CH209285A - Trockenbagger. - Google Patents
Trockenbagger.Info
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- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
- E02F3/20—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels with tools that only loosen the material, i.e. mill-type wheels
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- E02F3/24—Digging wheels; Digging elements of wheels; Drives for wheels
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Description
Trockenbagger. Die Erfindung betrifft einen Trocken bagger, dessen Gewinnungskörper an einem Ausleger umläuft.
Derartige Geräte sind bisher entweder mit sogenannten Schaufelrädern ausgerüstet wor den, deren Achse quer zur Achse des Aus legers steht, oder man hat einen rohrförmigen Körper mit Schlitzen vorgesehen, an dessen Umfang Schaufeln waren, welche das geför derte Gut auf ein im Innern des rohrförmi- gen Körpers angeordnetes Fördergerät ab warfen.
Die Erfindung besteht darin, dass am vordern Ende eines raumbeweglich auf einem Fahrgestell gelagerten Auslegers, in welchem sich eine Fördereinrichtung für die gewon nenen Massen befindet, ein Gewinnungskopf um die Auslegerachse rotierend angeordnet ist, wobei der Gewinnungskopf eine Anzahl von Schöpfeimern aufweist, deren hintere Enden in einem gemeinsamen Ring endigen, der von einem Antriebsmotor angetrieben wird. Zweckmässig liegt dabei der Antriebs motor des Gewinnungskopfes, der kugelig, kegelig, oder ähnlich gestaltet sein kann, an dem dem Gewinnungskopf entgegengesetzten Ende des Auslegers, und die Übertragung des Antriebes findet vorteilhaft durch Welle und Ritzel statt.
Die im Innern des vorteilhaft als Rohr ausgebildeten Auslegers angeordnete Fördereinrichtung erhält zweckmässig einen eigenen Antrieb, der unabhängig von der Be wegung des Gewinnungskopfes regelbar und ein- und ausschaltbar sein kann.
Die Fördereinrichtung kann ein Förder band aufweisen. Da der Ausleger für viele Verwendungszwecke ziemlich kurz ausgebil det sein wird, so dass die Anordnung eines muldenförmigen Bandes schlecht möglich ist, so empfiehlt sich die Verwendung eines Ban des mit anvulkanisierten Rändern. Das ge stattet auch ein tiefes Absenken des Aus legers, da derartige Förderbänder grössere Steigungen zulassen als flache oder mulden- förmige Bänder. Zum Antrieb des Bandes dient zweckmässig ein in seiner Antriebstrom mel angeordneter Motor, ein sogenannter Trommelmotor. Der Ausleger kann ein- und ausziehbar ausgebildet sein, wobei das För derband in seinem Innern durch eine Schleife ebenfalls ein- und ausziehbar ausgebildet ist.
Der Gewinnungskopf besteht zweckmässig aus zwei Teilen, nämlich einem feststehen den und einem rotierenden Teil, wobei der feststehende Teil an der Übergabestelle für das Gut eine Öffnung aufweist und mit seit lichen Blechen auf eine als Förderband aus gebildete Fördereinrichtung verlängert ist. Die Schöpfeimer oder Schaufeln des Gewin nungskopfes können den Auslegerarm vorn überragen, um die Arbeit vor Kopf zu er leichtern. Zweckmässig ist der feststehende Teil des Gewinnungskopfes zylindrisch aus gebildet, und es sind die Schaufeln so ge formt, dass der Schaufelraum sich vom vor- dern nach dem hintern Ende hin erweitert.
Diese Ausbildung der Schaufeln, derzufolge der Gewinnungskopf eine teils kugelige oder eine teils kegelige Form erhält, eignet sich namentlich da. wo es sich darum handelt. einen Lagerplatz glatt abzuputzen, indem dann statt einer Punktberührung eine lineare Berührung des Gewinnungskopfes mit der Oberfläche des Lagerplatzes zustande kommt. Zugleich bewirkt diese Ausbildung, dass etwa eingequetschtes Gut, das nicht auf die För dereinrichtung herabfallen würde, bei seiner Wanderung nach hinten gelockert wird und auf die Fördereinrichtung abfällt. Die Schnei den des Gewinnungskopfes können auch schraubenförmig ausgebildet sein, wobei vor teilhaft die Steigung der Schraubenlinie vom Kopf zum Ende hin zunimmt.
Diese Ausfüh rung eignet sich besonders für Schotter. Wo die Lagerung des Gutes ein Schneiden nach wechselnder Richtung erforderlich macht, empfiehlt sich die Verwendung eines Kopfes mit Doppelschaufeln, die mit dem Rücken aneinander befestigt sind. Dabei können die Doppelschaufeln schwingbar angeordnet sein, so dass immer die in Drehrichtung vorn be findlichen radial vorragen. Der Ausleger ist zweckmässig etwa um denjenigen Punkt schwenkbar und heb- und senkbar, an welchem er das Gut abgibt bezw. auf einen Ausleger oder ein angekuppeltes fahrbares vom Bagger wegführendes beweg liches Ablieferungsorgan abwirft.
Vorteilhafterweise kann auch die Steue rung der seitlichen und der Höhenbewegung des Auslegers durch zwei gesonderte 'Moto ren. beispielsweise Elektromotoren, erfolgen. Auch die Raupen, die den Bagger tragen, werden zweckmässig durch zwei gesonderte Elektromotoren angetrieben. Wo kein elektri scher Strom vorhanden ist, empfiehlt es sich, den Trockenbagger mit einem dieselelektri schen Aggregat zu versehen oder zu kuppeln, was den weiteren Vorteil hat, dass auch eine Kraftquelle für die Beleuchtung der Ar beitsstelle und den Antrieb weiterer Ele mente, beispielsweise fahrbare Förderbänder, zur Verfügung steht, die an den Bagger an schliessend angeordnet sein können.
Das Auslegerrohr kann mit Klappen ver sehen sein, die ein leichtes Reinigen und das Schmieren von beweglichen Tragelementen. wie Tragrollensätzen und dergleichen gestat ten. Zweckmässig ist die im Ausleger ange ordnete Fördereinrichtung leicht herausnehm bar und auswechselbar angeordnet.
Der Trockenbagger kann zum Herstellen von Stollen wie auch zum Aushalden von schweren Mitteln, also von Abraum-, Ton-, Sand- oder dergleichen, sowie Schichten in Kohlenflözen benutzt werden. Besonders vor teilhaft ist es auch, den Bagger zum Herstel len von Gräben, Sappen und dergleichen für militärische Zwecke zu verwenden, da er im Gegensatz zu andern Geräten gestattet, Grä ben beliebiger Querschnitte und in beliebigen Windungen herzustellen, mit Verbreiterun gen oder Verengungen.
Das Gerät ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht ohne Ausleger 22. Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Aus- legerrohr mit einem kugelig ausgebildeten Gewinnungskopf, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 einen Querschnitt durch das Aus legerrohr; Fig. 6 zeigt einen Gewinnungskopf mit Doppeleimern im Längsschnitt, Fig. 7 im Querschnitt; Fig. 8 zeigt die Ausbildung eines Kopfes mit einseitig gelagerten Schaufeln im Quer- schnitt.
Auf den Raupen 1 und 2 ist um den Punkt 3 raumbeweglich, d. h. seitlich schwenkbar und heb- und senkbar, das Aus legerrohr 4 angeordnet, das auf einer Bahn 5 seitlich bewegt wird und an zwei Säulen 6 und 7 mit Spindel und Mutter in der Höhe verschwenkt wird. Zur Seitenverschwenkung ist ein Motor 8, zum Heben und Senken ein Motor 9 angeordnet. Das Auslegerrohr 4 trägt in sich eine Fördereinrichtung, und zwar in dem dargestellten Beispiel ein Förderband 10, das mit einem Trommelmotor 11 angetrieben wird und bei 12 die gewonnenen Massen aus wirft.
Der Gewinnungskopf 13 besteht aus einem feststehenden Teil 14 und den umlau fenden Eimern 15, sowie der Übergabe- schurre 16, die von auf das Förderband herabreichenden Verlängerungen des festste henden Teils 14, gebildet ist, der seinerseits als Schleissblech, d. h. als ein auswechselbares Blech ausgebildet ist, das mit Rücksicht auf den Verschleiss, dem es ausgesetzt ist, leicht auswechselbar ist. Die Schaufeln 15 laufen im vordern Teil zusammen und sind am hin- tern Teil an einem Ring 17 befestigt, in den ein Ritzel 18 eingreift, das über die Welle 19 von einem Getriebe 20 durch einen Motor 21 angetrieben wird.
Die Motoren 11 und 21 sind weit vom Gewinnungskopf entfernt.
Der Trockenbagger trägt weiter einen Ausleger 22, dessen Förderband wiederum durch einen Trommelmotor 23 angetrieben ist, und das um eine Achse 24 verschwenkbar ist. Der Ausleger kann auch heb- und senk bar angeordnet sein, was auf der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist. Das Rohr 4 hat Klappen 25 und 26, die ein leichtes Rei nigen, Schmieren und Nachstellen der Trag rollen des Förderbandes gestatten. Das ganze Förderband ist leicht herausnehmbar im Rohr 4 gelagert und kann gegen ein anderes För derband ausgewechselt werden. Sämtliche Antriebsmotoren werden vom Führersitz 27 aus gesteuert.
Der Führer hat von diesem Sitz aus eine gute Übersicht über die Arbeit des Gerätes und ist selbst gegen herabfal lende Massen oder dergleichen durch die An ordnung des Sitzes, gegebenenfalls durch darüber angeordnete Bleche geschützt.
Die Möglichkeit der Lagerung des För derbandes 10 in dem Auslegerrohr 4 ist in Fig. 5 im Querschnitt durch das Ausleger rohr dargestellt, wobei als Förderband ein Band mit aasvulkanisierten Seitenrändern dient. Die Tragrollen 28 und 29 ruhen dabei auf Stützen 30 und 31, die voneinander un abhängig oder in beliebiger Weise mitein ander verbunden sein können.
In Fig. 6 und 7 ist ein Gewinnungskopf mit Doppelschaufeln 32 dargestellt. Jedes Paar ruht mit Zapfen 33 und 34 in zwei Rin gen 35 und 36. Der Druck des Gutes verdreht beim Schneiden die Baggereimer so, dass die in Arbeitsrichtung vorn befindlichen Schau feln eines jeden Paares weiter nach aussen ragen als die in Arbeitsdrehrichtung hinten befindlichen.
F'ig. 8 zeigt die Ausbildung des Gewin nungskopfes vorn offen. Das Halslager 37 ist darum sehr lang ausgebildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trockenbagger, dessen Gewinnungskörper an einem Ausleger umläuft, dadurch gekenn zeichnet, dass am vordern Ende eines raum beweglich auf einem Fahrgestell gelagerten Auslegers, in welchem sich eine Förderein richtung für die gewonnenen Massen befin det, ein Gewinnungskopf um die Ausleger achse rotierend angeordnet ist, wobei der Ge winnungskopf eine Anzahl Schöpfeimer auf weist, deren hintere Enden in einem gemein samen Ring endigen, der von einem Antriebs motor angetrieben wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Trockenbagger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antriebs motor des Gewinnungskopfes an dem dem Gewinnungskopf entgegengesetzten Ende des Auslegers liegt und der Antrieb des Gewinnungskopfes durch Welle und Rit zel stattfindet. ?. Trockenbagger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Aus leger befindliche Fördereinrichtung einen eigenen Antrieb hat, der unabhängig voll der Bewegung des Gewinnungskopfes regelbar und ein- und ausschaltbar ist. Trockenbagger nach Unteranspruch ?. dadurch gekennzeichnet, dass der Quer schnitt durch den als Rohr ausgebildeten Ausleger ein Kreisring ist. 4.Trockenbagger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Aus leger befindliche Fördereinrichtung ein Förderband aufweist. a. Trockenbagger nach Unteranspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass als Förder band ein Band mit anvulkanisierten Rän dern verwendet wird. 6. Trockenbagger nach Unteranspruch. 4. dadurch gekennzeichnet, dass das Förder band durch einen Trommelmotor ange trieben wird. 7. Trockenbagger nach Unteranspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass der Aus leger ein- und ausziehbar ausgebildet ist. wobei das Förderband in seinem Innern durch eine Schleife ebenfalls ein- und ausziehbar ausgebildet ist. B.Trockenbagger nach Unteranspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass der Gewin nungskopf aus zwei Teilen besteht, einem feststehenden und einem um diesen rotie- renden, wobei der feststehende Teil an der Übergabestelle für das Gut eine Öff nung aufweist und seitliche Bleche auf das Förderband der Fördereinrichtung herabreichen. 9. Trockenbagger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schaufeln über das vordere Ende des feststehenden Teils des Gewinnungskopfes vorragend ausgebildet sind. <B>10.</B> Trockenbagger nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der festste hende Teil des Gewinnungskopfes zylin drisch ausgebildet und die Schaufeln so geformt sind, dass der Schaufelraum sich von seinem vordern nach dem hintern Ende erweitert. <B>11.</B> Trockenbagger nach Unteranspruch B.dadurch gekennzeichnet, dass die Schnei den des Gewinnungskopfes schrauben- linienförmig ausgebildet sind. 1?. Trockenbagger nach Unteranspruch 11. dadurch gekennzeichnet, dass .die Stei- gung der Schraubenlinien von vorn nach hinten zunimmt. 13. Trockenbagger nach Unteranspruch B. dadurch gekennzeichnet, dass Doppel schaufeln angeordnet sind, die mit dein Rücken aneinander befestigt sind. 14. Trockenbagger nach Unteranspruch 13.dadurch gekennzeichnet, dass die Doppel schaufeln schwingbar angeordnet sind, so dass die in Arbeitsdrehrichtung vorn be findlichen Schaufeln eines jeden Paares beim Arbeiten radial weiter vorstehen als die in Arbeitsdrehrichtung hinten befind lichen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE209285X | 1937-11-01 | ||
| DE845495X | 1938-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH209285A true CH209285A (de) | 1940-04-15 |
Family
ID=25760455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH209285D CH209285A (de) | 1937-11-01 | 1938-10-25 | Trockenbagger. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE430882A (de) |
| CH (1) | CH209285A (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1921093A1 (de) * | 1969-04-25 | 1970-11-12 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Selbstfahrende Gewinnungs- und Lademaschine |
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- BE BE430882D patent/BE430882A/xx unknown
-
1938
- 1938-10-25 CH CH209285D patent/CH209285A/de unknown
- 1938-10-31 FR FR845495D patent/FR845495A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1921093A1 (de) * | 1969-04-25 | 1970-11-12 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Selbstfahrende Gewinnungs- und Lademaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR845495A (fr) | 1939-08-24 |
| BE430882A (de) |
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