eine Trennungs- wand (c) isoliert sind, wobei diese Tren nungswand (c) einen Durchlass (d) besitzt,
    durch dessen relative Lage und Grösse der Zeitpunkt und die 'Schnelligkeit des Übergreifens der Reaktion von einem dieser Maesenteile auf den andern ge regelt wird. 14.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un- teranspruch 1, dadurch :gekennzeichnet, dass neben der Reaktionsmasse im Innern des Behälters ein Hohlraum (h) ange ordnet ist, welcher zur Führung und Sammlung der Reaktionsgase vor öff- nung,der Austrittsöffnung,
    des Behälters dient und einen Ausweichraum für Re- aktionsrückstände bildet. 15. Patrone nach Patentanspruch II und Un- tera.nsprücIien 1 und 14, dadurch @gekenn- zeichnet,
    dass der Hohlraum von der Re- aktionsmasse durch eine Trennun;oSwand getrennt ist. 16. Patrone .nach Patentanspruch II und Un- teransp.rüchen 1, 14 und 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennungswand mit Öffnungen (d) versehen ist. 17.
    Patrone nach Patentaiusprueh II und Un- teransprüchen 1 und 14 bis <B>16,</B> dadurch.
    gekennzeichnet, dass die Öffnungen (d) durch ein durch die Reaktionsgase zer störbares Material (e) verschlossen sind, das mit dem Fortschreiten der Reaktion von den Gasen zerstört wird und,den Re aktionsprodukten dann die Öffnungen (d) freigibt. 1.8.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass die Einrichtung zur Einleitung der Reaktion durch einen vorgesehenen Hohl raum hindurch wirkt. 19.
    Patrone nach Patentanspruüh II und Un- terauspruch 1 mit einer bei Beginn der Reaktion durch einen Vers.chluss ver- @sohlossenen Austritts,öffnung für die Re- aktionsgase, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (n) sich erst öffnet,
    wenn die Reaktion bereits eine solche Märke erreicht lhat, @d-ass sie nicht mehr vorzeitig aufhören kann. 20.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (n) sich nicht sofort öffnet, damit der im Innern des Behäl ters entstehende Gasdruck infolge seiner Rückwirkung auf die Reaktio#ueigeschwin- digkeit der Reaktionsma-ssie ,
    die Ga@sent- wicklungsgeschwiudigkeit auf das für einen ,günstigen Betrieb des aasgetriebe- nen Apparates erforderliche Mass bringt. 21.
    Patrone nach Patentanspruch II und Tln- teransprüchen 1, 19 und 20, @clädureh ige- kenuzeichnet, idass der Verschluss (n) aus einer ausserhalb der Austrittsöffnung und der Wandung des Behälters befestigten,
    die Austrittsöffnung ,gas,dieht s,chhessen- den Aufreissfoliebesteht, die sich gegen die Austrittsöffnung begrenzende Teile so abstützen kann, @d@ass zu ihrer Zerstö- rung von aussen nach dem Innern des Behälters eine ;
    grössere Kraft erforderlich ist als zu ihrer Aufreissung vom Innern des Behälters nach aussen. 22. Patrone nach Patentanspruch II und Tln- teranispru.ch 1, dadurch :gekennzeichnet, dass ein ausserhalb dem Reaktionsmasse vorgesehener Hohlraum durch einbeson deres Distanzierungsglied (l) festgelegt ist. 2,3.
    Patrone nach Patentanspruch II und Un- toranspruch 1, gekennzeichnet ;durch leinen Versehlussteil (k), der zugleich den Be hälter (b) verschliesst und die Reaktions- masse, das Distanzierun,gsglied (l), den vorgesehenen Hohlraum (h) sowie die Einrichtung zur Einleitung der Reaktion (f)
    und die Einrichtung zur Abführung der Reaktionsgase in ihrer relativen Lage zueinander und zum Behälter festlegt.
CH208547D 1936-09-17 1936-09-17 Verfahren zur Herstellung von lager- und transportfähigen Patronen zur geregelten Erzeugung von Druckgas durch chemische Reaktionen und nach diesem Verfahren hergestellte Patrone. CH208547A (de)

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