CH209160A - Verfahren zur Herstellung von Peroxyden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Peroxyden.

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CH209160A
CH209160A CH209160DA CH209160A CH 209160 A CH209160 A CH 209160A CH 209160D A CH209160D A CH 209160DA CH 209160 A CH209160 A CH 209160A
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Peroxyden.    Es ist bekannt, Peroxyde, zum     Beispiel     'Wasserstoff- oder auch     Alkalisuperoxyde,     in der Weise herzustellen, dass     autoxy        dable     organische Verbindungen, zum Beispiel     Ily-          dra.zobenzol    oder     Anthrahydrochinonderivate,     im     Kreislauf    abwechselnd mit     Sauerstoff          my        diert    und dann wieder zum     Ausgangsstaff          reduziert    werden,

   nachdem die bei der Oxy  dation gebildeten Peroxyde     abgetrennt    sind.  Es     ist    auch bekannt, diese Reduktion mit  Wasserstoff in Gegenwart eines     Katalysators     auszuführen.     Bei    der Durchführung dieses  Verfahrens zeigt sich jedoch die     Schwierig-          keit,    dass die Wirksamkeit des     Katalysators          erhältnis-mässig    bald     nachlä.sst.     



  Es wurde nun gefunden,     dass        dieser          Nachteil    weitgehend behoben werden kann,  wenn man vor der     Reduktion    die nach der  Abtrennung     des        gebildeten        Peroxydes    in der  Re     aktionsflüssi        gkeit    verbliebenen Reste Per  oxyd und den von der Oxydation her     gelös        ten     Sauerstoff     praktisch    vollständig     entfernt,       Dies kann dadurch geschehen,

   dass man die  Reaktionsflüssigkeit vor der Reduktion mit  leicht     oxydierbaren    Stoffen behandelt, die  sich mit dem     im    Peroxyd gebundenen aktiven  Sauerstoff und gegebenenfalls auch mit dem  gelösten molekularen Sauerstoff umsetzen,  aber natürlich die     Reaktionsflüssigkeit    nicht  ungünstig     verändern    dürfen. Hierfür eignen  sich insbesondere     Mangano-    oder     Ferrover-          bindungen,    wie     Ferrosulfatläsungen    oder al  kalische     ferrohydroxydhaltige    Lösungen oder  Suspensionen.  



  Man kann die     Peroxydreste    unter Um  ständen auch dadurch entfernen, dass man die.       Reaktionsflüssigkeit    mit Peroxyd bindenden  Stoffen, wie Natronlauge,     Natriummetaborat     oder     Natriumcarbonat,    behandelt. Diese  Stoffe können in wässeriger Lösung oder in  fester     Formangewendet        werden.     



  Ein anderes     Mittel    zur     Beseitigung    der  restlichen Peroxyde, das den Vorzug besitzt,  keinen     fortlaufenden    Chemikalienverbrauch      zu erfordern, besteht darin,     da.ss    man die     R.^-          aktionsflüssigkeit    vor der Reduktion mit  einem Katalysator behandelt, der die Zer  setzung der Peroxyde     bewirkt.    In dieser  Weise wirken bekanntlich viele     Schwerine-          talle,    wie Eisen, Nickel, Kupfer. Edelmetalle,  wie Platin, Palladium und andere.

   Sehr ge  eignet sind auch     Metalloxyde,    oder     -hydro-          xy    de, besonders Bleioxyd. Diese     Kataly        sa-          toren    können in     stiickiger    oder feinverteilter  Form oder auch auf Trägern angewendet   erden.

   Der aktive     Sauerstoff    des Peroxyds       .vird    dabei in molekularen     Sauerstoff        vor-          ua.ndelt,    der im allgemeinen gasförmig ent  weicht, wenn die Flüssigkeit noch von der  Oxydation her mit     Sauerstoff    gesättigt ist;  sonst bleibt er gelöst und muss ebenfalls noch  entfernt werden.  



  Die     Peroxy        dzers,etzung    kann mit der     Bc-          seitigung    dies gelösten Sauerstoffes verbun  den werden, indem man die Behandlung     finit.     dem Zersetzungskatalysator in Gegenwart  von bereits reduzierten     autoxydablen    organi  schen     Substanzen    ausführt.

   Zu diesem Zweck  kann man einen Teil der     reduzierten    Reak  tionsflüssigkeit aus dem     Hauptkreislauf    ab  zweigen und der mit dem Zersetzungskataly  sator zu behandelnden     Reaktionsflüssigkeit     zusetzen; man kann aber auch die Oxydation  im     Kreislauf    nicht ganz bis zu Ende führen,  so     d@ass    dabei ein Teil der     autoxydablen    Sub  stanz übrig bleibt.

   Die     Be@seitio-ung    des ge  lösten Sauerstoffes geht bei dieser     Arbeits-          weise        wahrscheinlich    in der Weise vor sieh,  dass zunächst mit dem     autoxyda.blen    Stoff  Peroxyd gebildet und dieses durch den Kata  lysator wieder zersetzt wird, wobei die Hälfte  des Sauerstoffes wieder frei wird. Der frei  gewordene Sauerstoff bildet von neuem Per  oxyd und so     fort,        bis    aller Sauerstoff und  alles Peroxyd verbraucht. ist.

   Im Ergebnis       m    erden hierbei also auf 1     Mol    des zu besei  tigenden Sauerstoffes 2     Mol        autoxydable    Sub  stanz verbraucht.  



  Man kann die geschilderte     Arbeitsweise     auch in der Weise abändern. dass man die  Reaktionsflüssigkeit zunächst in     Abwesenheit          autoxydabler    Substanz zur Behandlung mit    dem     Zersetzungskatalysator    bringt.     aber    in       Ge-enwart    von Wasserstoff und eines Re  duktionskatalysators, zum Beispiel aktivem  Palladium oder Nickel.

   Unter deren     Einwir-          1:ung    bildet sich dann während der     Zer-          sE-tzungsbehandlung    neue     autoxy        dable    Sub  stanz,

   die     weiter    in der eben beschriebenen  Weise mit dem zu beseitigenden Sauerstoff       reagiert.    Da die meisten Reduktionskatalysa  toren gleichzeitig die Zersetzung von Per  oxyden     katalysieren.    so ist bei<I>dieser</I>     Arbeits-          weiso    die     Anwendung    eines     besonderen        Zer-          setzungskatalysators    neben dem Reduktions  katalysator nicht     immer    notwendig.

   Zwar  lässt die Wirksamkeit des     Reduktionskataly-          sators,    wie     eingangs    erwähnt.     bald    nach. aber  zur Erzeugung der geringen im vorliegenden  Zusammenhang notwendigen Mengen     autoxy-          dabler    Substanz genügt sie immerhin noch  längere Zeit.  



  Man kann den gelösten Sauerstoff auch  durch     Verminderung    des     Sauerstoffdruckes     über der     Reaktionsfliissigkeit    beseitigen, in  dem     man    die Flüssigkeit zum Beispiel mit  einem indifferenten Gas     ausspült,        vorzugs-           -ei.se    mit     Wasserstoff,    der an dieser Stelle  des Verfahrens ebenfalls als indifferent an  zusehen ist.

   Man kann beispielsweise den  Wasserstoff dazu verwenden. den man     aus          den        Hydrierungsvorrichtungen    zur Vermei  dung der     Ansammlung    von Fremdgasen ab  zieht. Statt dessen kann man die     Reaktions-          flüssigkeit    auch unter verminderten Druck  setzen, indem man     sie    zum Beispiel über eine       Darometerleem    leitet und den frei     gewordenen     Sauerstoff mit. einer Vakuumpumpe ab  pumpt.  



  Zur gründlichen Austreibung des Sauer  stoffes muss man allerdings eine grosse Menge  des indifferenten     Spülgases    anwenden, be  sonders wenn bei     Verwendung    flüchtiger       brennbarer    Lösungsmittel der Teildruck des  Sauerstoffes in dem entstehenden Gasgemisch  so niedrig sein soll, dass dieses nicht mehr       explosiv    ist. Durch die erforderliche grosse       Spülgasmenge    wird eine entsprechend grosse       Uen',#e    Lösungsmittel als Dampf mit fort  geführt.

   Diese ist entweder verloren oder ihre           Wiedergewinnung    erfordert erhebliche     Auf-          ivendungen.    Ähnliche     Überlegungen    gelten  für den     Fall    der Entfernung des     ,gelösten     molekularen     Sauerstoffes    aus der Lösung  durch     Evakuieren,    wobei     flüchtige    Lösungs  mittel mit verdampfen.  



  Aus diesen     Gründen.    empfiehlt     es    sich in  vielen Fällen, das den ausgetriebenen Sauer  stoff enthaltende     Gasgemisch    mit einem       Sauerstoffabsorption@smittel,        vorzugsweisemit     der im gleichen Verfahren benutzten redu  zierten Lösung des     autoxydablen    Stoffes, zu  behandeln.

   Im Falle der Verwendung eines  Spülgases kann das hierdurch weitgehend von  Sauerstoff befreite Gas,     sm        Kreislauf    von  neuem     für,die    Austreibung des Sauerstoffes       verwendet    werden; da es. bereits mit     Lösungs-          mitteldampf        gesättigt    ist, findet keine weitere  Verdampfung von Lösungsmittel statt.

   Bei       Entfernung    :des     Sauerstoffes    aus der     Lösung     durch Evakuieren findet bei der Behandlung  des unter     vermindertem    Druck stehenden       Ga:sgemis.ches    mit     reduzierter    Lösung gleich  zeitig Absorption des Sauerstoffes und, ins  besondere     wenn,die    absorbierende Lösung auf.

    tieferer Temperatur gehalten wird als die       evakuierte,        Kondensation    der     Lösungsmittel-          dämpfe        statt.    Eine zweckmässige     Arusfüh-          rungsform        besteht    darin, -     dass    das den     aus-          getriebenen        Sauerstoff        enthaltende        Gas-          gemisch    mit einer     @Strahlpumpe    abgesaugt       wird,

      welche mit der     reduzierten    Lösung     des          autoxydablenStoffes        betrieben    wird.  



  Ein weiterer     Vorteil        dieser    Arbeitsweise  liegt darin, dass auch der ausgetriebene Sauer  stoff für die     Gewinnung    der Peroxyde aus  genutzt wird.  



  Die Abbildungen zeigen als Beispiele  zwei besonders zweckmässige Ausführungs  formen dieser Arbeitsweise:  Bei der Ausführung nach     Fig.    1 wird mit  einem     indifferenten        Spülgas        gearbeitet.    In  dem Turm A rieselt die von Sauerstof<B>f</B> zu be  freiende Lösung über     Füllkörper    herab, wäh  rend das Spülgas, das bei     a    ein- und bei b  austritt, ihr     entgegenströmt.    In dem Turm     B     streicht das Sauerstoff enthaltende Gasge  misch in feiner     Verteilung,    die durch die    poröse     Platte    C bewirkt wird,

   durch eine  Schicht     reduzierter    Lösung, wodurch     es    von  Sauerstoff weitgehend befreit wird. Nach  Verlassen des     Turmes    B wird das Spülgas  durch das Gebläse D im     Kreislauf        in    den  Turm A     zurückbefördert.        MTill    man     eine    be  sonders gründliche Austreibung des Sauer  stoffes     erreichen,    so kann     man    im Turm A  unter der     Eintrittsstelle    !des umgewälzten       Spülgases    noch eine zweite     Füllkörperschicht          I:

      anbringen und durch     diese        eine        verhältnis-          mä.ssig        kleine    Menge     frischen        sauerstoffreien     Spülgases streichen lassen, das sich dem um  gewälzten Spülgas     beimischt.    In diesem Fall  wird bei c ständig eine entsprechende Menge  Spülgas unter Berücksichtigung     der    in der  Flüssigkeit sich lösenden Menge     Spülgas    aus  dem     Kreislauf    entfernt.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    2 erfolgt  die     Entfernung    des Sauerstoffes aus der Lö  sung durch Evakuieren. Die gegebenenfalls  etwas vorgewärmte Lösung     rieselt    in dem  Turm A, der sich unter normalem Barometer  druck befindet, über Füllkörper. Der aus  getriebene     Sauerstoff    und die Lösungsmittel  dämpfe werden bei     a        mittels    der     Strahipumpe          B    abgesaugt, die mit reduzierter Lösung be  trieben wird.

   Um den im Verfahren     sowieso     vorhandenen Strom der reduzierten Lösung  für die     Pumpwirkung    noch zu verstärken,  wird ein Teil der     reduzierten    Lösung mittels  der     Kreiselpumpe    C im     Kreislu,uf    durch die       Strahlpump.e    getrieben.

   In dem verhältnis  mässig weiten Rohr D werden die angesaugten       Bläschen    der Gasmischung auf normalen  Druck komprimiert und     praktisch    vollständig       absorbiert        bezw.        kondensiert.    Das Rohr D  kann mit einer     Kühlvorrichtung    versehen  sein.

   Besonders vorteilhaft ist es, mehrere der  angegebenen Arbeitsweisen miteinander zu  vereinigen.     Vorzugsweise    verfährt man fol  gendermassen: Die     Reaktionsflüssigkeit    wird  auf ihrem Kreislauf vor der Reduktion nach  der     Abtrennung    des     gewonnenen    Peroxyds       zunächst    mit einem     Zersetzungskatalysator     behandelt,

   dann wird der gelöste Sauerstoff  durch Spülung mit Gasen oder     durclr        vermin-          derten        Druck    grösstenteils entfernt und die    
EMI0004.0001     
  
    dann <SEP> etwa <SEP> noch <SEP> vorhandenen <SEP> Reste <SEP> Peroxyd
<tb>  und <SEP> Sauerstoff <SEP> werden <SEP> schliesslich <SEP> durch <SEP> Be  handlung <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Zersetzungslkatalysator
<tb>  in <SEP> Gegenwart <SEP> autoxydabler <SEP> organischer <SEP> Sub  stanz <SEP> beseitigt. <SEP> Diese <SEP> zusammenbesetzte
<tb>  arbeits.wei.se <SEP> beansprucht <SEP> weniger <SEP> autoxy  da.ble <SEP> Substanz <SEP> als <SEP> die <SEP> Anwendung <SEP> der
<tb>  letzten <SEP> Stufe <SEP> allein.
<tb>  



  Zweckmässig <SEP> wird <SEP> in <SEP> den <SEP> Kreislauf <SEP> der
<tb>  Arbeitslösun-eine <SEP> teil\,vtise <SEP> Trocknung, <SEP> zum
<tb>  Beispiel <SEP> durch <SEP> hochprozentige <SEP> @vä.sseilib(@
<tb>  Kaliumearbonatlösung. <SEP> ein@geselialtet. <SEP> da <SEP> die
<tb>  Lösung <SEP> bei <SEP> der <SEP> Waschung <SEP> an <SEP> Wasser <SEP> gesät.
<tb>  ti,-;

  t <SEP> wird <SEP> und <SEP> bei <SEP> der <SEP> Zerstörung <SEP> (le, <SEP> @Vassrr  stoffsuperoxyds <SEP> ausserdem <SEP> noch <SEP> etwas-#Vztsser
<tb>  gebildet <SEP> wird, <SEP> das <SEP> sich <SEP> sonst <SEP> ausscheiden <SEP> und
<tb>  zur <SEP> Verunreinigung <SEP> des <SEP> Katalysators <SEP> Anlass
<tb>  geben <SEP> könnte. <SEP> Denselben <SEP> Erfolg- <SEP> erreicht <SEP> inan
<tb>  auch <SEP> dadurch. <SEP> dass <SEP> inan <SEP> die <SEP> Waseliitn--@ <SEP> bei
<tb>  etwas <SEP> niedrigeren <SEP> Temperaturen <SEP> durchführt
<tb>  als <SEP> die <SEP> übrigen <SEP> Massnahmen <SEP> oder <SEP> dass <SEP> inan <SEP> di(#
<tb>  1:

  .eal@tionsflüssibkeit <SEP> an <SEP> einer <SEP> sonstigen. <SEP> Stelle
<tb>  ihres <SEP> Kreislaufes <SEP> kühlt <SEP> und <SEP> das <SEP> dadurch <SEP> ab  geschiedene <SEP> Wasser <SEP> abtrennt. <SEP> Falls <SEP> man <SEP> die
<tb>  Wass <SEP> erentfernunb <SEP> durch <SEP> Behandlung <SEP> finit
<tb>  einem <SEP> Trocknungsmittel <SEP> vornimmt. <SEP> kann <SEP> man
<tb>  sie <SEP> auch <SEP> mit <SEP> einer <SEP> der <SEP> oben <SEP> an--e-ebenen <SEP> Mass  nahmen <SEP> vereinigen, <SEP> beispielsweise <SEP> indem <SEP> inan
<tb>  in <SEP> der <SEP> hochprozentigen <SEP> Kal.iumcarbonallti  sung <SEP> noch <SEP> ein <SEP> geeignetes <SEP> Schwermetalloxyd
<tb>  oder <SEP> -hy <SEP> droxyd <SEP> suspendiert.
<tb>  



  <I>Beispiel:</I>
<tb>  Eine <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 2-Xtliylanthrtichinon
<tb>  (90 <SEP> g/Ltr.) <SEP> in <SEP> einer <SEP> Mischung <SEP> von <SEP> 6 <SEP> Raumteilen
<tb>  Benzol <SEP> -f- <SEP> 4 <SEP> Raumteilen <SEP> 31ethylcycloli(@zatiol
<tb>  wird <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> eines <SEP> Niel.:ell:a.talysators
<tb>  mit <SEP> Wasserstoff <SEP> behandelt, <SEP> so <SEP> d < ass <SEP> etwa <SEP> die
<tb>  Hälfte <SEP> des <SEP> Chinons <SEP> zum <SEP> Hydroehinon <SEP> bezw.
<tb>  Chinhydron <SEP> reduziert <SEP> wird. <SEP> Hit <SEP> rat:f <SEP> wird
<tb>  durch <SEP> Einwirkung <SEP> von <SEP> Sauerstoff <SEP> das <SEP> Cl(inon
<tb>  zurückgebildet. <SEP> 98-99@ <SEP> des <SEP> bei <SEP> der <SEP> Oxyda  tion <SEP> gebildeten <SEP> Wasserstoffsuperoxyds <SEP> wer  den <SEP> dann <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> im <SEP> Cebenstroin <SEP> ausge  z.,-aschen;

   <SEP> die <SEP> Arbeitslösung <SEP> wird <SEP> schliesslieb
<tb>  im <SEP> Kreislauf <SEP> von <SEP> neuem <SEP> reduziert <SEP> und <SEP> ,o <SEP> fort.
<tb>  Vor <SEP> der <SEP> Reduktion <SEP> lässt <SEP> man <SEP> die <SEP> mit. <SEP> Wasser
<tb>  ausgewaschene <SEP> Arbeitslösung <SEP> zunächst <SEP> in     
EMI0004.0002     
  
    (inein <SEP> Turm <SEP> über <SEP> kleine <SEP> Stücke <SEP> von <SEP> porösem
<tb>  oxydiertem <SEP> Nickel <SEP> rieseln, <SEP> während <SEP> man
<tb>  Olleichzeitig <SEP> Wasserstoff <SEP> entbebenströmen
<tb>  büsst;

   <SEP> hierdurch <SEP> wird <SEP> .ein <SEP> Teil <SEP> des. <SEP> nicht <SEP> aus  Wasserstoffsuperoxyds <SEP> zerstört
<tb>  i.nd <SEP> der <SEP> gelöste <SEP> Sauerstoff <SEP> zum <SEP> grössten <SEP> Teil
<tb>  ,(usbetrieben. <SEP> Dann <SEP> wird <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> einem
<tb>  Rührbehälter <SEP> mit <SEP> Wasserstoff <SEP> und <SEP> einem
<tb>  ;I.ieichzeitit;

   <SEP> als <SEP> Reduktions- <SEP> und <SEP> Zersetzungs  katalysator <SEP> dienenden <SEP> Nickelkatalysator
<tb>  (.,Vorhataltsator") <SEP> behandelt., <SEP> wobei <SEP> die <SEP> letz  ten <SEP> Reste <SEP> Superoxyd <SEP> und <SEP> Sauerstoff <SEP> aus <SEP> der
<tb>  Lösung <SEP> beseitigt <SEP> werden <SEP> und <SEP> gleichzeitig
<tb>  bereits <SEP> etwas <SEP> 2-Äthylantliraliydrochinon <SEP> ge  bildet <SEP> wird. <SEP> Darauf <SEP> erfolgt <SEP> die <SEP> eigentliche
<tb>  Reduktion <SEP> mit <SEP> Wasserstoff <SEP> an <SEP> einem <SEP> gut
<tb>  wirksamen <SEP> Nickelkatalysator <SEP> ("Hauptkata  Ivsa.tor").Wenn <SEP> der <SEP> Vorkatalvsator <SEP> so <SEP> weit
<tb>  (,rseliöpft <SEP> ist. <SEP> dass <SEP> er <SEP> auch <SEP> die.

   <SEP> für <SEP> die <SEP> Vor  icinibunb <SEP> erforderliche <SEP> geringe <SEP> 11enge <SEP> Hy  drochition <SEP> nielit <SEP> mehr <SEP> zti <SEP> erzeugen <SEP> vermag.
<tb>  wird, <SEP> ohne <SEP> (lass <SEP> der <SEP> Voi-hat.alvsator <SEP> erneuert.
<tb>  ze <SEP> werden <SEP> braucht, <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> (etwa <SEP> ein <SEP> Zehn  tel) <SEP> der <SEP> reduzierten <SEP> Lösung <SEP> vor <SEP> der <SEP> Oxyda  tion <SEP> ans <SEP> dein <SEP> Hauptkrrislauf <SEP> allbezveigt <SEP> und
<tb>  der <SEP> Lösung <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Vorkatalysator <SEP> wieder
<tb>  zugesetzt.

   <SEP> Auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> kann <SEP> niit <SEP> einer
<tb>  @@ebebcnen <SEP> Menge <SEP> Hauptkatalysator <SEP> etwa <SEP> sein
<tb>  221l <SEP> fachen <SEP> CTewiclitan <SEP> Wasserstoffsuperoxy(1
<tb>  n>it <SEP> technisch <SEP> brauchbarer <SEP> Reaktionsbeschwin  dibkeit <SEP> "ewonnen <SEP> werden, <SEP> wiihrend <SEP> ohne <SEP> die
<tb>  beschriebene <SEP> Behandlung <SEP> zwischen <SEP> Wa  seliutib <SEP> und <SEP> Re(lnktion <SEP> unter <SEP> sonst <SEP> bleichen
<tb>  hedinbungei <SEP> noch <SEP> nicht <SEP> ein <SEP> Fünftel <SEP> dieser
<tb>  Menge <SEP> zti <SEP> erhalten <SEP> ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Peroxy den, insbesondere M'asserstoffsuperoxyd, bei dem im Kreislauf autoxydable organische Stoffe in einer Flüssigkeit mit Sauerstoff oxydiert, die dabei entstandenen Peroxyde <B>z</B> ab-etrennt und die organischen. Oxyda.tions- pro(lukte mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators wieder zu den Ausgangsstoffen reduziert werden,
    dadurch gekennzeichnet. dass man vor der Reduktion die nach der Ab- trennung des gebildeten Peroxyds in der Re- aktionsflüssigkeit noch verbliebenen I,leste Peroxyd und den gelösten Sauerstoff prak tisch vollständig entfernt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichnet, dass man die Reaktions flüssigkeit vor der Reduktion mit leicht oxydierbaren Stoffen behandelt.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man .die Reaktions- flüssigk eit vor der Reduktion mit Stoffen behandelt, die Peroxyd binden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass di:e Reaktionsflüssig- keit vor der Reduktion mit einem Kata lysator behandelt wird, der die Zerset zung des, Peroxyds bewirkt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung in Gegenwart von bereits reduzierter autoxydabler organi scher Substanz erfolgt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Behandlung in Gegen wart von Wasserstoff und eines Kataly- sators erfolgt, der die Bildung der auto- xydablen Substanz aus ihrem Oxyda- tionsprodulit und Wasserstoff bewirkt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gelr.ennzeichnet, dass der in der Flüssig heit gelöste Sauerstoff durch Vermin derung des Sauerstoffpartial.drucl#.es über der Flüssigkeit entfernt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprucli 6, dadurch gekennzeichnet, dass der in .der Flüssigkeit gelöste Sauer stoff durch Evakuieren entfernt wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss der in der Flüssigkeit gelöste Sauer stoff durch Ausspülen mit einem indif ferenten Gas entfernt wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daB das den ausgetriebenen Sauerstoff enthaltende Gasgemisch mit einem Sauer stoffabsorptionsmittel behandelt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 6 und 9, dadurch gekenu- zeichnet, dass das den ausgetriebenen Sauerstoff enthaltende Gasgemisch mit der 2m gleichen Verfahren benutzten re- duzierenden Lösung des autoxydablen Stoffes behandelt wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 6, 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das indifferente Gas nach Absorption der Hauptmenge - des darin befindlichen ausgetriebenen Sauer stoffes im Kreislauf von neuem zur Ent fernung des in der Flüssigkeit gelösten Sauerstoffes benutzt wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 6, 7, 9 und 1.0"dadurch ge kennzeichnet, dass das den ausgetriebenen Sauerstoff und die.
    Dämpfe des Lösungs mittels enthaltende Gasgemisch mit einer Strahlpumpe abgesaugt wird, die mit der reduzierten Lösung des autoxydablen Stoffes betrieben wird. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reaktionsflüssig keit vor -der Reduktion nach der Ab trennung des gebildeten Peroxyds mit einem Katalysator behandelt wird, der die Zersetzung des noch gelösten Per oxyds bewirkt, dass@ dann durch Vermin derung des Sauerstoffpartialdruckes über .
    der Flüssigkeit der gelöste Sauerstoff grösstenteils entfernt wird, und die Flüs sigkeit schliesslich in Gegenwart von bereits reduzierter autooxydabler organi scher Substanz nochmals mit einem Per- oxydzersetzungskatalysator belraudelt wird.
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