CH209164A - Verfahren zur Herstellung eines Textilbehandlungsmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Textilbehandlungsmittels.

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CH209164A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines Textilbehandlungsmittels.    Es wurde gefunden,     -dass    man ein in der       Textilbehandlung,    vor allem für die Reini  gung     von.    Textilien hervorragend geeignetes  Produkt erhält, wenn man aus einem Gemisch  von     Alkylreste    mit 12-14     gohlenstoff-          atomen    enthaltenden     Alkaliphenolen,

      welches  durch     Alkylierung    von Phenol mit einem  durch     Dehydratisierung    und nachfolgende       Dimerisierung    der bei der     Methanolsynthese     durch Reduktion von CO unter     Druck    ent  stehenden,     Isohexyl-    und     Isoheptylalkohol,e     enthaltenden Fraktion gewonnenen     Olefinge-          misch        hergestellt    ist,

   unter Verwendung von  Katalysatoren durch Behandlung mit     Äthy-          lenoxyd    ein Gemisch von     Alkylphenolpoly-          glykoläthern    hergestellt, deren     Polyglykol-          ä.therreste    aus etwa 5-8     Äthenoxygruppen     bestehen, dieses     Polyglykoläthergemisch    mit  Hilfe von     Schwefelsä        ur,eester        bildenden    Mit  teln, z.

   B.     conc.        H,SO4,    S03,     S03IIC1,        Oleum     oder     Amidosulfonsäure    in ein Gemisch von  sauren     Schwefelsäureestern        bezw.    Salzen der-    selben überführt und     daraus    durch Behand  lung mit alkalischen     Natriumverbindungen,     z. B.     Natronlauge    oder     Sodalösung,    ein Ge  misch von     Natransalzen    dieser sauren     Schwe-          felsäureester        bildet.     



  Das     Olefingemisch        wird    gewonnen, indem  man die bei der     Methanolsynthese    durch     Re-          duktian    von CO     unter        Druck        entstehende          Fraktion    von Alkoholen, welche     Isohexyl-          und        Isoheptylalkohole    enthält,     dehydratisiert     und die dabei erhaltenen,

   6-7 Kohlenstoff  atome enthaltenden     Olefine    in bekannter       Weise        dimerisiert.    Die Herstellung des Ge  misches von     Alkylreste    mit 12-14 Kohlen  stoffatomen enthaltenden     Alkylphenolen    er  folgt in der Weise, dass: man Phenol mit dem  vorher     beschriebenen        Olefingemisch    in Gegen  wart eines. der bekannten     Kondensations-          mittel,    z. B.     Aluminiumchlorid,        Borfluorid,     kondensiert.  



  Die Einwirkung von     Äthylenoxyd        ist    im       Ausführungsbeispiel    näher beschrieben. Für      die Darstellung     des        Gemisches    von sauren       Schwefelsäureestern        bezw.    von Salzen der  selben kommen die     bekannten        illethoden    in  Frage:

   Einwirkung von     konzentrierter     Schwefelsäure, von     S0"    von     S0"        HCl,    von       Oleum    verschiedener Konzentration, von       Amidosulfonsäure    oder dergleichen. Die Her  stellung des Gemisches der sauren Schwefel  säureester kann auch in     Gegenwart        eines          Lösungsmittels    vorgenommen werden.  



       Das,    Gemisch von     Natronsalzen    der sauren       Schivefelsäureester    stellt eine schwach gelb  bis braun     gefärbte        weichharzartige    Mause dar,  die in Wasser leicht. löslich ist. Die Lösungen  besitzen ein ausserordentlich starkes Schaum  vermögen. und eine hervorragende Reini  gungswirkung für Textilien aller Art.  



       Beispiele:     1. 280 Gewichtsteile des in     derBeschreibung     gekennzeichneten     Alkylphenolgemisehes    wer  den mit 0,5     Gewichtsteilen        Ätzna.tronpulver          gemischt    und     die        Mischung    wird im     Vakuum     bei 120' C solange gerührt, bis kein Wasser       rnebr    entweicht.

   Hierauf werden bei 160 bis  <B>180'</B> C 220     Gewiehtsteile        Äthyl.enoxyd    in  die     Mischung        derart        eingeleitet,        da.ss    alles       Äthylenoxyd    aufgenommen wird. Nach     dein     Abkühlen wird das     Reaktionsprodukt    in der  gleichen Menge     Methylenchlorid    gelöst     und     in die Lösung     bei   <B>5-10'</B> C 140     Gewichts-          teile        Chlorsulfonsäure    eingetragen.

   Man lässt       etwa.    4-6 Stunden bei 10-15   C     nachrühren     und     gibt    dann 500     Gewichtsteile    Eis hinzu.  Dann wird immer unter Rühren mit. Natron  lauge von 40     %        NaOH    bei 20-25   C neutra  lisiert, das. Lösungsmittel durch Destillation  entfernt und die Mischung auf 1720     Ge-          wichtsteile        eingestellt.    Man erhält eine fast       farblose    dicke Paste des neuen     Schwefel-          säureesternatronsalzes.     



  2. In 500 Gewichtsteile des in Beispiel 1 be  schriebenen     Polyglykoläthers    trägt man bei  <B>100'</B> C unter gutem Rühren 120 Gewichts  teile     gepulverte        Amidosulfonsäure        ein    und  hält     dann,die    Temperatur bei 110-120   C,  bis die Masse wasserlöslich geworden ist.

   Das  entstandene     Ammoniumsalz        des    neuen Sehive-         felsäureesters    wird mit so     viel    Natronlauge  von 10ö     NaOH    versetzt bis schwach     phenol-          pht;aleinalkalische        Reaktion    angezeigt wird,  und dann so lange auf<B>80-90'</B> C erwärmt,  bis alles Ammoniak entwichen ist. Hierauf       wird    die Mischung durch Eindampfen im  Vakuum zur     Trockne    gebracht. Es entsteht  eine gelbbraune     iveichliarz@irtige    Masse mit  den in Beispiel 1 beschriebenen Eigen  schaften.  



  3. 185 Gewichtsteile eines     Isohexylene    und       Isoheptylene        enthaltenden        Olefingemisches,     hergestellt durch     Dehydratisierung    und nach  folgende     Dimerisierung    einer bei der     Metha-          nolsynthese        aus    Kohlenoxyd     unter    Druck       entstehenden,        Isohexyl-    und     IsoheptyIalko-          hole    enthaltenden Fraktion,

   werden mit 106       Gewichtsteilen        eines    Phenol     enthaltenden          Gemisches,    welches zum Beispiel durch     Ent-          phenolierung    von     Abwässern    der Kohlehy  drierung oder der     Kohleschwelung    gewonnen  wird und welches     etwa.    25-50     %    Phenol,       50-'-)5'0        Kresole    und     25-20%        Xylenole     enthält,

   in bekannter      reise    zum     Beispiel    mit  Hilfe von     Borfluorid    als     Katalysator    kon  densiert.  



  290     Gewiehtsb3ile        dieses        Kondensations-          produktes     -erden mit 1     Gewichtsteil        Ätz-          natronpulver    versetzt und die     Mischung    so  lange,     zweckmässig        unter    Verwendung eine       Vakuums,    auf     120-130'    erwärmt,

       bis    eine  klare Schmelze     entstanden        unrl    das gebildete       Wasser        abdestilliert        ist.    Hierauf wird in die  auf ca.

   150   erwärmte Schmelze     Äthylenoxy    d  derart eingeleitet, dass alles     Äthylenoxyd    in  Reaktion tritt und die     Temperatur    nicht über       180-190'        steigt.    Nachdem die Schmelze ein  Gesamtgewicht von etwa 600     Gewichtsteilen     erreicht hat,     wird        die    Reaktion     unterbrochen.     Das     erhaltene    Produkt     stellt    ein     bräunlich     gefärbtes     'Ü1    dar.  



  600     Gewichtsteile    des     Polyglykoläther-          gc:misches    werden bei     100-110'    mit 120  Gewichtsteilen     gepulverter        Amidosulfonsäure     versetzt und unter Rühren so lange auf<B>110</B>       bis    120'     erwärmt,    bis     ein        wasserlösliches          Reaktionsprodukt    entstanden ist.

   Nach dem  Abkühlen auf     etwa.    50-60   wird     mit    so viel      Natronlauge (40     /        ig)        versetzt,    bis die  Schmelze schwach     phenolphtaleinalkalisch     reagiert und dann so lange auf<B>80-90'</B> er  wärmt, bis kein     Ammoniak    mehr     entweicht.     Hierauf     wird    mit Wasser auf ein Gesamt  gewicht von 2000 Gewichtsteilen     eingestellt.          14ian    erhält eine     viskose    Paste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Verfahren zur Herstellung eines in der Textilbehandlung, vor allem für die Reini gung von Textilien, ;geeigneten Produktes, dadurch gekennzeichnet" dass man aus einem Gemisch von Alkylreste mit.
    12-14 Kohlen stoffatomen enthaltenden Alkylphenol.en, \x,elches durch Alkylierung von Phenol mit einem durch Dehydratisierung und nachfol gende Dimerisierung der bei der MetEanol- synthese durch Reduktion von CO unter Druck entstehenden, Isohexyl- und Isoheptyl- alkohole enthaltenden Fraktion gewonnenen Olefingemisch hergestellt ist,
    unter Verwen dung von Katalysatoren durch Behandlung mit Äthylenoxyd ein Gemisch von Alkyl- phenylpoIyglykoläthern herstellt, deren Poly- glykolätherreste aus etwa 5-8 Ä.thenoxv- gruppen bestehen,
    dieses Polyglykoläther- gemisch mit Hilfe von Schwefelsäureester bildenden Mitteln in ein Gemisch von sauren Schvrefelsäureestern bezw. Salzen derselben überführt und daraus .durch Behandlung mit alkalischen NatriumveTbindungen ein Ge misch von Natronsalzen dieser sauren Schwe- felsäureester bildet. Das
    Natronsalzgemi-sch stellt eine schwach gelb bis braun gefärbte weichharLartige Masse dar, die in Wasser leicht löslich ist. Die Lösungen besitzen ein ausserordentlich starkes Schaumvermögen und eine hervor ragende Reinigungswirkung für Textilien aller Art. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der sauren Schwefelsäureester in Gegenwart eines Lö- sungsmittels vollzogen wird.
CH209164D 1936-05-06 1937-04-26 Verfahren zur Herstellung eines Textilbehandlungsmittels. CH209164A (de)

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