CH209228A - Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit einer auf einer leitenden Unterlage angebrachten fluoreszierenden Schicht. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit einer auf einer leitenden Unterlage angebrachten fluoreszierenden Schicht.

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CH209228A
CH209228A CH209228DA CH209228A CH 209228 A CH209228 A CH 209228A CH 209228D A CH209228D A CH 209228DA CH 209228 A CH209228 A CH 209228A
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CH
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carbonate
fluorescent layer
electrical discharge
discharge tube
manganese
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens

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  • Luminescent Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit einer auf einer  leitenden Unterlage angebrachten fluoreszierenden Schicht.    Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver  fahren zur     Herstellung    einer elektrischen  Entladungsröhre mit einer -     fluoreszierenden     Schicht, die beim Auftreffen von Elektronen  aufleuchtet und die auf einer     leitenden     Unterlabe angebracht     ist.        Diese        Unterlage          kann    entweder als ein     ;

  gesonderter    Körper in  der Röhre angebracht sein oder einen Teil  der Wandung bilden.     Bekannte    Röhren dieser  Art sind zum Beispiel     Braunsche    Röhren,       Abstimmungsanzeigevorri-chtungen    oder der  gleichen.  



  Es sind schon verschiedene fluoreszierende  Stoffe für die     Herstellung    von     fluoreszieTen-          ien    Schirmen bekannt. Ein allgemein     an-          ,?ewandter    Stoff ist das aus einem Gemisch       r@on    Zinksilikat und     Manganoxyd    bestehende       Willemit.    Auch ist es schon bekannt,     dass     E     ^dalkalimetalloxyde    unter bestimmten Ver  hältnissen fluoreszieren können.

   Obwohl mit       dei,artigen    Stoffen     .gute        Ergebnisse    zu er-    reichen sind, hat die Verwendung dieser  Stoffe den     Nachteil,    dass eine eingehende       Mahlung        notwendig    ist, um eine gleichmässige       Bedeckung    der Unterlage, die zur Erzielung  einer regelmässigen     Lichtaussendung    notwen  dig     ist,        erreichen    zu können.

   Bei Verwen  dung von leitenden Unterlagen ist das Mahlen  auch .deshalb erforderlich, weil     sonst    eine zu  geringe     Leitfähigkeit    der fluoreszierenden       Schicht    auftreten     könnte.    Es     ist    nun gefun  den worden,     dass        :

  derartige    Schirme bei der  Verwendung     rasch    in ihrer     Aufleuehtfähig-          keit        nachlassen,    und dass die     Lichtausbeute     rasch mit der Zeit abnimmt     und    nach     einiger          Zeit    einen konstanten     Wert    erreicht,     .der     jedoch beträchtlich unter der anfänglichen  Lichtausbeute liegt. Dieses     Zurückgehen    ,der  Lichtausbeute ist dem eingehenden Mahlen  zuzuschreiben.

   Diese     Schwierigkeiten    werden  sowohl bei der Verwendung von     W.illemit     wie     auch    mit den     Erdalkalimetalloxyden    z. B.      von     Calcium    und     =Strontium,    die mit Mangan  aktiviert sind, empfunden.  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur     Herstellung    einer elektrischen  Entladungsröhre mit einer auf einer leiten  den Unterlage angebrachten     fluoreszierenden     Schicht und ist dadurch gekennzeichnet, dass  mit einem Zusatz von einer durch Wärme       zersetzbaren        Manganverbindung        versehenes     gemahlenes     Erdalkalikarbonat    auf die lei  tende     Unterlage    durch Aufspritzen auf  gebracht wird, wonach die     aufgespritzten     Stoffe, nach Entlüftung der Röhre, durch  Erhitzen in die Oxyde umgewandelt werden.  



       Durch.    das erfindungsgemässe     Verfahren     können die obenerwähnten Nachteile vollkom  men vermieden werden, so dass eine fluoreszie  rende Schicht entsteht, deren Lichtausbeute  für längere Zeit konstant ist und einen hohen  Wert hat. Die Verwendung von     Erdalkali-          karbonat    zusammen mit einer durch Wärme       zersetzbaren        Manganverbin.dung    gestattet  nämlich, den     Mahlprozess    auszuschalten,     das     heisst die eigentlichen fluoreszierenden Stoffe  brauchen nicht gemahlen zu werden. Sie ent  stehen nämlich nur durch die Erhitzung der       zersetzbaren    Stoffe.

   Die Erhitzung bringt       jedoch    mit sich, dass eine leitende     Unterlage     für die fluoreszierende Schicht     verwendet          -,werden    muss, die z. B. nach der     Anbringung     in der Röhre     mittels    Hochfrequenz erhitzt  werden kann. Dies liefert überdies den wei  teren Vorteil, dass die Zersetzung zu gleicher  Zeit mit der Entgasung der     Röhrenelemente     ausgeführt werden kann.  



  Für die Aufbringung der Stoffe ist es  notwendig, dass     diese    auch gemahlen werden,  aber     diese        Mahlung        bedeutet    für die     Licht-          ausbeute    der Oxyde keine Beeinträchtigung.  



  Dis Verwendung von Mangan als Akti  vator ist deshalb vorteilhaft, weil     lZangan-          oxyd    auch durch Zersetzung von z. B.     llan-          gankarbonat    oder     Mangaaidioxyd    erhalten  werden kann.     Diese    Zersetzung kann dann  zu gleicher Zeit mit der Entgasung der Röh  renteile und der Formierung der fluoreszie  renden Oxyde :stattfinden. Für das erfin-         dungsgeinässe    Verfahren sind     Calcium-    und       Strontiumkarbonat    am     meisten    geeignet.  



       Vorteilhaft    verfährt man wie folgt:  Ein Gemisch von Karbonaten, z. B.     Stron-          tiumkarbonat        mit        2')9o'    Man     gankarbonat,    wird  z. B. aus einer Lösung der Nitrate nieder  geschlagen. Das Gemisch der Karbonate  wird, gegebenenfalls mit     geringen    Mengen  eines organischen Bindemittels, gemahlen, bis  der erforderliche     Feinheitsgrad    erreicht ist  und dann in einer dünnen Schicht auf ein  aus Nickel oder ähnlichem Stoff     bestehendes     Plättchen aufgespritzt.

   Die derartig     gebildete     Elektrode wird dann mit den andern Elek  troden der     Röhre    innerhalb des     Kolbens    auf  gestellt, und schliesslich wird, nach Entlüf  tung der     Röhre,    das     Karbonatgeanisch,    z. B.  durch     Hochfrequenzerhitzung,    zu den Oxy  den zersetzt.  



  An Stelle eines     Gemisches    der Karbonate  kann man auch von einem Gemisch von     Erd-          a.lkalikarbonat    und     Mangandioxyd    ausgehen,  und diese auf die. .gleiche Weise     verarbeiten,     wie oben für das     Iiarbonatgein:isch    beschrie  ben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer elek trischen Entladungsröhre mit einer auf einer leitenden Unterlage angebrachten fluoreszie- renden Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Zusatz von einer durch Wärme zersetzbaren Manga.nverbindung versehenes gemahlenes Erda.lkalikarl)onat auf die lei tende Unterlage durch Aufspritzen auf gebracht wird, wonach die aufgespritzten Stoffe, nach Entlüftung der Röhre,
    durch Erhitzung in die Oxyde umgewandelt wer den. UNTERANSPR ü CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch. dadurch gelzennze-iclinet"dass als durch Wärme zer- setzbare 14langanverbindung Ma,ngankar- bonat verwendet wird. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d ass a.ls durch Wärme zersetzbare Manganverbindung Mangan diogyd verwendet wird.
    a. Verfahren .gemäss Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet"dass als Erdalkalikarbonat Strontiumkarbonat verwendet wird. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, -dadurch bpkennzeichnet, dass als Erdalkalikarbonat Cadciumkarbonat verwendet wird.
CH209228D 1937-05-14 1938-05-12 Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre mit einer auf einer leitenden Unterlage angebrachten fluoreszierenden Schicht. CH209228A (de)

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