CH209146A - Mechanischer Kettenfadenwächter für Webstühle. - Google Patents

Mechanischer Kettenfadenwächter für Webstühle.

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CH209146A
CH209146A CH209146DA CH209146A CH 209146 A CH209146 A CH 209146A CH 209146D A CH209146D A CH 209146DA CH 209146 A CH209146 A CH 209146A
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CH
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thread
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mechanical
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English (en)
Inventor
Wagner Firma E Th
Original Assignee
E Th Wagner Fa
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Publication date
Application filed by E Th Wagner Fa filed Critical E Th Wagner Fa
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Mechanischer     Nettenfadenwächter    für Webstühle.    Die Erfindung betrifft einen mecha  nischen     Kettenfadenwächter    für     Webstühle,     dessen Lamellen bei     Kettenfadenbruch        in    den  Bereich einer Wächterschiene fallen und  dann deren     Schwingbewegung    auf     einen    mit  dem     Ausrückmechanismus    in     Verbindung     stehenden Bolzen     übertragen.     



  In der Zeichnung     ist    ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes mit  zwei     Lamellenführungsschienen    und zwei  Wächterschienen dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch den     Ket-          tenf        adenwächter,          Fig.    2 einen Längsschnitt durch densel  ben, und zwar links nach der Linie     A-B     und rechts nach der Linie     C-D    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen     Grundriss    derselben,       Fig.    4 eine     Lamelle,

      die im     obern    Teil  geschränkt ist, in Ansicht,       Fig.    5 dieselbe im     Seitenriss.     



  Die     Webstuhlgestellwände    bilden die  Seitenteile 1 und 2 des Wächters, welche die    drei     Fadenführungsstangen    3, 4 und 5, so  wie die beiden als Flachstäbe ausgebildeten  Führungsschienen 6 und 7 aufnehmen. Die       Fadenführungsstange    4 ist schwenkbar in  den Seitenteilen 1 und 2 gelagert und trägt  an den Armen 8 die Wächterschienen 12  und 13.  



  Am     äussern    Ende der     Fadenführungs-          stange    4 befindet sich der     Hebel    9, welcher  durch ein Gestänge oder ein     rotierendes    Rad,  das mit einem Zapfen in den im Hebel 9  vorgesehenen Schlitz     hineingreift,    in schwin  gende     Bewegungen    versetzt wird. Die  Schwingung geschieht in Richtung der     Ket-          tenfadenbewegung,    somit parallel zur Web  lade.

   Die Führungsschienen 6 und 7 sind an  den Hebeln 10 und 11 ebenfalls schwenkbar  in den Seitenteilen 1 und 2 in Höhe der  Kettenfäden gelagert, so dass beim Aus  schwenken der Lamellen keine Verschiebung  derselben auf den Kettenfäden stattfinden  kann. Die Führungsschienen 6 und 7 tragen  in Löchern einen als Verbindungsstück die-           nenden    Bolzen 1,6, der     ein2eiti.g    durch Splinte  und Scheiben gesichert ist. Durch die       Kettenfhden    werden die     Lamellen    I     l    und  15 über den Führungsschienen gehalten. So  bald ein Kettenfaden zerreisst, fällt die be  treffende Lamelle herunter (Lamelle 14 in  der     Zeichnung    im heruntergefallenen Zustand  dargestellt).

   Eine Wächterschiene (in diesem  Falle Schiene 13) stösst infolge ihrer schwin  genden Bewegung an diese Lamelle und  schwenkt damit die betreffende Führungs  schiene 7. Damit beim Ansprechen des     Ket-          tenfadenwächters    nicht beide Führungs  schienen geschwenkt werden, ist das Verbin  dungsstück 16 in den     Führungsschienen    6  und 7 je in einem Langloch gelagert, so dass  es sich ohne Klemmen durch die     Führungs-          löcher    bewegen kann.

   Schwingt beispiels  weise Führungsschiene 7, so wird durch     das     Verbindungsstück<B>16</B> und dem daran ange  schlossenen Bowdenzug 17 oder Gestänge  diese Bewegung auf den     Ausrückmechanis-          mus    übertragen, während die     Nachbarfüli-          rungsschiene    6 mit den Lamellen in Ruhe  bleibt. Bei Ansprechen der Führungsschiene  6 bewegt sich das     -'erbindungsAiicl;   <B>16</B>       durch    das Langloch der     Führungsschiene    7,  so     da,ss    dann     diese    Führungsschiene in Ruhe  bleibt.

   Diese     Be#,vegung    kann ein mecha  nisches oder auch     elektrisches    Abstellen des  Stuhls durch Schliessen     eisfies    Kontaktes be  wirken.  



  Bei dem dargestellten     Kettenfadenwäeli-          ter    sind somit die Lamellen auf     Flaclist,.i-          ben    geführt, die alle Lamellen in gleicher  Richtung halten     lind    ein     unheabsichtigtes     Ausweichen und Fortziehen der Lamellen  durch die Kettenfäden verhindern. Die Flach  stäbe sind von Hebeln gehalten. die zwischen  den Seitenwänden     derächtereinrichtun@     schwingbar gelagert sind. Die. infolge     Ketlen-          fadenbruches    gefallene Lamelle setzt sich  auf ihren Führungsstab auf und ragt mit  ihren untern Enden in den Schwingbereich  einer gleichförmig schwingenden Schiene.

   So  bald diese zur Anlage gegen die gefallene  Lamelle kommt, überträgt sie die     Schwing-          l;c.@.vegung    auf     rlie#ze    und damit auf den Füh-         rungsstab.    Dieser wirkt so auf den     Ausrück-          ineelianisinlis.        class    der     Webstuhl        mechanisch          oder    elektrisch stillgesetzt wird.  



  Die     Lamellen    können aus rundem oder       flachem    Werkstoff     bestehen.        Aiteh    die Form  ist nicht. an die Ausführung gebunden, die in  den     Fig.    I bis .'3 angedeutet ist.     Stalt    der un  tern     IKröpfung    kann auch eine knieförmige  Umbiegung nach innen gewählt werden, wie       Fig.    4 zeigt. Diese Lamelle ist ausserdem       ani        obern    Ende     geschränkt        (Fig.    5), damit  der Kettenfaden in gerader Richtung durch  die Lamelle laufen kann.

   Die Führung der  Lamellen durch die Flachstäbe verhindert  ein Verbiegen der Lamellen. Die Lamellen  können auf einem oder mehreren Flachstäben  aufgereiht. sein: dabei kann die schwingende       N@lä.chtersehiene    als zwischen den Lamellen  reihen liegende,     beidseitig    wirkende Schiene  ausgebildet werden, oder es kann für jede       Lamellenreihe    eine besondere Wächterschiene  vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Mechanischer Kettenfadenwächter für Webstühle, dessen Lamellen bei Kettenfaden- bi2ich in den Bereich einer -.#Täehtersehiene fallen und dann deren Schwingbewegung auf einen mit dem Ausrückmechanismus in Verbindung stehenden Bolzen übertragen.
    da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Führungsschiene (6) als die Lamellen führen der Flachstab ausgebildet ist, der zwischen den Enden zweier an den Webstuhlgestell- wänden seliwi gbar gelagerter Hebel (10) behalten wird lind bei Kettfadenbruch mit diesen Hebeln (10) und der gefallenen La melle durch die auf das Ende letzterer ein ,virkende Wächterschiene (12) so ausge schwenkt wird.
    dass er den Bolzen beein- llusst,der unter Zwischenschaltung von Über <B>1</B> ragungsinitieln auf den Ausrückmechanis- nius im Sinne der Webstublabstcllung ein wirkt. UNTERAN SPRüCHE 1. -Mechanischer Kellenfaden Wächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet.
    dass zur Führung der Lamellen zwei Füh- rungsschienen (6, ?) verwendet werden, die mit zwei schwingenden Wächter- schienen (12, 13) zusammenarbeiten. 2. Mechanischer gettenfadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil der Lamellen, durch den dez Kettenfaden geführt ist, geschränkt ist. 2.
    Mechanischer Kettenfadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der Lamellenschenkel knieförmig nach innen gebogen ist.
CH209146D 1938-03-06 1938-05-27 Mechanischer Kettenfadenwächter für Webstühle. CH209146A (de)

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