CH208937A - Vorrichtung zur Befestigung der Schuhnestel an Schnürschuhen. - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung der Schuhnestel an Schnürschuhen.

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CH208937A
CH208937A CH208937DA CH208937A CH 208937 A CH208937 A CH 208937A CH 208937D A CH208937D A CH 208937DA CH 208937 A CH208937 A CH 208937A
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CH
Switzerland
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pin
shoe
leather
rollers
nest
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English (en)
Inventor
Bruechsel-Schmid Heinrich
Original Assignee
Bruechsel Schmid Heinrich
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C3/00Hooks for laces; Guards for hooks
    • A43C3/02Lacing-hooks with guide rollers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Vorrichtung    zur     Befestigung    der     Schuhnestel    Schnürschuhen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur Befestigung der     Schuh-          nestel    an Schnürschuhen.  



  Die zu diesem Zweck bisher am Ober  leder längs den Schafträndern befestigten  Haken haben verschiedene Nachteile. Ins  besondere wird das Zuschnüren dadurch er  schwert, dass der     Schuhnestel    stets straff  gespannt werden muss, denn ein richtiges       Anziehen    erst unmittelbar vor dem Ver  knüpfen ist kaum möglich, da der     Nestel    in  den Haken gar nicht oder nur schlecht gleitet.  Infolge der starken Reibung in den Haken  unterliegen die     Nestel    auch einer sehr raschen  Abnützung und geben beim Tragen der Fuss  bewegung nicht nach.

   Auch werden die Haken  durch Anstossen sehr leicht zusammenge  staucht, so dass das Einlegen der     Schuhnestel     in dieselben erschwert oder     verunmöglicht     wird.  



  Diese Nachteile werden bei der Befesti  gungsvorrichtung gemäss der Erfindung da  durch beseitigt, dass dieselbe Röllchen zum       Auflegen    des     Schuhnestels        aufweist,    welche    reihenweise längs den Schafträndern je dreh  bar am Oberleder befestigt sind und von  welchen jedes eine Umfangsrille zur Führung  des     Schuhnestels    aufweist.  



  Dank dieser Ausbildung braucht man in  folge der geringen Reibung des     Schuhnestels     auf den Röllchen diesen beim     Zuschn4ren     nicht mehrmals anzuspannen, sondern kann  denselben nach erfolgtem Einlegen in alle  Röllchen über dem obern     Röllchenpaar    durch  einmaliges Anziehen     straff    anspannen, um  den Schuh völlig zu schliessen, wobei gleich  zeitig die     Schuhnestel    geschont werden und  deshalb keine vorzeitige Abnützung erleiden.

    Vor allem aber kann sich dank der leichten       Verschiebbarkeit    des     Schuhnestels    auf den  Röllchen der Schuhschaft allen Fussbewegun  gen anpassen, was insbesondere bei Sport  schuhen wie Berg- und Skischuhen von Wich  tigkeit für die Bewegungsfreiheit des Fuss  gelenkes, die Blutzirkulation und die Ver  hütung von Ermüdungserscheinungen, Blasen  usw. ist. Auch können solche Röllchen im  Gebrauch nicht zusammengestaucht werden,      so dass sich der     Schuhnestel    beim Schnüren  immer einwandfrei einlegen wird.  



  Die Röllchen sind zweckmässig aus einem  nichtrostenden oder mit     Rostschutzüberzug          versehenen    Metall, z. B. aus Messing, herge  stellt, könnten aber auch aus     einen)    andern  Material, z. B. einem     Pressstoff,    wie Kunst  harz und     dergl.,    hergestellt sein. In letzterem  Falle können die Röllchen entweder die  Farbe des Oberleders oder eine Kontrastfarbe  hierzu haben, was z. B. bei     rnehrfarbigen    Ski  schuhen eine dekorative Wirkung ergibt.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes sind in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 einen mit der Befestigungsvorrich  tung versehenen Schnürschub in Vorderansicht;       Fig.    2 zeigt einen horizontalen Schnitt  nach Linie     II-11    in     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt in grösserem Massstab ein  Röllchen     nebstBefestigungsorganen    im Längs  schnitt,       Fig.    4 eine Ansicht desselben von der       Aussenseite    und       Fig.    5 von der Innenseite;

         Fig.    6 zeigt eine Variante der Befesti  gungsorgane irr) Längsschnitt und       Fig.7    eine Ansicht von     innen;     Die     Fig.    8, 9 und 10 zeigen weitere  Varianten der Befestigungsorgane im Längs  schnitt.  



  Wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich, sind  am Schaft des Sportschuhes     S    nur zwei Ösen  paare 2 zu enterst vorgesehen, und darüber  längs jedem Schaftrande je eine Reihe     Röll-          chen    1. Diese z. B. aus Messing bestehenden  Röllchen, welche zum Auflegen des durch  die Ösen gezogenen     Schuhnestels    N in gleicher  Weise wie die bisherigen Haken dienen,  haben, wie aus     Fig.    3 ersichtlich, eine Um  fangsrille von U-förmigem Querschnitt ge  nügender Breite und Tiefe zur Aufnahme des       Schulrnestels        11'    und leicht gewölbte Stirn  flächen.

   Der Durchmesser der Röllchen be  trägt ca. 10-12 mm und der Abstand zwi  schen denselben ist ungefähr gleich jenem  der bisher verwendeten Haken. Jedes Röll  chen 1 ist leicht drehbar mittels der aus         Fig.    3-5 ersichtlichen Befestigungsorgane  am Schaftleder L des     Schuhes    befestigt.  Ein Hohlstift 3 mit einem Kopf 3b am äussern  Ende ruht mit einem Fussflansch     3a    auf der  Aussenfläche des Leders L, und in diesem  Hohlstift ist ein innerer Hohlstift 4 derart       eingepresst,    dass sein vorderes Ende in den  Kopf 3b des äussern Hohlstiftes 3 eingestaucht  ist und letzteren unverrückbar festhält.

   Das  Ende des innern Hohlstiftes 4 ist zu einem  gezackten Flansch     4a    umgebördelt, so dass  das Leder zwischen den Flanschen 3a und 4a  eingeklemmt ist. Die Länge des äussern Hohl  stiftes 3 ist so bemessen, dass sich das Röll  chen zwischen dem Kopf und Fussflansch frei  drehen kann.  



  Natürlich können die Befestigungsorgane  in verschiedenster Weise ausgebildet sein.  So zeigt z. B.     Fig.    6 und 7 eine Variante  mit einem einzigen Hohlstift 13, der am     vor-          dern    Ende einen Kopf 13b hat. Der im Leder  sitzende hintere Teil 13r des Hohlstiftes hat  einige Längsschlitze und ist verengt, wobei  der auf diese Weise gebildeten Schulter ein  Metallring 5 unterlegt ist, welcher den Teil  <B>132-</B> eng umschliesst. Das hintere Ende des  Hohlstiftes ist zu Lappen 13a umgebogen,  derart, dass das Leder zwischen dem Ring 5  und den Lappen     13a    eingeklemmt ist.  



  Es könnten aber anstatt Hohlstifte auch       Massivstifte    verwendet werden. Eine solche  Variante zeigt     Fig.    B. Hier hat der Massiv  stift 23 am vordern Ende einen flachen Kopf  23b und der hintere Teil     23r    des Stiftes ist  auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt.  Im Leder L ist eine Öse 6 eingesetzt, in  welche der Teil 23r genau hineinpasst und  auf deren äusserem Flansch die Schulter des  Stiftes 23 aufsitzt. Das hintere Ende 23r  des Stiftes ist zu einem flachen Nietkopf 23a  gesetzt     (gestaucht),    der auf dem innern  Flansch der Öse 6 sitzt und nur wenig auf  trägt, da beim Setzen des Nietkopfes der  innere     Osenflansch    ins Leder     eingepresst    wird.  



  Bei der Variante nach     Fig.    9 hat der  Stift 33 am vordern Ende einen Kopf 33b  und sein hinteres Ende 33d, welches an der  Aussenfläche     geriffelt    ist, ist in eine Öse 6           eingepresst,    die ihrerseits ins Leder L einge  setzt ist, in welchem sie durch einen grossen  innern Flansch gehalten ist.  



  Bei der Variante nach     Fig.    10 hat der  Stift 43 einen flachen Kopf 43b mit Quer  schlitz und einem Gewindeansatz     43g    von  etwas kleinerem Durchmesser als der Stift  schaft. Der Gewindeansatz 43g ist in eine  ins Leder L     eingepresste    Öse 6 eingeschraubt  und durch einen Nietkopf     43c    an seinem  hintern Ende festgehalten. Auch hier ist die  Öse 6 durch einen grösseren innern Rand im  Leder festgehalten.  



  Die Stiftbefestigung kann auch in be  liebiger anderer Weise ausgebildet sein, wo  bei zweckmässig darauf zu achten ist, dass  das innere Ende des Befestigungsorganes  nicht zu stark aufträgt.  



  Die Umfangsrille der Röllchen könnte  auch einen schwach keilförmigen Querschnitt  besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Befestigung der Schuh- nestel an Schnürschuhen, dadurch gekenn zeichnet, dass dieselbe Röllchen zum Auf legen des Schuhnestels aufweist, welche reihenweise längs den Schafträndern je dreh bar am Oberleder befestigt sind und von welchen jedes eine Umfangsrille zur Führung des Schuhnestels aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Röllchen aus Metall bestehen. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röllchen mit einem nichtrosten den Überzug versehen sind. 3.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Röllchen aus Pressstoff bestehen. 4. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Röllchen auf einem Stift gelagert sind, der am vordern Ende einen Kopf aufweist. 5. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift hohl ist, mit einem Fuss flansch auf der Aussenfläche des Leders aufsitzt und in den Hohlstift ein zweiter Hohlstift eingepresst ist, dessen hinteres Ende zu einem gezackten Flansch umge- bördelt ist, derart, dass das Leder zwischen den beiden Flanschen eingeklemmt ist. 6.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift hohl ist und einen verengten hintern Teil hat, welcher Längsschlitze aufweist, und der durch die Verengerung gebildeten Schalter aussen ein Metallring unterlegt ist, während das hintere Ende des verengerten Teils zu Flanschlappen umgebogen ist, derart, dass das Leder zwischen dem Metallring und den Flansch lappen eingeklemmt ist. 7. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift massiv und in einer ins Leder eingesetzten Öse befestigt ist.
CH208937D 1939-04-11 1939-04-11 Vorrichtung zur Befestigung der Schuhnestel an Schnürschuhen. CH208937A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995018552A1 (en) * 1994-01-05 1995-07-13 Nordica S.P.A. Fastening device particularly for sports shoes
WO2003007746A2 (en) 2001-07-19 2003-01-30 Tecnica Spa Adjustable closing device for sports shoe and shoe provided with at least one device of this type

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WO1995018552A1 (en) * 1994-01-05 1995-07-13 Nordica S.P.A. Fastening device particularly for sports shoes
US5687460A (en) * 1994-01-05 1997-11-18 Nordica S.P.A. Fastening device particularly for sports shoes
WO2003007746A2 (en) 2001-07-19 2003-01-30 Tecnica Spa Adjustable closing device for sports shoe and shoe provided with at least one device of this type

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