CH209156A - Verfahren zur Herstellung von Teig für Backwaren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Teig für Backwaren.

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CH209156A
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Roswaenge Helge
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Roswaenge Helge
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    • A21D—TREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D2/00—Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking
    • A21D2/08—Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking by adding organic substances
    • A21D2/36—Vegetable material
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23L—FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L19/00—Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof
    • A23L19/10—Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof of tuberous or like starch containing root crops
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    • A23L19/15—Unshaped dry products, e.g. powders, flakes, granules or agglomerates

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Teig für Backwaren.    Bekanntlich vermag man aus stärke  haltigen     Vegetabilien    dadurch     einen    brauch  baren     Teigbeschlag    für Backwaren zu ge  winnen, dass man die betreffenden     Vege-          tabilien,    - wie z. B. Erbsen oder Bohnen,  sowie vor allem Kartoffeln - erhitzt und  quetscht. Brot, das     mit    einem solchen Teig  beischlag hergestellt     ist,    hält sich zum Bei  spiel länger frisch und ist leichter verdau  lich, als gewöhnliches Brot.

   Damit jedoch  Geschmack und Ansehnlichkeit der Back  waren durch einen derartigen Zusatz nicht  leiden, muss dieser geeignet aufgeschlossen  sowie möglichst weitgehend von den Schalen  des Ausgangsproduktes sowie von Keimen  und dergleichen befreit werden.  



  Der Weg zur Herstellung von     Teigbei-          schlägen    der beschriebenen Art bestand bis  her meist darin, dass man die Ausgangs  Vegetabilien schälte, durch Kochen auf  schloss, quetschte, zur Reinigung und Sich  tung in Wasser aufschwemmte und dann  trocknete. Vielfach wurden die     Vegetabilien       auch     in    der Schale gekocht und dann erst  geschält, um anschliessend     gequetscht    und ge  trocknet zu werden. Auf beiden Wegen ge  lingt es in der     Praxis    jedoch nicht, einen       einwandfreien        Teigbeischlag    herzustellen.

    Vielmehr entsteht meist ein graues, verhält  nismässig     rasch.    säuerndes Endprodukt von  durchaus ungenügender Backfähigkeit. Um  zu einem besseren Erfolge zu kommen, hat  man unter anderem auch vorgeschlagen, den  Quetschvorgang unter Wasser durchzufüh  ren, damit die beim Quetschen freigelegte,  feuchte Stärke nicht     mit    der Luft     in    Berüh  rung kommt.     Hierdurch    wird jedoch die  Aufschliessung     auf        backtechnisch    ungeeignete  Wege geleitet und die zur Erzielung aus  reichender Haltbarkeit notwendige Trock  nung erheblich verteuert.  



  Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Teig für Backwaren unter       Benutzung    eines durch     Schälen,    Kochen  Quetschen und Trocknen von stärkehaltigen       Vegetabilien,        insbesondere    Kartoffeln, her-      gestellten     Teigbeischlages.    Gemäss der Er  findung werden die zuvor geschälten aber  nicht zerkleinerten und durch Kochen in  Wasser teilweise aufgeschlossenen     Vegetabi-          lien    durch unmittelbar sieh anschliessende  Behandlung mit trockenem,

   überhitztem  Dampf von etwa<B>250</B>   C weiter aufgeschlos  sen und hierauf in heissem Zustande unter       möglichster    Schonung ihres mechanischen  Zusammenhaltes einer     Quetschvorrichtung     zugeführt, die gequetschte Nasse unmittel  bar darnach getrocknet, das so erhaltene Pro  dukt hiernach einem     Vorteig    zugesetzt und  dieser zum Treiben gebracht.  



  Belässt man dem     Quetschprodukt    nach  der Trocknung einen restlichen Wassergehalt  von etwa     =3,    so entsteht zum Beispiel aus  Kartoffeln eine nahezu weisse,     li:rümelig-grif-          fige    Masse, die sich wenigstens 36 Std. hält,  ohne zu säuern, und deren     Feuclitig1;#eits-          gehalt    zwischen demjenigen von     Kartoffel-          walzmehl    (etwa. 19     iö)        und    demjenigen der  bekannten     Ka.rtoffelquetschprodul;te    (etwa  <B>80%)</B> liegt, die man als Zusatz für minder  wertige Brotsorten zu verwenden pflegt.  



  Werden die     Vegeta.bilien    zunächst. im  rohen Zustande     vorgeschä.lt.    so ist eine als       Quetschvorrichtung    dienende Passiermaschine  wesentlich entlastet und dient nur noch zur  Entfernung der Keime und der letzten  Schalenreste. Sie kann infolgedessen mit  einem entsprechend feinen Siebkorb ausge  rüstet werden, ohne der Gefahr einer Verstop  fung zu unterliegen. Die an das übliche  Kochen angeschlossene Behandlung mit über  hitztem Dampf, sowie die sofortige Ein  bringung des noch heissen Kochgutes in die  Passiermaschine gewährleistet, dass sich das  stärkehaltige Fleisch des Ausgangsproduktes  in der Passiermaschine besonders leicht und  praktisch restlos von den Schalenresten und  Keimlingen löst.

   Die sofortige Einbringung  des heissen Kochgutes in die Passiermaschine  und seine sofortige Trocknung nach dem  Passieren verhindert     überdies,    wie Versuche  ergaben,     dass    das aufgeschlossene Gut durch  bakterielle Infizierung seine Haltbarkeit ver-         liert    und durch Oxydation vorzeitig grau  wird.  



  Als     beowlers    zweckmässig hat es sich er  wiesen,     zwischen    das Schälen und das Ko  chen der rohen     Vegetabilien    eine Handsich  tung einzuschalten. An der frisch geschälten,       noch    rohen Frucht lasen sich nämlich et  waige faule Stellen und dergleichen am  raschesten erkennen und entfernen.

   Weiter  hin hat es sich als besonders zweckmässig er  wiesen, die Trocknung des aus der Passier  maschine     austretenden        Passiergutes    dadurch       herbeizuführen,    dass man das Passiergut noch  im heissen Zustande ausbreitet und mit strö  mender trocknender Luft behandelt. 'Wie  Versuche gezeigt haben, genügt in diesem  Falle     praktisch    der eigene     Wärmeinhalt    des  Passiergutes, um eine Teiltrocknung auf den  oben angegebenen     'Wassergehalt    herbeizu  führen. Überdies wird hierbei die Wahr  scheinlichkeit bakterieller     Infizierung    am  geringsten.  



  Die     --'#n -endung    des     crfin < liin,sg-emässen     Verfahrens für die     Herstellung    eines hoch  wertigen     Teigbeisehlages    aus Kartoffeln sei  im folgenden an Hand der Zeichnung     bei-          cpiels-,veise    erläutert.

   Die vom Lager kom  menden Kartoffeln werden zunächst in eine  Rinne 1     geschaufelt,    in der sie durch strö  niendesWasser vorgewaschen und der Trans  port:schnecke 2     zugescliwemmt        werden.    Die  Transportschnecke 2 hebt die Kartoffeln zu  der Waschtrommel 3     empor.    von der aus sie       schubweise    in die Schälmaschine     -1    gelangen.  Die geschälten Kartoffeln fallen durch den  Trichter 5 auf das     Transportband    6. Hier  werden sie einer Handsicherung unterzogen.

    Vom Transport 6 fallen die Kartoffeln in  eine     zweite    Rinne 7. in der sie durch strö  mendes     Wasser        nachgespült    und dem Becher  werk 8     zugeschwemmt    werden, das sie zum  Kochkessel 9     emporträgt.    Sobald der Koch  kessel 9 mit Kartoffeln und Wasser aufge  füllt ist, wird er geschlossen und sein In  halt mit eingeblasenem Dampf zum     Sieden     gebracht. Anschliessend wird das Koch  wasser über die Leitung 10 abgezogen und  der Kessel mit trockenem, überhitztem      Dampf von etwa<B>250'</B> C beschickt.

   Während  dieses hochtemperierten     Dämpfungsprozesses     wird das im Kessel 9 entstehende Kondens  wasser fortlaufend über die Leitung 10 ab  gezogen, damit der gesamte Kesselinhalt die  notwendige hohe Temperatur erreicht. Die  so aufgeschlossenen Kartoffeln werden dann  aus dem Kessel 9 in das Silo 11 gegeben.  das sie in ihrem hocherhitzten Zustande der  Passiermaschine 12 zuführt.  



  In der Passiermaschine 12 wird das  Fleisch der Kartoffeln als teigiger Brei durch  einen Siebkorb getrieben, während die vom       ersten    Schälvorgang (Schälmaschine (4)  nicht erfassten letzten Schalenreste und die  Keime (Augen) zurückbleiben, um am Ende  der Passierschnecke bei 13 auf ein (nicht ge  zeichnetes)     Transportband    abgeworfen zu  werden, das sie entfernt. Das Passiergut hin  gegen fällt unmittelbar auf das Transport  band 14 und wird von diesem Transportband  in     heissem,,    ausgebreitetem Zustande unter  den Exhaustoren 15-17 hindurchgeführt.  Diese Exhaustoren saugen die     abziehenden     Dampfschwaden ab und befördern sie durch  eine Rohrleitung 18 ins Freie.

   Bei richtiger  Einstellung der     Exhaustoren    15-17 sinkt  der Feuchtigkeitsgehalt des Passiergutes auf  dem Wege über das Transportband 14 auf  etwa     \/3,    so dass in der Kiste 19 eine krümelig  griffige, weisse Masse abgeworfen wird.  



  Die günstigen     backtechnischen    Ergeb  nisse, welche das so hergestellte Produkt er  gibt, sind natürlich nicht nur auf die be  sonders weitgehende     Entfernung    der Schalen  und Keime, sondern auch auf die     Eigenart     der Aufschliessung zurückzuführen. Durch  die auf das Kochen folgende Behandlung  mit überhitztem Dampf wird nämlich ein  Teil der     Stärke    in Glukosen umgewandelt.

    Die Beschränkung des     Dämpfimgsvorganges     auf das noch     unzerquetschte    Gut und die so  fortige heisse Weiterverarbeitung der soeben       gedämpften        Vegetabilien    verhindert, dass der  Anteil der     jimwandlungsprodukte    zu gross  wird, was die Backfähigkeit beeinträchtigen  würde, wie dies zum Beispiel eintritt, wenn  man die Wärmebehandlung bis zum Ent-    stehen von gelatinierenden Stärkeprodukten  treibt.  



  Auf der anderen Seite ist nach den     beson-          dersartigen        Aufschliessungsbedingungen    des  erfindungsgemässen Verfahrens aber auch  eine besondere backtechnische Verarbeitung  des     Teigbeischlages    zweckmässig. So hat sich  zum Beispiel gezeigt, dass man bei der Her  stellung von Roggenbrot unter Zusatz des  oben     beschriebenen    Kartoffelproduktes den       erfindungsgemäss    hergestellten     Teigbeischlag     zweckmässig bereits der     letzten        bezw.    der  vorletzten und letzten Sauer beigibt.

   Hier  durch erhält der Sauerteig eine veränderte  bakterielle     Zusammensetzung    die zur Folge  hat, dass der     Kartoffelbeischlag    später nach  dem Verbacken überhaupt nicht mehr im  Brot zu erkennen     ist.    Eine weitere Verbesse  rung der Krume des entstehenden Roggen  brotes erhält man, wenn man die für den  Teig vorgesehene Menge des aufgeschlossenen       Kartoffelbeischlages    zuerst mit Wasser und  Hefe einer bakteriellen     Vorbehandlung    in der  Wärme unterzieht und den so vorbehandelten       Beischlag    erst beim Kneten dem Teig zu  führt.  



  Für die Herstellung von Weizenbrot hat  es sich als zweckmässig erwiesen, das     in    der  beschriebenen Weise hergestellte Kartoffel  produkt nicht dem     Vorteig,    sondern erst beim       Kneten    zuzusetzen. Am besten verarbeitet  man hierbei in der Knetmaschine zunächst  nur<B>'/,</B> der endgültig benötigten Wassermenge  mit dem     Vorteig,    dem     Mehl    und der vor  gesehenen     Beischlagmenge    zu einem harten  Teig und setzt erst nach     ausreichendem     Durchkneten das restliche Drittel der vor  gesehenen Wassermenge bei,     um    dem Teig  seine endgültige Konsistenz zu geben.  



  Da die Haltbarkeit des     beschriebenen     feuchten Produktes nur     für    etwa 36 Std.  sicher gewährleistet     ist,    setzt seine Verwen  dung voraus, dass der Transportweg zwischen  der Fabrik für den     Teigbeischlag        und    den  Bäckereien nicht zu gross ist. Wird die  Herstellung des     Beischlages    einer Brotfabrik  als     Sonderbetrieb    angegliedert, so ist diese  Bedingung natürlich erfüllt. Sie ist weiter      hin erfüllt.

   Renn die Herstellung des Bei  schlages innerhalb einer Grossstadt von einer  Fabrik durchgeführt wird, welche die     Bäk-          kereien    dieser Grossstadt unmittelbar be  liefert. Dagegen ist die Belieferung brei  terer Landstriche mit einem solchen     Produkt     von einem Betriebe aus ausserordentlich  schwierig.  



  Eingehende Versuche haben jedoch er  geben, dass man einen über viele Monate halt  baren     Teigbeischlag    von. nahezu ebenso gün  stigen bachtechnischen Eigenschaften ge  winnen kann, wenn man den Wassergehalt  des     Aufschliessungsgutes    durch     Anwendung     bestimmter Mittel bis auf etwa 10 bis     1\?     herabsetzt. Der Herstellungsweg eines sol  chen Trockenproduktes ist zum Beispiel bis  zum Silo 11 (siehe Zeichnung) der gleiche,  wie derjenige des bisher besprochenen feuch  ten Produktes.

   Vom Silo 11 aus werden die  gekochten und im Dampf überhitzten, noch       unzerkleinerten        Kartoffeln    dann aber zum       Beispiel    nicht in die Passiermaschine (12) ge  geben, sondern statt dessen unmittelbar auf  die Oberseite einer mit Dampf von etwa  2 Atü beheizten Walze gegeben, um dort  sofort nach dem Auftragen mittels entspre  chender Gegenwalzen zu einer die Haupt  ivxlze     --leichmässig    überziehenden Deckschicht  zerdrückt zu werden.

   Diese Deckschicht  trocknet dann - ähnlich, wie bei den be  kannten Verfahren zur Herstellung von     Flok-          ken    und Walzmehl - auf der Oberfläche der  heissen Walze an, um auf deren Unterseite  mittels des üblichen Spachtels als     Floeken-          produkt    abgenommen zu werden.  



  Diese Arbeitsweise unterscheidet sich von  der üblichen     Flochenherstellun    dadurch  grundsätzlich, dass das     Aufschliessungsgut     nach der hochtemperierten Dämpfung vor  jeder vermeidbaren mechanischen Zerkleine  rung bewahrt bleibt, bevor es auf dem denk  bar kürzesten Transportwege noch im über  hitzten Zustande auf die Heisswalze gelangt,  um sofort nach der ersten Berührung mit  dieser Walze zerkleinert und ausgebreitet zu  werden. Diese zusammenwirkenden Mass  nahmen haben auch in diesem Falle das Ziel,    den Anteil der beim     Aufschliessungsvorgang          entstehenden    Dextrose- und     Dextrinprodukte     so klein zu halten. dass die Backfähigkeit  nicht beeinträchtigt wird.  



  In der Tat erhält man auf diesem Wege  eine Flocke. die den bisher bekannten     Flok-          ken    durch ihre weisse Farbe und ihre vorzüg  liche     Bacli#f;ihigkeit    entscheidend überlegen  ist. Sie lässt sich noch weiter     verbessern,     wenn man dem     Aufschliessungsgut    vor dem  Auftragen auf die Walze einen Zusatz von       aufgeschlossenem    Weizenmehl in Höhe von       et-,va.    5 bis 8% beifügt. Gibt man weiterhin  dem     Aufsehliessiingsgut    5 bis<B>10'</B> roh ge  riebene Kartoffel zu. so erhält die ent  stehende Flocke eine seidenglänzende Ober  fläche.  



  Ein anderer Weg zur Herstellung eines       Teigbeischlages    von gleicher Haltbarkeit  und besonders günstiger     Backfähigkeit    be  steht     darin,    dass man die nach dem ein  gangs     beschriebenen    Verfahren     (vergl.        ZeicIi-          nung)    hergestellte     krümelig-griffige    'Tasse  mit Hefe ansetzt und nach teilweiser Durch  gärung auf der oben beschriebenen Heiss  walze zu Flocken verarbeitet. Von dem so  entstehenden Trockenprodukt können dem       Brotteig    40% und mehr beigegeben werden.

    Wichtig ist hierbei,     dass    die Flocke nicht zu  Walzmehl     vermahlen,    sondern unmittelbar  in     Flockenforin    dem Brotteig beigegeben  wird.  



       Das        erfindungsgemässe    Verfahren lässt  sich nicht nur auf Kartoffeln, sondern auch  auf alle andern stärkehaltigen     Vegetabilien          w-ie    Bohnen. Erbsen, Kastanien und derglei  chen mit Erfolg anwenden. Hierbei ist ledig  lich die     Dämpfungstemperatur    innerhalb der  angegebenen Grenzen der Eigenart des je  weiligen Ausgangsproduktes anzupassen.

    Unter Zusatz von ? bis 5 % aufgeschlossenem  Mehl oder Stärke ergeben selbst Rüben, To  maten     und    Fallobst aller Art unter der er  findungsgemässen Behandlung eine Flocke v an  vorzüglicher     Backfähigkeit,    die Regen der       bedeutungsvollen    Begleitstoffe dieser Früchte  ganz besonders zur Herstellung von diäteti  schen Broten und Backwaren geeignet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCfi Verfahren zur Herstellung von Teig für Backwaren unter Benutzung eines durch Schälen, Kochen, Quetschen und Trocknen von stärkehaltigen Vegetabilien, insbesondere Kartoffeln, hergestellten Teigbeischlages, dadurch gekennzeichnet, dass die zuvor ge schälten, aber nicht zerkleinerten und durch Kochen in Wasser teilweise aufgeschlossenen Vegetabilien durch unmittelbar sich anschlie ssende Behandlung mit trockenem,
    überhitz tem Dampf von etwa 250 C weiter auf geschlossen und hierauf in heissem Zustand unter möglichster Schonung ihres mechani schen Zusammenhaltes einer Quetschvorrich- tung zugeführt werden, dass die gequetschte Masse umittelbar darnach getrocknet wird, das so erhaltene Produkt hiernach einem Vorteig zugesetzt wird und dieser zum Trei ben gebracht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, zur Her stellung eines Sauerteiges, dadurch gekenn- zeichnet, dass geringe Mengendes teilweise getrockneten Quetschgutes zur Abstim mung der bakteriellen Zusammensetzung des Sauerteiges bereits einer vorletzten Sauer beigegeben werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das teilweise getrock nete Quetschgut mit Hefe in der Wärme behandelt und nach der hierdurch erziel ten bakteriellen Umsetzung zu Flocken verarbeitet wird, die einem Vorteig wäh rend des Knetvorganges in uuzerkleiner- tem Zustand zugegeben werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teigbeischlag mit einem Vorteig und Cerealienmehl zunächst unter Anwendung von sehr wenig Wasser zu einem zähen Teig verknetet und dieser dann durch Zugabe der Hauptmenge des Wassers auf die endgültige, für die Ein führung in den Backofen erforderliche Konsistenz gebracht wird.
CH209156D 1937-10-16 1938-03-17 Verfahren zur Herstellung von Teig für Backwaren. CH209156A (de)

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